Ewige Sucherei nach dem passenden VST-Instrument

  • Ersteller Dom1n1k
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Ab heute fang ich zumindest damit an, also minimal im Cent-Bereich. Im NI Komplete z.B. unter "Tune". Ich will die instrumente an die Tonhöhe anpassen, die ich im Kopf hab. Aber die gibt es so nicht. Deshalb muss ich leicht pitchen/tunen.

Davor hab ichs anders rum gemacht, meine Stimme auf die höhe der Instrumente gepitcht. Aber dann verliert es wohl an Charakter.
 
Na wenn Du meinst. Jeder so wie er zum Erfolg kommt.:)
 
Wir werden sehen.

Aber heute habe ich mit dem Pitching/Tuning was sehr wichtiges erkannt, was mich richtig motiviert Gas zu geben. Werde das ja nicht nur einsetzen wenns um die Vocalanpassung geht, sondern allgemein auch bei instrumentalen Sachen.
 
Also pitchen würde ich persönlich bleiben lassen. Das ist künstlich den Klang verschlechtern. Aber erlaubt ist mal wieder was funktioniert.

Wenn es zu steril klingt kann es auch an einem zu perfekten Timing und an zu gleichmässiger Lautstärke liegen. Kein Musiker trifft auf die tausendstel Sekunde genau und immer gleich laut. Deswegen haben einige DAW's auch eine Humanizing Funktion.
 
@Dom1n1k
In Sachen natürlich klingende Instrumente.
Du sprichst da einen Punkt an, den alle Hobby-/Semiprofis und Profis die keinen Zugang zu allen echt bespielbaren Instrumenten haben.
Das Meiste aus der Dose klingt unnatürlich, fad, eindimensional und wenig körperhaft.

Da ich bspw. kein French Horn oder Fluegelhorn hier rumliegen habe, und auch keinen kenne, der das hat, suche ich mir schlichtweg einen Wolf.
Letztlich ist es ein Mix aus zwei Instrumenten geworden, richtig gefallen tut mir das aber nicht.

In vielen Fällen ist es einfach so, dass die Samplequalität und die Aufnahme nicht über Mittelmaß hinauskommt.
Das merkt man erst wenn man echte Musiker, die ein Quartett (auch im Pop) oder Ensemble spielen.
Hier muss man natürlich auch den richtigen Raum, die richtige Mikrofonierung usw. haben.

Gute Qualität ist alles von VSL, dass ist zwar teuer, dafür aber auch was Gescheites (hier sollte die mir die Brass Bibliothek für mein Fluegelhorn und Co. kaufen...)
Kleines Streicehrensemble geht damit erstaunlich gut, fast an die Grenze einer echten sehr guten Aufnahme.
ISt aber auch ein wenig Gefrickel...

Damit das bspw. bei Streichern klingt, muss man auch so "spielen" wie echte Streicher, fängt beim Akkord an, weg mit der Terz :D, richtiges Lagenspiel etc.

Ein anderes Beispiel, ich habe Tonnen an Drum-Samples, ich habe es aufgegeben, das klingt alles maximal mittelmäßig, vom Klang wie auch von der Spielweise, das bekommt man Midimäßig nicht hin, außer man
ist Rentner und hat viel Zeit für sowas.
Ein echter Drummer spielt ein, das ist pro Song in maximal 1 Stunde erledigt, Leveln, Mixen und fertig.

Zudem sind die Samples meistens genau gespeilt, aber bei echten Musikern ist das selten so genau.
D.h., Deine Idee mit leichtem Centverschieben ist genau richtig, wenn man weiß man wie macht, und wenn das Ergebnis passt.

EDIT: Softube Doubler, Chorus, UniVibe und Co. sind Detuner, die aber je nach Ausgangsmaterial auch gerne den Klang verwischen, was logisch ist, weil ja die Töne nicht einzeln "detuned" werden, sondern bspw. der komplette Akkord. Da muss man hören, was passt.


HALion Sounds in Sachen natürlicher Instrumente nutze ich nur für Hintergrund, dafür ist die Qualität einfach zu mäßig.
Bei Kontakt ist es anders, da gibt es viele 3rd-Party Anbieter, da gibts zum Teil recht gute Sachen, aber auch das hat alles seien Grenzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Synthesizer layering ist es ja gang und gäbe die einzelnen oszilaroren leicht zu detunen.
Es entsteht dabei sowas ähnliches wie ein Choruseffekt. Daher, versuch mal ein Chorus, anstatt zu detunen. Da kommt bewegung ins Spiel....
 
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Ja, Effekte wie Reverb, Compressor, Chorus, Stereoseparation etc. ist ja auch wieder ein ganz eigenes Kapitel. Da gibts auch noch sehr viele Möglichkeiten.
 
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Also pitchen würde ich persönlich bleiben lassen. Das ist künstlich den Klang verschlechtern. Aber erlaubt ist mal wieder was funktioniert.

Wenn es zu steril klingt kann es auch an einem zu perfekten Timing und an zu gleichmässiger Lautstärke liegen. Kein Musiker trifft auf die tausendstel Sekunde genau und immer gleich laut. Deswegen haben einige DAW's auch eine Humanizing Funktion.


Ist nur im Centbereich, da wird man die Qualitätsunterschiede im Gesamtmix wahrscheinlich nicht wirklich hören. Ich werde wohl jedes einzelne Instrument sogar noch unterschiedlich Pitchen, das eine 1-2 Cent höher als das andere. Dürfte noch etwas natürlicher klingen. Weil ja kein Instrument 100% gestimmt werden kann. Eine minimale Abweichung, die nicht wirklich wahrnehmbar ist, gibt es wohl immer. Wobei ich eh mehr auf dreckige Sounds stehe. So altes Funk-Jazz-Rock-Zeugs. Da darf die Qualität ruhig n bißchen kaputt gehen.

Wer anspruchsvolle Symphonien baut, der kommt wohl um ein echtes Orchester nicht herum

Danke, Ja Panning und Lautstärke muss ich noch etwas anpassen. Mit Humanizing kann ich mich nicht so anfreunden, weil ich da ganz spezielle Vorstellungen hab. Ich weiß nicht ob ich das automatisiert so hinbekomme. Ich mach das lieber von Hand.
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@Dom1n1k
Gute Qualität ist alles von VSL, dass ist zwar teuer, dafür aber auch was Gescheites (hier sollte die mir die Brass Bibliothek für mein Fluegelhorn und Co. kaufen...)
Kleines Streicehrensemble geht damit erstaunlich gut, fast an die Grenze einer echten sehr guten Aufnahme.
ISt aber auch ein wenig Gefrickel...

Gibt es denn eine VSL-Cloud wie bei Eastwest? Denn da hat man Zugriff auf alle Instrumente für 25 $/Monat.
 
Das mit dem Cent-Pitchen ist echt geil. Jetzt krieg ich die Sounds genauso hin wie ich sie im Kopf hab. Hab ich ja nie für möglich gehalten. :)
 
VSL-Cloud nicht das ich wüsste, aber schau mal auf deren Seite nach vsl.co.at
 
Finde die EeastWes auch schon sehr gut. Aber seit dem ich das mit dem Pitching erkannt hab, gefallen mir auch die Instrumente im Halion und Kontakt im leicht verstimmten Zustand deutlich besser.
 
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