Fingersatzfrage

von Arvir, 07.07.06.

  1. Arvir

    Arvir Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.06   #1
    Hallo

    Eigentlich ne ganz simple Frage :
    Wenn ihr so etwas in der Art spielt -----5---7---9 , auf einer beliebigen Saite, mit welchem Fingersatz spielt ihr das?
    Ich habe es schon immer ohne groß nachzudenken so gespielt z/r/k.
    Nun schreibt der Autor eines Buches das ich grade da habe aber man sollte z/m/k spielen? Weshalb? Ist das nicht umständlich, da man den kleinen Finger weiter strecken kann als den Mittelfinger weg vom Zeigefinger?

    Danke schonmal für jede Antwort.
     
  2. Keule66

    Keule66 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.06   #2
    ich würds mit Zeigefinger,Mittelfinger und kleinemfinger spieln...aber das musst du für dich entscheiden wie du es am besten hinkriegst..ich kanns am besten so wie ich oben gesatg habe..
     
  3. daemonica

    daemonica Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.06   #3
    Find ich ungünstig, da die Streckung 3./4. (r/k)- Finger doch ein wenig krass ist.

    Dieser Fingersatz wird für die ganzen "3 Noten pro Saite - Skalen" verwenden, für schnelle Läufe etc. Die Hand ist einfach mehr im Gleichgewicht wenn die Streckung zwischen 1. und 2. (z/r) is...

    hope this helps, das d
     
  4. Arvir

    Arvir Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.06   #4

    Hm noch ein paar Meinungen die in die Richtung gehen und ich werd umlernen.
    Die Streckung 3/4ter Finger finde ich übrigends nicht besonders "krass". Geht auch in den tiefen Lagen ohne Probleme...
     
  5. daemonica

    daemonica Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.06   #5
    Früher oder später wirst du umlernen denke ich. Beziehungsweise: ist ja super, wenn das bei dir so gut geht mit der Unabhängigkeit vom Ringfinger zum kleinen Finger! Die zwei Fingerchen haben ne gemeinsame Sehne und sind drum etwas "behindert" inner Bewegung, die meisten Leute haben Mühe, sie gut zu koordinieren. Beim Gitarrenspielen gilt was für die meisten Situationen gilt: wer viele Methoden kennt/kann ist klar im Vorteil. Also, übe doch einfach beide Varianten und wende sie je nach Bedarf an...stay tuned, das d
     
  6. R_P_K

    R_P_K Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.06   #6
    Mhm ich bin mir grad nciht so ganz sicher. Is es nicht so ,dass nur mittel und ringfinger die geliche sehne haben? also ich kann den klienen super unabhängi bewegen und bei der 5-7-9 figur muss ihc mich bei z/m/R echt saumäßig ansträngen..
    vielleicht isses aber so so weil ich mich von anfang an so dran gewöhnt hab, aber das ganze umlernen is doch sinnlos!? Sollte man nciht spielen wie es für einen selbst am bequemsten ist? verkrampft kann keiner gut spielen denk ich mal...

    mfg
     
  7. Mighty Scoop

    Mighty Scoop Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.06   #7
    Genau.

    Deswegen spiel so wie es für dich am besten passt, mit Mittel-oder Ringfinger, ist bei diesem Besipiel relativ wurscht.
     
  8. Jakob

    Jakob Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.07.06   #8
    Hi!

    ich bin nun ja wirklich kein profi aber solange du keine allgemeine 2 bzw. nur 3 fingertechnik (nur mit zeigefinger und mitterl bzw. ringfinger) fährst ist meiner meinung nach alles gut!!

    ich selbst spiele solche laufe immer je nachdem was danach kommt - ist es sinnvoll die ganze hand zu verrutschen? -> mittelfinger. wenn du aber auf einer lage bleiben willst würde ich den ringfinger verwenden (beste anlehnung an die "pro bund ein finger"-theorie)

    um mal ganz blöd zu fragen: warum kanst du eigentlich nicht den letzten Ton auf der next höheren seite spielen -> mittelfinger - kleinerfinger - zeigefinger (eine seite drunter)??

    oder ne seite drüber? -> kleinerfinger (seite drüber) - zeigefinger - Ringfinger??

    um den Kleinen wirst allerdings nicht drum rumm kommen ... (gott sei dank)

    PS: schon mal probiert: triller zwischen kleinem und ringfinger?:p
     
  9. Arvir

    Arvir Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.06   #9
    Exakt das mit der 1-Finger-pro-Bund Theorie war auch mein Ansatz.
    Spielt man zb. ein einzelnes 3string Pattern runter ist man doch viel näher an dieser Theorie wenn man die Z-R-K spielt.
    Nun würd mich mal wirklich interessieren wie es die Profis machen...
    Hat da vieleicht irgendjemand irgendwelche Bilder/Videos aus Lehrdvds?
     
  10. S.O.D

    S.O.D Guest

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    Erstellt: 08.07.06   #10
    Ob Profi oder nicht Profi... jeder macht das so, wie es Ihm liegt. Ganz einfach!
    Da gibts kein Richtig oder Falsch.

    Btw: Es gibt momente da spiel ich mit z.B 5 7 8 mit Z M R und dann auch wieder Z R K.
    Je flexibler Du bist, um so besser. ;)

    Gruß

    Ps: Bei ner Strechpentatonik wird Dir z.B. nichts anderes übrig bleiben, als beide Versionen zu spielen. *ggg*
     
  11. Little_Raven

    Little_Raven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.06   #11
    Joe Satriani spielt Z M K, Marcel Coenen hingegen Z R K.

    Umlernen kann ich gerade bei sowas nicht verstehen, da die physichen Gegebenheiten einfach eine zu große Rolle spielen. Klappt die Spreizung zwischen Ring- und kleinem Finger besser, ist es blöd anders zu spielen.
     
  12. Harlequin

    Harlequin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.07.06   #12
    Zwei Möglichkeiten im Lagenspiel:

    In der 5. Lage hast du die Bünde 5,6,7 und 8 mit deinen Fingern abgedeckt. Um in den 9. Bund zu kommen wird der kleine Finger überstreckt, macht beispielsweise Adriam Smith bei Iron Maiden. Alle Finger bleiben in der entsprechenden Lage, abgesehen von dem kleinen Finger.

    Die zweite Möglichlichkeit ist die, dieses Pattern im 6. Bund zu greifen. Der Unterschied: Du deckst die bünde 6,7,8, und 9 ab. Du hast also den Mittelfinger im 7. Bund und den Ringfinger im 9. Bund. um nun in den 5. Bund kommen musst du den Zeigefinger untersetzen, sodass der 6. Bund ausgelassen wird und du den Zeigefinger in den 5. Bund bringst.

    Wie du siehst ist beides legitim, je nach dem, in welcher Lage man spielt. Die Erklärung und Übungen sind beispielsweise bei Friedrich Stoppa: Die Sologitarre von A-Z. Das Melodiespiel auf der Plektrumgitarre, Hamburg 1969 zu finden.
     
  13. Fun Tom

    Fun Tom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.06   #13
    Mach deine Entscheidung davon abhängig, was dir in der Praxis leichter fällt.

    Damit will ich sagen: nur bequem an einen Ton zu kommen reicht ja nicht.

    Wie sieht es aus mit Sequenzen, Lagenwechseln, String-Skipping, Bending, Sliding, Hammer-On, Pull-Off, aufwärts, abwärts, im Stehen, im Sitzen, ... ?
    Es kommt immer auf den Kontext (was kommt davor oder danach) und die Technik an, mit der du einen Fingersatz spielst. Da musst du dich damit wohlfühlen!

    Mir geht es zumindest so, dass ich hier an einigen Stellen ganz deutlich merke, wo ich mit einem Fingersatz Probleme habe.
    Bsp. schnelle 3-NPS Legato Läufe abwärts, klassiche Haltung, im Stehen auf den Bass-Saiten. Da fällt mir bald die Hand ab! Das Ganze mit Hammer-On aufwärts: kein Problem.

    Das heißt natürlich nicht, dass es DIE Lösung für jeden gibt. Üben wird man imer noch müssen. Aber dann eben an möglichst wenigen Baustellen.

    Bei der Vielfalt an Techniken und unterschiedlichen Anatomien gibt es keine Universallösung.
    (Wobei die Lehrmeinung Richtung Z-M-R zu gehen schein.)
     
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