Hallo Morsezeichen.
Wie hast du denn eine manuelle Messung gemacht? Mit den oben genannten Tools oder steckt da mehr Aufwand dahinter?
Ich hab tatsächlich ein Softwaretool verwendet und Ausgang und Eingang mit einem Kabel verbunden.
Ich glaube es war das verlinkte Centrance Tool, kann mich aber nicht zu 100% sicher daran erinnern.
Manche zweifeln auch die Effektivität dieses Tools an. Mag sein, dass es nicht 100% genau misst, aber bei meiner Messung damals wich die Latenz um weit über 10ms vom Treiber-Wert ab. Also als ungefähre Messung bringt es sicher was. Das Lustige daran ist, dass das Tool zwar oft empfohlen wird, aber meistens sind Leute, die nach der Latenz fragen tatsächlich nicht daran interessiert, eine Messung zu machen. Keine Ahnung, woran das liegt, Angst, was falsch zu verbinden, Faulheit, Hoffnung auf andere Lösungen.... Keine Ahnung. ^^
Wenn Du es genau machen willst, dann miss es "einfach" direkt in Cubase. Wenn es um Latenz geht, sollte man sowieso Ars Ultimas Faq dazu gelesen haben:
https://www.musiker-board.de/soundkarten-interfaces-preamps-rec/383244-faq-latenz.html
Ich zitiere den Abschnitt:
"Um da jeweils Werte einzusetzen muss man sie natürlich kennen. Am einfachsten kann man das vor der ersten richtigen Aufnahme messen. Man legt einfach eine Testspur an (am besten einen Impuls oder einen Klick, dessen Start man eindeutig sehen kann, wenn man ganz nah ranzoomt), verbindet Ein- und Ausgang der Soundkarte miteinander, und nimmt eine neue Spur auf während man die erste abspielt. Den Versatz kann man dann messen, bei jeder Aufnahmesoftware sollte es möglich sein die Maßeinheit auf Samples einzustellen. Natürlich misst man so nur die Gesamtlatenz und weiß nicht, wie sich diese auf Ein- und Ausgangslatenz verteilen. Für das Problem der versetzten Spuren bei einer Audio-Overdub-Aufnahme ist das aber irrelevant."
Es lohnt sich aber, den ganzen Artikel zu lesen!
Diese Schwankungen, davon höre ich zum erste Mal. Interessant. Mag sein, dass es das ist, was mich irritiert.
Ganz ehrlich, das wird auch irgendwie nie thematisiert. Ich weiß davon nur aus dem verlinkten RME Artikel, ansonsten wird darüber nie geredet. Wahrscheinlich, weil bei einer klein genug eingestellten Latenz die Schwankung egal ist.
Und die meisten schaffen es halt, sehr niedrige LAtenzen einzustellen und bekommen dann auch keine Probleme mit Schwankungen.
Ich habe übrigens gestern mit befreundeten Musikern geredet und mir überlegt etwas Geld zu sparen und mir ein RME Fireface UC zu beschaffen. Ich mache nicht so gerne halbe Sachen und will mir gerne etwas für alle möglichen Gelegenheiten, auch mal ein gutes Recording, anschaffen. Ich frage mich aber, ob USB 2.0 mit dem Pendant RME Fireface 400 inkl. FireWire, mithalten kann. Ich denke, bei so vielen I/O kommt da schon ein etwas dickerer Datenstrom zusammen.
LG
Ich hab leider kein RME und kann dazu nichts sagen. Generell hat RME einen guten Ruf in der Audiowelt.