Fender Amp User-Thread (E-Gitarren-Verstärker)

  • Ersteller Flöh 1
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Hi Stefan!

Ja, "Twin mit halber Leistung" trifft es ganz gut - gerade im cleanen Betrieb.

Die 70w-Modelle (post-´77) haben andere Trafos und diverse andere kleine Änderungen gegenüber den früheren Modellen.
Sie klingen cleaner/stabiler - aber sie "federn" nicht so gut wie die älteren Amps.
Gibt aber genug Leute die auch diese Modelle mögen - musst du einfach ausprobieren ob´s was für dich ist.

Für´s Studio würde ich persönlich evtl. eher einen Princeton Reverb bevorzugen ;)


cheers - 68.
 
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Ja, "Twin mit halber Leistung" trifft es ganz gut - gerade im cleanen Betrieb.
Das trifft es wirklich genau.

Aber ob der leise klingt ist ein Vabanquespiel. Mein Twin tut das nicht und der ist gepflegt laut bis er klingt - nur mal so als Knoten im Taschentuch fürs geplante Heimstudio. 68 Vorschlag vielleicht eher zu einem Princeton zu greifen ist ebenfalls ziemlich gut und angebracht.
 
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Vielen Dank schon mal fuer die Tips/Meinungen ! Ein Princeton wuerd mir voll taugen (oder eben ein Deluxe Reverb), aber die kosten im akzeptablen Zustand gern mal das doppelte von dem Betrag, den ich fuer den Pro zahlen muesste. Das ist in meinen Augen ein Argument ;) . Auf Lautstaerke muss ich jetzt im Keller eines freistehenden Einfamilienhauses nicht soooo sehr achten, aber es waer schon angenehm, wenn sich die zu erwartende "Wohlfuehllautstaerke" einigermassen in Grenzen haelt... :) . Ich glaub ich nehm den Weg auf mich und hol die Kiste.

Danke euch !

Gruss,
Stefan
 
Hi Stefan!

Auf lange Sicht ist der Pro wahrscheinlich eine gute Investition!
Bei dem Preis würde sich evtl. sogar die Investition in einen Umbau zu den alten Specs lohnen.
Selbst gute Trafos kosten ja nicht die Welt - und der Rest ist für einen kundigen Techniker eine Kleinigkeit.

Bei "Princeton" dachte ich eher an eins der neueren Modelle - und die findet man mit etwas Glück auch um die 700,- € - und sind halt einfach leichter zu handhaben ;)


cheers - 68.
 
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Oh, Danke fuer die Info !
Aber wenn, dann nehm ich den von meinem Bekannten. Da weiss ich was ich hab :D .
Die scheinen allgemein nicht besonders hoch gehandelt zu werden...:confused:

Gruesse,
Stefan
 
Um die 700 ist normal IMHO.
 
die steigen sicher noch im Preis
völlig unterschätzte Amps
 
Im Preis steigen - hoffentlich nicht;). Die Investition in einen Umbau zu den alten Specs lohnen sicherlich. Bei meinem (1981' Modell) wurde das Pushpull-Poti vom Vorbesitzer zurückgebaut. Er klingt sehr warm mit den CTS Speakern und trotzdem nicht so hell schneidend wie die neueren RI-Modelle - sehr laut, clean, dynamisch und trotzdem im Sound "federnd".

Muss noch mal nachschauen ob meiner geblackfaced ist. Hall und Tremolo sind eben orginal und passen irgentwie immer. Ich bin immer wieder erstaunt, wie diese alten Amps praktisch jedes Zerrpedal und selbst ein Intellifex am Eingang ohne Soundeinbußen wegstecken.

Der Pro Reverb wird sicherlich unterschätzt, haben sie doch fast alle die gleichen Specs. Princeton und Deluxe Reverb haben aber den Vorteil nicht zu laut und zu schwer zu sein!
S.
 
ich persönlich halte nichts von den Umbauten zu den alten Specs
wer alte Blackface mag soll die kaufen oder einen RI und den dann noch umbauen
die SF, auch die spät 70er, haben Ihren eigene Charme und Ihren eigenen Sound
klar geht das nicht für Neil Young, aber hau mal ein Paar N.Rodgers Funk Riffs über einen SF ;)
Anfang der 80er war das der Sound und wird eines Tages auch Ikone (wenn wir den Schrott aus der Zeit vergessen haben, so wie bei den anderen Dekaden)
fürs Zerren gibt es inzwischen so gute Pedale, dass mir persönlich ein "unique clean" des Amps wichtiger ist

Und wenn es dann noch an den Speaker geht, sind wir eh weit weg von allem was gebaut wurde
Alte Pappe ist durch Schaltungskniffe nicht zu ersetzen

Also lasst die ollen SF wie sie sind oder gebt sie mir *harhar*
 
Ich spiel selbst über einen Marshall DSL 2000 über Zerrtreter, über den Fender sowieso. Da geb ich Dir recht, meinen SF Pro Reverb von '81 werde ich auch nicht ändern, neue Pappkameraden kommen auch nicht rein. Ich habe bis auf den JBL D120F für Doorssounds noch keine wirkliche Alternative gefunden. Aber die Schaltung an sich stimmt, zumindest was die Bias-Reglung angeht, nicht mit den mir bekannten Schaltplänen überein. Es wurde einiges am Amp geändert. Die uralten auf bis zu 15cm eingerissenen CTS-Speaker habe ich repariert und nun klingt er einfach entweder nach Doors (mit der SG), oder nach Sister Sledge :D.... oder auch mal rockiger, wenn ich den Jack Hammer dazwischen schalte!!

Sister Sledge Sounds gehen jedenfalls mit den SF-Teilen wunderbar. Selbst Mark Knopfler- Sounds. Den richtigen Treter, die EQs an Gitarre, Treter und Amp richtig eingestellt und es singt. Was vielseitigeres was Sounds angeht habe ich noch nicht gehabt. Zusammen mit Jack Hammer und einem Marshall VM Combo im Duett und ACDC lassen grüßen. Alles Einstellungsache:gruebel:
S.
 
Hallo liebe Fenderianer,
mag mir mal jemand verraten, was der Unterschied zwischen dem 68 Deluxe Reverb und dem 65 Deluxe Reverb ist? Mir hat der 68 beim Testen heute nicht so gut gefallen. Da fand ich den Blues Deluxe im direkten Vergleich schon irgendwie schöner...

LG Dimas
 
Der 68 soll eine Anlehnung an die Silverface Amps sein, währen der 65 ein Blackface Reissue sein soll. Und natürlich den damit verbundenen klanglichen Unterschieden.
 
Hi 6L6!

Das ist nicht gaaanz korrekt...

Die neuen ´68er Amps nutzen die Basis der ´65er Reissues für den Vibrato-Kanal - der zweite Kanal ist aber ein bisschen anders abgestimmt (rockiger, mit mehr "Gain"), und Tremolo und Reverb wirken auf beide Kanäle.
Ausserdem kommen sie mit einem Celestion-Speaker.
Diese Amps sollen die "alten" Designs etwas flexibler für modernere Ansprüche machen - hab´leider noch keinen anspielen können...

cheers - 68.
 
Danke für die Antworten! Habe leider noch nie einen '65 spielen können. Da fällt mir der Vergleich jetzt eher schwer. :p

LG Dimas
 
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Hi 6L6!

Korrekt 68. Ich meinte das eigentlich auch nur so Pi mal Daumen um einen groben Unterschied klarmachen zu können...
Ja, deswegen sagte ich ja "nicht gaaanz richtig" ;)

Um das mit den silverface-Amps noch etwas deutlicher zu machen...

Die ganz frühen (´67/´68) waren tatsächlich "innen" noch blackface, und trugen nur aussen den "neuen Look".

Dann wurde zuerst an den grösseren Amps "verschlimmbessert" (Pro, Bassman, Super, Twin, Showman...), und das auch mehrfach, und teilweise schlecht dokumentiert.
Die kleineren Amps (Champ, Princeton, Deluxe und Vibrolux) blieben weitgehend den originalen Designs treu.

Erst 1977 bekamen die grösseren Amps dann andere Trafos und eine höhere Leistung, und Princeton, Deluxe und Vibrolux bekamen (auch) den "Pull Boost"-Volume-Regler.
Champ/Vibro-Champ waren bis zum Ende weitgehend ihren "Vorfahren" treu - allerdings bekamen Champs und Princetons in den späten 70ern/frühen 80ern oft ein Gehäuse aus MDF/Spanplatte, was sie deutlich schwerer machte...


cheers - 68.
 
Liebe Leute,
ich bin nach einem erneuten Besuch im Musikgeschäft extrem verwirrt und verunsichert was meine Ampwahl angeht. Für mich stand jetzt nach vielem anspielen eigentlich fest, dass ich mir einen Blues Deluxe Reissue holen werde. Da hat für mich eigentlich alles gestimmt: Ein toller Clean-Sound, toller Reverb, Tweed und auch preislich im Rahmen. Was ich vom Drive-Kanal halten soll, weiß ich nicht so wirklich. Ich habe jetzt fast ausschließlich gelesen, dass der nicht zu gebrauchen sei, wobei ich das nicht so wirklich empfunden habe.

Da ich aber eine meiner Gitarren verkaufen konnte, hat sich das Budget etwas erhöht, sodass nun auch Amps bis 1300€ drin wären. Also habe ich mich nochmal im Internet umgeguckt, ob ich nicht noch etwas finde, was mir vielleicht noch besser gefallen könnte. Daraufhin bin ich dann heute in den Laden gefahren, um folgende Amps auszuprobieren: Den '65 Deluxe Reverb und den bereits bekannten '68 Deluxe Reverb.

Zum '68 Deluxe Reverb: Als ich den Amp das erste Mal gespielt hatte, konnte er mich nicht wirklich überzeugen. Er wirkte für mich im Vergleich zum Blues Deluxe eher sehr schwach auf der Brust. Der Clean-Sound war einfach nicht so "brilliant" wie beim Blues Deluxe. Den Amp habe ich dann auch relativ schnell wieder ausgeschaltet. Heute sah das aber ganz anders aus. Ich Dumpfbacke bin nämlich nicht auf die Idee gekommen den Verstärker einfach mal lauter als Zimmerlautstärke zu drehen. Und da ging dann wirklich die Sonne für mich auf. Ich fand diesen Bereich, wo der Verstärker anfängt zu verzerren und sehr dynamisch auf die Anschlagsstärke reagiert sehr geil. Mir gefiel es richtig gut, dass man bei härterem Anschlag diese starke Sättigung und bei leichterem Anschlag oder zurückgedrehtem Gitarren-Poti diesen sehr fetten Clean-Sound hat. Das habe ich mit dem Blues Deluxe so gut nicht hinbekommen. Erstmal fängt das Teil bei Lautstärken an zu zerren, die nicht mehr human sind und zweitens will ich dafür nicht extra noch einen Tubescreamer o.ä. vorschnallen. Als ich dann den zerrenden Deluxe Reverb mit dem Drive Kanal des Blues Deluxe verglichen habe, waren die Unterschiede nicht so riesig, aber der Deluxe Reverb hat sich doch schon irgendwie "richtiger" angefühlt. Ich finde sowas schwer zu beschreiben :p

Zum '65 Deluxe Reverb: Dieses Modell fand ich dann doch recht enttäuschend, obwohl ich da wahrscheinlich mit einem DER Klassiker schlechthin gespielt habe. Mir hat hier nicht gefallen, dass der '65 erst kurz vor dem Ende des Potis (ca. ab 8) angefangen hat zu zerren. Der '68 hat schon bei 5 angefangen. Das war mir beim '65 dann doch irgendwie zu laut. Ich finde es auch immer noch blöd, dass Tremolo und Reverb nur im Vibrato-Kanal arbeiten. Naja, wie auch immer. Mir hat der '68 doch um einiges besser als der '65 gefallen. Kann man nichts machen, Geschmäcker sind verschieden.

Bezüglich der Finanzierung gibt es zunächst keine Probleme und das Geld soll hier auch keine Rolle spielen, weil ich zur Zeit wirklich mal vergleichsweise viel Geld in die Hand nehmen kann und mir einen Verstärker kaufen möchte, der mir viele viele Jahre gute Dienste leisten kann. Ich bin was Gitarren und Verstärker angeht Gott sei Dank relativ GAS-resistent. Deshalb solls wirklich was werden, dass ich nicht nach zwei Jahren wieder in der Bucht verticke.

Und an der Stelle kommt dann halt mein großes Dilemma:
- Auf der einen Seite steht der Blues Deluxe, der einen überzeugenden Clean Sound und Reverb hat und auch Pedale ohne Probleme frisst. Der große Nachteil ist natürlich, dass das Teil brutal laut ist und ich auch Rücksicht auf meine Nachbarn nehmen muss. Meiner Meinung nach klingt der Blues Deluxe auch leise schon ganz gut und ich könnte durchaus auch schon etwas lauter damit fahren, weil meine Nachbarn relativ tolerant diesbezüglich sind.

- Dagegen steht nun der '68 Deluxe Reverb, der mir heute ehrlich gesagt am meisten Spaß bereitet hat. Dieses Spielgefühl, wenn der Verstärker in die Sättigung geht und die Dynamik im Zusammenhang mit der Gitarre fand ich einfach absolut geil. Mit dem Blues Deluxe ging das in dieser Form einfach nicht. So laut könnte ich mit dem Deluxe Reverb in der Wohnung aber nie spielen. Leise konnte der Blues Deluxe meiner Meinung nach dagegen besser. Vielleicht lag's am Speaker?

Tja und jetzt muss ich mich entscheiden: Nehm ich den Deluxe Reverb, der bei "Bandlautstärke" genau das liefert was ich möchte, bei dem ich aber bei geringerer Lautstärke etwas weniger DEN Sound habe oder nehm ich den Blues Deluxe, der leise meiner Meinung nach etwas besser kann, aber bei höheren Lautstärken nicht das Niveau erreicht, dass ich beim Deluxe Reverb gehört habe?

Ich habe zur Zeit leider keine Band, weshalb mir leise auch schon irgendwie wichtig ist. Ich würde intuitiv allerdings sagen, dass es nur eine Frage der Zeit ist bis mal wieder eine Band kommt und ich dann lieber auf den Deluxe Reverb angewiesen wäre und dann auch bereit wäre bei geringeren Lautstärken eben das Weniger an Sound in Kauf zu nehmen. Entschuldigt bitte den ganzen Text, aber das sind so meine Gedanken, die mir zur Zeit durch den Kopf gehen und mich würden Eure Meinungen dazu sehr interessieren. Als ich meiner lieben Freundin das Problem erklärt habe, meinte sie nur, dass es doch gut wäre, wenn der Blues Deluxe auch mit zunehmender Lautstärke nicht zerren würde. Irgendwie verstehen Nicht-Musiker nie, warum es so geil ist, wenn der Verstärker irgendwann anfängt zu verzerren :ugly:

LG Dimas
 
All diese Amps sind eigentlich für eine Mietwohnung zu laut, selbst ein Champ. Jedenfalls dort, wo sie anfangen Spaß zu machen :).
Schon mal an einen 15W Fender gedacht? Princeton oder Deluxe (also den 5E3). Aber auch da gilt das Dilemma der Zimmerlautstärke.
Ich würde dann wahrscheinlich eher zum 68er tendieren und versuchen mit Pedalen einen guten, leisen Sound zu haben.

P.S. Das hier wäre 1. Sahne, aber auch wesentlich teurer:
http://www.dc-developments.com/cornell_romany_combo.htm
 

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