Focusrite Scarlett Interface GEGRILLT

von ImaginaryBand, 08.07.18.

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  1. ImaginaryBand

    ImaginaryBand Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.18   #1
    Hallo erstmal,

    ich war schon lange nicht mehr hier, verzeiht mir also bitte, wenn es im falschen Subforum ist.

    Also zu meinem Problem: Gestern abend habe ich versehentlich mein Focusrite Scarlett 6i6 2nd Gen geschrottet,
    als ich beim Umbauen meines Setups kurzerhand ein falsches Netzteil ins Interface gesteckt habe und es somit wohl überladen habe.
    Noch bevor ich den Fehler bemerken konnte, war alles vorbei, das Gehäuse wurde ziemlich warm und meine Scarlett hat seitdem kein Lebenszeichen mehr von ich gegeben.
    Daraufhin habe ich das Gehäuse aufgeschraubt um (hoffentlich nur) eine defekte Sicherung vorzufinden.
    Aber alles was ich mit meinen beschränkten Elektronik-Skills erkennen konnte war: "Jap, das ist eine Platine".

    Ich habe ein paar Bilder angehängt. Vielleicht ist es ja doch ein einziges Teil, das man austauschen müsste.
    Aber ehrlich gesagt, würde es mich nicht wundern, wenn meine geliebte Scarlett für nie mehr auferstehen würde.

    Ich bedanke mich schon mal über jede Hilfestellung und seelischen Beistand.

    In diesem Sinne einen schönen Restsonntagabend und Keep on rocking!

    - Gregor

    IMG_20180708_203832.jpg IMG_20180708_203908.jpg IMG_20180708_203917.jpg
     
  2. lightsrout

    lightsrout Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.18   #2
    Hi ImaginaryBand!

    Eine Schaltung kann man leider nicht durchs anschauen überprüfen! Da muss man Spannungen und Widerstände messen und zusätzlich mit Fachverstand an die Sache rangehen, sonst versteht man die einzelnen Signalwege nicht. Ich würde dir raten das IF einzuschicken.

    LG lightsrout
     
  3. MiLe

    MiLe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.18   #3
    manchmal hat man Glück und es hat nur eine Leiterbahn durchgebruzzelt - die könnte man dann mit einem Draht brücken. Identifikation durch Sicht - also - wo sieht's verkokelt aus? (Auf beiden Seiten der Platine).
    Wenn das nicht weiter bringt hilft wohl nur, das Teil durchzumessen und ab da wird's für mich zu knifflig.
     
  4. Bass Fan

    Bass Fan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 09.07.18   #4
    Das wird ja mit 12V DC gespeist, welche Spannung hast Du denn irrtümlich angelegt?
     
  5. JohnMac

    JohnMac Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.18   #5
    Ich hatte letztes mal ein Steinberg UR22 geschrottet: Das Gerät ist anscheinend empfindlich, wenn die Phantomspeisung eingeschaltet ist und man den Stecker einsteckt.
    Normalerweise vertragen Geräte eine solche Vorgehensweise.
     
  6. MiLe

    MiLe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.18   #6
    am XLR-Eingang oder liegen die 48V an der Klinke an?
    Im zweiten Fall warnt z.B. Infrasonic (die PCI-Karte Quartet hat nur Stereo-Klinken) ausdrücklich davor, bei aktivierter Phantomspeisung ein/auszustecken. Ist auch logisch, das erzeugt ja einen Kurzschluss.
    Bei XLR sollte eigentlich nix passieren. Jajaaa - ich weiss..."eigentlich" und "sollte" :rolleyes:
     
  7. JohnMac

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    Erstellt: 15.07.18   #7
    Ist eine Kombibuchse. Hatte aber XLR eingesteckt. In der Anleitung wird schon davor gewarnt, die Reihenfolge zu beachten. Bei teueren Geräten macht aber die Reihenfolge nichts aus.
     
  8. Basselch

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    Erstellt: 15.07.18   #8
    Hallo,

    bei geschalteter Phantomspeisung gibt's normalerweise durchaus einen satten Knack, wenn man ein- oder aussteckt. Vorwiegend sehr schlecht für die Hochtöner angeschlossener Boxen und die Trommelfelle der Beteiligten, die eventuell einen Kopfhörer tragen und den Knack voll auf die Ohren kriegen. Bei symmetrischen Klinken ist eingeschaltete Phantomspeisung, wie oben gesagt, auf jeden Fall tödlich fürs Gerät, bei XLR _sollte_ eigentlich außer dem satten Knacks nichts passieren... aber, wie der Berliner sagt, "Hätte sitzt bekanntlich uff da Toilette..."
    Ich achte bei meinem Equipment immer peinlichst genau auf die Phantomspeisung und wann ich was an- oder anstecke, dann gehe ich sicher.

    Viele Grüße
    Klaus
     
  9. JohnMac

    JohnMac Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.18   #9
    Glück im Unglück: Ist im Dienste meines Arbeitgebers gestorben: Habs mir also ersetzen lassen.
     
  10. Ruhr2010

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    Erstellt: 15.07.18   #10
    Auch wenn ich aus alter Gewohnheit von der Quelle zur Senke einschalte und in der Gegenrichtung wieder aus, halte ich die Befürchtung ein korrekt konstruiertes Gerät durch Stecken bei eingeschalteter Phantomspannung zu zerstören für übertrieben. Hier hat @chris_kah einiges zur Phantomspeisung geschrieben, dem ist kaum etwas hinzuzufügen. Allenfalls den "Kurzschlussstrom" unter Berücksichtigung der dort angeführten normierten Werte: Er beträgt ganze 7 mA. ;)
     
  11. JohnMac

    JohnMac Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.18   #11
    Ich bin schon auch der Meinung, dass bei einem vernünftigen Gerät nichts passieren dürfte. Hätte mir das Gerät auch kein zweites mal gekauft, wenn ich es nicht ersetzt bekommen hätte. Steinberg UR 22 :bad:
     
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