Entscheidungshilfe / Erfahrungen Fender BJ, Princeton oder Deluxe Reverb

  • Ersteller Klampfe73
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Hi @Klampfe73 , du kannst gerne die Links zu den Amps, die in Frage kämen, hier posten. Wir beraten dich dann schon :)
Gegen einen Mitte 70er Jahre Silverface Princeton oder Deluxe Reverb (Vibrolux, Twin, ...) macht ein Bassbraker keine Schnitte - nicht etwa weil er so schlecht ist, sondern weil die alten Fenders so gut sind! Das ist kein Cork Sniffing, den Unterschied hört auch ein Blinder :evil:
Ich spiele meinen 76er Vibrolux seit 35 Jahren - der klingt auch bei Zimmerlautstärke richtig gut, brummt nicht, hält alles aus und hat erst nach 30 Jahren den ersten Service gebraucht (Elkos). Der Vorteil einer "großen Kiste" (Deluxe Reverb) ist der raumfüllende Klang auch bei relativ geringen Lautstärken. Klar, Zerre macht man dann am besten mit einem Pedal. Und das ist aus meiner Sicht der einzige Vorteil der Reissues: die vertragen sich besser mit Pedalen.
 
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die Preise für einen Princeto
fein aufgelöste Fender-Cleans
Gerade gute Clean Sounds gibts auch bei alten gebrauchten Mesa Boogies für einen besseren Preis. Nicht genau der gleiche Sound aber ebenbürtige Cleans.

Wenn ich mir die Gebrauchtpreise eines Princeton und Deluxe Reverb anschaue tendiere ich mittlerweile echt lieber zu einem der 3 älteren günstigen Mesa Combos wie 22.Studio, 35 Caliber oder 50 Caliber.
Anderseits wenn man das Fender Clean Original haben will, will man das original. :(
 
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Hm, interessant. Ich glaube, es ist Zeit für einen neuen Thread:D
 
Ich habe heute spontan einen 6 Jahre alten Blues Deluxe gekauft. Er war sehr günstig und der Clean Sound hat mir gut gefallen. Der Crunch Kanal zerrt kaum, auch bei voll aufgedrehtem Gain und der Reverb geht so, mehr aber nicht.
Mal sehen ob ich mich an den Amp gewöhne. Da ich fast nur den Clean Kanal nutzen werde konnte ich nicht nein sagen.
 
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Hey!

Meinen Glückwunsch zum neuen Amp :great:

...Der Crunch Kanal zerrt kaum, auch bei voll aufgedrehtem Gain und der Reverb geht so, mehr aber nicht...

Ja, der "Drive"-Kanal bietet beim Blues Deluxe wirklich nicht besonders viel "Drive" - aber ist ja nicht schlimm, wenn du eh Pedale dafür benutzen willst...

Was gefällt dir am Hall nicht?
Mir ist er tendenziell zu stark/hell/aufdringlich - aber dafür gibt es eine sehr einfache Modifikation (PN an mich bei Interesse).


cheers - 68.
 
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Ja, der "Drive"-Kanal bietet beim Blues Deluxe wirklich nicht besonders viel "Drive" - aber ist ja nicht schlimm, wenn du eh Pedale dafür benutzen willst...

Was gefällt dir am Hall nicht?
na gut wie der Name eben schon sagt, " BLUES DELUXE ", allerdings Drive voll auf ist eigentlich schon ganz schön verzerrt. Vlt hat ihn der Vorbesitzer mit den Vorstufenröhren etwas " entzerrt ". Nach 6 Jahren kann man da schon mal paar neue Röhren rein machen, oder er läuft wirklich beim Bias sehr " kalt ".
Hall finde ich eigentlich sehr gut, richtig schöner Federhall, vlt nicht so dolle aufdrehen, habe meinen immer so bei ca. 3 ( also 9- 10 Uhr ).

Ansonsten Glückwunsch zum Amp, ist wirklich ein richtig Guter, ohne viel Schnick Schnack.
 
Vielen Dank für die positiven Stimmen. Ich bin gerade dabei mich etwas einzufuchsen. Der Reverb scheint doch ganz OK. Allerdings das Problem mit der Zerre bleibt. Danke für den Tipp mit den Röhren.

Ich werde aber weiterhin nach einem kleinen fürs Wohnzimmer Ausschau halten. Es gibt übrigens schon wieder ein neues Sondermodell vom Princeton.
Ich hatte die Woche auch ein verlockendes Angebot für einen kaum gebrauchten Princeton 65. Aber man liest oft das die Gehäuse anfangen zu schwingen und zu klappern wenn es in höhere Lautstärkebereiche geht. Ist da was dran?

VG
 
Ah schade, genau so einen habe ich gesucht. Danke für die Info, vielleicht kommt da ja zur/nach der Namm noch irgendwas.
 
Mich würde mal interessieren inwiefern sich die Blackfaceschaltung meines Deluxe Reverb 65(neu) mit der Schaltung eines wirklich alten Blackfaces unterscheidet.Mittlerweile hab ich den Sound richtig liebgewonnen.Allerdings fängt er erst ab Volume 4 an zu klingen(so wie ich ihn mir vorstelle,wie er klingen soll...).Aber hab ich auch andere Röhren in den Vorstufen drin und er gefällt mir auch nicht mit allen meinen Boxen/Speakern.Mit dem Hall stehe ich immer noch auf Kriegsfuß,da bin ich von meinem Showmaster Besseres gewöhnt.Hat Jemand Erfahrung ob das Austauschen der Federspirale was bringen würde?.An der Schaltung selbst möchte ich nicht rumlöten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Erfahrung ist, dass hier mehr der Speaker den (u.U. süchtig machenden) Ton macht. Klar spielen die Kondensatoren und Röhren mit rein, aber das sind einstellbare, will sagen, änderbare Werte (Bias, Einstellung der Regler) und da kann man viel gegensteuern. Aber der Speaker ist einstellungsbezogen eine eher unverrückbare Komponente.

Ich hatte mal einen Kunden da, der kam mit seinem DRRI und der klang kalt und leblos. Einfach nur durch Verändern des Bias der Endröhren (die Ärmsten! :D) klang aber die Kiste plötzlich anders. Selbst mit dem verbauten Jensen.
 
Daß man Point to Point Verdrahtung nicht direkt mit der Platinenbauweise vergleichen kann ist mir z. B. klar.Aber ist die Schaltung des Blackface 65(neu)mit der eines alten identisch oder ist das nur ein Werbegag?Er klingt ja anders als ein 68 er (neu),da hört man klar einen Unterschied.Er klingt mit Sicherheit auch nicht hundertprozentig gleich mit einem wirklich alten Deluxe.Aber wie schauts mit der (Blackface)Schaltung aus,ist die neue mit der alten identisch?Was macht die Schaltung aus?
@ Stratspieler>> wie lange haben die Röhren gehalten?
 

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