Oft gewöhnt man sich als Anfänger ungünstige Fingersätze an, weil die anderen Finger einfach weniger gut trainiert sind und sie sich noch nicht so gut kontrollieren lassen.
Wenn man aus Bequemlichkeit vermeidet, die "schwächeren" Finger zu benutzen werden sie auch nicht trainiert und man schiebt das Problem nur vor sich her.
1-3-5 ist wohl das, was sich normalerweise logisch ergibt, wenn man blind mit lockerer Hand die Quinte grift (C-G) und dann schaut, welcher Finger automatisch auf dem E liegt.
Zum anderen hängt es natürlich auch immer vom Stück ab, welcher Fingersatz gerade sinnvoll ist - deshalb ist es auch immer gut, flexibel zu sein.
Manchmal spielt man Vierklänge (1-2-4-5) - läßt man dann den obersten ton weg, hat man einen Dreiklang mit 1-2-4. Möchte ich wie im Beispiel von Bassoo eine melodische Linie spielen, die z.B.von der Quinte zur Septime geht, ist 1-2-3 am sinnvollsten.