Epiphone Korina Explorer und Flying V Bass!

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Sebstar
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Hey,
wie jeden Monat kamen gestern mal wieder meine HotDeals vom großen T ins haus geflattert! Dieses mal mit einem Angebot wo mir der Atem stockte! Mein großer Traum von einem Flying V oder Explorer Bass für 333€! Ich weiß, dass dies sehr günstig ist- zu günstig! Es ist ja schließlich "nur" ein Epiphone! Meine Frage ist ob irgendjemand sich mit dem Instrument auskennt, ihn schonmal angespielt hat oder ihn vllt sogar besitzt. Im moment spiele ich einen Cort GB99f, ich denke es wird keine Verbesserung sein wenn ich mir den Explorer oder Flying V Bass zulegen werde. Für mich ist es eher was für´s Auge. Jedoch wüsste ich gern wie er klingt...! Ich gebe nunmal keine 333€ für Schrott aus!
Danke im Vorraus!
SEBSTAR
 
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Hallo Sebstar,

ich habe vor einem Jahr einen Epi Explorer in einem Musikgeschäft angespielt.
Allerdings nicht über Amp, sondern nur "nackt".
Mir hat der Bass vom Handling her sehr gut gefallen und trotz meiner kurzen Finger kam ich gut mit dem Hals klar. Problem dürfte bei beiden Bässen ein passender Koffer sein. Beim Explorer evtl. der Bassständer, beim Flying V das Spielen im Sitzen.

Ich habe damals gezögert und ihn nicht gekauft. Als John Entwistle Fan reizt mich der Explorer schon - auch wenn Entwistle die Alembic Version spielte.

Die Geister scheiden sich an Epiphone. Ich habe selbst eine Epi Les Paul GoldTop zuhause.
Für das Geld könnte man mehr erwarten (gerade Pickups), aber schlecht ist sie nicht.

Gruß
Andreas
 
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Man kann bei einer ES für 300 Euro nicht erwarten, dass sie klingt wie eine Gibson für 2000.

Kauft man ein Nischeninstrument, also eher um eine Sammlung zu komplettieren, ist das Preis - Leistungsverhältnis aber schon O.K. genau wie bei Squier.
 
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Also ich besitze beide aus der alten Serie. Ich kann von meinen beiden Exemplaren nur sagen das diese shr gut sind in verarbeitung und im Sound. Das kann aber bei Epiphone aber auch anders ausfallen. Zudem musst du bei beiden Modellen den oberen Gurtpin versetzen. ansonsten sind beide Modelle sehr Kopflastig! Für den Exploerer bekommst du von Warwick Gigbag sowie Koffer wobei beides nicght gerade günstig ist( Koffer an die 200€ da es der Buzzard bzw. stryker Koffer ist, Gigbag 75 €). Für den Flying-V kann man gut einen Koffer von Rockcase. da gilt dann aber auch ausmessen und dann kaufen. Tut mir leide aber zu den aktuellen Modellen und der Qualität kann ich so nichts sagen denn emin Explorer ist schon 10 jahre alt und der flying-V Shortscale 3. Hoffe dir ein wenig geholfen zu haben.

MFG

T-Bird
 
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hey,
ich besitze den explorer bass seit 4 jahren, mittlerweile spiele ich ihn aber nur noch selten, war aber von anfang an als backup-bass gedacht. die bespielbarkeit ist gut, der
hals ist schön schmal und spielt sich flott. schön leicht isser auch.
aber kopflastig ist das ding, mannoman. :)
der sound ist rockig-mittig, knurrt schön. verarbeitung ist auch gut.
auf der bühne ist das ding natürlich der alptraum der band, zumindest wenn wie
bei uns immer alles in bewegung ist und man schonmal aneinanderstößt, denn das
ding hat kanten. dafür sieht er natürlich geil aus :D
hoffe ich konnte dir etwas helfen...
 
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Hallo, darf ich mal hier anknüpfen?

Vor kurzem habe ich mir einen Explorer-Bass von Epiphone geleistet; die Serie, die momentan beim großen T erhältlich ist.

Weil die ausgelieferten Saiten Rostspuren aufwiesen, habe ich sie durch Pyramid ROCKSS (Stainless Steel) ersetzt.

Obwohl der Bass optisch und von der Verarbeitung her sehr schön ist, gibt es ein Problem - leider mit dem Sound.
Die liegen wohl in erster Linie an den Pickups und an der Konstruktion: es klingt furchtbar nasal, besonders, wenn man die Höhen betonen möchte. Das gilt sogar für den Bridge-PU (obwohl der sich ziemlich genau in der Musicman-Position befindet), mehr noch aber für den Hals-PU. Der hat eine massive Auslöschung gerade bei der zweiten Oberschwingung der leeren Saite - die wird komplett unterdrückt; man kann das Ding mit dem Neck-PU nicht über die Obertäne stimmen.

Jetzt kann ich mir zwar vorstellen, dass so ein Klang Klang bei Metal ganz gut kommt - aber vom Konzept her sollte das Instrument doch zumindest auch bei altem Brit-Rock al la Wishbone Ash einsetzbar sein - der Bassist spielte seinerzeit einen Thunderbird (und die Epi-Kopie des Thunderbird hat m.W. die gleichen Tonabnehmer).

Vielleicht wird das alles aber durch die Stahlsaiten verstärkt?

Was würdet Ihr mir raten? Andere Saiten? Welche? Pure Nickel? Pressure Wounds? Weiss jemand von Austauschpickups mit vollerem Klang, die unmittelbar in die Fräsungen passen?

THX

Beate.
 
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Naja von den Saiten her geht evtl. noch ein bisschen was, diese Epiphone Thunderbird/Explorer/Flying V Bässe sind meines Wissens nach alle recht Mittenbetont. Du könntest es mit Ernie Ball Slinkys versuchen und evtl. mit Pick spielen, wenn du das nicht schon tust, Toneregler am Bass voll auf und den Rest bei den Amp-Einstellungen so hinbiegen wie es dir passt.

Insgesamt finde ich die Epiphone Explorer und Flying V Bässe allerdings nicht so prickelnd. Sind halt mehr was für's Auge als für's Ohr (finde ich zumindest) :D
Ich hab aber auch nen Epi Thunderbird daheim, der rockt halt mittig - Thunderbird mäßig. Kennt man ja. Kopflastig wie Sau aber was tut man nicht alles um cool da zu stehen :redface:
 
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Ok, gegen die Kopflastigkeit kann man ja was tun. Sowohl beim Explorer als auch bei der V auf meinem Avatar habe ich den Gurtpin am Hals befestigt. Das geht schon so, dass es beim Spielen nicht stört.

Beim Ton habe ich inzwischen etwas herausgefunden: ich hatte den Tonregler abgeklemmt. Bei meinen anderen Bässen (der V, einer Vester Witch (PJ) und dem Epiphone EB-0) wirkthttp://www.tube-town.de/ttforum/index.php/topic,12802.new.html#newe das Wunder. Bei den Explorer-PUs ist es Gift - offensichtlich haben die ein so großes Q, dass sie besser bedämpft werden müssen.

Weil der Bass akustisch gut klingt, sollten bessere PUs tatsächlich Wunder wirken. Allerdings fürchte ich, dass man da um Spezialanfertigungen bei Harry Häussel nicht herumkommt.

Spricht diese Eigenschaft nicht auch dafür, Saiten aus Nickel einzisetzen, auf keinen Fall aber welche aus Stahl?
 
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So, hab mir jetzt auch mal einen Explorer geordert.
Wenn er nix taucht, kommt er an die Wand - soviel 80's Metal-Style muss sein, bin immerhin mit solchen Klampfen erwachsen geworden... :D

Kaum zu glauben, dass das schon wieder 30 Jahre her ist...ich alter Sack... :(
 
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So, der Explorer ist angekommen.

Optisch wirklich ein feines Teil, die Verarbeitung lässt fast nichts zu wünschen übrig.
Fast deswegen, weil die Brücke nicht plan auf dem Korpus aufliegt, da die Grundplatte krumm ist.
Ok, könnte man relativ einfach beheben, Brücke runter, vorsichtig gerade biegen und wieder draufschrauben.

Da ich aber vom Klang ziemlich enttäuscht bin, weil das Ding quasi keine Höhen und Hochmitten kennt und dazu noch relativ rumpelig im Bass ist, und ich ausserdem mit dem Handling nicht wirklich gut klarkomme - das Problem ist weniger die Kopflastigkeit, das geht noch halbwegs, aber das Teil pendelt sich durch das fehlende obere Horn sehr weit links am Körper ein, so dass ich quasi vor dem Bauch zupfen müsste, was mein rechtes Handgelenk nicht wirklich toll fand - schicke ich den Bass doch wieder zurück.

@Moulin: für Dich könnte der Bass evtl. sogar interessant sein - der Saitenabstand am Sattel entspricht ziemlich genau dem des Classic 50s Preci und für runde, weiche Sounds ist der Bass prädestiniert, insbesondere, da der Hals-PU wirklich direkt am Hals ist, erinnert der Sound ein wenig an den Squier Telecaster Bass.

Schlecht ist der Bass also nicht, aber meinen Geschmack trifft er nur rein optisch, Sound und Handling sind nichts für mich.
 
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Hallo Explorer-Freunde,

der Thread hier ist zwar schon etwas ausgestorben, aber es ist der passendste für mich hier ;-)
Ich habe Tonabnehmer getauscht, was hier zweimal angesprochen wurde. Und das wollte ich hier unterbringen.

Ich habe mir auch einen Epi-Explorer geleistet, als es ihn gerade gab. Zugegeben der Optik wegen, aber auch, weil ich auf Pickups nah am Hals stehe. Und der Explorer, zumindest der von Epiphone, hat den Pickup schon ziemlich weit am Hals.

Beim Anspielen war ich angenehm überrascht über die Bespielbarkeit. Auch keine Verarbeitungsmängel. Die Brücke sitzt, der Lack paßt. Ok, der Sattel war nicht maximal gut, den habe ich aber sowieso etwas auffeilen lassen.
Da ich in einer dunklen NDH-Band spiele, habe ich tiefe Saiten draufgemacht, also H-E-A-D gestimmt. Das macht er ganz gut mit.
Nur kopflastig ist er, das kann bei diesem Korpus auch gar nicht anders sein. Das wußte ich auch schon vorher.
Ich habe flugs den Gurtpin an den Halsansatz versetzt und nun hängt er völlig ausgewogen, auch mit dünnen Gurten.

Damit habe ich auch gleich den ersten Gig gespielt. Ich mußte zwar eifrig am Equalizer meines Amps drehen, aber es ging.
Die Tonabnehmer sind aber tatsächlich etwas traurig. Ziemlich dumpf und zugedeckt. Ok, für insgesamt knapp 300 Euronen können da keine guten Annehmer drin sein.
Da mir der trockene Sound des Basses gefiel, relativ hell und metallisch, habe ich es mit einem Seymour Duncan Soapbar probiert. Der ist ein klein wenig kürzer als der originale, paßt aber gut.
Und siehe da, der Bass klingt nun so, wie er von selbst klingt.
Zumindest am Hals. Den Stegpickup habe ich danach auch ausgetauscht, der klingt nicht ganz so offen, aber zumindest passen die beiden Pickups zusammen. Die Seymour Duncans sind recht ausgewogen, über zuviel Bass kann man sich nicht beklagen. aber man kann sie am Amp gut regeln und sie klingen nicht verfärbt. Rein in den Amp und los geht's, ohne Reglerorgie.

Ich habe ihn jetzt bei der Düstercombo und in einer Rock-Cover-Combo auf der Bühne eingesetzt.
Er klingt gut, macht Laune beim Spielen und gut sieht er auch noch aus. Für mich jetzt mehr als ein Ersatz für meine teils teureren Bässe.

Ergonomisch ist er halt eine Katastrophe, weil immer zu groß, immer steht ein Eck im Weg ... Einen Koffer habe ich nicht, sondern ein Gigbag. Das war auch schon schwer genug zu finden.
Es ist halt ein Nischenbass. Aber dafür ist's eine schöne Nische ! :D

Historisch ist er nicht ganz korrekt. 1958 gab's die Explorer-Gitarre, da wollte noch keiner so einen Bass. Auch die Gitarre war ja zuerst ein Flop.
Und als Gibson in den 80ern den Explorerbass gebaut hat, haben die Erbauer den Korpus geändert, damit er weniger kopflastig ist. Beim Gibson wurde die Symmetrie des Halsansatzes aufgegeben, daher ist der Halsansatz am oberen Horn ca. beim 15. Bund. Beim Epiphone ist er beim 20. Bund. Das sind schon ein paar Zentimeter.
Die Pickups wurden auch mehr zum Steg hin verschoben, was damals mehr in Mode kam.
Die Brücke war auch anders, aber das Paket gefällt mir so ganz gut.

Der Halspickup an dieser extremen Position kommt eigentlich ganz gut für moderne Metalsachen, finde ich. Das kann richtig röhren.
Der Halspickup ist genau da, wo der Halspickup der Stratocaster sitzt, nämlich ein Viertel Saitenlänge vom Steg weg.
Daher auch der Effekt, daß beim Stimmen mit Flageolett-Tönen der Ton am 5. Bund völlig verschwindet. Da hat der Ton einfach einen Schwingungsknoten. Da kann der Tonabnehmer nichts dafür.

Mit wenig Aufwand bin ich nun also an einen richtigen Spaßbass geraten. Eine Rockmaschine natürlich. Auf eine Jazzsession gehe ich damit eher selten (einmal hab ich's tatsächlich gemacht !). Und ein gutes Beispiel, wie ein Bass durch die richtigen Pickups gewinnen kann.

So, mal sehen, ob sich andere Explorer-User wieder hier einfinden.

der Musicus
 
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Ich hatte mir letztes Jahr auch einen Explorer Bass von Epiphone bestellt und muss sagen das ich absolut enttäuscht von dem Teil. Mieser Klang, extrem Kopflastig und mir ist andauernd beim spielen mit dem Pick die E Saite vom Halssattel gesprungen, das war eine Katastrophe.
Ausserdem war er absolut schlecht Verarbeitet. Vllt. hatte ich auch ein Montagsmodell erwischt. Jedenfalls ging er schon ein paar Tage später zurück zum großen T :)
Ich halte nichts von diesem Epiphone Modell. Außer cool aussehen kann er nichts ...
 
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Klar, so direkt "out of the box" ist das Ding tatsächlich problematisch, wenngleich auch nutzbar.

Ein Problem ist leider bei Epiphone die Qualitätsstreuung, da habe ich schon sehr unterschiedliche Bretter in der Hand gehabt.
Und in diesem Falle habe ich wohl ein gutes Exemplar erwischt.
Das kriegen z.b. Ibanez und Yamaha besser hin, soweit ich sehen kann. Die können irgendwie immer ein bestimmtes Niveau bieten.
Bei Gibson ist das ja leider auch ein Thema. Da muß man halt wirklich jede Klampfe oder Bass anspielen. Für Online-Versand wirklich nicht zu empfehlen.

der Musicus
 
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MarwickMarco
  • Gelöscht von Azriel
  • Grund: Crosspost und KEINE Hörproben hier

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