Fragen zu Pentatoniken

von Guitarman2005, 07.01.08.

  1. Guitarman2005

    Guitarman2005 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.08   #1
    hi,
    ich möchte so langsam anfangen das improvisieren zu lernen.
    habe jetzt seit 2 jahren gitarrenunterricht, aber dort kriege ich das irgendwie nicht beigebracht.. also er gibt mir da immer einfach nur tabs zu einem song, spielt ihn mir vor, ich lerne ihn dann und er sagt mir was ich beim spielen falsch mache... das wars dann aber auch leider schon...

    ich habe mir jetzt deswegen selbst mal die a moll pentatonik angeschaut und kann sie jetzt ganz gut auswendig...

    jetzt meine fragen:
    1) Welche Tonlage müssen die Stücke haben, zu denen ich mit der a moll pentatonik spielen kann? Und vor allem: Wie erkenne ich, in welcher Tonlage ein Lied steht?

    2) Muss ich mit jedem Akkordwechsel auch die "lage" innerhalb der Pentatonik wechseln? Also z.B. vom 5. zum 12. bund oder so

    3) gibt es irgenwelche tricks wie man ein gut klingendes pentatonik solo hinbekommt? oder kommt das einfach dann mit der erfahrung, dass man weiß, was für läufe man einbringen kann, welche noten sich gut kombinieren lassen, etc?

    4) baut man sein solospiel mit allgemeinen immer auf pentatoniken auf oder wie kann man sich da sonst orientieren?


    danke schonmal für eure antworten!
     
  2. XenoTron

    XenoTron Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.08   #2
    Die Tonlage eines Liedes erkennst du anhand der verwendeten Akkorde. Dazu gibt es ein visuelles Hilfsmittel. Den Quintenzirkel.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Quintenzirkel

    Nein. es reicht völlig aus eine Pentatonik passend zu der aktuellen Tonart zu spielen. Das was du meinst sind Arpeggios, das sind quasi als Tonleiter gespiele Akkorde. Welche der Pentatonik Patterns du verwendest liegt ganz alleine bei dir. Das sind nur diese 5 Töne verteilt auf dem gesammten Griffbrett und zur besseren Übersicht in "Muster" gepackt
    http://de.wikipedia.org/wiki/Arpeggio

    Deinen Guitarheros zuhören und lernen. Selbst viel zu backing tracks improvisieren. Hier im Forum gibt es viele Workshops für Impro.
    Ausserdem benutze ich diese Workshops für Pentatonik übung:
    http://www.planet-guitar.de/ Da auf Workshops, da gibt Pentatonik bis die Finger abfaulen.

    Da gibts schweineviele Möglichkeiten. Um ein Paar zu nennen:
    Dur/Molltonleiter, BLuestonleiter, Pentatonik, Arpeggios, Kirchentonleiter, Akkorde. Orientieren kann man sich da schwer. Es hilft einfach alles mal gemacht zu haben um einen Überblick zu haben. Bei vielen sachen erschließt sich der zusammenhang erst, wenn man es mal probiert hat.

    Ich hoffe ich konnte helfen
     
  3. -=Mantas=-

    -=Mantas=- Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.08   #3
    Äh,sorry dass ich das jez sag aber wechsel deinen gitarrenlehrer/in).
    Wenn der dir in 2 Jahren noch keine Pentatonik beigebracht hat,und du der meinung bist dass er/sie das auch nicht wird...wieso gehst du dann überhaupt noch in gitarrenunterricht und zahlst teuer geld für? Nur damit dir gesagt wird was du falsch machst?:rolleyes:
    Kann ich grad nicht verstehen:eek:

    Zu 2,3 und 4:
    2:Meinst du jetzt die Pattern? Wenn ja,Nein! Ist egal welches Pattern du wann verwendest muss soweit ich weiß nur in der richtigen Tonlage (oder Art?) sein. Heißt wenn du Am Akkorde hast,spielt dein Partner das Solo in der A Moll Pentatonik,aber dann ist es egal welches Pattern er nimmt.
    3: Nein,denn sonst würds ja nicht improvisieren heißen.Ist eig nur Erfahrung,und ein gutes Gehör nötig.Kein Anfänger wird nachdem er die Pentatonik kennengelernt hat gleich ein super Vai-solo improvisieren können.
    4.Meistens,entweder in der Pentatonik oder in der normalen Tonleiter.gibt aber auch Ausnahmen bzw Ausnahmstöne.Ich denk aber bei den millionen solis die es gibt kanst du da nix genaues sagen außer dass da recht viele Töne zusammenpassen und denne auch in er Pentatonik sind.

    Hoffe konnt helfen..
    Mantas

    Edit: Hm war wohl jmd schneller...:rolleyes:
     
  4. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 07.01.08   #4
    Hi guitarman,

    yu - wenn Du nicht jemand brauchst, der Dir unbedingt vorkaut, was Du machen must, wenn Du selbst lesen kannst und Interesse hast - brauchst Du diesen gitarrenlehrer nicht mehr! Bzw.: Hast Du denn mal mit ihm darüber gesprochen und was meint er denn dazu?

    Schau Dich mal im Gitarrenanfänger-Bereich und im Harmonie-Bereich um - es gibt da workshops, FAQs und threads, wo genau auf Deine Fragen eingegangen wird.

    Ich weiß nicht, wie Du übst und welche Möglichkeiten Du hast - aber sowas wie ne "Play-along-CD" oder mal ein "guitar" -Heft kaufen (da ist immer ne CD zum Üben mit bei) - zu Hause auflegen und dann darüber improvisieren - das schult ungemein. Denn Du hast sozusagen eine Vorlage und gleichzeitig kannst Du davon abweichen und selbst was suchen und drittens macht es auch noch mehr Spaß als nur alleine vor Dich hinzududeln.

    x-Riff
     
  5. -=Mantas=-

    -=Mantas=- Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.08   #5
    Oder was ein super Tip (nicht nur für dich sondern auch für fortgeschirttene )auch ist
    ist www.jamcenter.com
     
  6. Guitarman2005

    Guitarman2005 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.08   #6
    Mein problem is, dass das was ich "improvisiere" immer irgendwie gleich klingt... also es is immer rythmisch und von den gespielten noten her sozusagen "ein fluss"... weiß nich wie ichs beschreiben soll...
    habs einfach mal aufgenommen:
    http://rapidshare.de/files/38236843/improtest.mp3.html

    bitte davon absehen, dass das alles total unsauber is, hab mir die pentatonik erst seit gestern angeschaut...

    aber ich hab das gefühl selbst wenn ich das noch ewig übe, da wird immer was rauskommen, was irgendwie so klingt...
     
  7. marcrizzo

    marcrizzo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.08   #7
    die tonart des liedes erkennt man am ersten ton und akkord und am letzten ton und akkord. schwieriger wirds wenn tonartwechsel sind.

    mfg
     
  8. Mr. Bullinsky

    Mr. Bullinsky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.08   #8
     
  9. XenoTron

    XenoTron Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.08   #9
    Sorry wenn ich dir da wiedersprechen muss Mr. Bullinsky.
    Eine Pentatonik in der jeweils richtigen Tonart besteht PRO Tonart eben nur aus 5 Tönen. (Penta =5) Das das pro Tonart andere töne sind stimmt. Diese töne umfassen zwar mehrere Oktaven es sind aber immer die selben 5 töne pro Grundton. Ändert sich die Tonart ändern sich natürlich auch die Töne wie beispielsweise beim wechsel von C-Dur Tonleiter auf G-Dur Tonleiter die nahezu identisch sind bis auf genau einen Ton.
    Jedoch ändert sich durch die jeweilige Tonart keinesfalls eines der Pentatonik Patterns. Nur sind die Grundtöne eben andere auf denen das jeweilige Pattern aufgebaut ist. Das man die passend zur jeweiligen Tonart verschieben muss, dieses Wissen habe ich wohl einfach vorausgesetzt wenn man schon so fragt :)

    Ich nehme an du hast mich einfach falsch verstanden.
     
  10. cikl

    cikl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.08   #10
    Nein, das war auch nicht so gemeint. Musst du mißverstanden haben. Es ging um die fünf Töne einer pentatonischen Tonleiter (z.B. a-moll Pentatonik) und um die verschiedenen Griffpatterns dieser Töne auf dem Griffbrett.
    Und eine pentatonische Tonleiter hat nunmal, wie der Name schon sagt, nur fünf Töne :p. Eine erweiterte Pentatonik ist nunmal keine wirkliche pentatonische Tonleiter mehr. Und vom Prinzip her leiten sich alle abendlländischen konventionellen Tonleitern von der Dur-Tonleiter ab.

    Edit: zu langsam...
     
  11. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.01.08   #11
    Hi guitarman,

    über das Improvisieren, speziell in Verbindung bzw. auf Grundlage von Pentas gibt es hier einen workshop - schau da mal rein.

    Ansonsten verwundert mich das ehrlich gesagt nicht.
    Improvisation ist eine mehr oder weniger spontane neue Kombination aus vorhandenen Mustern/patterns und Techniken. Je größer der Vorrat, je schneller er aufgerufen werden kann, je größer die Bandbreite und Erfahrung (und eine gewisse Musikalität) > desto reizvoller und vielfältiger halt die Improvisation.

    Zumal bei vielen Musikern der richtige Schub einfach dann kommt, wenn sie in einer Band spielen. Was man zu Hause daddelt - wen kümmert´s?

    Vielleicht sollte das der nächste Schritt für Dich sein.
    Vielleicht gefällt es Dir gar nicht, immer nur für Dich zu spielen, einen song nach dem anderen abzuhaken und immer nur in Deinem eigenen Saft zu schmoren?

    Kann ich mir gut vorstellen.

    x-Riff
     
  12. Mr. Bullinsky

    Mr. Bullinsky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.08   #12
    Ja, ich hab dich falsch verstanden... Ich dachte, du willst uns sagen, dass es grundsätzlich immer die gleichen fünf Töne sind... Du hast recht. Sorry.
     
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