Erfahrungen mit Anfängersaxophonen

von Saxofreak88, 12.01.05.

  1. atrofent

    atrofent HCA Klarinette HCA

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    Erstellt: 15.06.12   #241
    Hallo,

    ich habe schon mal was zu diesem Thema geschrieben, ging wohl um die Klarinette, ist aber im Grunde beim Sax genauso:

    https://www.musiker-board.de/klarin...-spielen-geht-buffet-e-11-ok.html#post5868664

    Unsere aktuelle MV Baritonspielerin ist ca 1,65 und kann sich hinter einer Klarinette verstecken. Wobei sie mit dem Alto angefangen hat und weil ihr der "geile Baritonklang" - ihre Worte - unheimlich gefiel ist sie umgestiegen.

    Wenn du Anfängerin bist würde ich schon empfehlen mit dem Alt oder das Tenor zu beginnen. Vor allem das Alt ist einfach auch auf Grund seiner Größe besser zu handhaben. Oft ist auch eine Frage welches Instrument zur Verfügung steht, ein Bariton ist nicht gerade billig. Wenn du mit dem Alt beginnst und du irgenwann auf das Bari umsteigen willst ist das - wenn ich mich an unserer B-spielerin orientiere - eine Frage von ein paar Tagen bis das drauf ist.
    Was aber nicht heißt, dass ich es ganz ablehnen würde wenn du mit dem Bariton beginnst, du spielst ja schon Q-Flöte und der Fingersatz für die Saxophone ist sehr ähnlich.
    Was dir eher am Anfang Schwierigkeiten macht ist der andere Ansatz, da würde ich unbedingt zu einem Lehrer raten, denn Fehler die hier oft von Autodidakten gemacht werden, schleift man lange mit und sind oft nur schwer abzustellen.

    Wenn du Gelegenheit hast würde ich mir unbedingt mal ein Alt, ein Tenor und ein Bariton umhängen (schön nacheinander nicht zusammen ;) ), das gibt schon mal ein Gefühl für das Instrument.

    Grüße

    atrofent
     
  2. rbur

    rbur Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.12   #242
    Nö, ich kenne einige wesentlich kleinere Mädchen, die Bari spielen.
    Wenn dir Bari gefällt, spiel Bari. Alt spielt jeder, mit Bari bist du der König (bzw. die Königin).
     
  3. tutenundblasen

    tutenundblasen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.12   #243
    Also , ich wäre so oder so zu nem Lehrer gegangen.
    Ich wollte vor ewiger Zeit schonmal mit Saxophon anfangen , allerdings waren meine Hände da zu klein :/ .
    Mittlerweile sind sie gewachsen , sind aber immernoch nicht die größten .
    ich hatte neulich nen Tenor in der Hand, wo das auch relativ gut gepasst hatte, aber es wäre echt nicht mehr viel mehr Spielraum nach oben .
    Deshalb schätze ich ich lande beim Tenor , werde mir aber in der BB auch nochmal das bari kurz "klauen" gehen :D
    Die Sache mit dem Ansatz müsste eigentlich auch funktionieren , mein Flötenansatz ist sehr gut , und da ich sowieso sehr viel auf der Flöte in verschiedenen Ensembles spiele, bezweifel ich dass ich den auf ewig verlieren würde ;)
     
  4. Fluty

    Fluty HCA Querflöte HCA

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    Erstellt: 16.06.12   #244
    Hallo!
    Einen ähnlichen Weg habe ich auch hinter mir. Nach fast 20 Jahren Querflöte habe ich das Tenorsax dazu genommen (das bei mir allerdings inzwischen der Oboe Platz gemacht hat :rolleyes:). Von den unterschiedlichen Ansätzen her habe ich keinerlei Probleme gehabt. Ich kann im Orchester wenn nötig von einem Stück zum anderen das Instrument wechseln und finde die Umstellung von Querflöte auf Piccolo unangenehmer als den Wechsel zum Sax oder zur Oboe. Durch die etwas andere Griffweise bei einigen Tönen besteht anfänglich allerdings leiche "Fingersalat-Gefahr", das gibt sich aber mit der Zeit.

    Aus meiner Erfahrung heraus kann ich dir nur empfehlen, den Schritt zu wagen. Die Erfahrung lohnt sich!
     
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  5. petite fleur

    petite fleur Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 16.06.12   #245
    hi!

    wegen den händen:
    ich kenne einen mann, der ist ein stück kleiner als ich und hat auch deutlich kleinere hände als ich.
    aber der spielt bari. dazu möchte ich noch anmerken, dass es auch von der mechanik her unterschiede gibt zwischen den einzelnen marken. die selmer mechanik ist z. b. etwas klobiger, als die von ner anderen firma.
    ich würd mich da echt mal quer durchs beet testen.

    alles liebe
     
  6. tutenundblasen

    tutenundblasen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.12   #246
    Hallo ,
    das finde ich jetzt interessant von der Handgröße , mir wurde von einem saxophonisten gesagt , das bei meiner handgröße doch wohl eher sopran oder alt geeignet wäre. Und ich habe jetzt zwar kleine hände , aber nicht aussergewöhnlich klein .:D ich werde alles ausprobieren und dann mal sehen .
    Die vielen Kommentare waren auf jeden fall hilfreich :)
     
  7. S.I.G.G.I.

    S.I.G.G.I. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.12   #247
    Hallo,
    für kleine Handgrößen eignet sich zudem Yanagisawa.
    Dieser Hersteller hat auch bei Tenor und Bari die am engsten liegende Applikation.
    Ein Versuch ist es wert:great:

    Gruß
    Siggi
     
  8. Rubax

    Rubax Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.12.12   #248
    Also ich habe kleine Hände und Füße, als Mann Schuhgrösse 40, Handschuhgrösse weiß ich nicht.

    Ich komme mit meinem Yamaha sehr gut zurecht.
     
  9. Gast 2540

    Gast 2540 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 08.12.12   #249
    Für kleinere Hände habe ich immer wieder die Empfehlung der Yanagisawa Saxophone gehört.
     
  10. S.I.G.G.I.

    S.I.G.G.I. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.12   #250
    Hallo,

    die Marke Sequoia von Marcel Jansen ist auch für kleinere Hände geeignet.

    Marcel hat für den rechten kleinen Finger (C und Eb) die Achsenwinkel verändert, so dass die Hebel besser mit natürlicher Handstellung zu erreichen sind.

    Gruß
    siggi
     
  11. MisterrX

    MisterrX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.12   #251
    Ich spiele seit Jahren ein YAS-275 und bin sehr zufrieden damit. Hab auch schon einige Selmer angespelt und ich finde den unterschied nicht soo groß. Da sieht man mal wiweder wies aufs eintelne Instrument angokmmt. Hab ich wohl glück gehabt.
     
  12. Tobiaz

    Tobiaz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.12   #252
    Zwischendurch nur mal viele dank für die vielen Tipps hier. Ich werde mir meine 2 bis 3 Favoriten mal in Ruhe beim Händler anschauen!
     
  13. Asterixa

    Asterixa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.07.13   #253
    Es ist immer wieder davon die Rede, dass Yanagisawas am angenehmsten zu greifen sind, wenn man kleine Hände hat. Nun sind die ja aber ziemlich teuer, und ich würde denken, es geht vielen wie mir: Am Anfang so viel Geld auszugeben ist für viele nicht drin. Es gibt ja aber auch viele chinesische Yanagisawa-Nachbauten, wie man immer wieder liest. Dann müsste es dort doch für weniger Geld eine ähnlich angenehme Applikatur geben. Oder liege ich da falsch? Welche Marken von den Yanagisawa-Nachbauten kämen denn da in Frage? Weiß das jemand?

    Ich habe gerade kürzlich so eine Chinakanne in der Hand gehabt, und ich muss sagen, die ließ sich sehr angenehm greifen. Leider war das Horn ansonsten Schrott, es war ein Noname-Altsax. Ultrabillig. Aber es müsste doch auch in einem qualitativ besseren Bereich, der ja auch bei den Chinesen etwas teurer ist, eine Alternative zu einem teuren Yanagisawa geben. So als Einstiegsinstrument für Anfänger würde mich das sehr interessieren.
     
  14. atrofent

    atrofent HCA Klarinette HCA

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    Erstellt: 06.07.13   #254
    welches Saxophon am angenehmsten zu greifen ist musst du selbst ausprobieren. Wenn du z.B. verschiedene Selmer Modelle nimmst greift sich jedes etwas anders. Was dann der Eine für super hält, gefällt dem anderen eher weniger. Das muß überhaupt nichts mit der Größe der Hände zu tun haben.
    Yamaha YAS 275 /280 ist ein typisches Anfängerinstrument und ich habe eigentlich noch nie gehört, dass da die Hände dafür zu klein wären.
    Warum Yanagisawa den Ruf hat besonders für kleine Hände ideal zu sein - ich weiß nicht, da schreibt anscheinend der eine vom anderen ab ohne jemals selbst einen richtigen Vergleich gemacht zu haben. Alles sehr subjektiv.

    Ich habe ein Yanagisawa Sopran und inzwischen auch eins von Expression (s-120Pro), das greift sich natürlich etwas anders als das Yana, auch ist die Applikatur insgesamt etwas anders, das hat aber überhaupt keinen Einfuß auf große oder kleine Hände sondern nur auf das Griffgefühl.

    Bei den "Chinesen" o. auch anderen Fernostinstr. musst du aufpassen, viele haben Phantasienamen oder werden von großen Musikalienhändlern als "Eigenmarken" günstig angeboten. Nach meiner Erfahrung hilft da nur ausprobieren, selbst bei angeblich gleichen Ausführungen gibt es z.T. gravierende Unterschiede.
    Keineswegs sind die alle schlecht, ich habe schon wirklich gute Instrumente für wenig Geld in der Hand gehabt, wie oben gesagt ansehen, antesten usw.
    Ein Hinweis noch: Manchmal merkt man die mangelnde Qualität erst viel später, der Lack platzt ab, hat schnell Schadstellen, die Schrauben und Federn rosten, Klappen verbiegen sich leicht und ähnliche Defekte.
    Wenn möglich dann beim Kauf auchmal danach schauen oder jemand mitnehmen der davon Ahnung und Erfahrung hat.

    Grüße

    atrofent
     
  15. Dietlaib

    Dietlaib Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.07.13   #255
    Tja, ich hab zwar auch ein Sax, aber den Expertenstatus hab ich noch nicht erreicht. Doch wie eng oder nah die "Tasten"(?) beieinander sind, finde ich nicht so furchtbar relevant.

    Hauptsächlich spiele ich Gitarre. Seit langer Zeit auf einer Gitarre mit 65er Mensur. Eine 62,8er spielt sich ein wenig lockerer, aber auf einem Bass mit einer 86er Mensur komme ich auch gut klar. Daher verstehe ich nicht, wieso der Tastenabstand von ein paar Millimetern auf dem einen oder anderen Sax derart entscheidend sein soll.

    Nehmen wir z.B. mal die Blockflötisten. Die wechseln im Zweifelsfall ganz locker von der Sopranino zur Tenorflöte. Da würde ein Saxophonist dann wohl schier verzweifeln, oder? :D

    Gruss, Dietlaib
     
  16. atrofent

    atrofent HCA Klarinette HCA

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    Erstellt: 07.07.13   #256
    genau, das Heer der verzweifelten Saxophonisten wächst unaufhörlich - und das alles wg der Hände. Wird wirklich Zeit, dass thomann die flexible, Teleskophand anbietet.

    Ganz schlimm wird es dann, wenn ein Saxophonist noch zwischendurch zur Klarinette greift, da liegen - oh Schreck - auch die Töne z. Teil woanders und anstatt Klappen sind da noch Löcher mit den Fingern zu bedecken.
    Es gibt auch noch ganz Verrückte unter den Saxxern , neben der Klarinette spielen diese auch noch Querflöte. Das Gerät wird auch noch ganz anders gehalten .... ;) :D :rolleyes:


    Grüße

    atrofent
     
  17. Jazz-Viper

    Jazz-Viper Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.13   #257
    ...das wird doch mit den gespielten Skalen kompensiert.
    Während auf dem Baritonsax noch chromatisch begleitet werden kann, sind auf dem Alt-und Tenorsaxophon schon diatonische Lieder möglich.
    Mit einem Wechsel zur Klarinette gehen natürlich nur noch Improvisationen in Terzlagen, bzw. pentatonisch bei sehr kleinen Händen.
    Jetzt ist mir auch klar, warum die Piccoloflöten nur in Quarten und Quinten in meinen Ohren pfeifen...

    tröröh:)
    klaus
    PS: ...und hat sich eigentlich schon einmal Jemand Gedanken gemacht über Blechbläser mit dünnen Lippen?
     
  18. saxof

    saxof Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.13   #258
    Also meine Satzkollegin kann auf ihrem Bari durchaus mehr als chromatisch begleiten :)

    Von der "Griffigkeit" her ist es egal, das eine Schülerin so nen Chinaböller hat und die andere ne Yamaha. Es fühlen sich beide nicht so an wie mein Selmer. Aber besser oder schlechter? Ne, nur anders. Ich brauche halt die eine oder andere Minute, bis sich meine Finger dran gewöhnt haben.

    Da die Klarinette die meiste Zeit des Jahres unbenutzt im Schrank liegt sogar mehrere Stunden, bis Finger und vor allem Ansatz wieder passen.
     
  19. Asterixa

    Asterixa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.13   #259
    Vielen Dank für die vielen Antworten. Worum es mir eigentlich am meisten geht, ist dieses hier:

    Ich kann mit meinem kleinen Finger rechts die C-Taste kaum erreichen auf meinem jetzigen Sax. Wenn ich sie dann auch noch herunterdrücken muss, stoße ich etwas an meine Grenzen. Ich bin nicht mehr die Jüngste, und meine Finger sind nicht gerade kräftig. Außerdem habe ich ohnehin Probleme mit den Gelenken. Für junge Leute oder Männer im Allgemeinen, die kräftigere Muskeln haben, ist das sicherlich alles kein Problem, aber für mich schon. Also wäre ein Sequoia wohl tatsächlich überlegenswert. Oder ich lasse mir an meinem Sax die Achsenwinkel verändern. Das ist eine wertvolle Information, dass das geht.

    In der linken Hand gibt es das Problem auch ein wenig für die zusätzlichen Tasten, die mit dem linken kleinen Finger bedient werden müssen. Ich muss meinen kleinen Finger für das tiefe B so spreizen, dass ich dann keine Kraft mehr habe, die Taste herunterzudrücken. Auch Cis und H sind nicht einfach.

    Zwar muss man diese tiefen Töne nicht so oft spielen, aber wenn man kurze Finger und wenig Kraft in den Fingern hat, sucht man natürlich nach dem besten Instrument, das einem das ermöglicht.

    Ich glaube, viele junge Leute können sich gar nicht vorstellen, dass der Körper in einem späteren Stadium des Leben nicht mehr so mitmacht wie früher. :) Ich würde niemals in Betracht ziehen, Tenor zu spielen, geschweige denn noch etwas Größeres, weil das Instrument viel zu schwer ist, als dass ich es halten könnte. Auch meine Bandscheiben im Nacken würden mir dann wohl endgültig Adieu sagen. Das sind eben so die Sachen, mit denen man sich beschäftigen muss, wenn man nicht nur eine schwache, kleine Frau ist, sondern auch noch älter wird. Insofern bin ich eigentlich ganz froh über die China-Saxophone, auch wenn ich keins habe, denn die meisten, die ich bisher in der Hand hatte, sind relativ leicht. Und zumindest dasjenige, das ich letztens angeschaut habe, hat Tasten, die sich auch leicht herunterdrücken lassen und nicht so viel Kraft in den kleinen Fingern erfordern.

    Vielleicht sollte ich einfach so eins kaufen. Das hält vielleicht nicht so lange wie ein Markensaxophon, lässt sich aber leichter spielen.
     
  20. chaos.klaus

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    Erstellt: 15.07.13   #260
    Das würde ich so pauschal nicht sagen. Viele Applikaturen sind ja von den Großen Marken abgeschaut.

    Bevor du dir dein Instrument umbauen lässt, überlege ob es vielleicht schon reicht die Federspannung für die entsprechenden Klappen niedriger zu machen. Dann brauchst du nicht so viel Kraft. Am besten du gehst mit deinem Instrument zu eine Werkstatt zu einem Instrumentenbauer, der kann dir das für wenig Geld fachgerecht machen un dich auch beraten.

    Gruß!
     
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