Endstufenröhre - Lebensdauer, Be-/Überlastung (Technik), gedrosselte Amp-Leistung?


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Meinen HarleyBenton Tube15 spiele ich - auch bei der Bandprobe - gerne mit der auf 1 Watt (statt 15 Watt) gedrosselten Endstufe, weil er auch damit meist laut genug ist (es sei denn, ich brauche völlig cleane Sounds). Nun behauptet aber ein Kollege, damit würde sich die Lebensdauer der Röhren verringern. Frage an die Experten: Ist da was dran?
 
Bholenath
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Würde mich auch interessieren. Mein Tube 5 läuft/lief in Permanentbetrieb auf 1W statt der 5W.
Nach ein paar Monaten ist die Endstufenröhre durch gewesen. Ich habe beide Röhren ersetzt jetzt geht er wieder.

Ich kann allerdings auf 5 W umstellen das würde hier akustisch noch noch nicht den Rahmen sprengen.
Ich habe sehr tolerante Nachbarn denen gefällt meine Musik sogar.

Wenn dadurch die Röhren länger halten würden wäre das ok für mich.

Das müsst ja dann für jeden Attenuator gelten? Oder?
 
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EL84 Röhren verschleißen in vielen Amps deutlich schneller als EL34 oder 6L6.
Die werden auch heißer.
Und wenn sie dann noch oft außerhalb ihrer Spezifikationen betrieben werden, halten die manchmal nur ein paar Monate.
Das ist also nicht ungewöhnlich.

Zum Thema "Attenuatoren" - das kommt drauf an.
Bei manchen Amps wird nur die Spannung reduziert, damit es leiser wird - das könnte die Röhren eher schonen.
Bei anderen wiederum hat man z.B. ein paar dicke Lastwiderstände, die Leistung verbraten sollen - wer dafür den Amp mehr aufreißt, kann je nach Schaltung auch den Röhrenverschleiß erhöhen. Hatte darauf auch vor nicht allzulanger Zeit hier hingewiesen.
 
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...Frage an die Experten: Ist da was dran?
Da ist was dran, denn im 1W-Betrieb verbrätst Du die 14W an einem Widerstand. Und das mit voller Röhrenleistung. Dadurch wird die Kathode schneller dünner.
 
Grund: Vollzitat reduziert
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EL84 Röhren verschleißen in vielen Amps deutlich schneller als EL34 oder 6L6.
Die werden auch heißer.
Und wenn sie dann noch oft außerhalb ihrer Spezifikationen betrieben werden, halten die manchmal nur ein paar Monate.
Das ist also nicht ungewöhnlich.
Da ist was dran, denn im 1W-Betrieb verbrätst Du die 14W an einem Widerstand. Und das mit voller Röhrenleistung. Dadurch wird die Kathode schneller dünner.
Mit solchen Beiträgen zeigt sich das MB von seiner besten Seite. Hilfreich und informativ. (y)
Diese Fakten sind mir als reinem User absolut neu.
Gerade in Zeiten wo Röhren teuer und rar sind, ist es gut zu wissen.
Den Tube 15 habe ich übrigens auch, nutze ihn aber zumeist im 15W-Modus. Geht auch leise.
 
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In meinem Amp erfreuen sich die ersten EL84 seit den Neunzigern bester Gesundheit.
 
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In meiner Mesa20/20 sind seit 2003 auch noch die ersten Röhren drin.
Aber denen wird ja auch keine abartige Leistung abverlangt.
Gemessen haben wir die mal mit 15W pro Paar, was innerhalb ihrer
Spezifikation liegt. Mein mittlerweile verstorbener Techniker hatte mal
einen Line6 DT25 auf der Bank. Ich zitiere ihn mal:

"Ich hab nachgemessen das die (Line6) tatsächlich 25W aus zwei EL84 holen.

Wahnsinn, kein Wunder das die Röhren nach ein paar Monaten tot sind!"
 
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EL84 Röhren verschleißen in vielen Amps deutlich schneller als EL34 oder 6L6.
Die werden auch heißer.
Und wenn sie dann noch oft außerhalb ihrer Spezifikationen betrieben werden, halten die manchmal nur ein paar Monate.
Das ist also nicht ungewöhnlich.

Die Spezifikationen der EL84 sind: Anodenspannung 300 Volt und Ausgangsleistung 5,7 Watt im Eintaktbetrieb bzw. 17 Watt im Push-Pull-Betrieb mit 2 Röhren, bei 4 % Klirrfaktor.

Man kann also über den Daumen gepeilt sagen, dass alle Class-A-Amps mit bis zu 5 Watt und alle Class-AB-Amps mit bis zu 17 Watt ihre EL84 nicht übermäßig verschleißen.

Und die beliebte 18-Watt-Klasse kommt vermutlich einfach dadurch zustande, dass man ein bisschen mehr als 4 Prozent Klirr zulässt - ist ja bei Gitarrenamps eh keine Schande.

Damit sind die weitaus meisten EL84-Amps wohl keine Röhrenkiller, zumindest solange sie nicht unsachgemäß modifiziert wurden und die Röhren richtig eingemessen sind. Vielleicht kann das etwas zur Beruhigung beitragen.
 
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meinen alten Echolette M40 40W mit 4EL84 habe ich damals für 20DM am Flohmarkt gekauft und über 10 Jahre gespielt
ohne irgendwas zu wechseln und dann funktionstüchtig verkauft weil ich keine Röhren mehr wollte.
 
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*Überflüssiges Vollzitat des direkt vorangegangenen Beitrages entfernt*

Ganz klar, Röhren werden im Hochlastbereich anders belastet als im klirrfaktorarmen Bereich.
 
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Damit sind die weitaus meisten EL84-Amps wohl keine Röhrenkiller

Ich habe nicht behauptet, dass die meisten EL84 Amps "Röhrenkiller" sind, sondern auf Umstände hingewiesen, die dazu führen, dass diese Röhren schneller verschleißen, was eben öfters der Fall ist.
Das Datenblatt der EL84 ist mir bekannt, daraus jetzt irgendwelche Schlüsse zu ziehen, wie sehr die Röhren in den jeweiligen Amps gefordert werden nur aufgrund der Leistungsangabe im Verkaufsprospekt halte ich für sehr gewagt.

Mir persönlich fällt auf Anhieb kein einziger EL84 Amp ein, bei dem die Anodenspannung unter 300 V ist. Die meisten dürften eher bei um die 340 V herum liegen, viele auch darüber, manche sogar über 400 V.
Dabei kommt es dann natürlich auch drauf an, wie heiß die Röhren gebiast sind.
Bei 350V und <65% dürften die schon eine Zeit lang halten und nicht sofort das Zeitliche segnen.

Fakt ist aber, dass die Röhren in Gitarrenamps tendenziell eher über ihre Spezifikationen betrieben werden - nichts anderes habe ich geschrieben.
Und das ist auch nichts, was ich mir hier jetzt spontan ausgedacht habe, sondern eigentlich ein wohlbekanntes Thema, das auch unter Amp-Techs immer wieder mal diskutiert wird.

Die Herstellerangabe der Amps im Verkaufsprospekt interessiert mich dabei nicht, sondern eher der Schaltplan bzw. real gemessene Werte - diese können auch von dem abweichen, was der Hersteller sagt.
"15 Watt" war lange die Standard-Angabe bei 2x EL84, "20 Watt" scheint sich aber besser zu verkaufen - bei "25 Watt" (aus zwei EL84) könnte man natürlich schon auf die Idee kommen, da mal genauer hinzuschauen.

Es macht mMn. eigentlich wenig Sinn, das letzte Quäntchen Leistung aus EL84 herauszuquetschen, z.B. im B-Betrieb mit 75%.
Ich war auch noch nie ein großer Fan von Amps (Vox lasse ich mal außen vor, das ist halt ein Klassiker), die 4x EL84 in der Endstufe haben.
Wer mehr Power und mehr bzw. ein strafferes Low End braucht, soll halt gleich 2x EL34 nutzen, das macht mMn mehr Sinn.

Die Sache mit dem Klirrfaktor finde ich lustig, das kennt man wohl eher aus der Hi-Fi Szene.
Bei zerrenden Gitarrenamps, bei denen die Endstufe gerne etwas überfahren wird, interessiert das nicht so wirklich.

In meinem Amp erfreuen sich die ersten EL84 seit den Neunzigern bester Gesundheit.

Ich kenne deinen Amp nicht und weiß nicht, wie gut die Röhren noch beinand sind.
30 Jahre würdest du mit der heutigen Produktion von EL84 und den meisten Amps, die aktuell mit EL84 in der Endstufe gebaut werden, nicht schaffen, wenn du den Amp regelmäßig spielst.
Es ist auch nicht so, dass die Röhren dann zwingend "kaputt" sind in dem Sinne, dass da gar kein Sound mehr rauskommt.

Es ist ein Verschleißprozess und wer wissen will, ob sich ein Wechsel der Endstufenröhren lohnt, dem würde ich empfehlen, mal ein neues, frisches Paar (oder Quartett) einzubauen (ggf. den Bias beachten, wenn man den einstellen muss) und sich das dann mal anhören. Wenn einem da keine klanglichen Unterschiede auffallen, kann man die alten Röhren wieder einbauen und den Amp weiter spielen. Und es schadet generell nicht, Ersatzröhren zu haben.
 
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der Unterschied zwischen 15 und 25Watt ist bei Weitem nicht so groß wie zwischen 150 und 250km/h.

Ohne genau nachzurechnen sag ich mal 2dB. Und ein 15W Röhrenamp würde ich auf jeder Bühne nutzen. Der MixMan freut sich, muss er sich nicht die Gesamtlautstärke von der Gitarre diktieren lassen.
 
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Die Sache mit dem Klirrfaktor finde ich lustig, das kennt man wohl eher aus der Hi-Fi Szene.
Bei zerrenden Gitarrenamps, bei denen die Endstufe gerne etwas überfahren wird, interessiert das nicht so wirklic
Das hat mit Hifi nix zu tun, sondern mit Messtechnik. Eine stark übersteuerte Endstufe (also hoher Klirrfaktor) liefert mehr Leistung als dieselbe Endstufe nur wenig übersteuert. Will man also Endstufenleistungen vergleichen, dann muss man angeben, bei wieviel Klirr die Messung gemacht wurde. Sonst ist es wie Äpfel und Birnen. Deshalb haben Gitarrenamps gerne mal höhere Nennleistungen laut Datenblatt als Hifi-Amps mit prinzipiell derselben Schaltung. Weil der Hifi-Amp so betrieben wird, dass der Klirrfaktor niedrig bleibt und weil beim Gitarrenamp das Klirren (= Endstufenzerre) in gewissem Maß sogar gewollt ist.
 
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Und Ihr seid sicher, dass Eure Fachsimpelei dem Threadersteller ihn erreichende Antworten auf seine Frage
...auf 1 Watt (statt 15 Watt) gedrosselten Endstufe....damit würde sich die Lebensdauer der Röhren verringern. Frage an die Experten: Ist da was dran?
bietet :gruebel: ?

LG Lenny (für die Moderation)
 
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Als "elektronischer Laie" finde ich dennoch das Thema und überhaupt diese Glaskolben faszinierend. Bin für alle Informationen dankbar, auch wenn ich vielleicht nie kapieren werde, wie so ein Amp genau funktioniert.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Ohne genau nachzurechnen sag ich mal 2dB. Und ein 15W Röhrenamp würde ich auf jeder Bühne nutzen. Der MixMan freut sich, muss er sich nicht die Gesamtlautstärke von der Gitarre diktieren lassen.
Bin immer noch am überlegen, ob ich für den geplanten Open-Air-Auftritt mit meiner Band meinen Boogie Mk.2 (35 kg) mitschleppe oder doch lieber meinen Tube15, der nicht mal halb so viel wiegt.
 
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Weil der Hifi-Amp so betrieben wird, dass der Klirrfaktor niedrig bleibt und weil beim Gitarrenamp das Klirren (= Endstufenzerre) in gewissem Maß sogar gewollt ist.

Das hab ich doch geschrieben. :nix:

Und deshalb findet man Klirrfaktor Angaben eher nicht in den Verkaufsbeschreibungen von Gitarrenamps.
Leistungsangaben hingegen schon.

Vielleicht ist das sogar beim ein oder anderen Amp Hersteller eine Überlegung gewesen, lieber mal 20W als 15W anzugeben, um auf Nummer sicher zu gehen, dass keiner den Amp an einen 15W Speaker (gibt es solche?) betreibt, voll ausfährt und sich hinterher beklagt, dass der Speaker kaputt gegangen ist.
 
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finde ich dennoch das Thema und überhaupt diese Glaskolben faszinierend
Ich ja auch, aber dann hätte man das im Titel und Startpost besser entsprechend anzeigen sollen ;). So führt eine Zug um Zug weiter abweichende "Plauderei" die von Threadtitel/Suchmaschinen getriggerten Antwortsuchenden mit ähnlicher Fragestellung letztlich auf's Glatteis :redface:. *-> Edit: Siehe dazu #48*

LG Lenny (für die Moderation)
 
Grund: siehe Edit (in grün) by C_Lenny
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Die Sache mit dem Klirrfaktor finde ich lustig, das kennt man wohl eher aus der Hi-Fi Szene.

EL 84 befanden sich in meiner Kindheit in Küchenradios bevor der Begriff Hifi sich etabliert hatte.

Ich kenne deinen Amp nicht und weiß nicht, wie gut die Röhren noch beinand sind.

Ja, Du kennst ihn nicht, aber ich sagte ja dass sie sich bester Gesundheit erfreuen. Natürlich darfst Du das anzweifeln.

30 Jahre würdest du mit der heutigen Produktion von EL84 und den meisten Amps, die aktuell mit EL84 in der Endstufe gebaut werden, nicht schaffen, wenn du den Amp regelmäßig spielst.

Ich hatte nur von meinem Amp gesprochen. Eine EL 84 die heutzutage produziert wird sollte nach meiner Ansicht aber schon ihren Spezifikationen entsprechen und somit auch in einem dafür entworfenem Amp dauerhaft funktionieren.

Und ein 15W Röhrenamp würde ich auf jeder Bühne nutzen.

Ich auch, obwohl ich da nur für meinen sprechen kann, also den mit den uralten Röhren.


Und Ihr seid sicher, dass Eure Fachsimpelei dem Threadersteller ihn erreichenden Antworten auf seine Frage bietet?

Sorry lieber Lenny - das kam jetzt dazwischen.

Ich glaube wir können festhalten dass heutzutage leider viele Verstärker angeboten werden in denen Röhren deutlich außerhab ihrer Spezifikationen betrieben werden.

Auf diese sollte man hier im Forum hinweisen dürfen, damit unseren Mitgliedern dadurch kein Schaden entsteht.


Absurde Leistungsreduzierungen scheinen ja heutzutage für das Marketing wichtig zu sein. Gab es früher einfach nicht.

Ich denke wir haben früher öfter mal Endstufenzerre gehört, kannten aber den Begriff nicht mal und haben auch nicht über so `nen Scheiß nachgedacht. Heute machen sich die Kids Gedanken über diesen Begriff bevor sie den dritten Cowboy-Akkord gelernt haben, statt einfach geile Musik abzuliefern...

Also im Zweifel einfach mal den HB-Amp durchmessen lassen um sicher zu stellen dass er innerhalb der Spezifikationen betrieben wird.

*
 
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