Flatwound Bass-Saiten?

  • Ersteller Gast66154
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Stimmt schon so, wie Herb das aufgefasst hat ;) Sorry, falls ich mich undeutlich ausgedrückt habe.

Gruß
 
Stimmt schon so, wie Herb das aufgefasst hat ;) Sorry, falls ich mich undeutlich ausgedrückt habe.

Gruß

Sind die denn an den Mechaniken sehr weit abgeschnitten? Bzw. auf was für einem Bass hattest du die?
Weil ich wollte mal testweise die Flats von meinem Ibanez auf meinen Sandberg Cali PM ziehen, aber die waren wegen der anderen Anordnung der Mechaniken fast alle zu kurz!
 
Hatte ich für meinen JB zugeschnitten. Was dein Ibanez für Mechanikenanordnung hat, weiß ich nicht, aber auf den Sandberg sollten sie passen.
 
Bin auch seit längerem am überlegen ob ich mit Flatwounds experimentieren soll.

Kann mich nur nicht ganz wischen den Fender und den Daddario Chromes entscheiden.

Ich habe 2 Bässe die dafür in Frage kommen könnten:
Ein Squier Bass mit Jazz Pickup. Der hat sehr starke Höhen und für meinen Geschmack viel zu viel Attack. Meine Hoffnung wäre, dass man den Bass mit Flats gut zähmen könnte. Was ich suche ist ein warmer, druckvoller Sound der sich durchsetzen kann, aber tendenziell eher im Hintergrund hält. Slappen, Jazz und ähnliches brauch ich nicht. Was mir sehr gefällt ist z.B. der Bass bei Queens of the Stone Age.

Der zweite Bass wäre ein Ibanez EDB 700. Der klingt von Haus aus schon eher dumpf und trocken. Der Sqier haut locker das 5x an Höhen raus. Der Bass ist zur Zeit mein Haupt-bass und um den geht es mir hauptsächlich. Meint ihr der Bass verträgt noch Flat-wounds oder wird das ganze dann zu dumpf?

Danke schonmal für die Antworten!
Simon
 
... Der zweite Bass wäre ein Ibanez EDB 700. Der klingt von Haus aus schon eher dumpf und trocken. ...
trocken kann ich mir vorstellen - dumpf weniger. ich habe die neuen btbs allerdings noch nicht gespielt.

allgemein zum thema, und insbes.: wenn ich mit meinem masterman (und der liefert mit black labels sauviele höhen) z.b. so 08/15-rock spiele, drehe ich die höhen am amp pauschal auf 9.00. bässe und mitten je nach gesamtakustik zwischen 12:00 und 3:00. der rest wird am bordeigenen eq je nach stück nachgeregelt (das muss bei deinem equipment natürlich nicht passen), aber wenn ich damit mit meinem hauptinstrument den passenden sound nicht hinbekomme, ist es das nicht.

das spricht jedoch nicht gegen flats per se - ich spiele die gerne auf anderen instrumenten. aber eben für "alte klamotten". naja ... stoner-rock ... die wolfmother-scheibe habe ich mir vor ein paar wochen auch gekauft. da musst du m.e. oft gegen tiefgestimmte gitarren durch. zum experimentieren würde ich die recht günstigen fender auf dem jazzi versuchen. d'addario chromes werden oft empfohlen. ich habe sie (noch) nicht ausprobiert. pyramids wären m.e. zu "fundamental-altmodisch". thomastik-jazz fw (meine aktuellen) liegen dann auch wieder im obersten preisbereich. was die soundtechnisch verändern (auf einem instrument mit recht harten hölzern), kannst du dir z.b. einen eindruck im review in meiner sig holen. die aufnahmequalität ist allerdings nicht toll :redface: .
genereller tip: eher dünnere saiten. .100 bzw. max .105 (downtuning) bei der e-saite.
 
Danke!

Tuns 40 auf 95 auch von der Stärke her?
Mit tiefergestimmten Gitarren habs ich in der Praxis eh weniger zu tun, das war jetzt nur so als ungefähr-Beispiel. Der Bass bleibt deshalb auch aller vorraussicht nach auf E-Stimmung.
 
Ich empfehle auch die Fender-Flats auf dem Squier / haben irgendwie noch etwas mehr "rotz" im Ton.

(oder Schmutz / oder bässer ausgedrückt; interessantes Obertonverhalten) :redface:
 
... Tuns 40 auf 95 auch von der Stärke her? ...
rein aus dem bauch würde ich als standardtip auf die sichere seite gehen: 0.050 auf 0.100. allerdings werden die sich dann m.e. schon recht straff anfühlen. kannst du nicht mit dünnkernigen rw vergleichen.
 
Ich spiele ausschließlich Flatwoundsaiten und kann für Akustik und Halbakustikbässe die Thomastik Flats empfehlen, für die Vollholzbässe die D'Addario Chromes.
Meine dicken Fender Flats hatten nach kurzer Zeit nur noch Mumpfsound ohne Klang. Nie wieder!
Letztendlich entscheidet aber der eigene Geschmack.
 
kannst du nicht mit dünnkernigen rw vergleichen.
Inwiefern? Mein Problem ist, dass ich meine Hände leider nicht mehr sehr stark strapazieren kann. Deswegen ist der Kraft/Leistungs Aufwand bei mir das wichtigste Kriterium.

Saiten die schlabbern kann ich aber auch nicht gebrauchten, dann passt ja die Saitenlage nichtmehr. Muss halt ein guter Kompromiss sein.
 
das mit dem runterstimmen ist auch so ne sache. das vertragen mMn die flats sehr schlecht.

ich finde die fender flats vertragen dass am schlechtesten (da macht es nur noch *plop*), die TIs sind da sogar noch besser, aber durch ihren geringen saitenzug sind sie eigentlich auch nur für E tuning geeignet. die chromes sind grenzwertig. man kann sie noch spielen und es klingt einiger maßen. am besten finde ich, kommen die LaBellas mit dem runterstimmen zurecht, da klingt es immer noch sehr gut. aber dafür kosten die saiten auch das doppelte.
 
ich hole den Thread mal aus der Versenkung da ich auf der Suche nach nicht so teuren Flatwounds bin, gibt es nun 6 Jahre später ganz neue Empfehlungen?
Sie sollen nicht so starr und stramm sein, eher normal bis weich. Der Sound sollte nicht, blechern metallisch klingen, eher tief, schöne Mitten und keine spitzen, schrillen Höhen.
Was könnt ihr aus dem preisgünstigem Segment empfehlen?
 
wieso willst du eine handvoll Euro für ein fragliches Ergebnis 'riskieren' ?
die (bewährten) Thomastik JF344 haben genau den beschriebenen Ton und eine Haltbarkeit > 5 Jahre

cheers, Tom
 

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