Ergänzen zweier Außenstimmen durch eine Mittelstimme

von Earl Mobilé, 09.05.07.

  1. Earl Mobilé

    Earl Mobilé Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.07   #1
    Der Titel gibt eine mögliche Aufgabe eines musikwissenschaftlichen Einstellungstests wieder. Um es kurz zu machen: Bin Jazzer, hab keine Ahnung von sowas. Daher wäre ich froh, wenn mir jemand sagen könnte, wie eine solche Aufgabe aussieht und wie man sie zufriedenstellend bearbeitet. Sollte diese Frage schon mal gestellt worden sein, bitte ich um Entschuldigung. Ich habe momentan sehr viel Stress und habe mir deshalb erlaubt, ins Blaue zu fragen, ohne vorher das Forum nach passenden Antworten zu durchwühlen.

    Vielen Dank im Voraus,
    Jonas
     
  2. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 09.05.07   #2
    Du bekommst eine melodie und einen dazu passenden bass und musst eine zweite stimme dazu erfinden. Auf "trio-manier" kannst du dich eng an die melodiestimme halten, in terzen und sexten, vermeide verdopplungen, sodass die dreiklänge vollständig sind. Vielleicht kann man auch die melodie nachahmen oder eine selbständige mittelstimme finden. Das kannst du ja schon vorher üben: nimm irgendein musikstück, notiere oberstimme und bass und ergänze es mit einer mittelstimme, wenn es gut klingt, bist du auf dem richtigen weg. Sowas kommt auch beim jazz vor, stell dir einen satz von 2 trompeten und einer posaune vor oder 3 sax.
     
  3. Earl Mobilé

    Earl Mobilé Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.07   #3
    Danke für deine Antwort, alles klar!

    Natürlich kommen solche Sätze auch im Jazz vor, aber bisher musste ich in meinen Bands nie was arrangieren...:rolleyes:
     
  4. Earl Mobilé

    Earl Mobilé Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.05.07   #4
    Hachja, nächste Frage:rolleyes:

    Ferner wird verlangt, Dur- sowie die 3 Mollskalen zu bilden und in einem Notensystem aufzuschreiben. Das erste ist nun wirklich kein Problem, mache ich beim Improvisieren tagtäglich.
    Jedoch weiß ich nicht, ob ich diese Skalen einfach in C-Dur (also ohne Vorzeichen, alterierte Töne kennzeichne ich direkt vor der Note) oder in der passenden Tonart( Bsp: d-harmonisch notiere ich im passenden Notensystem mit einem b) notieren soll, wodurch mir manche Kennzeichnung vor den Noten erspart bliebe.
    Diese Frage habe ich mir nie gestellt, ist sie (für mich) nur reine Formalität; die Noten sind ja dieselben.
    In verschiedenen Beispielen habe ich beide "Systeme" entdeckt und möchte daher wissen, ob es eine allgemein richtige Lösung gibt.

    Danke, Jonas
     
  5. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 15.05.07   #5
    Die vorzeichnung bleibt immer gleich, d-moll mit einem "b", bei d-moll harmonisch mit zusätzlichem # vor dem "c", melodisch (aufwärts) auflösungszeichen (h statt b) + cis.
    harmonisch: ermöglicht Dur-dominante und dominant-septakkord
    melodisch : vermeidet unsanglichen übermäßigen sekund-schritt
     
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