Empfehlung Funkmikros + Funk-Inear

redtie
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Hallo,
ich überleg schon seit einigen Jahren, für mich und unsere Sängerin (Trauungen & Abendveranstaltungen) Funkstrecken zuzulegen. Aktuell verwenden wir kabelgebundene SM58 oder Sennheiser E935. Bei ihr bevorzuge ich das SM58, bei mir das E935. Ich habe aber bis auf die beiden Mikros nicht sehr viel Vergleich zu anderen Marken/Mikros. In einer Top40-Band hatten wir immer SM58 Funker und das war für mich auch voll passend. Keine Ahnung, ob ich mit anderen Mikros anders geklungen hätte :)
Ich bin ein großer Fan davon, Kabel zu verbergen und möchte mittlerweile einfach die Auf- und Umbauarbeiten soweit optimieren, dass die Zeit dafür auf ein Minimum reduziert ist. Darum sehe ich einen großen Mehrwert in der Beschaffung und ich möchte mir ein kleines Rack mit einem A&H C18T bauen, wo darunter die Funkstrecken eingebaut sind. Unsere Bühnen sind meist winzig (4x3m mit Band oder im Duo sogar noch kleiner).

Für Ansprachen hab ich vor Jahren mal ein tbone Funkmikrofon gekauft, das ist voll in Ordnung und läuft bis jetzt gut.
Ehrlich gesagt überfordert mich die Auswahl beim großen T enoooorm. Ich möchte direkt etwas gutes kaufen, aber auch nicht übertreiben. Es gibt dort so viele zig verschiedene Varianten und ich weiß einfach nicht, was wofür steht.

Das erste, was mir auf Anfrage angeboten wurde war ein t.bone free Solo twin Set mit zwei Mikros. Das wär quasi (glaub ich) was ähnliches, was ich schon hätte. Rein vom Mikrofon her möchte ich aber zumindest am Level von SM58 oder E935 sein. Was kommt dann als nächstes in Frage? Sind so Zweier-Sets empfehlenswert? Gibts ja auch von Shure/Sennheiser. Das wäre für uns ja eigentlich prädestiniert, oder nicht?

Wenn wir dann auf Funkmikros setzen, wär zumindest für die größere Besetzung auch Funk-Inear von Vorteil. Aktuell verwenden wir Behringer P2 Sticks kabelgebunden...

Bei beidem juckt es mich eigentlich schon seit Jahren, mal in was Gescheites zu investieren, nachdem ich ja vorhabe, das auch noch länger zu machen :)

Ahja, Standort Österreich :)
 
Ich denke, auf den nächsten Seiten wird dir hier gefühlt jeder User seinen Favoriten vorstellen - womit die Spanne an Systemen erwartungsgemäß das Angebot von Thomann noch übertreffen wird.
Ich würde tatsächlich vor allem anderen die Sinnfrage stellen - deine Abneigung gegen Kabel in allen Ehren, aber Funk auf unter 12 Quadratmetern? In meinen Augen absolut sinnfrei.

Was nun die Empfehlungen angeht - ich habe viele Jahre gute und sehr gute Erfahrungen mit einem japanischen Hersteller gemacht, dessen Vertrieb in DACH sehr nah an deinem geplanten Mischpult ist: Audio Technica, die 3000er der neuen Generation haben alles, was du brauchst.
 
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Ich würde tatsächlich vor allem anderen die Sinnfrage stellen - deine Abneigung gegen Kabel in allen Ehren, aber Funk auf unter 12 Quadratmetern? In meinen Augen absolut sinnfrei.
Ja die Frage ist sehr berechtigt und wundert mich auch nicht, dass sie jemand stellt! Das ist auch der Grund, warum ich nach wie vor keine Funkis gekauft habe - aber bei den Auftritten stört es mich dann schon immer wieder ein bisschen. Es wäre einfach ein Stück mehr Bequemlichkeit und Bewegungsfreiheit...außerdem sieht es professionell aus :)
 
Die komplette Band auf Funk umzurüsten ist eine ganz andere Nummer als schnell eine Handgurke in Betrieb zu nehmen. Instrumente, Inear, Funkmikros - da braucht's dann schon ein einheitliches System plus Combiner/Splitter, um den Antennenwald zu begrenzen. Batterien/Akkus werden ein Thema (ich habe das mal für meinen Haufen aus aktuellem Anlaß durch gespielt - wir kämen alleine für die Gigs auf einen Abfall-Haufen von ca. 600 Mignonzellen pro Jahr, aber bei Akku-Lösungen muß sich dann wieder jemand um deren Ladung etc. kümmern...) sowie die Havarielösungen.

domg
 
Ich kann den Wunsch nach Funk, auch auf kleinen Bühnen, schon nachvollziehen. Ich singe in einer 5-Mann Metal-Band und gerade auf winzigen Bühnen können Kabel sehr frustrierend sein. Wenn da mal zwei Musiker den Platz wechseln oder ähnliches um mit dem Publikum zu interagieren kann man danach Entknotungsmanöver starten.
Auch darum benutze ich immer mein Funkmikro, auch wenn ich natürlich ein verkabelt es als Backup dabei habe.
 
die Sinnfrage stellen [...] Funk auf unter 12 Quadratmetern? In meinen Augen absolut sinnfrei.
(y)
Auch die weiteren Ausführung des Kollegen sprechen für sich, welche ich zu 100% unterschreibe.

Erwartungsgemäß werden die Händlern deren Haus- und Budgetteile feil bieten. Nicht ratsam, wenn man dies stressfrei haben möchte, vor allem weil es durchaus Anlagen gibt, welche preisWERT sind.
Die beste Verbindung zwischen zwei Geräten ist und bleibt eine Leitung.

Sennheiser würde ich mittlerweile nicht mehr nehmen wollen, da der Service dort anscheinend immer schlechter wird. Was bleibt?
Shure, Audio Technika, MiPro fallen mir adhoc ein. Letzteres nutzen wir auch und sind damit sehr zufrieden was Preis-Leistung und vor allem Service angeht.

Um das am Ende stressfrei als Plug and Play im Rack zu haben braucht es neben der Strecke selbst eben noch Combiner und Splitter und die passenden Leitungssätze oder man bedient sich Mehrfachempfängern auf 1HE. Da gibt es sowohl Doppel- als auch Vierfachempfänger (hast du ja schon in deinen Findungsprozess eingebunden). Damit spart man sich am Ende den Splitter, sofern es bei max 4 Funkmikrostrecken bleibt. Dazu Stromversorgung und auch das Rack.
Eigentlich braucht es gar 2 Racks, denn InEar Strecken sollten von den Funkmikrostrecken örtlich getrennt sein, sonst streut der InEar Sender in den Empfänger der Funkmikrostrecken ein und könnte diesen mitunter massiv stören. Also braucht es wieder entsprechende Verkabelung, um eines der beiden Racks ans Mischpult zu bekommen.

Preislich nehmen wir mal Middleware. Im Mittel liegt eine vollständige Funkstrecke um die 600 Franken. Sicher geht es auch billiger doch es geht auch deutlich teurer. :)
Das Hauptproblem an den günstigen Strecken ist, dass diese meist kein Wechselkopfsystem haben, man also auf die fest aufgebaute Kapsel festgenagelt ist.
Auch sollte man sich im klaren darüber sein, dass es bei den günstigen Strecken eher weniger Auswahl an Kapseln gibt.
Bei InEar steht und fällt das ganze mit den Stöpseln selbst. Die Funkstrecke ist zunächst die notwendige Bedingung, doch die hinreichende ist dann der Schallwandler und dieser kann durchaus Faktor 2-3 mehr Kosten verursachen als die Strecke selbst. Nur mal so am Rande.

Angeboten wurde dir t.bone
Sag uns bitte was du bei einem Preis von deutlich unter 400€ / 400 ChF erwartest.
 
Ich kann den Wunsch und die Argumente nach Drahtlos durchaus nachvollziehen. Dass man das auf einer relativ kleinen Bühne nicht braucht, ist schon klar, sieht aber trotzdem aufgeräumter aus. Solange es nur um zwei Funkstrecken für Mikro geht, ist ein Doppelempfänger naheliegend, weil man sich da einiges an Verkabelung und auch Combiner/Splitter spart, grenzt die Auswahl allerdings wider ein, vor allem, wenn der Wunsch nach zwei verschiedenen Mikrotypen wie hier genannt SM59 und E935 steht. Es ist aber auch nicht problematisch, wenn man zwei einzelne Empfänger, sogar verschiedene Systeme/Hersteller verwendet. Bei zwei Empfängern ist der Verkabelungsaufwand und 'Antennenwald' noch überschaubar. Was hier die günstigen Funkstrecken angeht, hätte ich weniger Sorgen beim Empfänger, eher bei den im Lieferumfang enthaltenen Mikros und da kann man nur schwer wenn nicht gar nicht Mikros anderer Hersteller oder bestimmte Kapseln verwenden. Ich habe keine Erfahrung, wie die Mikros bei den t.Bone Freesolo Systemen klingen. Anders wäre es bei einem Headset. Ich nutze ein t.Bone Freesolo mit Bodypack, an dem man verschiedene Headset Mikros anschließen kann, in meinem Fall ein AKG C520L, womit ich sehr zufrieden bin.
Läuft es auf die gewünschten und genannten Handsender hinaus, müsste man sich wohl eine Shure und eine Sennheiser Funkstrecke zulegen. Den parallelen Betrieb sehe ich als unproblematisch.

Und zu In-Ear: Wie mein Vorredner schon erwähnt, ist der entscheidendere Faktor der Hörer, bei dem man nicht sparen sollte. Als Funkstreckeman kann man aus meiner Erfahrung her durchaus auf ein LD MEI1000 bauen. Nutzen wir seit einigen Jahren ohne Probleme drei Strecken parallel auf der Bühne.

Kleiner Tipp: Trenne die Systeme bezüglich des Frequenzbandes. Wenn Du eh neu kaufst, nimm nicht alle im verbreitetesten 800er Bereich. Die meisten gibt es auch im 500er oder 600er Frequenzbereich. Dazu eins im 800er und wenn verfügbar eins im 1.8GHz Bereich. 2.4er würde ich komplett meiden, da streut am meisten Fremdzeugs, wie Smartphones, WLAN Router und co rein.
 
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Ich schließe mich meinem Vorredner voll an: Auch wenn einige selbsternannte Profis das hier anders sehen und durch ihre gebetsmühlenartigen Pauschalisierungen speziell Anwender mit wenig Geld/Erfahrung verschrecken, gibt es durchaus brauchbare günstige Systeme mit weniger Features und geringerer Reichweite, die "für den Hausgebrauch" funktionieren.
Manchmal benutze ich auch auf kleinen Bühnen Funk oder auf großen Bühnen keinen Funk - das hängt immer vom gegebenen Fall ab. Wobei vor den konkreten Empfehlungen erst einmal interessant wäre, welches Budget vorhanden ist...
 
Ich kann den Wunsch nach Funk, auch auf kleinen Bühnen, schon nachvollziehen. Ich singe in einer 5-Mann Metal-Band und gerade auf winzigen Bühnen können Kabel sehr frustrierend sein.
Eben! Backup Kabelmikro ist sowieso immer dabei. Und ich glaube, der Sänger sieht das Thema wahrscheinlich anders als der Tontechniker… Der eine will Flexibilität und Bewegungsfreiheit und der andere das sauberste Signal.

Welches Funkmikro verwendest du?

Wobei vor den konkreten Empfehlungen erst einmal interessant wäre, welches Budget vorhanden ist...
Ehrlich gesagt will ich mich da nicht wirklich beschränken. Also es soll was Gutes sein, womit ich lange Freude hab. Qualitativ sollte es an das bisherige Setup mit E935 bzw SM58 rankommen. Hab mal pro Mikro 500-700€ eingeplant. Jedenfalls unter 1000€. Wenns für weniger schon was brauchbares gibt, das meinen Ansprüchen genügt, wär das ein Hit.
Ich hab jedenfalls schon auf und ab bei Thomann geschaut und ich check die Bezeichnungen einfach nicht wirklich. xsw, ew und ew-d und was es da alles gibt. Das mit den Kapseln versteh ich schon eher. 825 sind die günstigeren, dann 835 und dann je nach Richtcharakterristik 935 oder 945. Weil mir persönlich das E935 so daugt, tendiere ich halt sehr zu Sennheiser. Hab aber wie gesagt nicht wirklich viel Vergleich.

Eigentlich braucht es gar 2 Racks, denn InEar Strecken sollten von den Funkmikrostrecken örtlich getrennt sein, sonst streut der InEar Sender in den Empfänger der Funkmikrostrecken ein und könnte diesen mitunter massiv stören. Also braucht es wieder entsprechende Verkabelung, um eines der beiden Racks ans Mischpult zu bekommen.
Wie wichtig ist das mit den 2 Racks in der Praxis?
Bei der Top40 Band hatten wir damals Shure Funk-Mikros und einen Mix aus Shure und Sennheiser für Inear. Von den Frequenzen her leider keine Ahnung, aber jedenfalls war alles in einem größeren Rack mit Stagebox verbaut. Da gab es (auch auf großen Bühnen) nie Probleme, außer, dass mal die Akkus der Mikros/Bodypacks leer waren und man sie während dem Gig tauschen musste. Oft bin ich sogar während dem Lied (singpause :D ) zum 100m entfernten Klowagen gegangen und konnte da die Band noch übers Inear hören - mit wenigen Aussetzern :D

Thema Akku/Batterie ist auch noch fraglich. Muss man Batterien auch immer nach dem Gig aus dem Mikro nehmen damit sie sich nicht entladen oder gilt das nur für Akkus? Damals bei der Band hatten wir eneloop Akkus (nichtmal gute) und es hat immer so gereicht, dass beim Soundcheck die Akkus vom letzten Gig noch voll genug waren und bis zum Auftritt waren neue Akkus voll geladen. Wobei voll relativ ist. Akkustandanzeige war meist bei 2/3 :D
Was verwendet ihr da?
 
Muss man Batterien auch immer nach dem Gig aus dem Mikro nehmen damit sie sich nicht entladen oder gilt das nur für Akkus?
So etwas höre ich zum ersten Mal. Für die Selbstentladung spielt es meiner Erfahrung nach keine Rolle, ob Du das machst oder nicht. Sie ist höher bzw. macht sich bei Akkus stärker bemerkbar als bei Batterien - abhängig ist sie von der Temperatur und der Zeitspanne zwischen den Nutzungen, aber nicht davon, ob Du sie aus dem Batteriefach herausnimmst oder nicht.
 
Wie wichtig ist das mit den 2 Racks in der Praxis?
Wenn man es stressfreier haben möchte, dann besser örtlich trennen. Da reichen 50 - 150 cm vollkommen aus. Sollten halt nicht direkt aufeinander sitzen.
Es kann gut gehen, muss es aber nicht. So Radio Eriwan.
Eine andere Möglichkeit wäre - das ist der eigentlich Grund- die Send- und Empfangsantennen örtlich trennen. Wenn man also abgesetzte Antennen nutzt, dann geht das auch. Es geht einfach darum, dass die Sendeenergie des InEar nicht voll in den Empfangsteil der Funkmikros einstreut.

Hab mal pro Mikro 500-700€ eingeplant.
Das ist eine ordentlich Hausnummer. Da wird man definitiv vernüftiges und auch langlebiges Material mit guter Klangqualität bei den Köpfen erhalten.
Wir sind mittlerweile bei MiPro gelandet, nutzen die 700er Serie wegen der hohen Schaltbandbreite. An Köpfen sind die Echtkondensatoren MU90 drauf. Da Wechselkopfsystem ist das austauschbar. Evtl. gibt es auch Adapter, damit auch Köpfe anderer Hersteller auf den Sender passen. Wäre zu recherchieren.

Shure wäre SLX bzw SLX D in dieser Klasse.
Sennheiser ist vom Service her weniger empfehlenswert, im Moment. Hier wäre man dann bei EW 100 bzw. EW D. Es reicht die 100er, denn die HF Technik ist bei 300er und 500er identisch. Nur die Fernüberwachbarkeit fehlt der 100er.
Audio Technika gibt es auch noch, die erwähnte 3000er.

Das D zeigt bei Shure/Sennheiser die digitale Übertragung an. Braucht es prinzipiell nicht, wenn man das Signal nicht verschlüsseln muss. Die digitale Übertragung hat auch immer Latenzen dabei, dafür entfällt das Compandersystem. Man hat bei D theoretisch immer den vollen Dynamikumfang. In der Praxis ist dies meist nicht so. Daher nimmt sich das nichts bis nicht viel. Allerdings ist die D bei Sennheiser mittlerweile güstiger als dessen analoger Pendant.

Zu den Frequenzen.
Meide die LTE Mittenlücke (823 - 832 MHz), ISM (863 - 865 MHz) sowie 2.4 GHz. Manch mögen anderer Meinung sein, doch so funkt es sich stressfreier, vor allem da der Frequenzbereich 470 - 690 MHz frei zugeteilt ist. Zumindest in Deutschland.
Der Vorteil ist, dass es im letzt genannten Frequenzbereich genügend Ausweichfrequenzen gibt, falls eine Frequenz mal gestört ist (z.B. DVB-T). Das ganze funktioniert allerdings nur in Verbindung mit einer entsprechend Schaltbandbreite, also der Frequenzrange, welche die Funkanlage abdecken kann. Die günstige sind da eher beschränkt (meist weniger als 12 MHz). Die teureren machen da deutlich mehr (ab 48 MHz und mehr).

Zu den Energieträgern
Es ist immer ratsam diese aus dem Sender/Empfänger zu entfernen, einfach weil diese Dinger auch auslaufen können. Dann ist der Sender/Empfänger beschädigt, im schlimmsten Fall hinüber. Des Weiteren kommt es auch die interne Schaltung an. Die meisten haben einen elektronischen Ein/Aus Schalter und dieser braucht mehr oder minder Strom, damit dieser funktional bleibt. Also geht die Energie in den Zellen auch runter und das nicht nur wegen der Selbstentladung.
 
...
Thema Akku/Batterie ist auch noch fraglich. Muss man Batterien auch immer nach dem Gig aus dem Mikro nehmen damit sie sich nicht entladen oder gilt das nur für Akkus? Damals bei der Band hatten wir eneloop Akkus (nichtmal gute) und es hat immer so gereicht, dass beim Soundcheck die Akkus vom letzten Gig noch voll genug waren und bis zum Auftritt waren neue Akkus voll geladen. Wobei voll relativ ist. Akkustandanzeige war meist bei 2/3 :D
Was verwendet ihr da?
Moin,
Ich habe ja mit Eneloop die allerbesten Erfahrungen gemacht. Hohe Kapazität, schnell ladefähig, sehr geringe Selbstentladung und haltbar sind sie auch noch. Der einzige Nachteil, Sanyo hat die Toleranzen der Abmaße bis zur obersten Grenze ausgereizt.

Was gibt es denn besseres?

Danke
Ciao
Monkey
 
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...Ehrlich gesagt will ich mich da nicht wirklich beschränken. Also es soll was Gutes sein, womit ich lange Freude hab. Qualitativ sollte es an das bisherige Setup mit E935 bzw SM58 rankommen. Hab mal pro Mikro 500-700€ eingeplant. Jedenfalls unter 1000€. Wenns für weniger schon was brauchbares gibt, das meinen Ansprüchen genügt, wär das ein Hit...

Okay, von Sennheiser:
https://www.thomann.de/de/sennheiser_ew_d_935_s_q1_6.htm (mit der 935 Kapsel)
https://www.thomann.de/de/sennheiser_ew_d_945_s_q1_6.htm (für Männerstimmen finde ich die 945er Kapsel noch minimal besser)
Oder dasselbe, nur in einem anderen Frequenzbereich:
Nimm lieber nicht das U1/5-Band, denn das ist das überlaufene ISM-Band 863 bis 865 MHz.

Und Shure:
Billig: https://www.thomann.de/de/shure_blx24r_sm58_h8e.htm
Besser: https://www.thomann.de/de/shure_slxd24e_beta58_g59.htm (gibt es bestimmt auch mit der SM58 Kapsel)
Die gibt es auch in anderen Frequenzbereichen.

Als Tipp: Ihr tut Euch in der Band leichter, wenn Ihr dasselbe Funksystem nutzt - z.B. das Sennheiser, Du mit der 945-Kapsel, die Sängerin mit 935. Oder beide ein SLXD von Shure. Falls es unbedingt je ein Shure und ein Sennheiser sein müssen, würde ich wenigstens die Funken in verschiedenen Frequenzbereichen kaufen, damit es da keine Überlagerungen gibt.
 
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Als Tipp: Ihr tut Euch in der Band leichter, wenn Ihr dasselbe Funksystem nutzt - z.B. das Sennheiser, Du mit der 945-Kapsel, die Sängerin mit 935. Oder beide ein SLXD von Shure. Falls es unbedingt je ein Shure und ein Sennheiser sein müssen, würde ich wenigstens die Funken in verschiedenen Frequenzbereichen kaufen, damit es da keine Überlagerungen gibt.
Dankeschön, ich bekomm langsam ein wenig Durchblick.

D.h. ich könnte zwei Mikros im Bereich Q1-6 nehmen und die 2-3 Inears im A-Band? Oder liegt das zu Nahe beieinander?
Das t.bone, das wir schon haben funkt im 1.8GHz UHF...

ew oder ew-d?

Dann frage ich mich noch: Unbalanced oder Balanced Out verwenden? Nachdem das CU18T nur Klinke hat wäre das wohl naheliegend, aber hat das sonst irgendeinen Vor/Nachteil?
 
Dann frage ich mich noch: Unbalanced oder Balanced Out verwenden? Nachdem das CU18T nur Klinke hat wäre das wohl naheliegend, aber hat das sonst irgendeinen Vor/Nachteil?
Wenn Du nicht ein komplett anderes Mischpult meinst als das, was Du im Startpost erwähnst: Es hat reguläre XLR-Anschlüsse, deshalb stellt sich die Frage eigentlich nicht ;).
 
Beim Q1-6 und A-Band gibt es einen Bereich von 12 MHz, in dem sie sich überlappen. Siehe:
https://www.thomann.de/de/sennheiser_ew_d_945_s_q1_6.htm und

Vielleicht das IEM dann lieber im B-Band, das liegt bei 626 - 668 MHz und hat damit genügend Abstand.

Und da es zwischen Pult und IEM-Sendern nur kurze Kabelwege gibt, darfst Du da gerne unsymmetrische Kabel verwenden - reiß den AUX-Out etwas lauter auf, dafür den Eingang des IEM-Senders etwas leiser, das minimiert ein wenig das potentielle Störgeräusch vom Kabel.
 
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Wenn Du nicht ein komplett anderes Mischpult meinst als das, was Du im Startpost erwähnst: Es hat reguläre XLR-Anschlüsse, deshalb stellt sich die Frage eigentlich nicht ;).
Sorry ja, ich mein das CQ18T und habs mit dem Inear verwechselt, da wär das mit der Klinke der Fall!
 
Eine symmetrische Verbindung ist immer zu bevorzugen, d. h. im Zweifelsfall ein entsprechendes Kabel TRS-XLR (oder TRS-TRS) verwenden.
 
zwei Mikros im Bereich Q1-6 nehmen und die 2-3 Inears im A-Band? Oder liegt das zu Nahe beieinander?
Das t.bone, das wir schon haben funkt im 1.8GHz UHF
Bei dem bisschen Funk kann man auch alles in ein Band packen, wenn es genügend Bandbreite hat (im Bereich 470 - 690 kein Problem) und die Funkkisten genügend Schaltbandbreite haben, um dies dann auch auszunutzen. Dann wäre alles zueinander kompatibel, zumindest frequenztechnisch.
Wenn die 1.8 GHz technisch in Ordnung sind kann man die weiter betreiben. Da wird in diesem Frequenzbereich auch in Zukunft nicht viel passieren und es herrscht deutlich weniger "Verkehr" als in dem dussligen Mittenlücken/ISM Bereich oder gar 2.4 GHz. Ist halt von der Wellenausbreitung weniger gut als im UHF Bereich, aber deutlich besser als 2.4 GHz.

Unbalanced oder Balanced Out verwenden?
Ein symetrisches Signal ist immer vorzuziehen, sofern dies der Ausgang hergibt. Dies gilt besonders wenn die Leitungslänge größer wird. Bei 2m ist es recht egal, bei 20m kann man sich schon die eine oder andere Störung einfangen. Deswegen ist es ratsam bei Leitungslängen > 10 m das Signal zu symetrieren, sofern dies unsymetrisch ist.
Grund hierfür ist, dass eine symetrische Signalführung eine deutlich bessere Gleichtaktunterdrückung bietet, also (Stör)Signale welche auf beide Adern einwirken im "Empfangsgerät" unterdrückt werden. Bei einer unsymetrischen Signalführung ist ein eingefangenes Störsignal halt Bestandteil des Signals.
Es ist dabei unerheblich wie der Anschluss selbst ausgeführt ist, also ob Klinke oder XLR oder die Adern zusammengeuwirbelt werden. Die notwendige Bedingung ist, dass das Signal über zwei voneinander unabhängigen Adern übertragen wird und ein Signal auf einer der beiden Adern invertiert ist.
Weiterer Vorteil: XLR ist mechanisch deutlich stabiler als Klinke und XLR lässt sich ohne Adapter verlängern.

Da heute selbst kleinste Günstigpulte symetrische Eingänge mit XLR Armaturen haben.... XLR in symetrisch ist halt einfach stressfreier.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

reiß den AUX-Out etwas lauter auf, dafür den Eingang des IEM-Senders etwas leiser, das minimiert ein wenig das potentielle Störgeräusch vom Kabel.
Vollkommen korrekt. Allerdings eher in Bezug auf das Signal-Rauschverhältnis. Das Beiwerk der Leitung kann man vernachlässigen. Selbst wenn man eine Klingelleitung nehmen würde... ich behaupte mal, dass man das nicht hören würde.
Die Pegelverhältnisse der Nutzsignale im Signalweg werden seit jeher immer wieder sträflich vernachlässigt und der Laie wundert sich weswegen das dann am Ende des Tages so sehr rauscht. Ganz zu Anfang, als ein MX8000 einzug hielt und (ja ich mach das wirklich) die Betriebsanleitung durchgelesen wurde, fand ich tatsächlich Hinweise über die Pegelverhältnis und was es dabei zu beachten gibt. Dies war gar deutlich gekennzeichnet, so dass man diesen Abschnitt nur schwer hätte überlesen können.
 
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