Flucht - Konstruktive Meinungen gesucht

Suiheisen
Suiheisen
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Hallo an die Musikergemeinde,

Ich bin aktuell dabei erste eigene songs zu schreiben und diese aufzunehmen. Ich habe momentan so einige Ideen im Kopf die ich noch umsetzen will, muss aber dazu sagen, dass es wesentlich einfacher für mich ist das Instrumental zu kreieren als den Text zu schreiben.
Wie dem auch sein, möchte ich euch gerne ein Beispiel anhand eines songs geben und ich würde mich sehr über eure Meinungen freuen. Und solange sie konstruktiv ist, ist alles erwünscht^^

https://soundcloud.com/andreas-suiheisen/flucht-demo

Ich habe eine Westerngitarre von harley benton, wollte erstmal mit kleinem Geld anfangen
Und nehme mit einem Aufnahmegerät ( Zoom H2 ) auf
Und da ich das alles in meiner Wohnung aufnehme, ist nun mal leider der akustiksound nicht so gut wie er sein könnte.. also ich finde selber, das manchmal gewisse Töne untergehen ( vielleicht habt ihr dazu speziell auch einen guten Rat )
 
Eigenschaft
 
Hallo Suiheisen,

mir gefällt Deine Vorgehensweise gut. Erstmal klein anfangen und schauen, was draus wird.:great:

Zuerst eine Frage: Hast Du die Aufnahme in irgendeiner Weise nachbearbeitet?

Der Song grooved, das ist schonmal das Wichtigste für mich. Die Schlagmuster wünschte ich mir abwechslungsreicher (Intro z.B.). Du hast vermutlich eine ruhige, meditative Stimmung schaffen wollen, und deshalb die Begleitung so gestaltet. Aber manchmal möchte mein Ohr trotzdem einen neuen Reiz. Vielleicht kannst Du probieren, mal weniger Schläge zu machen anstatt zu viele durchgehende Achtel oder was das ist.

Wie hast Du das Zoom positioniert? Falls Du einen Mikroständer hast und es da drauf schraubst, kannst Du mehr mit der Positionierung spielen. In dem Fall würde ich versuchen, das Zoom mehr Richtung Mund zeigen zu lassen und es auch etwa auf Kopfhöhe zu montieren. 1 Meter Abstand, vielleicht 1,5 Meter und das mal probieren. Dann wird die Stimme deutlicher hörbar.

Ein spannender - zukünftiger - Schritt wäre, Gitarre und Stimme nacheinander aufzunehmen, um danach beides separat bearbeiten zu können.

Magst Du mal die WAV Datei zur Verfügung stellen, dann würde ich mal schauen, was da bearbeitungstechnisch noch geht?
 
Das Aufnahmegerät steht vor mir auf dem Schreibtisch, ich sitze mit Gitarre davor. Abstand sind bisher immer so knapp 40 cm gewesen - mehr habe ich nie probiert, weil ich dachte dann kommt irgendwann nix mehr an oder ist zu leise. Die Gitarre positioniere ich ungefähr so, dass das Zoom nicht vorm Schallloch steht, sondern etwas mehr zum Griffbrett hin, weil beim Schallloch mir zu viel Bass ist.

Was das bearbeiten angeht, schneide ich immer nur was vom Anfang und vom Ende weg, eben diese unnötigen Geräusche.
Ich kann dir eine MP3 anbieten, beschnitten oder unbeschnitten, wobei es außer Ende und Anfang das gleiche ist.

Und mit separat aufnehmen, dass habe ich mir bisher noch nicht getraut^^ aber müsste ich mal wirklich machen, werde es beim nächsten song dann mal machen, am besten wohl erst die Gitarre und dann das instrumental anhören und dazu den Gesang aufnehmen.

Zu den Schlagmustern kann ich jetzt ehrlich gesagt nicht viel sagen, weil ich bei denen ehrlich gesagt noch nie das Gefühl hatte die so richtig gekonnt zu machen, teilweise vielleicht auch weil ich bei zu viel Abwechslung vielleicht angst habe durcheinander zu kommen wenn man während dessen noch singt.
 
Guter Anfang;


Als nächstes solltest du dir deine Sachen mit den Ohren eines Außenstehenden Hörers "anhören" und mit ähnlichen Songs vergleichen.

Ich nenn mal ein paar Punkte die mir spontan einfallen:

Abwechslung und Dynamik.
Melodie Thema klarer rausarbeiten
Mehr melodische Variationen

So paar Anhaltspunkte aus meiner Sicht

Lg
 
Kannst du die Punkte vielleicht noch etwas mehr definieren? Ich weiß leider nicht so ganz worauf du hinaus willst :/
 
Wenns mein Song wär; würd ich spätestens in der 2. Strophe mehr Abwechslung in die vocal Melodie reinbringen.
Irgendwann könnte man auch mit dem strumming mehr variieren - mal n picking.
Habs mir gerade nochmals angehört; passt so schon auch; hat was meditatives.
Danach läuft dann direkt dein nächster Track "Intro"-da ist strumming und Tempo fast gleich.
Evtl bei zukünftigen Songs mal was anderes probieren.
Man steckt gern, in seinen liebgewonnenen strumming Mustern fest. Da hilft am besten Tempo ändern.
Mal was deutlich schneller oder langsameres.
 
Das mit dem strumming kann ich nachvollziehen. Ich will jetzt keine Werbung machen, aber ich habe ja noch ein paar andere Lieder hochgeladen. Und bei "Diese Tage" müsste das ja dann anders sein.
Mit den vocals bin ich mir noch etwas unsicher inwiefern man da Abwechslung reinbringen soll. Ich meine, die Strophen an sich sollen sich doch eigentlich mehr oder weniger immer gleich anhören oder nicht? Ich kann ja nicht auf einmal eine völlig andere Melodie reinbringen - außer ich mache da vielleicht was progressives drauß. Und sonst habe ich ja nun nicht die beste Gesangsstimme, weshalb ich das oft üben und für die Aufnahmen oft erneut aufnehmen muss.
Ach ja und dann habe ich noch einige andere Instrumentale Sachen die definitiv auch anders sind vom strummig usw. nur eben noch kein Text.
 
Wenn ich kurz was anmerken darf?
die Strophen an sich sollen sich doch eigentlich mehr oder weniger immer gleich anhören oder nicht?
Nein, sollten sie nicht. Und das ist auch mitunter ein schwieriger Punkt, nämlich in Sachen Ausdruck und Variation das Grundthema beizubehalten, andererseits aber auch zu variieren.
Grüße
 
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Ich meine, die Strophen an sich sollen sich doch eigentlich mehr oder weniger immer gleich anhören oder nicht? Ich kann ja nicht auf einmal eine völlig andere Melodie reinbringen - außer ich mache da vielleicht was progressives drauß.

Völlige Gleichheit von Formteilen, egal ob Strophe oder Refrain, sind meistens elendiglich langweilig. Da müßte der Song schon auf irgendeiner Ebene etwas ganz Besonderes zu bieten haben, damit man sich das als Zuhörer trotzdem gerne antut.
Aber deswegen muß man ja nicht die Melodie komplett umschreiben:

Eine kleine rhythmische Variation hier, eine Verzierung der Melodie dort, eventuell gar eine andere Instrumentierung und Harmonisierung in der Instrumentalbegleitung ... all das wirkt schon Wunder.

LG
Thomas
 

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