Wie bei
@riff_rigerator gesellte sich nun auch zu mir eine DC Les Paul. Zum einen gefällt mir ihr Design und zum anderen wollte ich schon immer eine LP in Bourbon Burst, eine der in meinen Augen schönsten Farben für eine LP.
Sie ist schön leicht, sauber verarbeitet und lackiert. Hält man sie so in Händen, würde man nicht vermutet, dass es sich lediglich um eine aus der Inspired by Gibson-Reihe handelt. Ausgestattet mit der Gibson-Kopfplatte könnte es sich ohne weiteres auch um eine Inspired by Gibson Custom handeln. Beim Top haben wir es zwar nur mit einem Furnier zu tun, dennoch hebt es die Optik gewaltig. So mausert sich die ansonsten recht biedere Special zum Blickfang.
Was mir auffiel sind die Bünde. Bei der Special hier, als auch meiner Epi SG Custom spricht die Homepage von Medium Jumbo. Rein optisch betrachtet erscheinen mir die der SG breiter zu sein. Bei der Special stellte sich auch ein leicht anderes Spielgefühl ein. Die Bünde scheinen höher als bei der SG sein, auch wenn ich Höhe sowie Breite der beiden Gitarre maßlich noch nicht überprüft habe. Bei beiden Gitarren verwende ich die selbe Saitenstärke. Bei der Special stellt sich bei mir der Effekt ein, es mit dünneren Saiten zu tun zu haben. Erst einmal seltsam zu erfahren. Das Pickguard hätte in meinen Augen gerne etwas kleiner ausfallen dürfen. So wäre auch mehr vom Top zu sehen sein. Allerdings bleibt sie hier ihrem Schwestermodell mit P90 treu.
Kein großer Freund der Epi ProBucker (die Alnico Classic gefallen wir in der Regel besser), können sie durchaus gefallen. Der Neck macht eine besonders gute Figur, klingt sehr aufgeräumt und überhaupt nicht basslastig. Dem Bridge muss ich noch ein wenig die Höhen aus- und die Bässe eintreiben. Aber nach kurzer Zeit befinden wir uns schon auf einem guten gemeinsamen Weg.
Und da hier gerne geschrieben wrid, dass so ein Post ohne Foto nicht wahr sein würde, hier ein schneller Schnappschuss von heute Morgen:
Im übrigen wird sie auch noch mit anständigem Gigbag geliefert (seht Ihr unter der Gitarre liegend).