Empfindlichkeit: welcher Wert ist besser!?

von Helloxy, 08.06.08.

  1. Helloxy

    Helloxy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.06.08   #1
    Hallo Freunde, bin neu hier.
    Ich wollte mir ein Großmembranmikro zulegen. Da ich es auch für die Aufnahme von Akkustik-Gitarre verwenden will, ist eine gute Empfindlichkeit vom Vorteil. Ich habe allerdings niergendwo im Internet gefunden wie die Werte für die Empfindlichkeit eines Mikrofones zu verstehen sind: sind grössere oder kleinere Werte besser?
    Ist 25,1 mV/Pa besser oder schlechter als 15 mV/Pa? Ich würde mich freuen, wenn mir jemand bis heute abend bescheid geben würde. :great:
    Grüße!
     
  2. Astronautenkost

    Astronautenkost HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 08.06.08   #2
    Rein theoretisch ist ein höherer Wert besser. Das sagt aber gar nicht über Rauschen, Transparenz, Linearität.
     
  3. Helloxy

    Helloxy Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.06.08   #3
    Danke artcore für die schnelle Antwort. Ich wollte mir den Audio Technica At-4040 für den Anfang zulegen. Seine Rauschwerte sind auf dem Papier gut (Rauschabstand: 82 dB, Eigenrauschwn 12 dB). Seine Empfindlichkeit wird mit 25,1 mV/Pa atestiert. Ist das ein guter Wert? Sind 25 mV/Pa ein guter Wert?
    Gruß!
     
  4. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 08.06.08   #4
    du findest z.B. beim beyerdyamic Opus 53 einen Wert von 5 mV/Pa
    http://www.musik-service.de/beyerdynamic-opus-53-prx395499310de.aspx
    ein recht günstiges Kondensatormikrofon - bestens geeignet für bestimmte Aufgaben, aber noch lange kein Spitzen-Mikrofon

    beim MC 930 hast du einen Wert von 30 mV/Pa
    http://www.musik-service.de/Recording-Mikrofon-Beyerdynamic-MC-930-prx395615037de.aspx

    Das ist natürlich in allen Belangen das DEUTLICH bessere Mikrofon.

    Wenn wir jetzt z.B. ein Neumann M147 nehmen
    http://www.musik-service.de/Recording-Mikrofon-Neumann-M-147-Roehrenmikrofon-prx16020de.aspx
    so hat das einen Wert von 20 mV/Pa - das dürfte aber nicht unbedingt schlechter als das beyerdynamic MC 930 sein.

    Also: an diesem Wert allein lässt es sich nicht festmachen.
     
  5. Jürgen Schwörer

    Jürgen Schwörer Offizieller Produkt-Spezialist SHURE

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    Erstellt: 09.06.08   #5
    Hallo helox,

    wie schon geschrieben ... die Qualität eines Mikros lässt sich anhand der Empfindlichkeit schlecht sagen ...

    generell gilt schon - je mehr Ausgangspegel desto besser, da der Gain des Mischpults dann nicht so aufgedreht werden muss, was unterm Strich zu weniger rauschen führt.

    Wenn ein Mikro aber zu viel Output hat kann es auch mal sein, dass der Eingang eines (nicht regelbaren Mischpults) überfahren wird. Deshalb gibt es nach oben schon eine Grenze ... und mit 25 mV/PA liegen wir da schon nahe dran.

    Sollte aber überhaupt kein Problem darstellen wenn Du einen regelbaren Gain hast.

    Beste Grüße
     
  6. Helloxy

    Helloxy Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.08   #6
    Danke Jürgen! Ich weiß jetzt, was ich wissen muss. Ein sehr gutes Forum.
    Bis demnächst!
    Helloxy.:great:
     
  7. Jakob

    Jakob Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 09.06.08   #7
    ich habe das AT4040 (einfach ein geiles Mic :) )

    Ich habe es gerade vorgestern bei einer aufnahme vom schlagzeug genuzt. da das Bassdrum mic mir nicht genug gegeben hat und ich noch nen kanal freigehabt hab, stellte ich das mic an das resonanzfell der Bassdrum, so ca. 5 cm von rand richtung mitte und mit ca. 7-10cm abstand.
    Und ca. 2 mal pro aufnahme würde da mein A/D in den roten breich gefahren, trots gain auf 0 (halt ganz abgedreht).. werde mal versuchen auf line-level umzuschalten, vielleicht passt dann der Regelbreich besser. Dürfe glaub ich auch keine probleme breiten (außer man kann dann die Pantompower nicht mehr einschalten).


    Lg Melody
     
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