So, gestern habe ich den Gigmaster erstmals in der Probe gespielt.
Erstmal musste ich feststellen, dass er nicht sonderlich mit den Sheffield 1290 harmoniert, die in meiner Peavey-Box zumindest noch als Pärchen werkeln. Mit den beiden Eminence V12 sowie im Mischbetrieb klang es dann deutlich besser.
Die alte JCM-800er Box mit den G12M-70 meines Bandkollegen habe ich dann auch nochmal angeschlossen, und das klang richtig geil. Der Gigmaster hat für meinen Geschmack etwas wenig Höhen, und ich habe vorher bei fast allen anderen Amps den Treble-Regler spürbar nach links geregelt, beim Blackmore stand der konsequent nie über 9.00 Uhr.
Beim GM hatte ich tendenziell die Höhen bei 15.00 Uhr, Mitten ca. 13.30 und Bässe 11.00 bis 12.00 Uhr, beide Gainregler auf 12.00 Uhr.
Ich hatte den GM ja in den Blick genommen, weil der Blackmore an gestellten Boxen bei Gigs oft zu grelle Höhen hatte (sowohl an V30 wie auch an Marshall-Standard mit G12T75 - damit sind ja ca. 95% aller live anzutreffenden Boxen abgedeckt), und natürlich wegen der Handlichkeit.
Insofern muss ich natürlich jetzt meine Boxen umstellen, die Sheffields müssen weg, aber ich glaube, der GM erfüllt mir dann den Zweck, besser mit den üblichen Boxen klarzukommen.
Sobald die "richtigen" Teller dranhingen, fand ich ihn klanglich schon richtig gut.
Als Gitarren hatte ich gestern die Duesenberg Starplayer Special (die dringend neue Saiten braucht) sowie die Hohner HL59 mit Giovanni GCH-1 (eher vintageorientierte Humbucker mit Output um die 8K, aber klanglich sehr gut) zur Hand.
Nächste Woche ist dann am Freitag nochmal Probe, bevor meine Rücksendefrist abläuft. Nachdem ich gestern mit den Boxen probieren konnte, denke ich aber, dass ich ihn behalten werde.