EMG 81 PU's - Feedbackkiller!?

von floisnuts, 21.02.05.

  1. floisnuts

    floisnuts Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.05   #1
    Nachdem jedes achte thema hier ja um feedback geht und immer wieder die EMG 81er in den raum als lösung geworfen werden möcht ichs nun mal genau wissen ist das so oder nicht. Sind die teile rückkopplungskiller oder eher nicht? :confused:

    Gruß

    FloH
     
  2. Rossi

    Rossi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.05   #2
    na ja, kommt halt schwer darauf an, in welcher Gitarre der verbaut ist
    (Resonanzkörper etc)---generell hab ich schon den Eindruck, dass der nicht unbedingt schnell pfeiffanfällig ist...Aber da spielt natürlich auch der Ampaspekt, Gain und die Position zum Amp eine grosse Rolle - das wirklich
    objektiv zu beurteilen, ist wohl eher was fürs Testlabor...
     
  3. RAGMAN

    RAGMAN Mod Emeritus - Gitarren Ex-Moderator

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    Erstellt: 21.02.05   #3
    Grundsätzlich muss man zwischen gewolltem und ungewollten Feedback unterscheiden.
    Viele günstige PU produzieren fast unkontrollierbare Feedbacks die auf die mindere Qualität zurückzuführen sind. Bei EMG, SD PU lässt sich das Feedback gezielt erzeugen.

    RAGMAN
     
  4. wary

    wary Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.05   #4
    vor allem sollte man zwischen pfeifenden Pickups die auf Mikrophonie zurükzuführen sind und ganz natürlichen Rückkopplungen unterscheiden. Auch mit EMG´s kann man sich natürlich ungewollte Rückkoplungen einfangen, wenn man sich falsch positioniert (zum Amp). Generell sollte jeder hochwerige PU kein Problem mit Mikrophonie haben, wüsste also nicht wieso da EMGs da besonders viel bringen sollten :confused:
     
  5. RAGMAN

    RAGMAN Mod Emeritus - Gitarren Ex-Moderator

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    Erstellt: 21.02.05   #5
    naja, das ist dann ja schon eher gewollt wenn man sich so hinstellt und da kann der PU ja garnix zu.. ;)


    RAGMAN
     
  6. wary

    wary Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.05   #6

    wär schön wenns immer so wär, gibt aber viele Spezis die sich direkt mit der Gitarre vorn Amp hängen und sich dann wundern. .
    Natürlich ist das auch der Weg zum gewollten und gezielt eingesetztem Feedback.


    sag ich doch... wer so spielchen macht dem hilft kein PU der Welt gegen Feedback
     
  7. floisnuts

    floisnuts Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.05   #7
    jupp ok also sagt ihr das die emg's auch nicht besser als andere hochwertige Pu's das "ungewollte" feedback handeln können. gut. Also ich hab SH-13 also die dimebucker in meiner Aria Cardinal Series und hatte da mit meinem Engel Powerball noch nie probleme. Hintergrund der frage ist der das ich mit dem gedanken gespielt habe mir ne neue git zu kaufen und bei einer der auserwählten sind die EMG 81er drin. Wäre dies ein enormer vorteil gewesen hätte dies mit in die gewichtung der kaufentscheidung eine größere rolle bekommen. Danke soweit schon mal.
     
  8. hamerfreak

    hamerfreak Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.05   #8
    Bei Heavy Metal habe ich gute Erfahrungen mit EMGs, speziell dem `81er gemacht. Ich hatte meine Jackson SL-1 auf EMG 81 am Steg und zwei SAs in der middle und neck Position umgerüstet und die haben ganz klar weniger Mikrophonie als passive PUs, nicken aber gerade dadurch willig auf gewollte Feedbacks ein.
    Logisch, denn erstens sind die Dinger niederohmig und bekommen ihre Power erst durch den eingebauten Pre-Amp und zweitens sind die komplett mit Epoxidharz vergossen, da schwingt dann keine Wicklung mehr. Für andere Musikstile ist das eher negativ zu bewerten, denn eine gewisse Resonanz der Wicklung (locker gewickelt, nicht oder nur leicht gewachst) bringt einen offeneren, lebendigeren Ton. Deshalb wird bei Blues bis klassischem Rock eher Wert auf die letztgenannten Eigenschaften gelegt.
    Für Metal würde ich immer wieder zu EMG greifen ...
     
  9. floisnuts

    floisnuts Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.05   #9
    perfekt, gut,..... klingt gut! :great: danke!
     
  10. wary

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    Erstellt: 21.02.05   #10
    das musst Du mir nochmal erklären, was die niederomigkeit von aktiven PU mit deren Feedback Resistenz zu tun hat :confused:

    dem Feedback an sich ist es total egal ob der Pickup hoch oder niederohmig ist. Pickupmikrofonie sollte generell wie bereits gesagt bei hochwertigen PU kein Problem darstellen, auch die sollten eigentlich immer ordentlich gewachst/vergossen sein...
     
  11. FretRunner

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    Erstellt: 21.02.05   #11
    hm, stimmt alles, dennoch behaupte ich, das entstehen von
    ungewolltem feedback wird durch die ganze kette von
    pickup -> gitarre -> amp -> box
    in die eine oder andere richtung beeinflußt.
    pickups können mikrofonisch sein, röhren aber auch zur
    mikrofonie neigen, und selbst das austauschen einer box kann
    plötzliches feedback hervorrufen - oder eben verstummen lassen.
    die hochbegehrten cel. vintage 30 speaker etwa haben schon
    von sich aus schon einen leichten hang zum pfeifen - ohne
    deshalb die ursache zu sein.
    aber es gibt halt eine gewisse tendenz.
    hilfreich ist manchmal auch, den hohlraum unter den pickups mit
    schaumgummi auszupolstern.
    klappt aber auch nicht bei jeder gitarre
     
  12. hamerfreak

    hamerfreak Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.02.05   #12
    Naja, die Mikrophonie von Pickups liegt im Wesentlichen im Mitschwingen der Wicklungsdrähte, aufgrund des auf sie einwirkenden Schalldrucks, begründet. Niederohmige PUs haben deutlich weniger Wicklungen, also kann da weniger von aussen mechanisch 'erregt' werden. Wichtiger in dieser Hinsicht ist aber in der Tat eine Dämpfung solcher ungewollter Schwingungen durch Wachs oder - noch besser (wie bei EMG) - Epoxidharz. Elektrisch bilden die Spulen mit den Verstärkerstufen einen Schwingkreis, daher hängt Mikrophoniepfeifen eben auch mit der Resonanzfrequenz des PUs zusammen. Und so kommt es eben auch oft vor, dass sehr offen und gut klingende Pickups leider auch mikrophonisch sind (manche PAF-Typen z.B.). Als die Dinger entwickelt wurden (1950er Jahre) waren die Verstärkungsfaktoren (Gain) längst nicht so hoch, Verzerrung war eigentlich verpönt, das kam erst später.
     
  13. Hurdibrehan

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    Erstellt: 22.02.05   #13
    der emg81 ist definitiv kein feedbackkiller
     
  14. floisnuts

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    Erstellt: 22.02.05   #14
    aha was willst du mir damit sagen, werd mal etwas genauer! Ist kein feedbackkiller ok aber meinst du damit er ist eher das gegenteil oder einfach nur durchschnittlich.
     
  15. wary

    wary Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.02.05   #15
    Das aktive PU weniger Wicklungen haben, ist natürlich richtig, aber es warum sollen mehrere eng übereinander liegende Wicklungen leichter in Schwingung geraten als ein par wenige? Das ist für mich physikalisch nicht ganz ersichtlich

    das sehe ich sofort ein, nur denke ich dass alle gut verarbeiteten PU da keine Probleme aufweisen sollten. Inwiefern da bei älteren PU noch nicht so genau drauf geachtet wurde, ist mir nicjt bekannt.

    Also ich lass mich darauf ein das EMG´s seht gut verabeitet sind, und deshalb ein Mittel gegen FeedbackProbleme seien können. Das das damit zusammenhängt das sie aktiv sind, ist für mich nach wie vor nicht ersichtlich.
     
  16. Hurdibrehan

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    Erstellt: 22.02.05   #16
    einfach kein feedbackkiller, genauso feedback wie jeder andere tonabnehmer.
     
  17. RAGMAN

    RAGMAN Mod Emeritus - Gitarren Ex-Moderator

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    Erstellt: 22.02.05   #17
    so pauschal kann man das auch nicht sagen. Warum wurde oben ja nun schon mehrfach beschrieben...
    Die Ursachen (Wicklungen, Frequenzen die übertragen werden, gewachst oder ungewachst, Leistung, Qualität usw.) für Feedbacks sind ja nun sehr verschieden.

    RAGMAN
     
  18. Hurdibrehan

    Hurdibrehan Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 22.02.05   #18
    gleiche gitarre, zuerst mit sh-8 (den ich mal unbedingt wollte) dann mit sh-6 (auch nicht arg weniger) und dann mit emg81, erst der 85er schuf abhilfe, dennoch war es zu viel feedback. im übrigen alle tonabnehmer in einer dean evo. amp = powerball/fireball.
     
  19. RAGMAN

    RAGMAN Mod Emeritus - Gitarren Ex-Moderator

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    Erstellt: 22.02.05   #19
    Das scheint aber dann auch ein Problem dieser Konstellation gewesen zu sein. Der 85er hat ein anderes Frequenzspektrum und ist vielleicht deshalb weniger anfällig.

    externe Faktoren wie: AMP, Boxen, Lautstärke, Sound (verzerrt, Klangregelung), Raumakustik, Spieltechnik, usw. tragen natürlich auch zu feedbacks bei.
    Durch bewusstes ändern dieser Parameter lassen sich ja auch die gewollten Feedbacks erzeugen...

    RAGMAN
     
  20. Hurdibrehan

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    Erstellt: 22.02.05   #20
    nunja, ich würde die soundbeschaffenheit des raumes als sehr trocken bezeichnen, der powerball scheint ja mehr oder mehr hier das sorgenkind zu werden. lautstärke wie immer bei ca 135 dba, boxen waren damals glaub ich noch die randall warhead 412er, die besaß ich zu power und fireball zeiten. spieltechnik war meine eigene :).
     
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