Soso...
Ich fasse chronologisch zusammen:
1.
Fender* sagt, dass der Amp vollkommen normal funktioniert (mir hat man vorgeworfen, keine Ahnung zu haben)
2.
Fender* kriegt es nicht hin, beim zweiten Reparaturversuch den Hall zu "beruhigen"
3.
Fender* schickt meinem Laden keinen Austauschamp (war angefordert) und meldet sich nicht mal, sodass die Sache im Sande verlaufen ist
3.
Fender* schmettert die Brumm- und Rauschkritik ab mit: "Das ist ein Highgain-Amp, das gehört so!"
4. Fender gibt zu, dass die Sache mit dem Hall doch nicht normal ist und bietet eine Modifikation an
5. Fender bringt ein zusätzliches 100W-Modell auf den Markt, obwohl die Serie noch Probleme hat
6. Fender zieht den SS22 vom Markt zurück
Das ist doch ein Armutszeugnis! Soviel zu den Qualitätsprodukten "made in USA" dieses Traditions-Unternehmens in der Musikindustrie.
Ich finde das fast schon wieder lustig, fühle mich aber nach wie vor von Fender verarscht und als Beta-Tester mißbraucht (für teures Geld versteht sich).
Naja, ich werde mir das Teil nochmal anschauen/anhören, wenn es tatsächlich überarbeitet neu auf den Markt kommt, aber ich denke nicht, dass ich nochmal eine Fender-Platinenkiste neuerer Produktion kaufe, denn irgendwie ist das nur noch Mist... (vielleicht habe ich aber auch nur ständig die paar Montagsamps auf dem Tisch gehabt).
Mein Selbstbau-Projekt geht übrigens gut voran:
Ich habe den Vintage Tube Reverb (quasi die Fender Reverb Unit) fertig gestellt und das Teil funktioniert super, der beste Hall, den ich je hatte.
Zweiter Schritt ist nun der passende Amp dazu, der auch schon in der ersten Stufe fertig ist (ca. 4W Endstufe, 3-Band-EQ, schaltbare Overdrive-Option mit zusätzlichen Trimmpotis zur Lautstärke- und Verzerrungsgradanpassung, Triode-Pentode-Schalter, Power- und Standby-Schalter, Effektweg).
Der dritte Schritt wird morgen angegangen: Ein Tremolo auf Optokoppler-Basis.
Vierter Schritt ist dann die Integration des Tube Reverb in das Amp-Chassis.
Fünfter Schritt wird der Ausbau zum 15W Amp mit 2x 6V6er Röhren.
Sechster und letzter Schritt wird die Montage des Chassis (Super Reverb vom TAD) und des Reverb-Tanks in ein Custom-Gehäuse mit zwei Speakern (12" und 10" Jensen).
Anleitung zu diesem Projekt ist seit einem halben Jahr in der G&B zu finden, sowie auf tubecraft.de
Selbst ist der Gitarrist!
Gruß
Maddin