Fender Preci Road Worn Bedenken

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Hallo zusammen,

bin neu hier und würde die Gelegenheit gern nutzen um ein paar Ratschläge einzuholen. Und zwar habe ich schon seit einigen Monaten ein Auge auf den Road Worn Preci von Fender geworfen.

Hier mal der Link
https://www.thomann.de/de/fender_road_worn_50_p_bass_frd.htm

Allerdings habe ich bedenken ob ich bei dem Bass zuschlagen soll oder nicht. Wie gesagt ich überlege schon lange. Nun zu meinem Problem:

Ich besitze bereits einen Fender Preci Standard (Mexico) und einen Fender Jazz Standard (Amerika). Den Mexico Preci besitze ich bereits seit 5 Jahren und den Ami-Jazz seit 3 Jahren. Natürlich ist der Ami-Jazz qualitativ einfach ein großes Stück besser als der Mexico Preci was Spielgefühl und vorallem Beschaffenheit des Halses angeht. Da ich den Jazz für den rest meines Lebens besitzen werde, ich aber trotzdem auch einen Preci für Sessions gern einsetze, bin ich nun unentschlossen wegen dem Road Worn (manche Lines spielen sich mit dem breiteren Hals eines Preci's einfach besser).

Der Qualitätsunterschied der beiden Bässe ist für mich schon spürbar und deshalb bevorzuge ist die amerikanischen Modelle.

Leider ist der Road Worn ja, soweit ich weiß, Made in Mexico und kostet immerhin fast genauso viel wie ein Made im America. Den Road Worn konnte ich schonmal anspielen bei Thomann aber die Halsneigung war unter aller ***.

Ich befürchte bei dem Road Worn einfach nur dass ich einen Batzen Geld hinlege für Vintagekratzer und Nitro-Lack aber trotzdem "nur" Mexicoqualität erhalte.

Danke schonmal im voraus...und über die Farbe des Roadworn wird nicht diskutiert :D

Mfg

Edit: Ganz vergessen zu erwähnen dass mein Ausweichmodell ein Fender Precision American Standard sein würde

Siehe hier https://www.thomann.de/de/fender_american_standard_p_bass_mn_cf.htm
 
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Du bekommst beim Road Worn Nitrolack und künstliche Alterung, ansonsten bekommst Du das gleiche Modell als Classic 50s.

Bei Instrumenten sehe ich es inzwischen so, dass ich jedes Instrumnent für sich beurteile.
Auch viele Instrumente der gleichen Baureihe sind sehr unterschiedlich.

Ich habe gerade aktuell einen Squier Bass gekauft, der höchste Qualität hat. Auch das ist möglich.

Man soll sich jetzt nicht zwangsläufig für einen billigen oder teuren Bass entscheiden sondern einfach alles in die Hand nehmen.
Mein Gitarrist hatte vor einiger Zeit eine Strat gekauft. Erst das dritte Modell aus dem Lager war perfekt.
Nichts ist so unterschiedlich wie ein lebendiger Werkstoff.
 
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Du bekommst beim Road Worn Nitrolack und künstliche Alterung, ansonsten bekommst Du das gleiche Modell als Classic 50s.

Bei Instrumenten sehe ich es inzwischen so, dass ich jedes Instrumnent für sich beurteile.
Auch viele Instrumente der gleichen Baureihe sind sehr unterschiedlich.

Ich habe gerade aktuell einen Squier Bass gekauft, der höchste Qualität hat. Auch das ist möglich.

Man soll sich jetzt nicht zwangsläufig für einen billigen oder teuren Bass entscheiden sondern einfach alles in die Hand nehmen.
Mein Gitarrist hatte vor einiger Zeit eine Strat gekauft. Erst das dritte Modell aus dem Lager war perfekt.
Nichts ist so unterschiedlich wie ein lebendiger Werkstoff.

Danke für die Antwort. Natürlich beurteile ich auch jedes Instrument für sich selbst und nehme es in die Hand.

Aber wie du selbst gesagt hast ist der Road Worn wohl bis auf das Aging und Nitrolack mit der 50's Reihe identisch. Und das rechtfertigt allem Anschein auch nicht den Mehrpreis von immerhin 380€.

Ich werde mir auf alle Fälle mal die 50's Reihe ansehen
 
Cadfael
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Abgesehen von meiner Rockinger "Cadicaster" Telecaster war die geilste Tele die ich je gespielt habe eine Fender Mexico Road Worn Telecaster.

Ich fühlte mich darauf sofort ZUHAUSE (und was will man mehr von einem Instrument?).
Ich bin "Fender Vintage Fetischist". Das bedeutet aber auch, dass ich auf Nitro Lack nicht viel gebe - denn ich habe mich zu genau damit beschäftigt um die Schwächen (und Fenders lustige Fertigungsmehtoden) zu kennen. Auch mit Aging / Relic habe ich nichts am Hut. Ich habe meine Hauptgitarre in 25 Jahren selbst geaged.

Trotzdem war die Road Worn einfach nur toll.
Also rate ich Dir, einen Road Worn Preci anzuspielen.
Ob der Aufpreis für Nitro und Aging gerechtfertigt ist? NEIN!
Ob Du im Grunde drauf zahlst? JA!

Trotzdem kann man Liebe nicht erkaufen und Geiz muss auch nicht geil sein.
Ich habe bei meinen Lebensgefährtinnen auch nicht darauf geschaut, ob sie "den Preis wert sind".

Es ist durchaus gerechtfertigt einen Road Worn anzuspielen - völlig losgelöst von Nitro, Relic, Voodoo +++
Als Fan alter Fender Instrumente sollte man mir auch nicht mit "Verarbeitungsqualität", Passmaßen +++ kommen. Von 1950 bis 1965 (oder 1983) wurde auch nur mit Wasser gekocht. Die Herstellungsmethoden waren immer haarstreubend und haben nichts mit moderner CNC-Fertigung zu tun ...
Spricht das Instrument zu Dir oder nicht? Alles andere interessiert nicht; weder Preis, Preis/Leistung noch sonst was ...

Gruß
Andreas
 
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Genau das meine ich. Man sollte sich nicht auf ein Modell stürzen um es dann als solches allgemein zu bewerten. Ich bin in letzter Zeit oft in Musikgeschäften gewesen und habe wirklich ganz unvoreingenommen vieles in die Hand genommen und getestet. Ich bin immer wieder überrascht, wenn ich das Instrument unter tausend erwische, dass dann nur ein viertel dessen kostet, was ich mir vorher geplant hatte.
Aber wie Cadfael schon schreibt. Man sollte loslassen und sich treiben lassen. Das richtige Instrument bleibt in der Hand kleben.
 
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Auch wenn's ein bisschen OT ist, aber es passt so gut zu euren Aussagen:
Ich war letztens bei Thomann bei einer Besichtigung des Logistikzentrum und "musste" ein bisschen warten. D.h. ab in die Gitarren-/Bassabteilung und einfach wahllos irgendein Material angespielt.
Ende des Testrausches:
Ich hätte mir um ein Haar (hätte ich mir nicht erst letztens eine Westerngitarre gekauft) einen Harley Benton Akustikbass für 149€ gekauft. Das hat so Bock gemacht darauf zu spielen, da der Bass von der Aktion her so klasse war, ich dachte ich hätte ein Instrument in der Hand das deutlich mehr kostet und das ich schon seit Jahren spiele.
Genau so ging es mir beim Squier Classic Vibe 50s Precision Bass und auch beim Epiphone EB-3.
Gerade der EB-3 und der Harley Benton Akustikbass sind Instrument die sonst niemals in Kauferwägung gezogen hätte, bzw. überhaupt als interessant eingestuft hätte.
 
sqprezi
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Auf die Gefahr hin nur zu wiederholen, was meine Vorschreiber schon sagten muss ich jetzt trozdem was dazu sagen.
Mein erster Bass war ein Squier Mike Dirnt Signatur Bass und obwohl ich als ich ihn mir gekauft hatte noch recht wenig Ahnung hatte war ich sehr zufrieden mit dem Bass. Heute nach einigen Jahren mit dem Bass bin ich immer noch sehr zufrieden. Als ich dann beim großen T vorbei kam und den Mexiko Mike Dirnt anspielte war ich ganz durcheinander. Der Sound des Mexiko war einfach etwas frischer und drahtiger und hatte zugleich mehr wumms. Er lies sich auch sehr gut bespielen ABER die Verarbeitung war unter aller S**.
Damit wollte ich nur sagen, dass der Mexiko her muss aber ich ihn genau selektieren werde (die Verarbeitung meines Squier ist um längen besser).
Ich würde außerdem sagen, dass der Road Worn seinen Preis wert ist, wenn er dir besser gefällt, als das 50´s Modell. Das muss jeder sür sich selbst entscheiden. Ich würde einfach unvoreingenommen zu Thomann fahren und mir den Bass in meinen Preisbereich aussuchen, der mir am meisten zusagt (das wär in meinem Fall natürlich ein Prezi :rock:)
Ich hoffe, dass ich dir etwas helfen konnte und du den richtigen Bass findest.
Greetz sqprezi
 
Morgul77
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Ich würde meinen Road Worn Preci nicht gegen einen 50s, American Standard oder anderen Bass tauschen, hatte aber auch schon Road Worn Modelle beim Verstärker testen in der Hand, die ich so nicht gekauft hätte. Wie gesagt erst anfassen - dann kaufen.
 
rocknrollallnite
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Danke für die ausgezeichnete Hilfe von euch allen.

Bald steht ein Ausflug zum großen T. an und dann werd ich die Road Worn's durchspielen. Beim letzten Besuch habe ich ja nur das einzig ausgestellte Modell angespielt und wurde sofort von der Einstellung des Halsstabs abgeschreckt. Kann ich persönlich nicht nachvollziehen wie man solch ein Modell ausstellen kann. Von Sattel zum Korpus eine steile Skipiste
 
Cadfael
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Naja ...
Was für den einen optimal eingestellt ist, schnarrt dann beim anderen wieder wie Hölle ...
Ich weiß nicht ob das bei Thomann ght, aber wenn Dir ein bestimmtes Road Worn Modell besonders gefällt, kannst Du evtl. fragen, ob man Dir noch einen zweiten zum Vergleich aus dem Lager holen kann. Ist aber vielleicht nicht möglich ...

Wenn Du einen Preci suchst, dann spiel auch einfach mal den Squier Matt Freeman Bass an (falls er da ist). Ich habe ihn vor einem Jahr auf der Musikmesse gesehen und für mich hat er manch teurem Fender die Schau gestohlen. Aus dm Forum war eine kleine Gruppe Bassisten beim MusicStore in Köln und hat mehrere Precis getestet. Auch bei ihnen hat der Matt Freeman eindeutig gewonnen - und wurde gekauft.

Es kann auch durchaus hilfreich sein, Bässe anzutesten, die man überhaupt nicht auf dem Schirm hat (wie Hannibal auch schon ausführte).
Ich habe mal einen Test mit 20 Bässen zwischen 275 und 790 Euro gemacht. Auf Platz 1 landete der Ibanez SRX-430 und auf Platz 2 der Squier Precision VM (der billigste im Test).

Es gibt ja auch noch den Fender 70s Preci: https://www.thomann.de/de/fender_70s_precison_bass_mn_ow.htm
oder den American Special: https://www.thomann.de/de/fender_american_special_p_bass_mn_car.htm
Die haben dann allerdings total andere Hälse als ein 50s ...

Gruß
Andreas
 
hotte66
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Moinsen zusammen,

hab mir vor ein paar Tagen auch einen P-Bass zugelegt obgleich ich mich immer geweigert habe mir jemals einen Fender P-Bass zuzulegen.
Durch "hochnotpeinlichste Befragung" der im Laden stehenden Objekte der Begierde bin ich beim Squier CV 60 gelandet da er am besten verarbeitet war.

Ganz im Gegensatz zu drei Fender P´s ( 2Mex, 1 Am) die das doppelte und dreifache an Euronen kosten sollten.

Nach kleinen Einstellarbeiten und Saitenwechsel hab ich das Instrument das ich jetzt nicht mehr missen möchte.

Nur das bässte,
Hotte
 
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Um nochmal zur ursprünglichen Frage zurückzukehren ..... genau das Roadworn Modell deiner Wahl hatte ich mal zufällig in der Hand und war begeistert. Super Ansprache, großartiger Ton, 1a Bespielbarkeit, ..... ich hatte schon mein Portemonnaie gezückt um da ganz spontan mal zuzuschlagen. Weil der ja aus Mexiko kommt hatte ich mit irgendwas um die 600 gerechnet. Bei 1100 war dann allerdings Schluss mit spontan. Ich brauch eigentlich keinen weiteren Bass ... wenn ich allerdings tatsächlich ein neues Instrument bräuchte, dann würde genau der in die engere Wahl kommen. Das war schon ein verdammt gutes Instrument (und die Farbe finde ich großartig :)). Für "just-for-fun" sind mir über tausend Taler allerdings zuviel.
 
Burn-e
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Zu dem 70s kann ich dir auch was sagen: ANTESTEN!

Hammerteil, allerdings ohne Baseballschläger für die linke Hand!
 

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