HI
Wenn ich meine wiederhabe (ist grad beim Gitarrenbauer) werd ich auch mal nachschaun, welches Holz ich hab. Aber im Endeffekt ist es mir egal, ich wills nur wissen. Ich weiß, dass meine Gitarre gut in der Hand liegt und gut klingt, und bühnentauglich sollte jede Epi Paula sein, es geht bei Bühnentauglichkeit ja vor allem um Stimmstabilität, da sie es aushalten sollte, ein oder 2 Stunden gespielt zu werden, ohne dass man dauernd nachstimmen muss. Das, und ein akzeptabler Sound sind meine Kriterien für Bühnentauglichkeit, und ich hab noch niemanden ernsthaft sagen hören, dass eine Gitarre aus Mahagonie bühnentauglicher ist, als eine aus Erle oder Pappel, das ist reiner Käse. Meine ist gut, klingt gut und fühlt sich gut an, basta. Ob Erle oder Mahagonie verbaut ist juckt mich nicht, ich schaue höchstens mal Interessehalber nach, damit ich weiß, was ich habe
Mein Finish ist auch gut, aber das fällt bei reinen schwarzen Gitarren glaube ich auch nicht auf, das ist wohl eher interessant für Burstlackierungen, oder für diese durchsichtigen, da man dort ja viel eher Qualitätsunterscheide sieht, als wenn sie deckend lackiert ist. Der einzige Unterscheid kann da eigenltich nur sein, ob es sauber ist oder nicht, und solange ein deckendes einfarbiges Finish keine Lacknasen oder Schlieren aufweist, ist es gut, und schwarz ist nun mal schwarz *g* Sonstige Unterschiede wären sonst noch bei den inlays, da macht für mich der Punkt "Edelfeeling" auch die Optik aus. Hab auch Epis gesehen, mit einfachen weißen Inlays, und da könnte kein Edelfeeling aufkommen, da lob ich mir doch meine Perlmut-Inlays, oder das, was auch immer es ist, aber so aussieht, mit diesem Schimmern halt. Einfarbig weiß wär auch hässlich wie die Nacht auf so einem instrument.