Frage zu den Kirchentonarten.Bitte um Hilfe!!!!!

von Landei, 13.01.08.

  1. Landei

    Landei Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.08   #1
    Hallo ich habe folgende fragen.....Wie kann ich die verschiedenen Kirchentonleitern aus meinem Kopf schnell auf das Griffbrett übertragen ohne lange darüber nachdenken zu müssen und ohne großartig neue Fingersätze zu lernen zu müssen.

    Wäre lieb wenn mir jemand helfen könnte.:)
     
  2. MathiasL

    MathiasL HCA Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 13.01.08   #2
    Eigentlich heisst die Antwort: VERGISS ES !!

    ..aber wenn Du lernst, alle Leitern vom Grundton aus zu bauen und zu hören, unabhängig vom Ursprung, bzw , wie ich es nenne von der Mutterskala, kannst Du das unvermeidliche Nachdenken wenigstens einigermassen reduzieren.

    Grüße!
     
  3. akkpiadruman

    akkpiadruman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.08   #3
    Hallo,

    Vielleicht täusche ich mich, aber meinst du (Mathias) mit der Mutterskala z.B. bei E-Phrygisch C-Dur?
    Wenn ja, dann verstehe ich deinen Vorschlag nicht so ganz.
    Es ist doch viel einfacher, alle Dur-Tonleitern zu lernen. Damit hat man dann alle Kirchen-
    tonleitern, muss die Dur-Tonleitern also nur noch von einem anderen Grundton aus spielen.
    Die Gefahr liegt natürlich darin, dass sich am Ende E-Phrygisch immer noch wie C-Dur anhört,
    aber dazu muss man sich eben den Charakter der jeweiligen Tonleiter einprägen.

    Herleiten würde ich mir jede Kirchentonleiter über die dazugehörige Dur-Tonleiter. So
    weiß man zumindest schonmal, welche Töne die Tonleiter beinhaltet.
    Also zum Beispiel C-Mixolydisch: Da weiß ich, dass C die fünfte Stufe von F ist (Mixolydisch ist die Tonleiter auf der fünften Stufe), d.h. ich spiele F-Dur, aber fange bei C an.

    Sonst müsste man ja 12x12 Skalen = 144 Skalen lernen...also mir ist das zu viel :p

    Mfg
     
  4. Orgeltier

    Orgeltier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.08   #4
    Klar kannst du dir die Skalen von den Durtonleitern herleiten. Das machen, behaupte ich mal, fast alle. Was Mathias meint ist denke ich vor allem, dass du dir bewusst sein solltest, was du spielst. Wenn du E-Phrygisch spielst, solltest du nicht C-Dur spielen, sondern E-moll mit ner kleinen 2 (F anstatt Fis). Ansonsten wirst du nie den Charakter des Modes herausspielen koennen, und dann kannst du genauso gut Pentatonik dudeln.
    Also: Herleiten ist ok, aber sei dir bewusst, was du spielst. Ansonsten kannst du's nicht anwenden. Ich habe meistens nicht die Zeit mir zu ueberlegen, welche die "Muttertonleiter" ist, und wieviele vorzeichen die hat etc.
     
  5. Bassistenschwein

    Bassistenschwein Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 16.01.08   #5
    Um sie blind als Griffmuster/Patterns zu beherrschen, finde ich Orgeltiers Lern-Methode (also phrgisch = moll mit b2) ebenfalls am sinnvollsten. Zur (modalen) Improvisation nach Leadsheet reicht es die Tonika zu suchen und dann einfach den Tonvorrat der zugehörigen Dur tonleiter auf die einzelnen Akkordgrundtöne zu beziehen.
     
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