Footswitch Problem mit Carvin V3M

von justamusician, 10.07.20.

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  1. justamusician

    justamusician Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.20   #1
    Tag zam :)

    Seit neuestem habe ich einen Carvin V3M, dem ich einen befreundeten Kollegen zu einem guten Kurs abgekauft habe. Der Amp läuft und klingt fantastisch. Dazu gabs den unten angehangenen passenden FS 44 Fußschalter, der auch teilweise funktioniert.

    Nun gibt es beim Carvin ja gewisse Besonderheiten, die ich hier mal kurz schildern möchte:

    - Channel 3 = Clean, Cannel 1&2 = Hi Gain
    - Betätigt man den Channel 3 Switch am Fußschalter, schaltet der Amp automatisch zwischen 3 und 1 oder 2 hin und her (je nachdem was man mit dem 2. Switch (von links nach rechts) vorher ausgewählt hat)


    Das eigentliche Problem:

    Nach einer Spielzeit von ca. 20-30 Minuten (wenn der Amp richtig warm/heiß ist) schaltet er trotz Fußschalter in Kanal 1/2 immer wieder in den Channel 3 (clean zurück). Das bahnt sich über 20 Minuten mit diversem Aussetzern an und mündet nach 40 Minuten ca. darin, dass der Amp nur noch im Channel 3 bleibt, egal wie oft ich auf dem Footswitch hin und her trete.

    Das kuriose dabei:

    Sowohl am Amp als auch am Fußschalter wird der richtig ausgewählte Kanal per LED angezeigt. :weird:

    Ich dachte erst es liegt am Channel 3 Fußschalter an sich, da mit Beginn der Aussetzer halbdurchgedrückt (nicht eingerastet) das Hi Gain Signal immer mal wieder da ist.

    Die LED Geschichte und der Zeitraum nachdem es auftritt lassen aber doch eher auf ein Problem am Amp schließen oder?
    Es ist quasi so als würde der Amp die LED's und den Footswitch ignorieren und einfach im Clean Channel verharren, Reverb Switch und Boost Switch funktionieren witzigerweise dennoch problemlos die ganze Zeit über.
    Schließe ich den FS 44 dann wieder ab und schalte die Kanäle mit den Mini Kippschaltern am Amp durch funktioniert alles einwandfrei.

    Ich habe leider weder Ahnung von Schaltplänen noch bin ich sonderlich begabt im Umgang mit Elektronik oder löten im Allgemeinen. :(

    Also brauche ich eure Einschätzung des Problems. Fußschalter oder doch Amp? Wenn Amp, welches Bauteil ist kaputt? Selbst reparieren oder lassen? Kosten?

    Vielen Dank im Voraus! :)
     

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  2. justamusician

    justamusician Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.20   #2
    Kein Amp Techniker hier? :( Oder jemand der den Carvin V3M hat und schon mal dran rumbasteln musste?

    Ansonsten würde ich mich sehr freuen wenn ein freundlicher Mod das Thema in ein passenderes Forum verschiebt :)
     
  3. C_Lenny

    C_Lenny Moderator Moderator HFU

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    Erstellt: 12.07.20   #3
    Nun habe ein bisschen Geduld, es ist Wochenende und da ist sicher der eine oder andere mal mit anderen Pflichten als dem ständigen MB-Besuch beaufschlagt ;). Ausserdem kann es durchaus auch mal sein, dass etwas nicht gewusst wird oder ein Thread übersehen wird.

    ...der zufällig hierüber, statt über die drullzig anderen täglichen Beiträge stolpert :whistle:? Bitte für derlei Wünsche/Anliegen den "Melden"-Button nutzen oder einen Mod taggen, z.B. @C_Lenny . Es gibt Carvin- bzw. V3m-Userthreads, aber die sind recht inaktuell und da sollte das Thema erstmal hier im übergeordneten Sub ("besserer Fokus") stehen bleiben - je nach Diskussionsverlauf/Lösung ist später ein dortiges "Archivieren" ggfs. anzudenken.

    Zu Deinem Problem zunächst von mir die Nachfrage, ob Deinerseits sichergestellt ist, dass die im Manual (hast Du keines?) geforderte Stellung der Switches 6 und 7 in oberer Stellung bei Nutzung des FS44-Fussschalters erfolgt ist:

    upload_2020-7-12_17-23-3.png

    LG Lenny
     
  4. justamusician

    justamusician Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.20   #4
    Schönen Sonntagabend @C_Lenny und danke für deine Nachricht :)

    Du hast vollkommen recht, ich bin oft zu ungeduldig :o
    Kann’s nicht haben was „kaputtes“ zu Hause stehen zu haben :rolleyes:

    Zu deiner Frage:

    Ja das Manual habe ich mir bei diesem Amp tatsächlich einmal komplett durchgelesen vor Benutzung, ansonsten findet man sich auch nur schwer zurecht wenn es keiner erklärt imo.

    Also die Switches sind schon in der richtigen Position, kann mir auch nicht vorstellen, dass Aussetzer die Folge wären, wenn sie es nicht sind. Aber dennoch guter Hinweis und danke für deine Beteiligung :great:
     
  5. C_Lenny

    C_Lenny Moderator Moderator HFU

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    Erstellt: 12.07.20   #5
    Alles gut ;).

    Bin zwar kein Git-/Amp-Techniker und würde daher am allerwenigsten in einem Röhrenamp "blind rumwurschteln", aber meine erste Fehlersuche ginge in Richtung Prüfen der Lötkontakte im Footswitch (Kabelausgang), am DIN-Stecker des Footswitch-Kabels und an der DIN-Buchse des Amps. Ich weiss natürlich nicht, wie hoch die Temperaturen im Betrieb werden, und ob die überhaupt einer (gerade an der Amp-Buchse) bereits "maroden" Lötstelle den Rest geben könnten - aber mein Gewissen wäre beruhigt :D.

    LG Lenny
     
  6. Minor Tom

    Minor Tom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.20   #6
    Damit das Signal nicht zum Fussschalter und zurück muss, wird indirekt geschaltet, und zwar - je nach Amp - entweder mit Relais oder mit Transistoren (im Verstärker). Wenn deiner mit Transistoren schaltet und das entsprechende Exemplar nen Hau weg hat und mit steigendenden Temparaturen nicht mehr richtig funktioniert, würde das das Fehlerbild erklären.
    Was dir den Weg zum Techniker wahrscheinlich nicht erspart ....

    Wenns wirklich das ist, sollte der Austausch eines oder zweier Transistoren nicht die Welt kosten.
     
  7. justamusician

    justamusician Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.20   #7
    Danke für eure Tipps! Das sind immerhin schon mal Anhaltspunkte, die ich bei Auftrag der Reparatur als mögliche Ursache mit auf den Weg geben könnte. :) Vielleicht hat ja noch jemand das gleiche Problem an einem ähnlichen Amp, der hier seine Erfahrungen teilen möchte :o


    Das nächste Problem ist nämlich folgendes: Das Geschäft zu dem ich aufgrund der lokalen Begebenheiten müsste (alles andere artet dann in 100km und weiter für eine Fahrt ohne Rückfahrt aus) vertreibt zwar auch Amps, ich hab aber noch nie gehört dass jemand seinen Amp dort warten geschweige denn reparieren lassen hat.

    Wenn ich da mit einem doch recht seltenen Ami Amp aufkreuze, der dazu noch eine eher unübliche Schaltung besitzt, habe ich wirklich Angst, dass dort mehr kaputt geht als repariert wird oder ich wegen Fehlersuche 10 Arbeitsstunden auf der Rechnung stehen habe am Ende...
     
  8. justamusician

    justamusician Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.20   #8
  9. Minor Tom

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    Erstellt: 13.07.20   #9
    Auf einen groben Blick kann ich soviel sagen: Die eigentliche Schalterei wird bei diesem Amp durch Relais erledigt. Die Schaltungslogik wird durch Transistoren implementiert. Was da genau kaputt ist, kann man nur durch Messen rausfinden.
     
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