Floyd Rose - Drop C - D Saite Schnarrt


Henno
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Guten Abend,

eigentlich hatte ich nie Probleme mit meinem Floyd Rose , spiele eine Schecter Omen 6.

Ich habe mir heute einen neuen 11er Satz Saiten geholt und seitdem versuche ich zwanghaft meine Gitarre wieder in Tune zu bekommen. Doch die D-Saite (Also die letzte Saite) schnarrt immer! Außer wenn ich die Schrauben so locker schraube, dass das Floyd Rose im 30° Winkel nach oben steht...

Ich benutze jetzt 2 Federn für die Dicken Saiten, 1 Feder für die Mitte und eine Feder für die dünnen Saiten. Ist das ok so?

Was mir aufgefallen ist, dass der Schlitten (Ist das die richtige Bezeichnung?) der D -Saite ca 2mm tiefer liegt als die anderen Stimmschlitten.

Vielen Dank
Henno
 
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Hi,

Bild wäre hilfreich! Vermulich ist die Saite zu tief. Wo schnarrt die Saite, in welchen Bünden?

LG
 
Henno
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Ab dem 12 Bund ca.

Bild lad ich gleich hoch;)
 
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Was mir aufgefallen ist, dass der Schlitten (Ist das die richtige Bezeichnung?) der D -Saite ca 2mm tiefer liegt als die anderen Stimmschlitten.
Schau dir diesen Satz doch noch mal ganz genau an, und denk nach, was das für Auswirkungen hat....
 
Henno
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Nabend,

ja aber ist das nicht normal, wenn die Schlitten der dickere Saiten etwas höher liegen? Immerhin sind die Saiten ja auch "Dicker" ;).


Ich hab mal ein Foto im Anhang eingefügt... Sind die Schlitten der 5. und 6.Saite vielleicht etwas zu weit vorne?


Danke schonmal
 

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Die Saiten sind dicker, aber der untere Rand liegt trotzdem noch am oberen Rand des Saitenreiters.

Mach doch bitte mal ein Foto von der Seite, ich erkenn nicht, was du meinst.
 
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ist nicht wichtig!
schnarrt es ab den 12 bund .. musst du dies am trem beheben.. sprich trem nach oben schrauben.
bis zum 12ten bund kannst du mit dem trussrod arbeiten.

3 federn sollten in der regel reichen .. ausser man mag es besonders hart!

ich glaub wie man ein FR einstellt gibt es genung hinweise im Forum/ Youtube oder auch Google .. da müssen wir wohl nicht weiter angehen.
Du musst einfach versuchen das Trem in Balance zu kriegen .. sei es mit der Federspannung ... Höhe des trem.. Halswinkel.

das was du meinst das die reiter zu weit vorne sind ... dies hat nichts mit deiner sache zu tun, sondern mit der einstellung der Oktave.
Sieht soweit eigentlich logisch aus ( von auge! stimmgerät sagt vielleicht was anderes! ).
 
Henno
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Hey,

danke für die ganzen Antworten.

Das Problem lässt sich einfach nicht lösen...

Die letzten beiden Saiten schnarren einfach komplett in jeden Bund.. und wenn ich das Tremolo dann höher einstelle dann hab ich bei den dickeren Saiten eine viel zu hohe Saitenlage..

Muss ich also irwas am Hals einstellen? Da hab ich aber null Ahnung von:(

Cheers
 
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ist nicht wichtig!
du kannst aber auch nur den unteren teil anheben :)
 
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Hi,

auf dem Bild ist es nicht so ganz zu erkennen, aber es könnte evtl. sein, dass die Saitenreiter vertauscht wurden und nicht an der Stelle sitzen, für die sie gedacht sind.

Beim FR kann man ja die Saitenlage nur insgesamt verstellen (bzw. auf Bass- und Diskantseite noch unterschiedlich), nicht aber für die einzelnen Saiten. Die Höhe soll aber die Wölbung des Griffbretts nachvollziehen, auch wenn die bei den typischen FR-Gitarren nicht so stark ist wie zB bei einer Vintage-Strat. Der Radius der Wölbung liegt bei modernen Gitarren oft so im Bereich von 10-14 Zoll, das wirkt optisch sehr flach, ist aber dennoch entscheidend.

Um das auszugleichen, gibt es bei FRs zwei Lösungen:

1. FRs mit gegossenen Grundplatten (zu erkennen an den separat eingesetzten Messerkanten, die an den Stehbolzen anliegen) haben manchmal in der Grundplatte eine Abstufung, damit die Saitenreiter in der Mitte etwas höher stehen als die außen. Die Saitenreiter selbst haben in allen Positionen die gleiche Höhe, aber in der Mitte (unter D- und g-Saite) ist die Grundplatte etwas dicker, außen (E- bzw e-Saite) am dünnsten.

2. Bei FRs mit gewalzter, gepresster oder geschmiedeter Grundplatte (wie bei Dir) sind die Messerkanten einfach in die Grundplatte eingearbeitet. Das geht natürlich nur bei entsprechend hartem Material; bei einer Gußplatte wäre die Messerkante ja ruckzuck stumpf 1. Äh ja, zurück zu Deinem Problem: Bei einer über die ganzen Breite flachen Grundplatte müssen logischerweise die Saitenreiter unterschiedlich hoch sein, um die Wölbung nachzuvollziehen. Deshalb verwenden die Hersteller bei solchen FRs in der Regel drei verschieden hohe Saitenreiter: Die niedrigsten bei E- und e-Saite, die mittelhohen bei A- und h-Saite und die höchsten in der Mitte bei D- und g-Saite. In sofern muss ich auch Deiner Ansicht widersprechen, dass die tiefsten Saiten am höchsten liegen sollten - das wäre ja unlogisch, denn das Griffbrett geht zu den tieferen Saiten ja auch wieder bergab!

Bei Deinem Tremolo scheint es auf dem Bild denn auch so zu sein, dass die beiden niedrigsten Saitenreiter für die beiden hohen Saiten (h und e) verwendet werden. Aus der Perspektive auf dem Foto sieht man das leider schlecht, aber es wäre die naheliegendste Erklärung für Dein Problem. Das wäre jedenfalls bei der h-Saite falsch, die muss schon eine Stufe höher liegen als die hohe e-Saite. Wenn dann tatsächlich noch die mittelhohen Saitenreiter für D- und g-Saite verwendet wurden, liegen die unverhältnismäßig tief, denn die beiden brauchen ja eigentlich die höchste Ausführung, weil diese Saiten ja sozusagen über den Berggipfel des Gruffbretts laufen.

Wenn das bei Dir also tatsächlich falsch zugeordnet wurde, ist die Behebung nicht allzu schwer: Alle Saiten runter, und die einzelnen Böckchen gegeneinander ausgetauscht, damit sie an der richtigen Stelle sitzen wie unter 2. beschrieben. Dazu musst Du die Festklemmschrauben, die von hinten reinkommen, ganz rausdrehen (ACHTUNG: Die kleinen Metallquader, die die Saiten im Saitenreiter halter halten, fallen dann gerne raus, also einfach ein Stück Klebeband drüberpappen) sowie die jeweilige vordere Schraube lockerdrehen, bis Du das ganze Böckchen nach hinten schieben und dann rausnehmen kannst.

Wenn die Oktavreinheit zur Zeit stimmt, kannst Du Dir später viel Rumprobieren ersparen, wenn Du die jetzige Position irgendwie markierst (mit abwischbarem Filzstift oder Klebeband). Was beim erneuten Zusammenbau auch ganz wichtig ist: Die Schrauben musst Du nicht mit Gewalt anziehen, da kannst Du nur die Gewinde versauen oder, ganz schlimm, die Böckchen sprengen. Am besten steckst Du beim Inbusschlüssel das längere Ende in die Schraube und drehst ihn am kurzen Ende, dann ist die Hebelwirkung nicht so groß und die dabei übertragene Kraft reicht völlig zum Festziehen.

Gruß, bagotrix


1 Exkurs und nur der Vollständigkeit halber: Ich finde das ja besser, weil eine Platte aus einem Stück und härterem Material die Schwingungen mMn besser übertragen sollte. Es dürfte klar sein, dass man trotzdem NIEMALS die Stehbolzen in der Höhe verstellen darf, während die Saiten gespannt sind. Das ruiniert entweder die Messerkanten oder die Stehbolzen oder beides. Auch vor dem kleinsten Verstellen der Höhe also zumindest die Tremolofedern aushängen, das reicht meistens. Nervt etwas, aber das Trem dankt es Dir. Und ists erstmal eingestellt, musst Du meist nur noch beim Wechsel der Saitenstärke dran rumschrauben. Witterungsbedingte Schwankungen korrigiere ich dann eher mit dem Halsstab.
 

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