Freeware Gitarren VST für Metal-Riffs

rynnon
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Hallo, ich suche nach einem E-Gitarre-VSTI, mit dem ich harte Death Metal/ Nu Metal/ Metalcore-Riffs hinbekomme. Ich benutze bisher die Clean Guitar von DSK Electric GuitarZ sowie den Amp-Simulator, der bei Cubase mitgeliefert wird. Ich denke, dass diese Plugins es nicht tun (gerade bei 16telnoten), es liegt aber sicher auch daran, dass ich nicht so viel davon verstehe einen fetten Gitarrensound zu programmieren. Eher cleane Akkorde und Lead-Parts gehen damit einigermaßen, aber verzerrte Riffs mit 16tel Noten klingen einfach nicht gut.

Hat jemand Tipps?

Der Königsweg wäre natürlich, die Gitarre selbst einzuspielen und dann nachzubearbeiten, aber ich spiele E-BASS und nicht Gitarre (und hab auch kein Geld mir eine E-Gitarre zu kaufen), und kenne halt auch keine Metal-Gitarristen die ständig Zeit und Lust haben mir irgendwelche Riffs einzuspielen.

Achja: Es muss freeware sein!
 
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Nerezza
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Mit freeware ist das in der Tat schwierig. Es gibr einige (ziemlich teure) Sachen, die man kaufen kann. Aber mit freeware wird es momentan bastelei bleiben oder auf beschränkte Demos hinaus laufen (ich lasse mich gerne eines besseren belehren ;)). Du könntest statt dem Amp-Simulator von Cubase (den ich persönlich nicht wirklich gelungen finde) mal gegen SimulAnalog austauschen. Kein schönes GUI, dafür klingts gut ;)

Das Sugar Bytes Teil klingt zwar nicht schlecht, aber Timeout nach 30 min und 30 Tagen? Wäre für mich keine Lösung.

Grüße
Nerezza
 
Telefunky
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wenn es freeware sein muss, dann nimm die Simulation von Lepoule für Amp und Speaker.
bei der 'Gitarre' musst du ein wenig Phantasie entwickeln bzw um die Ecke denken.
Cleane FM E-Pianos mit knackigem attack sind eine gute Basis. (geht aber im Prinzip mit jedem 'sauberen' Synth)
Etwas experimentieren, wie decay und release einzustellen sind - und du merkst nach kurzer Zeit, was in welche Richtung geht.
FM hat den Vorteil, dass sich mit de-tuning und ggf unharmonischen Komponenten recht realistische Überlagerung ergeben.
FM-Heaven ist ein guter Vertreter.

Das Ergebnis ist verblüffend echt, der 'Effekt', der eine Gitarre vermuten lässt, entsteht vor allem durch das Amp Verhalten.
(der Verlauf von drive und Sättigung).
LePoule ist zwar gut für umme, aber als AmpSim Kinderkram - ich würde die rund 50 Euro für Scuffhams S-Gear lockermachen.
Das ist durchaus auch für Bass interessant - und verputzt die oft gelobten Softube Emulationen (native, 4-facher Preis) zum Frühstück.
Ganz im Ernst: LePou versus Scuffham wäre auf dem Bass etwa einen Behringer 3000 gegen einen Ampeg SVT antreten zu lassen. :D

cheers, Tom
 
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Wie heissts so schön: Die Sample libary versteckt, dass man keine Freunde hat :)
Das wird aber denke ich immer nur ein Mittelweg sein und nie wirklich "geile" Ergebnisse erzielen.

Klar, wenn jetzt jemand zu mir kommt und sagt "spiel mal, was ich mir ausgedacht habe" hätte ich, wenn er mir nicht entsprechende Vergütung zukommen lässt, auch nicht wirklich lust, mir da den Arsch für aufzureissen.
Aber niemand wird behaupten, dass es nicht eine Fülle an fähigen und spielwilligen, wen nicht gar -wütigen Gitarristen gibt. Erste Anlaufstelle wäre hier wohl die Musikersuche.
So lernt man neue Leute kennen, was in Musikerkreisen eh nie verkehrt ist, denn vll erinnert sich der eine oder andere dann doch an dich, wenns um was geht (aka "kennst du zufällig einen guten Bassisten, der für 2 Shows vertreten könnte?"). Und: Du wirst damit die deutlich geileren Ergebnisse erzielen.

Klar muss man sich mit den Leuten auseinandersetzen und es ist nicht gesagt, dass es menschlich wie musikalisch passt, aber bei x Milliarden Menschen auf der Welt wird sich schon was finden :)
Und das Argument "gibt nicht so viele Gitarristen wie Menschen" zählt nicht wirklich: Wie viele Software für Drums aus der dose gibt es und wie viel Software für Gitte aus der Dose? Das verhältnis zeigt: Drummer sind noch deutlich schwerer zu finden ^^

Ich als ehemaliger Drummer stand vor einer Zeit vor genau dem selben Problem und habe da auch viel mit verschidener Software rumprobiert. Aber gerade Gitarren klingen damit meistens ziemlich steril, wenn man nicht extremst viel Aufwand reinstecken möchte. Mich haben die Ergebnisse jedenfalls nicht überzeugt.

@Telefunky: Die Scuffhams Sims kannte ich noch garnicht. Ich muss sagen, mit den Lepou-Sounds war ich bis jetzt (mit den Redwire impulsen als Cabinet) immer sehr zufrieden.

So Far...
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ja, die Cabinets verschleiern da einiges... bzw machen es erträglich ;)
die reine Amp-Sim von LePou ist richtig flach, komplett leblos - aber er nimmt kein Geld und somit auch kein Grund zur Klage
ich habe beim Scuffham auch die Effekte und Cabinets abgestellt und dann beide mit denselben Signalen gefüttert.
(übrigens ähnliche clean Synth Sounds wie ober erwähnt - einfach weil das 100% reproduzierbar ist)
es ist erstaunlich, welche Artikulation und Farbe Scuffham da reinbringt - ich bin da ansonsten auf der DSP Seite echt verwöhnt.
S-Gear ist da echt auf Augenhöhe, hätt' ich nicht gedacht.
Wenn man sich die berufliche Vita des Mannes durchliest, klärt sich aber einiges ganz von selbst.
Ein absoluter crack was echte Amps angeht... und genau das merkt man der Emulation an.
Wie gesagt Softube hat da nicht den Hauch einer Chance und manche heben es hier scherzhaft 'Kemper für Arme' genannt. ;)
Der Preis ist nebenbei durch den Direktvertrieb überaus fair.

cheers, Tom
 
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Also zum Thema Gitarren programmieren kann ich leider nichts beisteuern weil ich davon keine Ahnung hab.
Allerdings kenn ich mich ziemlich gut mit Freeware VSTs aus ;)
Nach langem und ausgiebigem testen hat mir der TSE X30 (Engl e530 Sim.) in Verbindung mit dem Impulseloader LeCab und den kalthallen Impulsen am besten gefallen.
Hab damit auch mal n Demovideo aufgenommen : http://www.youtube.com/watch?v=L_Gv6H1jriU&hd=1

Mfg
 
rynnon
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wenn es freeware sein muss, dann nimm die Simulation von Lepoule für Amp und Speaker.
bei der 'Gitarre' musst du ein wenig Phantasie entwickeln bzw um die Ecke denken.
Cleane FM E-Pianos mit knackigem attack sind eine gute Basis. (geht aber im Prinzip mit jedem 'sauberen' Synth)
Etwas experimentieren, wie decay und release einzustellen sind - und du merkst nach kurzer Zeit, was in welche Richtung geht.
FM hat den Vorteil, dass sich mit de-tuning und ggf unharmonischen Komponenten recht realistische Überlagerung ergeben.
FM-Heaven ist ein guter Vertreter.

Das Ergebnis ist verblüffend echt, der 'Effekt', der eine Gitarre vermuten lässt, entsteht vor allem durch das Amp Verhalten.
(der Verlauf von drive und Sättigung).
LePoule ist zwar gut für umme, aber als AmpSim Kinderkram - ich würde die rund 50 Euro für Scuffhams S-Gear lockermachen.
Das ist durchaus auch für Bass interessant - und verputzt die oft gelobten Softube Emulationen (native, 4-facher Preis) zum Frühstück.
Ganz im Ernst: LePou versus Scuffham wäre auf dem Bass etwa einen Behringer 3000 gegen einen Ampeg SVT antreten zu lassen. :D
cheers, Tom
danke für den tipp! zur ampsim: da ich einen feinen markbass verstärker habe, brauche ich nicht wirklich ne Software-Ampsim für E-Bass, da reicht ne Cabsim (=> LeCab)

Das wird aber denke ich immer nur ein Mittelweg sein und nie wirklich "geile" Ergebnisse erzielen. Klar, wenn jetzt jemand zu mir kommt und sagt "spiel mal, was ich mir ausgedacht habe" hätte ich, wenn er mir nicht entsprechende Vergütung zukommen lässt, auch nicht wirklich lust, mir da den Arsch für aufzureissen.
Aber niemand wird behaupten, dass es nicht eine Fülle an fähigen und spielwilligen, wen nicht gar -wütigen Gitarristen gibt. Erste Anlaufstelle wäre hier wohl die Musikersuche.
So lernt man neue Leute kennen, was in Musikerkreisen eh nie verkehrt ist, denn vll erinnert sich der eine oder andere dann doch an dich, wenns um was geht (aka "kennst du zufällig einen guten Bassisten, der für 2 Shows vertreten könnte?"). Und: Du wirst damit die deutlich geileren Ergebnisse erzielen.

Klar muss man sich mit den Leuten auseinandersetzen und es ist nicht gesagt, dass es menschlich wie musikalisch passt, aber bei x Milliarden Menschen auf der Welt wird sich schon was finden :)
Und das Argument "gibt nicht so viele Gitarristen wie Menschen" zählt nicht wirklich: Wie viele Software für Drums aus der dose gibt es und wie viel Software für Gitte aus der Dose? Das verhältnis zeigt: Drummer sind noch deutlich schwerer zu finden ^^

Ich als ehemaliger Drummer stand vor einer Zeit vor genau dem selben Problem und habe da auch viel mit verschidener Software rumprobiert. Aber gerade Gitarren klingen damit meistens ziemlich steril, wenn man nicht extremst viel Aufwand reinstecken möchte. Mich haben die Ergebnisse jedenfalls nicht überzeugt.
Du hast wahrscheinlich recht, werde das auch mal ausprobieren, ABER: ich habe zur Zeit einfach noch nicht genug Ahnung vom Rockmusikmachen, und je schlechter die Arrangements sind, desto schwieriger wird es, die Gitarristen die was drauf haben zu motivieren, bzw. überhaupt klar zu machen was ich mir vorstelle. Ich will mich halt erst einmal mit meinem Sequencer austoben (und mir klar werden, was ich eigentlich will und was davon ich auch mit Bass-Parts begleiten kann), bevor ich mich mit realen Menschen beschäftige - ich bin da leider auch selbst sehr unzuverlässig.
was die schlagzeuger betrifft: davon kann ich ein lied singen, da wird sehr häufig der mitbewohner o.ä. ans E-Drum gesetzt. Es hat ja auch nicht jeder die Möglichkeit, in seiner Mietwohnung Schlagzeug zu spielen ... darüber hinaus lässt sich Schlagzeug aber auch einfach besser samplen als Gitarre >: ]

Also zum Thema Gitarren programmieren kann ich leider nichts beisteuern weil ich davon keine Ahnung hab.
Allerdings kenn ich mich ziemlich gut mit Freeware VSTs aus ;)
Nach langem und ausgiebigem testen hat mir der TSE X30 (Engl e530 Sim.) in Verbindung mit dem Impulseloader LeCab und den kalthallen Impulsen am besten gefallen.
Hab damit auch mal n Demovideo aufgenommen : http://www.youtube.com/watch?v=L_Gv6H1jriU&hd=1Mfg
das klingt tatsächlich recht gut! den LeCab hatte ich schon im Auge, aber leider braucht man erst ein Signal, bevor man die Box aufdrehen kann - sonst gibts nur Rauschen :D
 
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darüber hinaus lässt sich Schlagzeug aber auch einfach besser samplen als Gitarre >: ]

Das halte ich für ein Gerücht. Ich meine wie anspruchsvoll ist die korrekte Mikrophonierung eines Drumkits? Ein geiler Raum, die Positionierung der Drums, zig mic, die alle gut klingen müssen und korrekt positioniert sind, einphasen, ... und und und

Gitarre: Einfach rein in ne halbwegs vernünftige DI und ab gehts. Klar kann man da auch viel falsch machen, aber vom reinen Aufwand her sind Drums denke ich ne ganz andere Größenordnung.

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das mit dem Aufwand würde ich unterschreiben - selbst für Drum Nachbearbeitung...

danke für den tipp! zur ampsim: da ich einen feinen markbass verstärker habe, brauche ich nicht wirklich ne Software-Ampsim für E-Bass, da reicht ne Cabsim (=> LeCab) ...
stimmt, ich dachte auch mehr Richtung Amp-Effekt.
Zerre ist sehr detailliert zu tunen und der Delay/Chorus Teil macht auch einen guten Eindruck.
Ist auch bildschirmtechnisch gut organisiert (incl diesem Impuls-Antwort Lader)

cheers, Tom
 
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Das halte ich für ein Gerücht. Ich meine wie anspruchsvoll ist die korrekte Mikrophonierung eines Drumkits? Ein geiler Raum, die Positionierung der Drums, zig mic, die alle gut klingen müssen und korrekt positioniert sind, einphasen, ... und und und

Gitarre: Einfach rein in ne halbwegs vernünftige DI und ab gehts. Klar kann man da auch viel falsch machen, aber vom reinen Aufwand her sind Drums denke ich ne ganz andere Größenordnung.

Was die Aufnahme betrifft, ist Schlagzeug sicherlich das Aufwändigere, aber beim Samplen kommt es ja vor allem darauf an, dass man möglichst viele der vorhandenen Einzeltöne zur Verfügung hat - bei ner Gitarre hat man bestenfalls ein Riffintro oder eine kurze Leadpassage, da kann man mMn nicht so viel mit anstellen - wenn man dagegen ein Schlagzeug hat, das alleine spielt, kann man fast alle relevanten Töne isolieren UND hat dann auch noch die maximale Länge der Töne, da diese ja, außer den Becken, nicht sehr lange klingen. Zumindest was Bassdrum, Hihats und Snare betrifft hat man dann alles, was man braucht, um jeden beliebigen Rhythmus zu erzeugen. Natürlich fällt dann irgendwann auf, dass es da keine Anschlagsdynamik gibt (insofern, dass bei unterschiedlicher Anschlagsstärke unterschiedliche Klangfarben entstehen), aber das ist häufig zu vernachlässigen, im Vergleich mit den Problemen die man mit Gitarren hat.
Achja: Mit "Samplen" meine ich, dass ich die Abschnitte aus einem schon vorhandenen Stück, das in der Regel nicht mir gehört, entnehme. Je nachdem wie viel man bearbeitet ist das natürlich eine rechtliche Grauzone, aber bei mir bleibt selten ein Ton auf dem anderen - Riffs, Melodien, Rhythmen usw werden also nicht entnommen.
 
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Unter dem Gesichtspunkt hast du natürlich recht :)
Ich bezog mich jetzt mehr auf die Erstellung der Samples als auf das "Was kann ich dann aus den Sounds basten".

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Was noch nicht vorgeschlagen wurde: Independence Free von Magix. Es beinhaltet auch verzerrte Gitarren. Und da es nichts kostet, steht ein antesten nichts im Weg.

Ein Umweg bzw. Alternative wären evtl. noch verschiedene Midi-Soundfonts, die gute verzerrte Gitarren beinhalten.

edit: Verdammt, wieso antworte ich überhaupt auf das alte Ding... ich brauche mehr Schlaf! XD
 
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