Einfache Rock Songs für Coverband

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Hallo zusammen,

ich spiele in einer Rock Coverband mit der "klassischen" Besetzung ( 2 x Git, Bass, Drums, Gesang). Zur Erweiterung unseres Repertoires suche ich einfache Rock Songs die bei Auftritten trotzdem gut funktionieren für die genannte Besetzung. Einfach heisst hier: keine komplexen Songsstrukturen oder ausufernde komplexe Soliparts,

Beispiele damit klar wird was ich meine:
  • Subways - Rock n Roll Queen
  • Neill Young - Rockin in the free World
  • Seven Nation Army
Hat da jemand Tipps für Songs, die ich mir ansehen sollte?
 
Eigenschaft
 
Hm, tja, spontan fallen mir die noch ein:

Iggy Pop - Passenger
Am, F, C, G (mit E im Wechsel)

Yeah, Yeah,Yeahs - Gold Lion
F#, A, E

New Modell Army - 51´st State
G, Am, F (und Am, G, F im Ref.)

Clapton - Cocaine (?)
E, D (und E, D, C, B im Ref.)
 
Es gibt viele Threads dazu, die alle irgendwie im Nichts enden - weil Musik einfach vielschichtig ist und es verdammt viel gibt, weil aber "einfach" auch sehr unterschiedlich sein kann:

"7 Nation Army" ist originalgetreu nachgespielt in Open Tuning mit Slide - das kann einfach sein, muss es aber nicht.
Gleiches gilt fuer "Brown Sugar" von den Stones - die Rhythmusgitarre in Open G ist lachhaft einfach, im Standard Tuning nicht.
Und auch so Klassiker wie "Highway To Hell" - nicht schwer,

Also: Schaut nicht nach "einfach", schaut nach "Was macht uns Spass" und dann kriegt die hin. Man hoert doch, ob das eventuell "zu schwer" sein koennte...
Mein "Geheimtipp": Spielt die Songs aus der zweiten Reihe. Nicht "Highway To Hell" und "Summer of 69", es gibt jede Menge anderer Songs, die quasi jeder kennt aber die nicht jede Band spielt.
 
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@adola
Danke für die konkreten Vorschläge, die schauen wir uns mal an.

@DerZauberer
Jo, das ist mir alles klar. Mir ging es auch eher um eine Art Brainstorming, denn die Threads habe ich irgendwie nicht gefunden. Bin vielleicht zu blöd richtig zu suchen...

Deshalb, danke für den Hinweis mit den Songs aus der zweiten Reihe. Das finde ich eine super Idee. Es bleibt aber die Schwierigkeit, diese zu "finden". Klar kann ich quer durch meine Musiksammlung gehen, oder bei irgendwelchen Portalen quer hören. Aber dann die passenden Songs für diese Besetzung und dem passenden Schwierigkeitsgrad zu finden bleibt doch sehr mühsam :(
 
Hai, Smoke on the Water kommt immer gut und, naja, wer es mag, Status Quo. Da ist eigentlich alles ziemlich simpel und kommt live auch gut an.

Keep on rockin`

Und btw zum Thema
ausufernde komplexe Soliparts
Komplexe Soli sind doch das Salz in der Suppe. Ja, dauert ewig, bis man es einigermassen kann und stupide Pentatonic-Scales zu üben ist anstrengend und bisweilen auch langweilig. Muss man eben durch und dann erschliesst sich einem aber auch eine völlig neue Welt. Wer sich nur mal mit der A-Moll Penta beschäftigt und eine Weile dran bleibt, spielt irgendwann mit Gilmour, Page und Young annähernd in einer Liga. Lohnt sich wirklich!!
 
@adola Aber dann die passenden Songs für diese Besetzung und dem passenden Schwierigkeitsgrad zu finden bleibt doch sehr mühsam :(
Keiner zwingt Euch, Songs 1:1 nachzuspielen. Man kann quasi in JEDER Besetzung auch JEDEN Song covern. Muss sich halt reinfuchsen. Und sich die Frage stellen will, ob man 1:1 covert oder etwas Freiheiten laesst - man kann auch ein Solo mal weglassen... oder vereinfachen...
 
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Hallo zusammen,

ich spiele in einer Rock Coverband mit der "klassischen" Besetzung ( 2 x Git, Bass, Drums, Gesang). Zur Erweiterung unseres Repertoires suche ich einfache Rock Songs die bei Auftritten trotzdem gut funktionieren für die genannte Besetzung.

Setzt euch zusammen, listet gemeinsam eure 10 bis 20 Lieblings Rocksongs auf und beginnt mit dem Proben. Songs vereinfachen geht immer, z.b. Akkorde schrubbeln anstelle komplexer Riffs, einfache Pentatonikmuster anstelle Originalsolo. So könnt ihr jeden Song nachspielen und mit der Zeit baut ihr die Songs ganz einfach aus, bis sie sich dem Original annähern.
 
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Ich glaube auf jeden Fall, man muss Songs aussuchen, die man als Band auch beim 20x noch gerne spielt. Es wird sich nach m. E. dann nach 1-2 Jahren von selber rausstellen, welche Songs ´überleben.´

Die Idee mit den 2. Reihe-Songs finde ich auch super, denn die haben sich mit den Jahren oft nicht so abgenutzt, wie ein gr. Teil der Top-Hits. Meist freut man sich dann, solche Songs mal wieder zu hören - und die fetzen ja ggf. auch richtig gut...

Das können, denke ich 2. Reihe-Songs v. ganz großen Künstlern oder 1. Reihe-Hits von Bands sein, die es vll. nur ein paar Jahre gab und die die Top10 vll. knapp verpasst hatten.

Spontan fällt mir zu den ganz großen ein, man spielt vll.:

- von TOTO nicht ´Africa´, sondern vll. ´Wait For Your Love´
- von BILLY IDOL nicht ´White Wedding´, sondern vll. ´Sherri´
- von PRINCE nicht 1999, sondern Lady Cab Driver oder Erotic City
- vll. eher was von ´Echo&The Bunnyman´ statt von ´The Cure´
- von BOWIE eher was aus der ersten Hälfte der 70´er (Jean Jeanie, Young Dudes, ...)

Aber pauschal kann man das wohl nicht sagen, zumal ja auch der Musikstil mit seinen Eigenheiten und Publikumsbedürfnisse eine Rolle spielen!?

LG

ps. Hatte zufällig grade Free Falling von Tom Petty gehört. Auch nett und schön einfach (G, A, D mit Capo, glaube ich)
 
Komplexe Soli sind doch das Salz in der Suppe. Ja, dauert ewig, bis man es einigermassen kann und stupide Pentatonic-Scales zu üben ist anstrengend und bisweilen auch langweilig. Muss man eben durch und dann erschliesst sich einem aber auch eine völlig neue Welt. Wer sich nur mal mit der A-Moll Penta beschäftigt und eine Weile dran bleibt, spielt irgendwann mit Gilmour, Page und Young annähernd in einer Liga. Lohnt sich wirklich!!

Ja, auch das ist mir klar. Und das tue ich auch. Wenn man aber für den Start einfach ein paar Stücke haben möchte, an denen man nicht monatelang üben muss, ist das der Motivation doch sehr zuträglich ;)

Setzt euch zusammen, listet gemeinsam eure 10 bis 20 Lieblings Rocksongs auf und beginnt mit dem Proben. Songs vereinfachen geht immer, z.b. Akkorde schrubbeln anstelle komplexer Riffs, einfache Pentatonikmuster anstelle Originalsolo. So könnt ihr jeden Song nachspielen und mit der Zeit baut ihr die Songs ganz einfach aus, bis sie sich dem Original annähern.

Ja, so ähnlich ist unsere Vorgehensweise derzeit. Ich sehe schon, so viel anders machen kann und muss man gar nicht. Wir sind da offenbar schon auf einem guten Weg. Nur ich zumindestens bin oft ein wenig ungeduldig, weil es eben doch dauert bis so ein Song mal läuft... :mad:

Ich glaube auf jeden Fall, man muss Songs aussuchen, die man als Band auch beim 20x noch gerne spielt. Es wird sich nach m. E. dann nach 1-2 Jahren von selber rausstellen, welche Songs ´überleben.´

ps. Hatte zufällig grade Free Falling von Tom Petty gehört. Auch nett und schön einfach (G, A, D mit Capo, glaube ich)

Gute Idee. So ähnlich machen wir das auch zur Zeit. Da fallen dann immer mal welche raus, die für uns z.B. gesanglich nicht machbar sind. Und Tom Petty, guter Tipp. Den hatte ich vor Monaten auch schon auf dem Schirm...
 
Keep Your Hands to Yourself von Georgia Satellites
Walking by myself (Version von Gary Moore)
 
So einiges von Black Sabbath.
Fast alles von Status Quo. (Schon mal mit zwei Rhythmusgitarren gespielt? Und wieviele Bands spielen "Paper Plane"?)
Wenn's noch einfacher sein soll, die frühen Ramones-Sachen.


Martman
 
Das können, denke ich 2. Reihe-Songs v. ganz großen Künstlern oder 1. Reihe-Hits von Bands sein, die es vll. nur ein paar Jahre gab und die die Top10 vll. knapp verpasst hatten.

Das ist eine coole Idee. Danke für den Tipp.

Keep Your Hands to Yourself von Georgia Satellites
Walking by myself (Version von Gary Moore)

So einiges von Black Sabbath.
Fast alles von Status Quo. (Schon mal mit zwei Rhythmusgitarren gespielt? Und wieviele Bands spielen "Paper Plane"?)
Wenn's noch einfacher sein soll, die frühen Ramones-Sachen.

Danke an Euch, für die weiteren konkreten Tipps. Einiges davon wird sich sicher machen lassen. Ich werde mir das alles in den nächsten Wochen mal in Ruhe ansehen.
 

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