fünfsaitig mit viersaitig spielen

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Hey Leute ich hab n übles Problem!
Wisst ihr was man macht wenn man mit nem viersaitigen bass nen fünfsaiterstück spielen will?danke schon mal für eure antworten is echt wichtig^^:great:
 
Eigenschaft
 
1. möglichkeit: die Oktaven zu den Noten die da sind spielen. Da klingt alles halt höher.
2. Möglichkeit: Du kaufst dir nen 5-Saiter.
3. Möglichkeit: auf Drop-B stimmen (oder je nachdem kann auch sein dass die B/H-Saite
auf Egestimmt ist dann muss du halt auf der G Seite ab dem 5. Bund spielen was da
C-Saite steht)
 
Stimm doch deinen Bass einfach tiefer. So tief wie du es brauchst. Die wenigstens Lieder, in denen Töne vorkommen die tiefer als die Standardstimmung eines Viersaiters sind, gehen wirklich bis zum tiefen H. Bei den meisten Liedern kommst du mit Downtunings mit der tiefsten Saite auf D oder D# und den restlichen Saiten im Quintenabstand aus, manchmal musst du auch auf C runterstimmen, wie gut das dann halt klingt, kommt letztendlich auch auf die Saiten an, die du verwendest. Wenn du aber regelmäßig mit einem Downtuning und dann wieder Lieder in Standardstimmung spielen willst, würde es sich empfehlen, entweder einen Viersaiter für die tiefen Stimmungen zusätzlich zu kaufen, oder gleich einen Fünfsaiter, preislich macht das oft auch gar nicht so viel aus. ;)
 
ok...also die zweite möglichkeit schliess ich mal aus^^
1.kein geld
2.vier saiten rulen:rock::rock:

was meinst du mit die oktaven dazu spieln^^?sry aber aber ich bin noch nich so lang im geschäft und harmonielehre bin ich noch net so der held:p

und zu drittens: was is drop b?:eek:
trotzdem danke^^
 
Driver 8 schrieb:
Stimm doch deinen Bass einfach tiefer. So tief wie du es brauchst. Die wenigstens Lieder, in denen Töne vorkommen die tiefer als die Standardstimmung eines Viersaiters sind, gehen wirklich bis zum tiefen H. Bei den meisten Liedern kommst du mit Downtunings mit der tiefsten Saite auf D oder D# und den restlichen Saiten im Quintenabstand aus, manchmal musst du auch auf C runterstimmen, wie gut das dann halt klingt, kommt letztendlich auch auf die Saiten an, die du verwendest. Wenn du aber regelmäßig mit einem Downtuning und dann wieder Lieder in Standardstimmung spielen willst, würde es sich empfehlen, entweder einen Viersaiter für die tiefen Stimmungen zusätzlich zu kaufen, oder gleich einen Fünfsaiter, preislich macht das oft auch gar nicht so viel aus. ;)

naja also nen zweiten viersaiter hätt ich...aber der is net ganz so gut wie mein eigentlicher...muss mir ma nen stimmgerät zulegen dann mach ich des.....und was muss es dann anzeigen wenn ich den viersaiter so stimmen will?
 
Kennst du powerchords von der Gitte?
------3---- =Oktave
------3---- =Quinte
------1---- =Note

Die Oktave ist die Note die gespielt wird nur eben höher.
 
dyinginyourarms schrieb:
naja also nen zweiten viersaiter hätt ich...aber der is net ganz so gut wie mein eigentlicher...muss mir ma nen stimmgerät zulegen dann mach ich des.....und was muss es dann anzeigen wenn ich den viersaiter so stimmen will?

Die fünfsaiter haben Standartstimmung B/H. Um die auf deinem 4-Saiter zu stimmen brauchst du erstmal andere Saiten weil die normalen wohl ins labbern kommen. dazu gibts auber schon einige Threads musst mal sufu benutzen.
Dein stimmgerät müsste dann angeben für die
1. Saite: B
2. Saite: E
3. Saite: A
4. Saite: D
 
Metallica1989 schrieb:
Kennst du powerchords von der Gitte?
------3---- =Oktave
------3---- =Quinte
------1---- =Note

Die Oktave ist die Note die gespielt wird nur eben höher.

ok...aber des brauch jetz doch grösseren erklärungsbedarf:rolleyes: sry
 
Metallica1989 schrieb:
Die fünfsaiter haben Standartstimmung B/H. Um die auf deinem 4-Saiter zu stimmen brauchst du erstmal andere Saiten weil die normalen wohl ins labbern kommen. dazu gibts auber schon einige Threads musst mal sufu benutzen.
Dein stimmgerät müsste dann angeben für die
1. Saite: B
2. Saite: E
3. Saite: A
4. Saite: D

also meinst du ich sollte nen satz dikere saiten kaufen....dass also ne tiefere...müsste c sein dazukommt und die a wegfällt?
 
Diese Striche das sind deine Saiten. Von unten nach oben EAD (g hab ich weggelassen)
Jetz greiftst du den griff. 1 ist der erste Bund und 3 steht für den 3. bund. Du machst damit einen Akkord. Mit dem Akkord der da steht kann man bei Gitarren eigentlich alles an Griffen spieln.
So und du hast dann eben die Finger auf der Note, Quinte, und der Oktave.
 
Kleiner Tipp, wie ich mich auf meinem Griffbrett zurecht finde, wenn ich Oktaven suche.
Eine Oktave höher: 1. Du gehst zwei Saiten höher, und zwei Bünde nach rechts. (Bsp: Das tiefte F, das du bei Standardstimmung hast, liegt auf dem 1. Bund der E-Saite, demnach liegt das nächst höhere F auf dem 3. Bund der D-Saite.)
2. Du gehst eine Saite höher und 7 Bünde nach rechts. (Bsp: Tiefstes F auf dem 1.Bund der E-Saite, nächst höheres ist also auch auf dem 8. Bund der A-Saite.)
3. Du gehst 12 Bünde nach rechts. (Um beim F zu bleiben, 1. Bund E-Saite, nächst höheres liegt auch auf dem 13. Bund der E-Saite.)
Statt "X Bünde nach rechts" könnte man auch "X Bünde höher" sagen, wollte dir das jetzt nur mal simpler beschreiben. Wnn du Linkshänder bist, musst du halt nach links gehen. ;)
Alle diese drei höheren F sind tonal gesehen die gleichen, auf Grund der unterschiedlichen Dicke der Saiten klingen sie jedoch anders. Probier es ruhig mal aus. Welches du spielst, hängt vom Sound ab, den du erzielen willst, oder was am einfachsten zu Greifen ist, es ist ganz einfach nicht immer möglich, die Oktave auf der gleichen Saite zu greifen, da du nicht die Zeit hast, so mit der Hand über das Griffbrett zu fliegen, wenn du Riffs spielst. ;)



PS: Bitte mitdenken! Evtl. habe ich mich bei den ganzen Bünden usw. vertippt oder versehentlich um einen vertan, dürfte eigentlich nicht sein, könnte aber vorkommen!
 
Also am besten kaufst du dir tatsächlich dickere Saiten.

Ideal wäre natürlich ein 5-Saiter-Satz, da hast du direkt das tiefe B dabei, und die Saiten labbern nicht.
Nachteil: Evtl. musst du den Sattel nachfeilen, damit die Saite reinpasst.
Ausserdem kann es sein, dass deine PU das tiefe B nicht wirklich gut übertragen, da dein 4-Saiter auf solche Frequenzen nicht ausgelegt ist.

Ein derart arges Runterstimmen halte ich persönlich auf die Dauer für nicht empfehlenswert, da die Saiten doch arg ans Labbern kommen.
Es gibt auch Gerüchte, dass es nicht so toll für den Hals sein soll, doch das halte ich eher für vernachlässigbar.

Also um wirklich ordentlich mit derart tiefen Tönen zu spielen, würde ich schon eher zum 5-Saiter raten.
Es bringt letztendlich nichts als Vorteile.

Klar, wenn man das Geld nicht hat, dann muss man halt versuchen, irgendwie anders das tiefe B zu spielen, aber aus Imagegründen den 5-Saiter zu verschmähen...
 
Zack schrieb:
Ausserdem kann es sein, dass deine PU das tiefe B nicht wirklich gut übertragen, da dein 4-Saiter auf solche Frequenzen nicht ausgelegt ist.

Übertragen dürften die PUs schon, die Frage ist eher, ob der Sound paßt. Schlimmer ist aber daß...

Es gibt auch Gerüchte, dass es nicht so toll für den Hals sein soll, doch das halte ich eher für vernachlässigbar.

... umgekehrt, der Hals, speziell die Kopfplatte, nicht stabil genug sein kann und Schwingungen versaubeutelt. Die Halskrümmung kann man vielleicht hinbiegen (bad pun), aber verstärkende Laminate auf einer Kopfplatte anbringen lohnt meist nicht. Dasselbe gilt auch für A-Tunings auf 5- & 6-Saitern, bei manchen ist eben knapp unter 'm H Ende im Gelände.

Aber selbst wenn's geht: HEAD auf'm 4-Saiter finde ich persönlich zu anstrengend. In dem Register klingen zudem 5- & 6-Saiter auch oft schon aufgrund der höheren Masse runder.

Als Kompromiß schlage ich vor (und hab' das auch selbst jahrelang), mit dickeren Saiten (110"er E-Saite wäre genehm) auf DGCF (alles 1 Ganzton unter Standard EADG) 'runterzustimmen. Was dann immer noch nach unten hin fehlt, spielt man dann eben in der Oktave. Aber wenigstens geht das mit vernünftigen Fingersätzen.
 
Achso, dann ist es eher so, dass der Hals zwar nicht darunter leidet, aber aufgrund der fehlenden Stabilität die Schwingungen wegnimmt, richtig?
 
Zack schrieb:
Achso, dann ist es eher so, dass der Hals zwar nicht darunter leidet, aber aufgrund der fehlenden Stabilität die Schwingungen wegnimmt, richtig?

Die gute Nachricht ist: Wenn der Bass entsprechend gut konstruiert ist, passiert natürlich beides nicht unbedingt.

Die schlechte Nachricht ist: Bei nicht so gut konstruierten Bässen ist die größte Wahrscheinlichkeit, daß er die tiefsten Töne "verschluckt".

Die noch schlechtere Nachricht ist: Wenn's noch ärger wird, dann erträgt er natürlich auch womöglich die erhöhte Saitenspannung nicht.
 
Heike schrieb:
Die noch schlechtere Nachricht ist: Wenn's noch ärger wird, dann erträgt er natürlich auch womöglich die erhöhte Saitenspannung nicht.

Ist es nicht so, daß die Saitenspannung sogar abnimmt, wenn man einen 4-Saiter die HEAD Saiten eines 5-Saitersatzes aufzieht und entsprechend stimmt?

Hier im Forum wurde dies schonmal gut begründet behauptet.

Gruesse, Pablo
 
palmann schrieb:
Ist es nicht so, daß die Saitenspannung sogar abnimmt, wenn man einen 4-Saiter die HEAD Saiten eines 5-Saitersatzes aufzieht und entsprechend stimmt?

Kommt auf die Saiten an. Manche Hersteller geben ja den Saitenzug an, muß man nur aufaddieren.
 
Im normalfall wird die Saitenspannung bei HEAD gerunger als bei mormal. Das war bei mir auch so, ich habe von 45-105 auf 65-135 gewechselt.
 

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