Bislang schon mal sehr gute Vorschläge für den Einstieg, Tornado. Das ist breit gefächert und gut geeignet, um einen (sehr groben) Eindruck der Jazzmusik zu bekommen. Du (zypsilon) wirst wahrscheinlich auch ziemlich schnell merken, was Dir liegt und vor allem, was nicht. Jazz ist ein extrem weites Feld und pendelt zwischen Extremen wie Norah Jones auf der einen Seite und auf der anderen Seite eher schwerer verdaulicher SToff wie z.B. THE DARK KEYS (1996) vom Branford Marsalis Trio. Letzteres habe ich noch nie geschafft, zu Ende zu hören, und ich bin einiges gewöhnt

.
Schön sind für den Anfang auch Fusion-Scheiben wie THE HEART OF THINGS (1997) von John McLaughlin. Auch sehr zu empfehlen: CANTALOUPE ISLAND (Aufnahmen zwischen 1962-65) von Herbie Hancock.
Manche stehen auch auf die soften, meist amerikanischen Sachen von Spyro Gyra, Richard Elliot, Tom Grant oder auch Lee Ritenour oder Pat Metheny. Sehr geil auch NEW MOON DAUGHTER (1995) von Cassandra Wilson.
Du siehst, ich kann mich gar nicht so recht für besonders empfehlenswerte Werke entscheiden, und dabei gäbe es noch so viel mehr. Dadurch, daß Du Dich jetzt dafür interessierst, öffnet sich für Dich ein neuer, gigantischer Horizont, den man eigentlich kaum voll erfassen kann (mein Gott, klingt das pathetisch

). Wie auch immer, tauche ein, und viel Spaß dabei...