Hallo,
die "neue G5 VG-Strat gibt es mittlerweile bei fast allen bekannten
Händlern im Lieferprogramm um die 1.400-1.500 €.
So viel ich weiß, ist die "neue"
Fender Strat g5 VG von der Elektronic
die gleiche Bauart wie die "alte" Fender Strat VG. Der G5 war damals
auch schon eingebaut.
Ich habe den Verdacht, das es hier um die Restevermarktung der
übrig gebliebenen Teile der "alten" VG Strat handelt. Es ist der
gleiche Piezo-PU (jetzt mit fettem Roland-Logo) drinne. Die Mod-
Sounds sind auch die gleichen (die Potis sind jetzt schwarz, vorher
weiß. Die blaue LED, die den Batteriestatus anzeigt.
Der gleiche Fehler (keine Noislesspickups) hat man beim Vorgänger
auch schon gemacht. Denn das 50Hz-Brummen wird so richtig schön
beim Betrieb des Roland G5 gepuscht.
Nach dem ich mir soeben bei youtube das Demovideo der Nammshow
angesehen habe und die Fender Bedienungsanleitung, bin ich mir zu 100% sicher,
das es die gleiche nur in neuem Gewand ist:
1. Gleiches Handbuch mit gleichen Details,
2. Gleicher Roland G5
3. Gleiche Sounds
4. Rückseitenfräsungen für Batterie, G5 u. Tremoloblock sind identisch
Ich will dieses Modell nicht schlechtreden, für alle Gitarristen, die im
LoGain, Country, Unterhaltungssektor arbeiten, ist diese Gitarre sicherlich
ein sehr flexibles Arbeitsgerät.
Für Gitarristen die im Hardrock-Metallrock etc. arbeiten, also die
HiGainer, kann ich sie aus meiner Erfahrung nicht empfehlen.
Der eigentliche Grund, warum das damalige Modell floppte liegt wohl darin,
dass Fender keine Profimusiker gefunden hat, die dieses Model gepuscht
hätten (wäre eigentlich eine Gitarre für Clapton o. ä) gewesen.
Oder denkt ihr vielleicht, das die Ritchie Blackmore Strat je einen Käufer
gefunden hätte, wenn Mr. Blackmore dafür nicht Pate gestanden hätte.
Gruß
Jo