Frage zu den Impedanzen bei Boxen

von Mori, 21.12.05.

  1. Mori

    Mori Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.05   #1
    Da ich in Physik schon immer eine Niete war...hab ich mal ne Frage, was die Impedanzen bei 4x12er Boxen angeht.

    Und zwar betreibe ich z.b. meinen Amp - ein Peavey JSX Top - über eine Marshall-4x12er, und hab da grundsätzlich entweder die Wahl den Amp über einen 16 Ohm oder an einem 4 Ohm-Eingang an der Box anzuschliessen...ist auch beides am Amp regelbar, den kann man ja auf 4, 8 oder 16 Ohm einstellen.

    Die Frage wäre, was wäre dabei nun der UNTERSCHIED? Ändert das irgendwas klanglich gesehen, Lautstärke oder was weiß ich?
    Kann mir das mal jemand erklären?
     
  2. YouTube

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    Erstellt: 21.12.05   #2
    Um es simpel zu halten (ja gut.. ich weiß es selber nich genau :D):

    Je größer der Widerstand, so kleiner die Leistung(Lautstärke).

    Wie die Leistung sich genau ändert weiß ich nicht mehr.. 8 Ohm sind nur noch 75% von 4ohm oder so... Naja jemand anders hier im Forum wirds wissen ! ;)
     
  3. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 21.12.05   #3
    Ja du kannst mit der Impedanz ein wenig den Sound optimieren.

    Dabei ist zu beachten dass du keinen kurzschluss baust.
    Das ist aber eig kein Problem, da Röhren Endstufen diesbezüglich sehr robust sind.

    An einem 4Ohm Ausgang bringt eine 8Ohm Box etwas mehr Höhen und an einem 16Ohm Ausgang bringt sie mehr Bassschub.

    Richtig ist auch dass je höher der Widerstand, desto niedriger die Leistung des Amps. Er muss ja dann ´´mehr Kraft aufwenden´´ um den Ton bis zur Box zu bekommen.
     
  4. Fredson

    Fredson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.05   #4
    Kann mir jemand diesbezüglich bitte nen Tip geben, wie ich meinen TSL and meine 1960AV Box am besten anschliessen? Mir ist der Amp eigentlich zu leistungsfähig, sprich ich fahre den eh nur auf VPR (Virtual Power Reduction). Wenn ihr jetzt sagt ich kann die Leistung "verringern" indem ich die Box an nem anderen Ausgang anschliesse, wie muss ich ihn dann anschliessen? Und bitte nicht aufs Handbuch verweisen, da werd ich auch ned schlauer!!!
    Danke
    Fredson
     
  5. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 21.12.05   #5
    Ich rate dringend von Impedanz-Missmatching ab!

    Und nein, ein Röhrenamp ist im 16Ohm Betriebsmode nicht leiser als auf 4Ohm (so lange die Box die korrekte Impedanz hat, sonst ist er nämlich eventuell bald lautlos).
     
  6. bendschi

    bendschi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.01.06   #6
    also da ich mei box im mono betrieb ja auf 16ohm spieln, muss ich am verstärker immer die gleiche impedanz einstellen oder muss des unterschiedlich sein?
    heißt wenn ich dann auf stereo geh muss ich auch am amp auf 8ohm runterregln?
    also ja immer gleiche impedanzen?
     
  7. Killigrew

    Killigrew Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.01.06   #7
    Also wenn man das hier ließt wird einem echt schlecht.

    Es kann doch nicht sein, das hier Leute Sachen posten ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben.
    Ist euch denn nicht bewusst, dass das hier jemand liest, es sofort umsetzen, bevor jemand mit Ahnung es korrigieren kann und damit sein Equipment schrottet?

    Bei "billigen" Röhren Amp muss immer die Impedanz eingestellt sein, mit der der Amp auch betrieben wird. Bei missmatching werden die Bauteile im Amp z.t stärker belastet obwohl die Lautstärke geringer ist. Wenn die Bauteile nicht ausreichend dimensioniert sind, gehn sie halt kaputt und das wars dann.
    Bei teuren Amps ist das was anderes, da sind sie nähmlich meist überdimensioniert und halten soeinen "Fehlbertrieb" ohne weiteres aus.

    Wie schon gesagt, Röhren Amps geben immer die selbe Leistung ab egal mit welcher Impedanz sie betrieben werden, es muss eben nur stimmen.

    Ein Soundunterschied ergibt sich lediglich daher, das man im 16 Ohm Betrieb mehr Windungen des AÜs benutzt und sich daraus evtl ein anderer Klang ergibt, kommt aber natürlich auch wieder auf den verwendeten Ausgangsübertrager an.

    Wenn ihr unterschiedliche Möglichkeiten habt, könnt ihr diese natürlich mal ausprobieren, aber erwartet keine Soundwunder, das gehöhrt alles zum Thema feintuning.
    Für Live Musiker ist sowas absolut unwichtig, erst im Studio könnte sowas interessant werden, wenn man sonst auch höchstprofessionelles Equipment verwendet.

    cu :)
     
  8. MechanimaL

    MechanimaL Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.01.06   #8
    mh un ich dachte immer, dadurch, dass ich meinen amp mit 16 ohm betreibe, kann ich ihn einen tick weiter aufdrehen, als in 4ohm bei gleicher lautstärke. hmpf ^^
     
  9. Guitar Rocker

    Guitar Rocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.01.06   #9
    Andere Frage:
    Wenn ich eine Stereo- Endstufe habe mit je 2 Ausgängen (Engl 820), d.h. links 8+16 Ohm und rechts 8+16 Ohm:
    Kann ich dann (vorausgesetzt ich beachte die richtige Impedanz) alle Ausgänge gleichzeitig nutzen, also 4 Boxen anschließen? oder immer nur pro Seite einen Ausgang?

    Wäre es darüberhinaus möglich, links eine 16-Ohm Box anzuschließen und links eine mit 8 Ohm?

    Und noch eine:
    Stimmt es, dass es beim Celestion Vintage 30 einen klanglichen Unterschied zwischen der 8-Ohm und der 16-Ohm-Variante gibt?:confused:

    Vielen Dank!
     
  10. Lasse Lammert

    Lasse Lammert HCA Amps und Aufnahmetechnik HCA

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    Erstellt: 06.01.06   #10
    ja!

    ich weiss, damit rufe ich jetzt wieder diskussionen hervor, aber es gibt einen klangluichen unterscxhied, allerdings muss ich zugeben, dass der sehr subtil ist.
    die frequenzbilder sind auf der celestion hp ja auch identisch. die unterschiede sind wirklich nur minimal, aber vorhanden.
    grund ist folgender, ein 16ohm speaker hat einen größeren induktiven widerstand als ein 8ohm speaker (logisch).
    dieses macht sich bei den sehr schnellen transienten bemerkbar.
    stell dir das so vor, wenn ein wechselstrom-signal vom amp in den speaker kommt arbeietet der induktive widerstand gegen das signal an (durch den wechselstrom wird ein magnetfeld aufgebaut, welches wieder mit dem des speakers interagiert, wodurch eine spannung induziert wird.....).
    das hindert das signal zwar nicht am "durchkommen", macht sich aber wie gesagt in den transienten durchaus bemerkbar.

    etwas weit hergeholtes beispiel: stell dir den induktiven widerstand als eine art ganz leichten gegenwind vor. wenn man jetzt als mensch (normales signal) gegen den wind läuft merkt man ihn nicht (wie gesagt, ganz leichter wind), wenn man aber eine feder gegen ihn bläst macht er sich schon etwas bemerkbar.

    je höher die frequenz, desto höher der induktive widerstand (desto stärker der wind), transienten sind aber sehr "schnelle", hochfrequente töne, da macht sich eine leichte abschwächung unter optimalen hörbedingungen schon bemerkbar.
    da bei einer 16ohm box der induktive widerstand wie gesagt auch größer ist klingt sie etwas '"weicher/träger" (wie gesagt, nur minimal!!) als eine 8 ohm variante, diese ist etwas "spritziger"
     
  11. Guitar Rocker

    Guitar Rocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.06   #11
    Vielen Dank für die Antwort!

    Weiß einer was zu den ersten beiden Fragen?
     
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