eine frage zum thema modulationseffekte.

von monkeydudechris, 24.02.08.

  1. monkeydudechris

    monkeydudechris Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.08   #1
    hallo

    soweit ich weß basieren modulationseffekte (phaser,flanger(,chorus)...) auch auf verzögerung, bloß werden die verzögerungszeiten ständig verändert. versteh ich das richtig? somit werden halt immer verschiedene frequenzen verstärkt oder gelöscht.
    die verzögerungen werden vom lfo gestuert oder?
    nun hab ich eine frage... ist DAS auch unter dem begriff "frequenzmodulation" zu verstehen?

    lg
     
  2. JayT

    JayT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.02.08   #2
    Hi,

    Frequenzmodulation funktioniert so, dass ein LFO (oder ein schneller Oszillator, oder überhaupt ein anderes Signal) die Frequenz vom ursprünglichen Signal ändert.
    Wenn das ganz langsam gemacht wird, dann klingt es wie ein Vibrato.
    Bei schneller Modulation ergeben sich ganz neue Klänge, die meistens metallisch klingen.
    Ist aber eher im Synthesizer-Bereich ein Thema.

    Vom Spektrum ähnlich ist die Phasenmodulation, die auch ziemlich ähnlich bis gleich klingt wie die Frequenzmodulation.

    Klanglich ist auch der Ringmodulator sehr ähnlich, der die Signale multipliziert und so auch zusätzliche obere und untere Frequenzbänder erzeugt, was auch meistens metallisch klingt.

    Phaser, Chorus, Flanger funktionieren, wie du schon geschrieben hast, mit dem Zusammenmischen von Orginal und verzögerten Signal.

    lg. JayT.
     
  3. monkeydudechris

    monkeydudechris Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.08   #3
    bleim flanger oder phaser wird ja die verzögerungszeit non stop geändert. oder?
    kann man das irgendwie in wellen zeigen?
     
  4. Stifflers_mom

    Stifflers_mom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.08   #4
    jap, das Delay ändert sich, sprich "es oszilliert".

    Was willst du in Wellen darstellen? klar kann man das...
    Wenn du die Delayzeit über der Zeit aufträgst, sieht das wie eine stinknormale Sinusschwingung aus, falls sich die Delayzeit konstant ändert.
     
  5. monkeydudechris

    monkeydudechris Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.03.08   #5
    das problem ist einfach, dassfür meine physikpräsenation der wirkliche physikalischer bezug fehlt.

    als erstes erzähl ich natürlich allgemein was effektgeräte sind. was für arten. und dann geh ich hinüber auf delay-modulationseffekte zu sprechen. ich dachte mir natürlich dass ich 3 klangbeispiele zeige (sprich mit chorus, flanger und phaser)
    wie ich das verstehe basieren alle drei effekte auf permanente auslöschung und verstärkung von bestimmten frequenzen. stellt sich halt die frage, wie ich das grafisch darstellen kann., also die drei effekte.

    hat jemand ne idee?

    ich wäre total dankbar
     
  6. Stifflers_mom

    Stifflers_mom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.03.08   #6
    ich denke das stichwort, was du suchst ist Kammfilter.
    Durch die zumischung des zeitlich verzögerten Signals variieren die Frequenzen, bei denen Auslöschungen stattfinden. Der Frequenzgang sieht dabei aus wie ein Kamm, daher der Name. Und der verschiebt sich halt immer hin und her...
    Kammfilter
     
  7. monkeydudechris

    monkeydudechris Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.08   #7
    kann ja gut sein. aber hat jemand ne idee wie ich son frequenzspektrum mit und ohne effekt darstellen könnte?
     
  8. pico

    pico HCA-Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 07.03.08   #8
    klick dich mal durch Wikipedia, da sind auch einige Diagramme etc. bei dem Thema zu finden.
     
  9. monkeydudechris

    monkeydudechris Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.08   #9
    gibt es eben nciht. ich hab schon überall nachgeschaut... hat jemand ne idee wie man das alleine machen könnte?
     
  10. Stifflers_mom

    Stifflers_mom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #10
    *hust* hast du mal auf den link von mir geklickt?:rolleyes:

    In dem Wikipedia Artikel ist zum Beispiel ein Diagramm von der (idealen) Übertragungsfunktion eines solchen Effektes. Ohne den Effekt wäre die Übertragungsfunktion eine Gerade mit Amplitude 1.
     
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