[Frage] Spieltechnik einer simplen Bassline

von p_os, 09.01.08.

  1. p_os

    p_os Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.08   #1
    Hi,

    gehöre nun schon seit 'ner guten Woche zu euch Bassern, und hab gleich mal 'ne Frage (bin Autodidakt).

    Wie spielt man eine solche Bassline:

    G |--------------------------|
    D |--2--1-----2--1-----1-----|
    A |--------2--------2-----2--|
    E |--------------------------|


    Wenn ich das H mit dem 2. Finger greife, kann ich nicht sofort legato zum E hinaufgreifen. Gibt's da eventuell einen Trick, um das angenehmer spielen zu können, oder muss man da einfach üben, um einen flüssigen Übergang zu erreichen?
    Man könnte natürlich auch das E mit dem 3./4. Finger greifen, aber das würde ja gegen die Regel des Fingersatzes gehen und die will ich vorerst mal einhalten (spiele mit dem Kontrabassfingersatz).

    Danke schonmal :great:
     
  2. Oliver_

    Oliver_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.08   #2
    Ich würde das Ring-, Zeige-, Mittelfinger spielen.
    Mittel-, Zeige-, Mittelfinger würde auch gehen, aber dann müsste man beim Sprung vom H aufs E den Finger abrollen ("pressure roll" nennt man das, glaube ich), was ich eher als unschön empfinde.

    Grüße,
    Oliver
     
  3. metalka

    metalka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.08   #3
    Hi
    ich würde es so machen ( Z= zeigefinger, M=mittelfinger, R= Ringfinger)
    G |--------------------------|
    D |--2(M)-1(Z)-----2(R)--1(Z)-----1(Z)-----|
    A |--------2(M)--------2(M)-----2(M)--|
    E |--------------------------|

    (isn bisschen verschoben, aber du wirst den riff sicher oben ablesen können ;))

    Mit ein bisschen Übung kriegst du den Riff dann auch in einem einigermaßen schnellen tempo hin

    mfG
     
  4. d'Averc

    d'Averc Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 09.01.08   #4
    G |-----------------------------------------------|
    D |--2(m)--1(z)--------2(m)--1(z)-------1(z)------|
    A |--------------2(m)-------------2(m)------2(m)-|
    E |-----------------------------------------------|

    der daumen der spielhand dämpft die verlassene a-saite
     
  5. p_os

    p_os Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.08   #5
    @ d'Averc: Ich glaube, du hast mein Problem nicht ganz verstanden. ;) Das Abdämpfen würde bei mir auch nicht funktionieren, da ich mir angewöhnt habe, den Daumen auf das Pickup zu stützen (ws doch nicht schlimm ist, oder? :rolleyes: ^^).

    Dann werde ich also solche Lines auf diese Art und Weise spielen müssen, die gegen die Regel des Fingersatzes geht. Oder kennt jemand noch eine andere Variante?
     
  6. d'Averc

    d'Averc Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 09.01.08   #6
    sorry, ich kann dir nur sagen, wie ich´s spontan am simpelsten gespielt hätte und dann habe. das klingt bei mir flüssig. den sprung von b auf e hatte oli ja schon erklärt. dass du den daumen parkst, hattest du nicht gesagt.
     
  7. K-Bal

    K-Bal Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.08   #7
    Ich kann hier nur die MZM-Variante empfehlen, ist einfach nur Gewöhnungssache. Nach einer Woche fühlt sich das natürlich noch nicht so gewohnt an, dauert aber nicht lange bis man das drin hat.

    Gruß Marius
     
  8. Walt_

    Walt_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.08   #8
    Hi,

    mit der klassischen Konzertgitarre auf jeden Fall mit 1., 2. und 3. Finger (also Olivers Version). Dabei versucht man immer, möglichst ergonomische "Muster" auf dem Griffbrett abzubilden, und die drei Finger bilden das "Dreieck" dis-e-h perfekt ab.

    Mit dem Bass würde ich zu "one-finger-per-fret" tendieren, also wie z.B. von metalka und d'Averc.

    Aber mit dem Daumen die A-Saite abdämpfen? Glaube nicht, dass das geht, denn der Daumen liegt auf Pickup oder E-Saite und dämpft diese. Die A-Saite wird beim Anschlagen des e gedämpft, nicht?

    Gruß,
    Walt
     
  9. d'Averc

    d'Averc Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 10.01.08   #9
    kannst du halten wie´n dachdecker. ich dämpfe mit allem, was ich habe. gerade weil ich nicht prinzipiell auf den pus ankere und deshalb die tiefere(n) saiten als bezugspunkt nehme. vgl. dazu den parallelthread: https://www.musiker-board.de/vb/plauderecke/252061-basslehrer-kennt-thumb-trailing-nicht-3.html ;)
     
  10. Oliver_

    Oliver_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.08   #10
    Gerade wegen diesem "Dreieck" spiele ich das so. Bei niedrigeren Tempi kann man das in diesem Fall sicher auch mit M-Z-M spielen, aber wenns schneller zur Sache geht, dann, behaupte ich mal, ist man mit R-M-Z besser bedient, da man schon einen Finger auf dem H hat und jenen nur leicht anheben braucht, statt hin und herzurollen, wie wenn man M-Z-M spielt, was ggf. aufwändiger ist.

    IMO ;)

    Zum Dämpfen: Bei R-M-Z-Folge ist das dämpfen der A-Saite ja schon mit einbezogen, da man den Mittelfinger auf der A-Saite hat. Allgemein mach ich das je nach Situation. Bei manchen Sachen "ankere" ich auch teils nicht. Da schwebt meine Schlaghand über den Saiten und der Daumen spielt / dämpft je nach Bedarf mit.

    Grüße,
    Oliver
     
  11. Beng.

    Beng. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.08   #11
    Ich kenne die ..ehm "größe" deiner hände/finger nich
    aber ich hab z.b. kein problem 2 saiten mit einem finger am selben bund zu greifen ohne den finger umzulegen

    Quasi würde ich dann mit mittelfinger sowohl einfahc auf dem B ( bzw. H..wie dus halt nennst) und aufs E legen
     
  12. Cervin

    Cervin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.01.08   #12
    Kommt drauf an wann einem dieser Part begegnet.
    Wenn man ein lied gut kennt hat man manchmal abenteuerliche fingersätze, da man weiß wo man im nächsten moment einen finger braucht.
    In deinem beispiel hieße das, das das "dreieck" vollkommen ok ist, wenn danach nichts kommt wo du nicht schnell genug wieder in oFpF (one Finger per Fret) kommen musst.
    Wenn ich das aber so vom Blattspielen müsste, verließe ich den fingersatz oFpF nicht.
    Ich spielte auch


    G |-----------------------------------------------|
    D |--2(m)--1(z)--------2(m)--1(z)-------1(z)------|
    A |--------------2(m)-------------2(m)-------2(m)-|
    E |-----------------------------------------------|


    allerdings dämpfte ich die D saite nicht durch die daumen wie d'Averc, sondern mit dem zeigefinger. d.H. in dem moment wo die a Saite angeschlagen wird, den zeigefinger leicht anheben.So, dass er den ton nichtmehr spielt, aber nicht so weit das er die saite verlässt.
    Damit dämpft man genauim richtigen moment ab.man könnte es sogar leicht ineinander klingen lassen (was in dem falle aber nicht so güt wär').
     
  13. Schmuddelfutz

    Schmuddelfutz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.08   #13
    Ich hoffe, es stört niemanden, aber ich hätte eine ähnliche Frage, und würde nur ungern einen neuen Thread dafür aufmachen...

    Ich habe ein ähnliches Problem, bei einem einzigen Lied, nämlich bei Readymade von den Chili Peppers:
    G|-------------------|-------------------|------------------|-------------------|
    D|----------5---------|---------5--------|---------5--------|--------------5----|
    A|5-7-7-5----7-5-7-|5-7-7-5---7-5-7-|5-7-7-5---7-5-7-|--------5-6-7-----|
    E|-------------------|-------------------|-------------------|4-5-6-7---------|

    Der ganz normale Lauf ist eigentlich nicht schwer, es wird ja nur durchgeachtelt.
    Ich habe allerdings ein Problem mit der Ausdauer, hervorgerufen durch den Wechsel von A5 auf D5 und dann auf A7. An und für sich kann ich es spielen, aber nach ner Zeit fängt meine Hand an, weh zu tun.
    Wie spielt man diese Stelle am besten? Für mich funktioniert leider kein One-Finger-Per-Fret, da meine Hände nicht groß genug sind (also A5 mit Mittelfinger geht nicht, denn dann reicht der kleine Finger nicht mehr).
    Das Problem ist, wenn ich A5 mit dem Zeigefinger spiele, dann mache ich automatisch einen Barré auf A5 und D5. Aber irgendwie resultiert das darin, dass ich den berühmten "Schraubstock" ausführe, und mein Daumen und mein Handrücken anfangen weh zu tun!

    Dazu muss ich sagen, ich hatte über 1 Jahr Unterricht und niemals irgendwelche schmerzbedingte Probleme gehabt (außer Muskelkater im rechten Unterarm :D), von daher glaube ich nicht, dass es an meiner eigentlichen Spieltechnik liegt. Aber ich lasse mich natürlich gerne berichtigen.

    Hoffe, dass ich das ausreichend erklärt habe, und ich hoffe, ihr könnt mir irgendwie helfen.
    :great:
     
  14. neapolitaner

    neapolitaner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.08   #14
    Also ich hab so ein ähnliches Beispiel gerade erst gestern bei Billy Jean gesehen:

    g ----------------------------------------------
    d --4---2--4---2---------4---2--4---2--------
    a ----4-----------4--2------4-----------4--2--
    e -----------------------------------------------

    am anfang hab ich die Fis und Cis versucht mit dem kleinen Finger mit pressure Roll zu spielen. Aber nach einer weile hab ich mir angewöhnt das Fis mit dem kleinen Finger zu spielen und das Cis mit dem Ringfinger. Die ersten 25-30Minuten fühlte es sich sehr komisch an, aber der Vorteil ist halt das es dann irgendwann flüssig läuft und man auch nur die Töne spielt die man spielen möchte.
    Das H (B) und E hab ich natürlich mit dem Zeigefinger gegriffen.

    Gruß
    Marco
     
  15. Oliver_

    Oliver_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.08   #15
    Meine Rede :)
    Spielen diejenigen, die mit pressure roll spielen, z.B. folgendes auch mit "Mini-Barée"?
    (halt so Grundton-Quinte-Oktave-Sachen)
     
  16. Cervin

    Cervin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.01.08   #16
    Nein. Ich zumindest nicht. Den würde ich schön mit 2-3 fingern greifen, ist einfach sauberer;)
     
  17. Schmuddelfutz

    Schmuddelfutz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.08   #17
    Ich fürchte, diese Spielmethode funktioniert für mich nicht, da wie gesagt meine Hand zu klein ist. ;)
     
  18. K-Bal

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    Erstellt: 11.01.08   #18
    Schonmal mit nem Short Scale geliebäugelt?
     
  19. Schmuddelfutz

    Schmuddelfutz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.08   #19
    Nope....find den Sound nicht halb so gut, wie ein normalen Longscale...außerdem ist die Länge nicht so das Problem, meine Arme sind lang.
    Und ich geb meinen Sandberg doch nicht wieder her, oder hol mir für ein Lied, dass ich nur selten spiele, einen neuen Bass ;)
     
  20. Cervin

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    Erstellt: 11.01.08   #20
    Druch die kleinere Mensur werden auch die Bundabstände kleiner.

    Das ist ja relativ logisch, denn:
    34zoll sind 86.36cm
    die oktave davon liegt bei genau der hälfte.
    also 43,18cm
    shortscale mit 30zoll hat 76,2 cm
    die oktave liegt also bei 38,1 cm

    während bei einem logscalebass also 12 bünde auf 43,18cm verteilt sind,
    sind es bei einem shortscale bass 38,1cm. Das hört sich so nciht viel an,macht aber bei den ersten bünde extrem viel aus! So kommt man mitkleiner handspanne auch überall hin.
    Die sache mit dem sound kann man so pauschal garnicht sagen.

    Allerdings spricht ja nichts gegen den kontrabass fingersatz (den du ja bisher nutzt).
    Also kannst du zwar mal Shortscale Bässe testen, aber wenn du so zurechtkommst ist es doch klasse.

    EDIT:
    Zu deiner frage:Die Tab spiel ich intuitiv im kontrabassfingersatzt. Hab mir grad extra mal den bass geholt.
    die 5er spielich (beide) mit dem zeigefinger. ichrolldenfingerdann einfach auf die nächste saite ab.funktioniert wunderbar und ich verändermeine handposition auch nicht. diemitklingende a saite dämpft sich via wechselschlag selber. ich hoffedasistverständlich ausgedrückt,sonst mach ich mal ein video ^^
     
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