Fender Tone Master Pro

  • Ersteller SixStringFan
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Nie wird der Kemper genannt. Kann mir da jemand den Unterschied der Geräte zum Kemper erklären?
Der Kemper kopiert ja Amps direkt und hat damit ein ganz anderes Konzept.
Einige Modeler wie das Mooer GE300, Neural DSP Quat Cortex können zwar auch Abziehbilder erstellen (hier glaube ich nur der Pre-Amps) aber die direkte Konkurrenz zum Kemper-Konzept ist dann eher das Tone-X uä.
 
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Das Ding kann vergleichsweise wenig und kommt Jahre nach den anderen Anbietern.
Dafür lehnt man sich schon relativ weit aus dem Fenster.

Na ja, lt. Amazona-Testbericht verfügt der Tone Master Pro über 8 CPU-Kerne, ist zwar leider nicht ausgeführt, was für Kerne das genau sind, aber eigentlich liegt es schon vermutlich nahe, auch im Blick auf die Hardeware & Core-Entwicklungen, dass das Gerät tatsächlich über eine sehr hohe (oder auch die höchste) Rechenleistung verfügt.
Und das mit einem intuitivem Bedienkonzept in einem robustem Gehäuse, klingt doch erstmal gut.

Und der Rest wird eh über die Software umgesetzt, da sehe ich mittelfristig über entsprechende Updates das größte Potential.
Immerhin hat Fender es noch vor dem Weihnachtsgeschäft geschafft.... ;)

Für mich könnte das Ding frühestens Interessant werden (habe derzeit noch keinen Modeler), wenn ich das Ding auch für Bass einsetzen kann
 
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@ChP
Danke für die Antwort!

Aber macht das der Tone Master Pro nicht auch? Die Amps kopieren?
 
Aber macht das der Tone Master Pro nicht auch? Die Amps kopieren?
Der macht das aber nach dem Baukasten Prinzip, wo du selbst die Teile zusammen setzt und jederzeit wieder anpassen kannst. Der Kemper hat im Großen und Ganzen gar keine Bausteine und generieren direkt die Amp Kopie.
 
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Der Tone Master Pro kann scheinbar (so wie ich das bislang verstanden habe) keine eigenen Amps "profilen" oder per Modeling "klonen". Das ist ein geschlossenes System und der Hersteller allein scheint zu entscheiden welche "Amp" verfügbar sind und welche nicht. Das ist z.B. beim Kemper eine ganz andere (offenere) Welt

Ob man das Ding auch gleichzeitig als Interface verwenden kann hat sich mir auch noch nicht so ganz erschlosssen. Scheint mir nicht so? Auch ein bisschen schade, dass für den Preis nicht mal ein Expression-Pedal mit dabei ist. Ok, dafür ist es halt kleiner.

Kann das Ding"morphen" wie der Kemper? Finde ich auch eine mitlerweile fast unverzichtbare Option.
Bass und akustische Gitarre? Akustik-Amps? Akustik-Preamps?

Mal schauen was da jetzt und vielleicht in Zukunft noch so geht.
 
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Sehe ich auch so, vor allem werden die Amp Simulationen garantiert "betriebspolitisch" ausgesucht.

Das kann nie so neutral ablaufen wie bei Line6, Kemper, NDSP usw.

Dies sehe ich als das größte Problem, der Fenderkiste.
 
Sehe ich auch so, vor allem werden die Amp Simulationen garantiert "betriebspolitisch" ausgesucht.

Das kann nie so neutral ablaufen wie bei Line6, Kemper, NDSP usw.

Dies sehe ich als das größte Problem, der Fenderkiste.
Oder als größte Stärke, wenn man auf perfekte Nachbildungen der Fender-Kisten steht und nichts anderes braucht?!
 
Also bei der Bedienung und der grunsätzlichen Hardware hat Fender seine Hausaufgaben gemacht und sehr genau hingeschaut bei der Konkurrenz. Es scheint fast als hätte man die besten Eigenschaften zusammengewürfelt. Was mir allerdings nicht gefällt sind die recht dicht verteilten Fußschalter. Weiter weg wäre das Gerät aber wohl auch zu groß geworden.

Der Preis ist eine Ansage!
Und damit muss es sich mit den besten messen lassen.
Wenn die Soundqualität stimmt / besser ist und mal den nächsten Schritt geht, dann ist es das meiner Meinung wert - selbst wenn ein Capture Feature fehlt.

Die Demos hören sich schonmal gut an.
Ich bin mal auf echte AB-Vergleiche mit Fractal z.B. gespannt.
 
Oder als größte Stärke, wenn man auf perfekte Nachbildungen der Fender-Kisten steht und nichts anderes braucht?!
Da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Ich habe nichts gegen Fender, im Gegenteil!

Aber das Klientel, welches Modeling/Profiling in der Regel nutzt, möchte flexibel sein.

Schon die aktuellen Amps der Fenderkiste und all deren Effekte lassen ja alles zu was man eigentlich braucht.

Aber die Modeling/Profiling Freunde möchten nicht eine "Insel" Lösung ....

Also den ganz großen Markt sehe ich nach intensiverem damit beschäftigen, aktuell nicht.
 
Meiner Meinung nach gab es nur einen echten Tonemaster:

1696523203622.png


Und der ist noch nichtmal als darin enthalten :bang:
 
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Sieht man aber nicht mehr oft auf der Bühne, die Teile. Albert Lee hatte iirc 2017 zwei mit auf Tour.....
 
Meiner Meinung nach gab es nur einen echten Tonemaster:
Der sieht meinem alten Bandmaster den ich in den 90er mal hatte recht ähnlich echt Schade aus heutiger Sicht das ich den damals für einen JCM 50 verkauft habe.
 
@eizo930
Danke für den Link zum Handbuch.
Das Ding kann also auch als Interface (USB) genutzt werden. Reamping geht.
 
Finde den TMP schon sehr spannend, besonders wegen der anscheinend besseren Usability (Bedienung, Setlists) u d der stärkeren CPU-Power. Es gibt keine Aussetzer beim Presetwechsel und man kann bis zu drei Amps gleichzeitig pro Preset betreiben, das ist schon ordentlich. Dass kein Expression-Pedal dranhängt, finde ich auch gut, weil es mir erlaubt, das Gerät möglichst schlank zu transportieren.
Der Preis ist dagegen echt bitter. Bei Line 6 würde ich den vielleicht akzeptieren, eingedenk der Tatsache, dass Line 6 den Helix bis heute mit Updates versorgt. Ob Fender da auch so nobel ist, steht in den Sternen. Die Fender-Jungs auf The Gear Page behaupten, alle 6 Monate soll ein Update kommen, aber wer weiß, wie lange…
 
Die Fender-Jungs auf The Gear Page behaupten, alle 6 Monate soll ein Update kommen, aber wer weiß, wie lange…

Updates sind natürlich auch eine finanzielle Frage. Wenn ein Produkt stabile Verkaufszahlen hat, wird sich die ständige Weiterentwicklung rechnen, wenn's aber nicht mehr läuft und das Produkt keinen Gewinn mehr einbringt, dann wird's eng.

Ob man Updates braucht? Sicherlich ein interessants Thema.
 
Für mich sind die Fragen eigentlich eher:

Welchen Nutzen bietet das Produkt zu welchem Preis?
Für wen ist das alles interessant? Wo ist das Ding im Wettbewerb positioniert? Gibt es irgendwo eine Innovation? Was ist der Mehrwehrt? Gibt es eine Alleinstellung? Klanglich deutlich besser? Funktional irgendwie interessanter?

Außer der netten Bedienung am Gerät selbst, konnte ich da bislang noch nichts herausragendes finden?
Im Moment würde ich sagen: Fender hat jetzt mit sehr vielen Jahren verspätung auch einen Modeler am Start, der klanglich sicher gut ist und ein durchdachtes Bedienkonzept hat.

Aber ich sehr einen Mitbewerb, der da die Nase immer noch deutlich vorn hat. Bei Fender scheint mir die Nase eher (noch) etwas weiter oben, als "vorn" zu sein. ;-) Beim Preis mit Sicherheit.
"The next big thing" ist das ja nur nicht gerade.

Wenn der Preis so bleibt, dann bin ich skeptisch.

Ich selbst würde da nicht "umsteigen" wollen. Allein wegend der enthaltenden Amps, die ja wohl ausschließlich von Fender bestimmt werden. Friss oder stirb. ;-)
 
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Ich denke auch mehr big things kommen da nicht mehr. Entweder Komplex oder Kompakt. Support und News per Update sind interessant.
Klanglich sind die ganzen Modellergeschichten doch alle ziemlich auf gleicher Höhe.
Das Konzept mit den passenden Boxen ist gut - damit holt man vielleicht den klassischen "Amp-in-a-room"-Spieler ab..
 
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