Ein weiterer deutscher Text ohne wirklichen Sinn :)

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_ephrian
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Hej ihr,

ich dachte ich veroeffentliche auch einmal einen Text von mir.
Worum es in diesem Text geht, ist nicht ganz so einfach zu erlaeutern, da er auch irgendwie auch ein Gefuehl ausdrueckt.
Es geht zum einen um Orientierungslosigkeit, nachdem man einen Freundschaft oder eine Beziehung aufgegeben hat/musste bzw. viel Zeit zum Nachdenken hatte und nun nicht sicher ist, wohin man eigentlich geht und ob man auf dem richtigen Weg ist.
Zum anderen geht es um verschiedene Gruppen, richtige Freunde und andere Menschen, denen man eigentlich egal ist, die einem falsche Versprechungen machen und einem einreden, man (man selbst und gute Freunde, die aehnlich denken) wuerde sein Leben verpassen, wenn man bestimmte Dinge nicht macht, bestimmten Normen der Gesellschaft nicht nachkommt.
Ich benutze meistens wir, muss aber dazu sagen, dass damit nicht immer das gleiche "Wir" gemeint ist. Manchmal benutze ich wir und meine damit aber andere (euch), weiss aber eben nicht, ob ich nicht doch dazugehoere, auch wenn ich es nicht will.
Ich kritisiere also gewisse Menschen fuer ihre Art und ihre Einstellung, bin aber selbst nicht sicher, ob meine denn die richtige ist ("ich bin kein Maler mehr"). Trotz allem sehe ich keinen anderen Weg und finde mich damit ab und akzeptiere mein Leben.

Der Text ist fuer mich also irgendwie deprimierend, aber haelt doch eine Antwort bereit.
Aber bevor ich nun jede Zeile auseinandernehme, koennt ihr mir gerne eure Meinung dazu schreiben.
Die Musik dazu gibt es noch nicht, das aendert sich vielleicht noch :).
Ein Titel ist mir bis jetzt auch noch nicht eingefallen, hat jemand eine Idee?
Und wer nun denkt: Das soll man aus dem Text rauslesen koennen :screwy:?
Der denkt wohl gar nicht so falsch :rolleyes: ...

Viele Gruesse


ephrian


Soviele Gesichter, die soviel bedeuten wie ich dir

Keine Dichter unter ihnen, niemand ist wirklich hier
Einsamkeit umgibt mich nicht, sie ist in mir
Kein Ende des Weges in Sicht, und wo sind wir?

Falsche Bilder umgeben uns, jede Wand ist bedeckt
Ich bin kein Maler mehr, meine Leinwand verdeckt
Viele sind schweigsam geworden, andere haben sich versteckt
Die Farben verblassen, kein Mensch der uns weckt

Keiner kennt den Weg, niemand kennt das Ziel

Keiner weiss wo er steht und in welche Richtung es geht.
Geht es nur darum, sein Leben zu leben?
Warum bleibt die Antwort stumm, und die Frage vergebens?


Musik wird zu Geraeusch, wer hoert die Melodie?
Instrumente verstummen leise, so als spielten sie nie
Wir muessen weiterziehen, doch die Frage bleibt wie.
Die Welt vergisst mich und ich vergesse sie

Erinnerungen, die verbleiben, verblassen und mich verlassen
Das Alter bringt Weisheit, laesst mich Lieben statt hassen.
Die Angst, ihr Grifft loest sich, auch ich beginne loszulassen
Ich vergebe und gebe, waehrend wir das Leben verpassen.

Keiner kennt den Weg, niemand kennt das Ziel
Keiner weiss wo er steht und in welche Richtung es geht.
Geht es nur darum, sein Leben zu leben?
Warum bleibt die Antwort stumm, und die Frage vergebens?



Nicht jedes Wasser ist klar, viele sind truebe
Traeume in mir die schlafen, ich selbst bleibe muede
Ich kann die Wahrheit nicht sehen, doch ich uebe
Der Mond sieht was war und sieht auch die Luege.


Keiner kennt den Weg, niemand kennt das Ziel

Keiner weiss wo er steht und in welche Richtung es geht.
Geht es nur darum, sein Leben zu leben?
Warum bleibt die Antwort stumm, und die Frage vergebens?


 
Eigenschaft
 
ich finde es wird im gesamten zimlich deutlisch was der Song ausdrücken soll..

manche stellen haben mir zimlich gut gefallen, denn text muss man mehrmals lesen man entdeckt immer wieder was neues und das macht dann auch wieder sinn find ich zimlich genial

der Ausdruck von gefühlen ist bei mir also angekommen es beschreibt die emotionen nicht direkt aber diese gedanken abschnitte trifft er zimlich genau..

mit der richtigen instrumentaler begleitung wird das zimlich gut, man muss nur einen passenden stiel dafür finden ;)

viel glück dabei

edi: vorschlag für denn namen
"leere der verzeiflung" oder "Ende ohne Anfang" k.a ^^ irgendwas zusammen gewürfeltes
vileicht auch irgend ein prägenden abschnitt im text in eine überschrift umwandeln und sie dann als ganzen titel benutzen z.b

Falsche Bilder umgeben uns, jede Wand ist bedeckt
Ich bin kein Maler mehr, meine Leinwand verdeckt
Viele sind schweigsam geworden, andere haben sich versteckt
Die Farben verblassen, kein Mensch der uns weckt

"trübe kunst" ja ich mein ist ja nur n beispiel ;)
 
Ich finde den Text ausgesprochen gut.

Die Bilder in dem Text sind richtig klasse, auch textlich gut umgesetzt, wobei man sicher an dem einen oder anderen noch schleifen könnte.

Als düster oder so verstehe ich den Text nicht. Es gibt immer Zeiten, in denen die alten Orientierungen abgelöst werden, wo man sich (erneut) fragt, ob es das noch ist, was man will - sowohl im Leben der Einzelnen als auch in der Gesellschaft selbst.

Diese Unsicherheit ist natürlich immer ein Aufgeben von Gewohntem und auch Schönem. Es ist aber auch eine notwendige Stufe, um mitzubekommen, dass etwas nicht mehr rund läuft und dass man sich (erneut) aufmachen muss. Also ein Phase des Zweifels ist notwenig, dass etwas Neues entsteht. Deswegen stehe zumindest ich solchen Phasen nicht nur ablehnend gegenüber - sondern daraus besteht das Leben und man ist gut beraten, diese Phase zu nutzen. Und zwar zu nutzen, damit Neues und Besseres entstehen kann und sich durch Zweifel und dem damit verbundenen Ungemach nicht zu weit davon abbringen zu lassen.

x-Riff
 

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