Einlagern von Expandern, Synths, Geräten...

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Liebe Leute,
ich habe zwei Synthesizerexpander die ich nicht mehr benutze, zum Verkaufen kann ich mich nocht nicht durchringen (beide schon locker
über 20 Jahre alt und immer mal wieder eingeschaltet). Das eine Gerät hat eine Lithiumknopfzelle zur Speicherstützung (frisch getauscht), dass andere ist ohne Batteriepuffer.
Jetzt habe ich irgendwo gelesen, dass sich Teile auch "kaputtstehen" können wenn sie nicht benutzt werden.
Was kann man machen, damit die Teile
ein Einlagern möglichst gut überstehen. Gibt es da vielleicht Erfahrungswerte oder ideen?
Über Ideen würde ich mich freuen.
 
underwood

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Möglichst konstante Temperatur und geringe Luftfeuchtigkeit können helfen. Kritisch, sind gerade bei alten Geräten, die Kondensatoren, unabhängig ob das rumsteht oder genutzt wird.

Chips/ICs sind gerade bei älteren Geräten weniger von der Alterung betroffen, weil da die internen Leiterbahnen noch "grober" sind und nicht nur ein paar Atome breit.
 
Salty

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Batterien/Knopfzellen/Akkus würde ich vor dem Einlagern entfernen.
Daten sichern wenn möglich.
 
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ja, das mit den Kondensatoren scheint problematisch. Habe gerade gelesen, dass es umso schlimmer ist, wenn man die Geräte nicht regelmäßig einschaltet, also alle halbe Jahr Kiste raus und fürn paar Stunden an den STrom hängen...na toll...
 
Claus

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Batterien/Knopfzellen/Akkus würde ich vor dem Einlagern entfernen. Daten sichern wenn möglich.
Natürlich MIDI Dump aller gespeicherten Daten, Auslöten ist aber nicht immer einfach. Die verbauten Knopfzellen haben bisweilen feste Metallfähnchen, die in der Platine verlötet sind. Beim Austausch habe ich in solchen Fällen Halterungen eingesetzt.
Man sollte etwas Bastelerfahrung mitbringen, denn hohe Löttemperatur und zu langer Lötspitzenkontakt kann die Leiterbahn lösen oder benachbarte Bauteile überhitzen. Schießlich ist solche Bastelei auch eine Gelegenheit für Kurzschluss, vor Öffnen des Geräts das Netzteil entfernen sollte sowieso klar sein.

Mein alter MIDI-Kram hat über 30 Jahre auf dem Buckel und funktioniert, obwohl er schon lange nur noch alle paar Jahre zum Antesten eingeschaltet wird. Mein Yamaha CS1X und mein Roland JV1010 aus den späten 90ern hatten noch keinen Eingriff nötig, ein Sony Effektmodul von damals bekam 2012 eine frische Knopfbatterie.
Sogar ein in der Schublade dahinschlummernder TI30 Taschenrechner tut es noch, zuletzt war der im Studium Ende der 1970er im Einsatz.

Gruß Claus
 
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underwood

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Ich hab den TI-30 Galaxy und ich glaube einmal seit ich den habe, habe ich die Batterie gewechselt.

Wenn der Platz vorhanden ist, bau ich gerne Pufferbatterien von SAFT ein. Die werden in Maschinensteuerungen verbaut und ich hab schon mal eine in ner 30 Jahre alten Maschine getauscht, die immer noch 3V hatte. Bisschen Kabel dran und an geeigneter Stelle mit Silikon oder Kabelbinder befestigen. Die haben locker 10fache Kapazität und Haltbarkeit wie ne Knopfzelle.

Nach dem Löten immer gut Flussmittel entfernen. Hab schon Vintage Effektgeräte auf dem Tisch gehabt, da hat es die Kupferkabel und teilweise auch Leiterbahnen regelrecht Zerfressen, vor allem in Verbindung mit Feuchtigkeit.
 
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Salty

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Ein interessanter Tipp
 
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habe ich tatsächlich schon einmal vor vielen Jahren in einem uralten Digitalpiano Baujahr 1990 gesehen, was jahrelang rumstand und noch funktionierte (obwohl die Pufferbatterie bereits am auslaufen war). Bin nur kein großer Freund vom Lötkolben, aber es macht vielleicht wirklich Sinn - ich habe allerdings auf den ersten Blick nur Pufferbatterien mit 3,6V gefunden. Ich bin kein Techniker, daher bitte folgende Frage: welche Pufferbatterie(n) mit welcher genauen techn. Bezeichnung müsste ich denn nehmen um eine cr2032 "auszutauschen"?
 
CharlyM

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Eine CR2032 hat eine Spannung von 3V.
 
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ja, das steht so auf der Lithiumzelle :)
jetzt ist nur die Frage, was ich für eine Saft-Pufferbatterie nehmen soll mit wieviel Volt und wieviel Ampere, damit die Kiste nicht in Rauch aufgeht?
 
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ich glaube das sinnvollste wird der mididump und anschließendes Heraussnehmen der Knopfzelle sein
 
FünfTon

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3 V Lithium-Magnandioxid-Knopfzellen (CR2032 CR2016 o. ä..) können nicht auslaufen, da sie schlicht keine Flüssigkeit enthalten, die auslaufen könnte. Können also drinbleiben. Im schlimmsten Fall sind sie nach Jahrzehnten eben leer und der Speicherinhalt weg.

3,6 V Lithium-Thionylchlorid-Zellen haben hingegen eine flüssige Kathode und müssen raus. Genauso wie jegliche Alkali-Knopfzellen (1,5 V, gern auch im Doppelpack) und die noch schlimmeren Nickel-Cadmium-Akku-Puffer.
 
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Danke FünfTon, das wusste ich bislang nicht. Insofern ist jetzt alles klar, Midi-Dump, Knopfzelle drinlassen und dem Alten alle paar Monate mal ein wenig Strom gönnen.
 

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