Frage wegen Stimmen nach Saiten wechsel

von Eisen, 03.03.08.

  1. Eisen

    Eisen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.08   #1
    hi hab 2 Probleme nach dem ich mir neue Saiten auf meine Gitte gezogen hab und zwar zum einen Schnarren die Saiten und zum andern is z.b komisch das wenn ich die 2th Saite auf A stimmen will viel zu Locker sitzt........
    was hab ich falsch gemacht ? kann mir bitte wer weiterhelfen? :(
     
  2. Moshpit

    Moshpit Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.08   #2
    Ist eventuell eine andere Saite dafür viel zu stramm? Dann hast du vielleicht zwei Saiten vertauscht. Das schnarren kann bei neuen Saiten immer etwas stärker sein. Sollte sich nach ein paar Stunden Spielzeit geben, es sei denn du hast dünnere Saiten als vorher drauf.

    Hast du ein Stimmgerät? Ist das eine elektrische oder akkustische Klampfe?
     
  3. GuitarinMind

    GuitarinMind Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.08   #3
    Kann es sein, dass du eine Oktave zu tief bist?
    Wenn sie so extrem locker sind kann es auch sein, dass du die Saiten zu knapp abgeschnitten hast und die Wicklungen sich nicht festigen. Damit rutscht die Saite immer wieder nach, wenn du sie höher stimmen willst und bleibt locker.
     
  4. Eisen

    Eisen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #4
    is eine E-Gitte um Genau zu sein ne Warlock ,
    also die 2th Satie hat ca. 3 umwiklungen wenn ich die Saite alerdings auf C stimmen würde sitzt sie optimal ! evtl Saiten vertauscht ? :)

    ach ja stimmt es das man die Saiten nach Ausen hin aufwikeln soll? oder ist das egal ?

    ps. benutze ein Digitale Stimmgerät und bin von 9er auf 10ner Saiten
     
  5. mitti

    mitti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #5
    Nachdem Saitenwechsel ist es eigentlich normal das die Gitarre ein paar Tage schnarrt.
    Du ziehst nämlich die Saiten ab und dadurch hat der Hals keine Spannung mehr, wenn du dann die Saiten wieder aufziehst dauert es eine gewisse Zeit bis der Hals wieder voll gespannt ist.
     
  6. Axel S.

    Axel S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #6
    :screwy: Selten so 'nen Blödsinn gelesen!
     
  7. mitti

    mitti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #7
    So ist es mir mal erklärt worden :) und es erscheint mir so auch sehr logisch.
     
  8. Bannockburn

    Bannockburn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #8
    Naja so ganz falsch ist es auch nicht. Die Gitarre braucht etwas Zeit, um ihr Spannungsverhältnis wiederherzustellen. Das kommt zum einen von den Saiten, die sich erst "eindehnen" müssen, zum anderen aber auch vom Gitarrenmaterial, dass sich wieder "in Form begibt".

    Zu sagen, dass es keine Auswirkungen auf eine so fragile Holzkonstruktion wie einen Gitarrenhals hat, wenn man mal eben 50-60 Kg an Zug runter und wieder drauf nimmt, halte ich schon für etwas kurz gedacht.
    Ist natürlich nur eine Kleinigkeit, aber auch das führt zu Verstimmungen nach dem Saitenaufziehen.
     
  9. Uli

    Uli Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 04.03.08   #9
    Normal würde ich nicht sagen, aber zumindest nicht wirklich ungewöhnlich.

    Daß der Hals sich nicht bei gleicher Besaitung (übrigens oft auch nicht, wenn man die alten Saiten wieder aufzieht) wieder in die gleiche Position zurückbewegt, in der er vor dem Saitenwechsel war, liegt u.a. daran, daß es sich bei der Zugkraft der 6 Saiten um eine homogene Größe handelt, die ohne Reibungsverluste auf den Hals einwirkt (die Saiten liegen nur an zwei Punkten auf). Dem entgegen steht die Kombination des hölzernen Halses (unterschiedliche Holzarten sind natürlich auch unterschiedlich flexibel) mit einem (bei einigen Konstruktionen auch einem doppelten) Stahlstab, der auf Torsion beansprucht wird und mit seiner Gegenkraft eine gewisse Hysterese aufbaut. Der Stab berührt an zahlreichen Stellen das Holz, beide laufen also auf Reibung mit nicht vorhersagbarer Größe. Ist die Gitarre abgesaitet, kann der Stahlstab leicht seine ganze Kraft entfalten und kehrt in seine dieser Kraft entsprechenden rückwärtigen Lage zurück. Beim schrittweisen Besaiten der Gitarre wird diese Kraft dann aber nicht sofort komplett neutralisiert, sondern die Reibungspunkte des Stahlstabes zum Holzkanal stufenweise überwunden.

    Eine meiner Strats reagiert beim Saitenwechsel (mit gleicher Stärke) ähnlich. Da ich relativ häufig wechsle, kenne ich das procedere inzwischen: nach dem Aufziehen und ersten Stimmen (Locking Tuner) greife ich zwischen den Tonabnehmern unter alle Saiten und bewege sie ein- zweimal ca. 1cm nach oben. Meistens ist das Schnarren dann bereits weg, manchmal ist es noch ein weiteres Mal erforderlich. Eine andere Methode ist das vorläufige Höherstimmen um zB einen Halbton. Danach wird jeweils nachgestimmt.
    Wenn er allerdings, wie er schreibt, die Saitenstärke geändert hat, kann diese 'gewisse Zeit' recht lange dauern. In diesem Fall ist eigentlich das Neueinstellen des Halsstabes üblich.
     
  10. Axel S.

    Axel S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #10
    Ich hab Dich glaub einfach falsch verstanden. Sorry!

    Es ist doch so:
    1. Der Hals hat unter Saitenspannung eine gewisse Krümmung
    2. Jetzt nimmst Du die Saiten runter -> Krümmung streckt sich
    3. Du machst neue Saiten drauf -> Hals krümmt sich wieder.

    Dieser Vorgang mag eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. In dieser Zeit ist die Halskrümmung kleiner und die Saiten scheppern. Irgendwann hat der Hals wieder seine ursprüngliche Krümmung wieder erreicht.

    Das meinst Du wahrscheinlich mit Spannung?
     
  11. mitti

    mitti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #11
    Kein Problem, ja genau so hab ich das gemeint.
     
  12. Dab-J

    Dab-J Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #12
    Kann mich da voll inhaltlich anschliessen, was das ganze noch nen tick effektiver macht ist wenn du auch bei jeder seite nochmal auf den 12ten greifst und dann zwischen den Tonabnehmern anhebst.. wegen dem scharren würd ich mir mal falls es jetzt noch immer nicht weg ist von wem fachkundigen den winkel vom hals anschaun lassen, viele gitarren werden sozusagen "schief" ausgeliefert...
     
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