Floyd Rose stabilisieren - richtiges Gerät?

von Robin B., 22.01.07.

  1. Robin B.

    Robin B. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.07   #1
    Hallo.

    Ich besitze eine Ibanez RG 320 FM. Ich habe öfters Probleme mit dem System (ganz besonders wenn mir live eine Saite reißt) und ich spiele die Gitarre viel zu gerne, um dann einfach ne andere zu nehmen um mit der weiter zu spielen. Jetzt bin ich auf die Idee gekommen, dass es eine Möglichkeit geben muss, um das Floyd Rose zu stabilisieren. Ich möchte, dass sich die Saiten nicht mehr verstimmen, wenn ich die Hand auf die Bridge lege und dass das System nicht mehr absackt, wenn eine Saite reißt. Die billige Variante mit dem Holzklotz fällt für mich weg, weil ich einfach keinen Klotz da drinne haben möchte... Also bin ich auf folgendes Tool gestoßen

    http://www.rockinger.com/index.html?lang=DEU&cat=WG261&art=16060

    Ist das das richtige für mein Vorhaben? Ich möchte mich nur vorher informieren, damit ich nicht das falsche bestelle... Ich hoffe ihr könnt mir gelfen.
     
  2. Slaytanic

    Slaytanic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.07   #2
    :great: :great: :great:

    Ja das ist genau das was du brauchst.............

    wenn du zum Beispiel die e Saite leer anschlägst und nun die a Saite bendest, hörst du wie sich der Ton auf der e "verzieht" da sich die gesamte Tremoloeinheit mitbewegt....hier kommt die BlackBox ins spiel die das unterbindet.......ich bezweifel jedoch das beim Saitenreißen die Gitarre in Tune bleibt..da frag nen Blackboxexperten.....da ja eine ganze SAite an Spannung fehlt und somit die Rückholfedern die überhand gewinnen :great:

    MFG:great:
     
  3. Robin B.

    Robin B. Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.07   #3
    Gut dann werde ich mir das Teil mal bestellen ;). Dass die Gitarre "in Tune" bleibt, verspricht mir zumindest die Homepage...

    Danke! :D
     
  4. snippy

    snippy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.07   #4
    Kurze Frage zu dem Teil. Ich würde gerne mal hören wie sich das Ganze in der Praxis benutzen lässt. Kann man trotzdem noch feine Vibratos mit dem Tremolo machen? Ich setze es nämlich gerne speziell bei hohen Bendings ein und da kann ich es mir nicht leisten, dass ich kein Gefühl mehr habe, sondern aufn Tremolohebel prügeln muss um den zu bewegen ;)

    Gruß
    Snippy
     
  5. dunkelfalke

    dunkelfalke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.07   #5
    feine vibratos gehen wunderbar, find ich damit sogar besser, wegen dem force feedback. das upbenden mit vibrato braucht allerdings deutlich mehr kraft.

    ymmv natuerlich, da ich nen wilkinson hab und du nen floyd rose.
     
  6. uckkreator

    uckkreator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.07   #6
    2 Fragen dazu: Die Garantie von ner Klampfe verfällt wenn man sowas einbaut oder?
    Kann man mit nem Floydrose die Töne dann immernohc nach oben ziehn?
     
  7. dunkelfalke

    dunkelfalke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.07   #7
    1) sollte nicht, aber wenn, dann ist die klampfe in den ersten paar wochen kaputt und dann funktioniert sie einfach jahrzehnte lang.
    2) wie gesagt, das upbenden ist mit deutlich mehr kraftaufwand verbunden und ist auch nicht so stark moeglich.
     
  8. snippy

    snippy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.07   #8
    Ich weiß ja nicht wie du Vibratos mit dem Tremolohebel machst, aber wenn das upbenden schwerer ist, muss dann nicht das Vibrato in die eine Richtung auch viel schwerer gehen? Praktisch "asymetrisch" bezogen auf die Kraft die man in die jegweilige Richtung aufbringen muss? Das würde ich nämlich sehr unvorteilhaft finden.

    Ich wäre dir echt dankbar, wenn du mal beschreiben könntest, in welchen Situationen bzw bei welchen "Handgriffen" am Tremolo ne Änderung im Verhalten auftritt und wo nicht, also im Vergleich zu nem Tremolosystem ohne Blackbox.

    Danke dir!
     
  9. dunkelfalke

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    Erstellt: 23.01.07   #9
    wenn ich vibrato mache, druecke ich den hebel nach unten und lasse den druck wieder verschwinden, so dass das vibratosystem wieder in die neutralposition geht. das geht wunderbar sanft, mache ich meistens mit dem kleinen finger und dem ringfinger.

    von unten bis zur nullpositon ist alles kein problem, aber wenn du in der nullposition bist und du den hebel nach oben ziehst, dann brauchst du deutlich mehr kraft, es knirscht laut und man kommt auch nicht mehr so hoch wie davor.
     
  10. snippy

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    Erstellt: 23.01.07   #10
    Hmm das ist Mist, da ich das Vibrato wie gesagt nich nur durch Absekungung der Tonhöhe, sondern durch Anhebung und Absenkung mache. Sehr schade.

    Aber danke für die Hilfe!
     
  11. dunkelfalke

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    Erstellt: 23.01.07   #11
    eventuell waere der tremstop von schaller was fuer dich. ist allerdings nicht so wirklich bequem zu benutzen.
     
  12. snippy

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    Erstellt: 23.01.07   #12
    Das ist leider auch etwas zu umständlich während eines Stückes. Naja ich denke ich bin da etwas zu anspruchsvoll ;) Von daher werde ich wohl damit leben müssen, dass sich die Tonhöhe der anderen Saiten beim benden leicht ändert. Nützt nix :p

    Gruß
    Snippy
     
  13. dunkelfalke

    dunkelfalke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.07   #13
    oder du aenderst deinen vibratostil. gilmour hat das vibrato nach unten auch ausgereicht :D

    btw es gibt eigentlich noch ne recht gute variante, es gab mal das wilkinson vs100-c, das das komplette system feststellte, sobald der hebel leicht heruntergeklappt war. ich hab aber keinen schimmer, ob man es noch irgendwo bekommt, gab ja mal nen patentstreit deswegen.
     
  14. snippy

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    Erstellt: 24.01.07   #14
    Joa das stimmt natürlich. Aber das ist leichter gesagt, als getan. Sich nen Stil abzugewöhnen, den man seit Jahren spielt ist schon recht schwer ;) Aber ich werde das durchaus mal in Betracht ziehen! Das Tremolosystem, was du beschreibst klingt sehr praktisch, schade nur dass das Floyd Rose nicht mit so einem Haltesystem ausgestattet ist.

    Was mir immernoch unklar an der Backbox ist: Beim Bending sackt der Tremolohebel ja nach unten ab und die Tonhöhe der anderen Saiten somit auch. Wieso geht denn das Anziehen und nicht das Niederdrücken des Tremolohebels mit Blackbox schwerer, wenn es doch (u.A.) das Absacken der Töne beim Bending verhindern soll. Ist das nicht irgendwie falsch herum? Irgendwie schnall ich das nicht... Bin ich heute etwas dumpf :D

    Echt Gilmour spielt das Vibrato nur nach unten? Wusste ich garnicht ;) Wie ich sehe bist du mindestens so ein Pink Floyd-Fanatiker wie ich :D Ich zehre jetzt noch von dem einfach göttlichen Konzert von Gilmour in Hamburg (OaI-Tour) :p
     
  15. dunkelfalke

    dunkelfalke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.07   #15
    hab leider keine karten fuer die "on an island" tour bekommen :(

    klar spielt er nur nach unten, er hat ja ein klassisches strat-vibrato, da geht es kaum nach oben und bei seiner vibratoeinstellung eh nicht (alles so feste zugeschraubt wie es geht). hat nur beim intro von sorrow, und da auch nur auf der albumversion das vibrato nach oben und unten gemacht, hat dafuer aber auch eine steinberger-headless benutzt.

    wegen deiner unklarheit:
    das ist eigentlich ganz einfach. das blackbox ist im prinzip ne sehr starke feder, die gegen den sustainblock drueckt. dann werden einfach die normalen federn ganz fest angezogen und somit geht das vibratosystem natuerlich auch nach unten mit mehr kraft, klar, allerdings faellt das bei einem vibratosystem mit zweipunktaufhaengung kaum ins gewicht - ich kann zb das ganze system immer noch mit den fingerspitzen bedienen. nur nach oben ist es viel schwieriger, weil das blackbox einfach eine deutlich staerkere feder mit einem sehr kurzen gang drin hat.

    ach ja, wilkinson ist imho dem floyd rose in nichts unterlegen, dafuer deutlich bequemer und leichter (und sieht besser aus).
     
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