Gestern war ich mit einem bekannten Musiker im Proberaum der einen ca. 1 Jahr alten "Custom Vibrolux" spielt.
Wie er so die ersten Töne über seine Gretsch 5120 spielt hab ich mir gedacht "Das klingt aber nicht besonders". Hatte es aber auf die nicht so guten Tonabnehmer der 5120 geschoben.
Anschließend fragte ich ihn ob ich mal über den Amp spielen kann. Er hat natürlich ja gesagt und schon hatte ich meine Tele, die mit Filtertrons bestückt ist, eingestöpselt.
Und was soll ich sagen...der Amp hatte einen so beschissenen Sound das mir alles vergangen ist.
Ich hatte so einen Amp selber mal und er hat mir damals schon recht gut gefallen. Eben ein geiler
Fender Sound halt. Zwar hat er etwas gerauscht aber der Sound war damals gut.
Aber der Amp von Gestern war einfach, ich kann es überhaupt nicht beschreiben, so schlecht.
Viel zu viele Höhen. Beim zurück nehmen hatte er dann zu viele Mitten. Die Bässe einmal zu wenig, beim nachregeln dann zu viel. Ich hab überhaupt keinen annehmbaren Sound hinbekommen. Da ist nichts von Fender gewesen. Aber schon gar nichts.
Mir ist auch aufgefallen das er bei Volumen 3 schon gezerrt hat (ja der Custom Vibrolux zerrt früh). Es war aber nicht die schöne Fender Blues-Zerre die man so kennt, sondern eher ein Fuzziger Ton. Ekelhaft.
Das hat sich angehört wie ein schlechter kleiner Transistor-Amp mit einem 8" Speaker, nur Lauter.
Selber spiele ich einen 57er Tweed Deluxe Clone von Linneman und einen 64er Blackface Bassman. Das sind im vergleich dazu Welten gewesen.
Mein bekannter hat jetzt nicht so den Anspruch an einen guten Sound. Er denkt "Hauptsache das Ding macht Laut". Ich hatte zu ihm auch nicht gesagt das ich seinen Amp sch.... finde.
Ich hab dazu auch überhaupt keine spezielle Frage. Ich wollte es nur mal zur Diskussion stellen.
Stimmt an dem Amp etwas mit den Röhren nicht? Hat er evtl. ein Montagsgerät? Hat die Qualität bei Fender abgenommen?
Wie ich oben schon geschrieben habe...ich hab den Amp anders in Erinnerung.
Viele Grüße