Für (Wieder-)Einstieg 2023 -> Wohnzimmer-Amp, Lern-Apps, SC für Fender JagStang?

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jfriedhoff
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Hallo liebe Musik-Boarder,

Erstmal kurze Vorstellung;
Mein Name ist Jonas, 31, wohnhaft in Antwerpen, Belgien, arbeite als Koch.
In meiner Teenager Zeit hab ich mich immer wieder im musizieren versucht aber ehrlich gesagt immer eher sehr schlecht als recht…

Lange Geschichte (Zusammenfassung/reine Fragen siehe unten):
Habe mir jetzt überlegt mal wieder ein bisschen mit dem Gitarre spielen zu beginnen.
Aus meiner Nirvana Groupie Zeit hab ich noch eine Fender JagStang (2003er Version), hab ihr damals einen neuen Humbucker spendiert (denke Seymour Duncan SH4 in Zebra) jetzt überlege ich ihr noch einen neuen Single Coil zu spendieren (Schraube gerne an Sachen rum) habt ihr da Empfehlungen?
Finde die JagStang jetzt für den Wiedereinstieg nicht verkehrt, wenn ich wirklich Lust und Spaß behalte wird sicherlich eines Tages noch was dazu kommen, aber ich denke das ist derzeit keine echte Baustelle.

Verstärker hab ich nur noch einen Bassverstärker (Behringer Ultrabass Bx1200), aber das macht ja ehrlich gesagt keinen Spaß, derzeit Spiele ich meist unverstärkt oder über Kopfhörer und die Gitarren Sachen von einem Behringer Bass V-Amp, auch alles andere als optimal oder Freude schenkend.
Also: ein Verstärker muss her, die Nachbarn sollen ihn nicht hassen, einen Kopfhörer Ausgang ist Pflicht, da ich beruflich bedingt etwas andere Zeiten habe und auch mal z.b. nachts spielen möchte ohne direkt die Polizei vor der Tür zu haben.
Aber ehrlich gesagt bin ich von dem aktuellen Markt überfordert, neben Transistor und Röhre jetzt auch noch modelling Amps wo das Auge hinschaut etc…

Wollte nächste Woche mal zum Großen musikhaus in Köln und da probieren und anschauen, aber vielleicht könnt ihr mir ja ein paar Tipps und Empfehlungen geben was sich da überhaupt so lohnt.
Bin mal auf den Marshall DSL1CR gestoßen der sich sehr gut liest?

Möchte hauptsächlich in Richtung Blues, Rock, Jazz gehen, also eher sanfter, aber vielleicht gibts in meiner Wohnung mal auch ein Nirvana revival?

Zu guter Letzt:
Heutzutage gibt ja für alles Apps, sicherlich auch zum Thema Gitarre lernen, hab derzeit mal eine Probewoche „Yousician“ und finde es echt cool, direkte Rückmeldung, von Anfang an echte Lieder, sowas hätte ich mit 12 gebraucht, nicht Frère Jacques und Sur Le Pont d‘Avignon… Habe leider nicht (regelmäßig) genug Zeit um Unterricht zu nehmen und denke das ist ein guter Kompromiss. Aber sicherlich gibts da noch bessere Apps, oder hab ich da direkt aus Glück die beste erwischt?

Zusammenfassung meiner Fragen:
1. Empfehlung für einen Single Coil für eine Fender JagStang
2. Empfehlungen zu Mietshaus geeigneten Verstärkern mit Kopfhörer Ausgang (oder gibts heutzutage andere gute spaßige Lösungen?), am liebsten antestbar im MS
3. Apps um wieder rein zu kommen

Vielen Dank im Voraus,
Jonas
 
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Hallo Jonas,

ohne Umschweife und lange Exkurse direkt zu deiner Frage Nummer 2.

Die Frage nach einem guten Combo für Dich ist weniger, ob Transistor, Röhre oder Modeler/Profiler, sondern eher welcher Modeler/Profiler.
Ganz direkt sind die Röhrenamps, auch wenn man einige gut runterpegeln kann, für eine Mietswohnung eher ungeeignet - den Gedanken habe ich mir vor kurzer Zeit schnell aus dem Kopf geschlagen. Mit einem Modeler/Profiler bist Du wahrscheinlich am flexibelsten aufgestellt, denn gerade wenn Du verschiedene echte Lieder in Yousician üben willst, wird neben einem Popsong auch sicherlich mal ein Hardrock-Song oder Metal vorkommen können und diese grundverschiedenen Sounds kannst Du mit einem Modeler/Profiler alle abdecken. Ebenso kannst Du dann auch mal tolle High Gain-Sounds in Zimmerlautstärke spielen oder jederzeit über Kopfhörer. Ich spiele seit 2013 einen Fender Mustang, die gibt es mittlerweile für ca. 60€ auf dem Gebrauchtmarkt. Combos/Combo-Serien mit denen ich selbst gute Empfehlungen gemacht habe oder die ich empfehlen kann, wären da ...

  • Fender Mustang (mittlerweile gibt es neue Modelle)
  • Yamaha THR
  • Boss Cube LX Dual Cube (Habe die Bassvariante - bin mit dem Netzteilbetrieb unzufrieden, aber der läuft seit Monaten super über 4 AA-Batterien!!! - ist somit auch tragbar)
  • Blackstar Katana
  • Blackstar ID Core Beam (Gitarre und Bass)

Im Prinzip ist die Frage was Du ausgeben möchtest/kannst.

Wenn Du gleich etwas mehr investieren möchtest, könntest Du auch eher ins Highend-Segment gehen (die Amps sind dann auch dauernd mit Software-Plugins um weitere "Modelle" erweiterbar):
  • Neural DSP
  • Headrush Prime (Habe ich seit einigen Wochen und bin extrem zufrieden - ist fast die eierlegende Wollmilchsau!)
  • Kemper

Nimm Dir Zeit, fahre zum Music Store und teste mal aus was vorhanden ist.
Eine der Hauptfragen wäre eher was an Zusatzfeatures für Dich wichtig ist? ... Metronom, Stimmgerät, Drumcomputer, Aux-Eingang, ein DI-Out zum Aufnehmen des reinen Signals am PC, ...

Die Fender JagStang wirst Du erstmal definitiv nicht ersetzen müssen und ich würde mir einen Verkauf gut überlegebn, da das gute Stück demnächst irgendwann als junges "Vintage-Instrument" gelten dürfte. Sie hat also langsam neben dem Alter ein schön eingeschwungenes und gealtertes Holz, selbst wenn sie ggf. nicht das wertvollste Sammlerstück wäre.
 
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Nimm Dir Zeit, fahre zum Music Store und teste mal aus was vorhanden ist.

Da wirst Du eh nicht darum herum kommen.

Es gibt inzwischen etliche so genannte "Bedroom Amps" (Combos), auch Röhrenamps mit eingebauten Power Soaks und mehr oder wenig vielseitig. Was für Dich passt, kannst nur Du wissen, weil das von Deinen konkreten Umständen vor Ort und Deinem Sound-Geschmack (in Kombination mit Deinem übrigen Equipment) abhängt.

Ich teste gerade
- Marshall DSL 5CR
- Marshall DSL 5C
- Vox AV15
- LINE6 Spider IV
- Engl Gigmaster 15 Combo
- Laney Cub Super 12R
- Boss Katana 50 MKII
- Hughes & Kettner Tubemeister 18 Combo 10"
- Hughes & Kettner Tubemeister 18 Twelve Combo 12"
- Blackstar HT-5R MKII neu
- Orange Rocker 15 Combo
- Carvin Vintage 33 Combo
und kann nur eines sagen: Die sind alle unterschiedlich und jeder hat irgendwie seine Stärken und Schwächen - natürlich nach meinem persönlichen Geschmack.

Dieser Test ist für mich die Alternative dazu, in Musikgeschäfte zu fahren und dort zu testen. Ich hab mich einfach auf dem Gebrauchtmarkt "bedient". Dadurch kann ich auch in Ruhe, ohne zeitlichen Druck, ohne den Aufwand, herumzufahren, in meiner Umgebung und mit meinem Equipment testen. Und "was nichts ist" wird halt einfach wieder verkauft.

Ich finde, man sollte sich von dem Gedanken lösen, dass man einmal z.B. 3 Amps je 5 Minuten im Musikgeschäft testet und vergleicht oder auf Anraten von anderen einen Amp auswählt (weder kennst Du deren Geschmack noch deren Spiel) und dass man damit dann genau den einen Amp hat, der einen auf Ewigkeit glücklich machen wird. Man wird abhängig von eigener Stimmung, vom übrigen Equipment, von der gespielten Musik immer wieder neue Stärken und Schwächen feststellen. Also einfach mal mit einem Amp anfangen und sich nicht scheuen, den auch wieder zu ersetzen. Musikertypisch entsteht eh über kurz oder lang einfach die - nennen wir es freundlich gesagt - Neugier, das hinzubekommen, was man mit dem vorhandenen Equipment nicht schafft.

Und, letztlich kann es ja auch Spaß machen, einen Weg zu gehen, statt zum Ziel zu teleportieren.
 
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Hatte ich vor einer Weile auch mal zu Hause und wieder zurückgeschickt. Da scheint es eine ungewöhnlich hohe Serienstreuung zu geben. Meiner liess sich zwar leise spielen, rauschte aber in jeder Einstellung unüberhörbar nervig. Übrigens genau das gleiche Problem beim dann getesteten Topteil aus dieser Serie.

Offenbar muss man tatsächlich ein wenig Glück haben mit dem, was man bekommt. Vielleicht gibt es ja eine Auswahl in Köln und du kannst dir einen Einwandfreien `raussuchen.
 
Schwierig, einen Rat zu geben.

Wohne im Eigenheim und kann voll aufregeln, in der Zweitwohnung habe ich auch das "Lautärkeproblem". Hier half es aber, mit den Nachbarn zu reden.
Gegen eine alte Röhre mit 12" kommt vom Klang und Glücksgefühl kein Modeler an.
Fürs Üben in der Zweitwohnung hatte ich auch den MS DSL1CR. Wie bereits geschrieben, hat der leider viele Defekte und Eigenheiten. Meiner ist, wie auch oft gelesen, nach x-Stunden ausgestiegen bzw. schaltete sich immer nach paar min aus. Klanglich ist es eher mau, aber zum Üben an sich recht gut. Der kleine Lautsprecher hat nicht viel Wumms und konnte auch mit "höheren" Lautstärken in der Wohnung spielen. Aber warm wurde ich mit dem nicht. Der Kompromiss mit Lautstärke, Bässe, Verträglichkeit fordert seinen Attribut. Besser soll der 5CR sein, man kann auch mit etwas Arbeit einen 12"er einbauen. Bedenke, dass man auch die großen Röhren mitunter leiser spielen kann, meist wenn sie getrennte Regler + Master haben.
Am liebsten spiele ich jedoch, wo es leise zugehen muss, mit dem Fender Mustang Micro. Das Ding ist so genial und man kann ihn auch mit einem vorh. Effektgerät benutzten. Mit dem Teil spiele ich regelrechte Marathonsitzungen und kann mich frei ausprobieren. Man kann damit aufnehmen und Musik auf die Kopfhörer streamen. Für knapp 90 EUR eine tolle Sache. Man fühlt sich mit Musikbegleitung wie in einer Bandprobe oder Auftritt. Gitarre mitnehmen, ins Auto, Bahn, auf die Parkbank, einfach losspielen.

Schau dir gitarrenlehreronline mal an, damit komme ich sehr gut zurecht. Didaktisch sehr gut aufbereitet und aufgebaut. Es gibt Schnupperlektionen.
 
Die Gitarre passt doch.
Wenn Du da einen anderen SC reinmachen willst, das ist wie immer Geschmackssache.
Ich mag die Quarterpounder von Seumour Dunxan.
Statt neue Verstärker würde ich ein Multieffektgerät kaufen, das kannst Du gut einige Zeit mit Bassverstärker betreiben, ohne große Abstriche beim Sound. Und wenn du dann doch einen anderen Verstärker kaufen möchtest bist du in der Auswahl freier, und das ME kannst du weiternutzen.
Hth
 
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Das wäre auch mein Tipp - ein Multieffektgerät mit ordentlichen Amp-Sims und dann über den Bass Amp lauter machen oder ohne den mit Kopfhörern spielen.
1. Empfehlung für einen Single Coil für eine Fender JagStang
Seymour Duncan SSL-1 - der klingt, vor allem zusammen mit dem SH-4 in Split-Position, richtig gut
2. Empfehlungen zu Mietshaus geeigneten Verstärkern mit Kopfhörer Ausgang (oder gibts heutzutage andere gute spaßige Lösungen?), am liebsten antestbar im MS
Siehe oben!
z.B. Boss ME-90, Line6 Pod Go, Headrush MX5, Boss GX-100, ...
Nimm eines mit FX Loop (für die 4 Kabel Methode) und spare auf einen Röhremamp mit FX Loop - das geht wirklich leise (aber auch laut!) und klingt nochmal besser als über den Bass Amp oder Kopfhörer.
Für nachts im Mietshaus geht ja eh nur Kopfhörer und da klingen die Multis am besten!
3. Apps um wieder rein zu kommen
Da kenne ich mich nicht aus, aber Yousician hört sich doch (laut diesem Artikel) gut an.
 
Moin Jonas!

Zum Pickup:
Echt Geschmacksache. Taugt der jetzige Pickup denn echt nichts? Da kann man "allgemein" eigentlich nur schwer zu irgendwas raten.
Ich selbst bin mit Pickups von Häussel oder Kloppman (aber auch schon mit diversen anderen Pickups) gut gefahren. Das hilft dir aber sicher wenig. ;-)

App:
Kann man machen, da wurde ja auch schon etwas genannt, aber da gibt es ja auch viele Online-Alternativen mit bewegten Bildern. Wenn es auch englischsprachig sein darf, dann noch viel mehr. Ab und zu eine Trainerstunde mit einem echten Menschen ist meiner Meinung nach aber durch nichts zu ersetzen. Kann ja auch ein Kumpel sein, der vielleicht mal so nett ist?

Amp:
Da kommt es auch sehr auf den individuellen Wunsch und Zweck an.
Zum reinen Üben sind die ganzen kleinen digitalen "Micro-Amps" sicher auch erstmal alle ok und praktisch.

Wenn das Ding ein bisschen erwachsener klingen soll und vielleicht doch ab und an mal irgendwo laut gespielt werden "muss", dann ist ein Combo mit ein bisschen mehr Leistung sicher nicht ganz verkehrt. Da wurden hier ja auch schon einige genannt. Ich würde vielleicht noch den Line6 Catalyst mal noch mit ausprobieren. Die ganzen digitalen Brüllwürfel sind halt gerade für deinen Zweck wirklich praktisch und (je nach Modell) auch ganz nett über Kopfhörer zu spielen. Ein Line-In für Rechner, ein smartes Phone, etc. ist auch nicht verkehrt. Haben aber auch viele schon an Bord.

Diese "Bedroom-Röhren-Amp" Geschichte ist immer mit Vorsicht zu genießen. Bei nicht wenigen Spielern entwickelt sich das zu einer mitunter "never ending story".
Da sollte man halt schon wissen, warum man genau DAS so haben möchte. Ich selbst habe da in jeder Hinsicht relativ viel Auswahl, muss aber schon ganz klar sagen, dass die digitalen Geschichten schon deutlich flexibler sind. Zum Üben und Spaß haben ist das allemal gut.

Ich gebe trotzdem ganz ungeniert zu, auch trotz aller digitalen Spielzeuge selbst immer noch so einen leichten Röhrenfetisch zu haben.
Aber das ist schon eine gewisse Liebhaberei, vor allem dann, wenn es echt nur um den von dir beschrieben Zweck geht. Kann man ja auch später immer noch machen, wenn man denn dann weiß warum. ;-)

Nur mal so zum Vergleich: Catalyst 60 = 300,00 Euronen. Erstmal alles dran, alles drin und klingt echt verblüffend gut.

Mein auf eine häusliche Lautstärke getrimmter Röhrenamp, mit unterschiedlichen Leistungsstufen und/oder einem Attenuator plus ein paar Pedale für meine klanglichen Vorlieben/Vorstellungen, Board und dem ganzen Quatsch dürfte (neu) leicht das Zehnfache kosten. Selbst mit einem sehr preiswerten Röhrenamp und zwei oder drei Pedalen sprengt man schnell die Grenze dessen, was so ein preiswertes digitales Geschwisterchen kostet. Bei sehr viel mehr Flexibilität. ;-)

Deswegen mein Tip:
Schau erstmal nach so einem kleinen digitalen Freund, entweder eine dieser Mikroben, oder auch ein etwas größeren Amp a´ la Catalys, Katana.

Es sein denn, du sagst uns jetzt "Geld spielt keine Rolle", dann fällt uns hier meistens noch sehr viel ein. ;-)

Viel Erfolg!

PS:
Vielleicht erlauben es dir deine Arbeitszeiten ja den Music-Store unter der Woche und am Vormittag zu besuchen. ;-)
 
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hi und vielen Dank für all eure Antworten und die guten Tipps,
PS:
Vielleicht erlauben es dir deine Arbeitszeiten ja den Music-Store unter der Woche und am Vormittag zu besuchen. ;-)
Ja, zum Glück hab ich nächste Woche Urlaub, da ist ein Tag für den MS eingeplant, meine Freundin wird im Museum abgegeben und für mich geht es wie früher den ganzen Tag in den MS, war im „neuen“ noch gar nicht, kenne ihn nur in der Innenstadt.

Da werde ich mich dann mal durch eure Tipps testen, derzeit erscheinen mir die Lösungen mit Modeler/Profiler oder Multieffektgerät am sinnvollsten, aber irgendwie auch seelenlosesten, und eigentlich hab ich keine Rechte Lust mich mit Spielereien am Amp, suche nach den besten Einstellungen etc abzulenken sondern mich aufs Gitarre spielen konzentrieren…
Aber vielleicht ist eines Tages doch mal der geile echte Röhrenamp drin…

Konträr dazu steht natürlich der Wunsch den SC auszutauschen, aber da ich die Gitarre eh die Tage aufmachen muss weil die Potis nicht mehr ganz fest sind und die Verkabelung auch nicht mehr ganz richtig ist, habe ich gedacht gönn ich der kleinen roten mal ein Geschenk zur Wiedergutmachung 15 Jahre (fast) nur rumgestanden und Staub gefangen zu haben.
Da hört sich das
Seymour Duncan SSL-1 - der klingt, vor allem zusammen mit dem SH-4 in Split-Position, richtig gut
auch laut Beschreibungen und soundfiles im Internet gut an, nur frag ich mich ob es nicht ein Problem mit dem vintage stagging geben könnte?

Es sein denn, du sagst uns jetzt "Geld spielt keine Rolle", dann fällt uns hier meistens noch sehr viel ein. ;-)
Wieviel muss ich auf den Tisch legen um die Sonderberatung zu kommen?
Leider fürchte ich, dass mein Budget dafür zu klein ist, schon die hier genannten
  • Neural DSP
  • Headrush Prime (Habe ich seit einigen Wochen und bin extrem zufrieden - ist fast die eierlegende Wollmilchsau!)
  • Kemper
überschreiten mein Budget für den Wiedereinstieg, es sollte schon 3stellig bleiben…

Falls ihr noch Tipps habt, immer her damit, ich freue mich über alles!
Grüße,
Jonas
 
überschreiten mein Budget für den Wiedereinstieg, es sollte schon 3stellig bleiben…

Das kann ich gut nachvollziehen und ich habe mit dem Prime auch lange gezögert, wollte aber den Schritt wagen, da ich bereits einen anderen im Auge hatte und der dann, während ich gezögert hatte, ein paar Monate später wesentlich teurer war.

Es gibt von Headrush auch noch das MX5, welches eben ein wesentlich kleineres Display und begrenztere Schaltmöglichkeiten bei den Fußschaltern hat, aber ansonsten ähnlich funktioniert wie das Prime und auch ähnliche Plugins/Presets mitbringt, aber auch klanglich scheinbar etwas anders klingt.
Headrush MX5

Das ToneX wurde auch viel gelobt.
IK Multimedia ToneX Pedal

Ich habe mit der (alten) THR-Serie von Yamaha auch gut Erfahrungen gemacht und habe den THR 10X, der aber momentan nur gebraucht und fast zum Originalpreis verfügbar ist. Die Serie ist sehr klein (Linchbox), klingt toll, lässt sich per USB zum PC anschließen, hat einen Aux-Eingang, Kopfhörerausgang und ein Stimmgerät. Die neue Serie hat sogar noch mehr Features und bei den teureren ist z.Bsp. auch ein Wireless-Anschluss per Sender möglich.
Yamaha THR Serie (Thomann)
Beitrag automatisch zusammengefügt:

derzeit erscheinen mir die Lösungen mit Modeler/Profiler oder Multieffektgerät am sinnvollsten, aber irgendwie auch seelenlosesten

Es gibt diverse Reviews und Blindtests auf Youtube, schau Dir einen solchen Blindtest, in dem die Signale ohne Ansage eingespielt werden, mal an und versuche zu unterscheiden welches der originale Amp und welches das Profil oder der Modeler ist, die Streuung reicht meist von "schwer zu sagen" bis "unmöglich auseinander zu halten".
Die meisten Großen spielen mittlerweile auch per Profiler/Modeler, einfach weil es simpel zu handhaben ist und es dann in der Venue heißt, Kasten auf, Kabel ran, fertig und bereit zum Soundcheck. und der Sound ist dann überall gleich.

Ich kann den Wunsch nach einer Röhre aber wirklich verstehen ... eines Tages ... aber dann! ;):m_git1:
 
Ich bin ja auch so ein Typ, der sehr auf die Übungszeiten im Zusammenhang mit der Lautstärke achtet. Mein "heiliger Gral" für die Zeiten, wo mehr so Ruhe angesagt ist, ist das hier. Nicht ganz günstig, aber sehr geil. 😊👍
 
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Gute Lessons findest du auf Truefire.
Verstärker sind natürlich Geschmacksache. Wenn du ein Musikgeschäft in der Nähe hast, würde ich dort mal ein paar Sachen anspielen. Ansonsten würde ich da so etwas wie Yamaha THR, Boss Katana, Line 6 Catalyst oder Ähnliches anvisieren.
 
Ich besitze den Vox Adio Air GT. Mit diesem Verstärker lässt sich einiges machen. Man kann ihn für Aufnahmen als Interface benutzen. Software ist dabei, er hat Bloutooth usw. Wäre auch eine Überlegung wert.
 
Die Fender JagStang wirst Du erstmal definitiv nicht ersetzen müssen und ich würde mir einen Verkauf gut überlegebn, da das gute Stück demnächst irgendwann als junges "Vintage-Instrument" gelten dürfte. Sie hat also langsam neben dem Alter ein schön eingeschwungenes und gealtertes Holz, selbst wenn sie ggf. nicht das wertvollste Sammlerstück wäre.
sehe ich auch so.
Im Prinzip ist die Frage was Du ausgeben möchtest/kannst.
Nach oben ist alles offen. Nach unten geht aber auch, die MultiFX sind heute gut genug im unteren/mittleren Preissegment, der Anspruch ist die Messlatte.

Willst du lieber einen Amp, oder ein MultiFX, ist die nächste Frage. Die genannten digitalen Amps haben einen Kopfhörerausgang, idR Effekte und unterschiedliche Amp-Typen. Mit Kopfhörer hört dich der Nachbar nicht.
Ein MultiFx hat den Vorteil, dass man nicht viel Gewicht schleppen muss, hier muss man genau hinhören, ob die Effekte oder die Amps gefallen, oft wird viel reingepackt, Quantität ist nicht Qualität. Das gilt übrigens auch für die Amps, die viel an Sound abdecken möchten.

Wenn man sicher ist, nur zuhause spielen zu wollen, kann ein MultiFX ausreichen. Wenn man in die Zukunft denkt, in eine Band einsteigen möchte, könnte ein Amp die bessere Lösung sein. Wenn man lieber über einen Amp spielen möchte. Mit einem vernünftigen MultiFX kann man auch über PA gehen, mit einem digitalen Amp auch.
 
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Wenn Du die absolute Budget-Variante fahren möchtest, dann sieh Dich nach einem Line 6 Pocket Pod (Bj. 2007) um.
Das bekommst Du neu für ~120/130€ und gebraucht für ~65€.

Theoretisch tut es das auch erstmal für Kopfhörer oder um eine Box anzuschließen. Ich fand die Sounds damals echt OK und hatte zwischendurch auch mal damit geliebäugelt. Natürlich bringen dann andere modernere Multieffekte auch ggf. nochmal frischere Sounds mit.
Der Vorteil vom batteriebetrieb ist eben, sich damit auch mal, je nach Wohnsituation, bei gutem Wetter ins Freie setzen zu können.
 
Guten Abend,
Vielen Dank für all eure Tipps;
Morgen ist der große Tag an dem ausgiebig getestet wird, folgendes steht aktuell auf meiner Liste (sind (mit Zahneknirschen) was das Budget her gibt denke ich)

LINE 6 Catalyst 60 Combo
LINE 6 Spider V 20 MkII
LINE 6 Spider V 30 MkII

BOSS KATANA-50 MKII
BOSS KATANA-50 MkII EX
Boss KATANA-100 MKII

BLACKSTAR ID:Core Stereo 10 V3
BLACKSTAR ID:Core Stereo 20 V3 BLACKSTAR ID:Core BEAM Bronco Grey Limited Edition
BLACKSTAR ID:Core Stereo 100 Combo

MOOER AUDIO Hornet 30W Black

VOX VT20X
Vox Adio Air GT

FENDER Mustang LT25
FENDER Mustang GTX50

YAMAHA THR10II


MARSHALL DSL5CR
ORANGE Crush 20RT



Line 6 POD GO

Boss ME-90
Boss GT-100
Boss GX-100 (zwischen den beiden verstehe ich den Unterschied nicht so ganz?)

Headrush MX5

Hab ich irgendwas interessantes vergessen oder irgendwelchen Mist mit drauf?
Grüße,
Jonas
 
Boss GT-100
Boss GX-100 (zwischen den beiden verstehe ich den Unterschied nicht so ganz?)
Boss GT-100 ist das alte COSM Modeling (also die "Methode", mit der der Prozessor die Amps "nachmacht"), Boss GX-100 ist das neue AIRD Modeling. AIRD klingt ne ganze Ecke besser!
 
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@jfriedhoff

Wow!
Da hast du dir was vorgenommen... 😉

Bei den Modeler-Boards (Pod Go und MX-5) möchte ich noch darauf hinweisen, dass du dich quasi in ein eigenes Ökosystem einkaufst.
Soll heißen, es geht nicht einfach nur um das Board, sondern auch um die Anzahl und Qualität von Updates, Unterstützung in entsprechenden Foren, Anzahl und Qualität von anderweitig erstellten Sounds (freie und gekaufte), usw.
Da gilt es Line6 mit Headrush zu vergleichen... 😄

Bei den Combos möchte ich neben dem ORANGE 20RT auch noch den "großen Bruder", den 35RT, vorschlagen.
Und den Blackstar Debut 50R!

Sind beides KEINE Modeling-Amps! 👍🏻

Ach ja, und höre ruhig auf Vorschläge von deinen Music-Shop. 😉😄

Der erste Amp muss nicht perfekt sein.
In der Regel dient der erste Amp dazu deine Wahrnehmung zu schärfen und deinen Sound zu finden.
Von daher würde ich auch gute gebrauchte Amps in der Umgebung in Betracht ziehen.

Habe schon 10 Jahre alte, gute, Modeling-Amps für 50,- Euro gekauft.
Ist nicht viel Geld und die Teile sind bei nicht gefallen schnell wieder veräußert. 😃

Gleiches gilt natürlich auch für Effektpedale. 👍🏻
 
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LINE 6 Catalyst 60 Combo, LINE 6 Spider V 20 MkII, LINE 6 Spider V 30 MkII, BOSS KATANA-50 MKII, BOSS KATANA-50 MkII EX, Boss KATANA-100 MKII, BLACKSTAR ID:Core Stereo 10 V3, BLACKSTAR ID:Core Stereo 20 V3 BLACKSTAR ID:Core BEAM Bronco Grey Limited Edition, BLACKSTAR ID:Core Stereo 100 Combo, MOOER AUDIO Hornet 30W Black, VOX VT20X, Vox Adio Air GT, FENDER Mustang LT25, FENDER Mustang GTX50, YAMAHA THR10II, MARSHALL DSL5CR, ORANGE Crush 20RT, Line 6 POD GO,
Boss ME-90, Boss GT-100, Boss GX-100 (zwischen den beiden verstehe ich den Unterschied nicht so ganz?), Headrush MX5
Ich bin ja auch ein Testfetischist, aber wie man an einem Tag 20+ Amps testen möchte ist mir nicht ganz schlüssig.

Vorher sollte man schon ungefähr wissen wo die Reise hin.

Zum Beispiel Line6: Ein Catalyst gegen ein V20 oder 30 macht ja kein Sinn (dazwischen liegen WELTEN) oder 20er gegen 30er (30er hat sinnvollerere Bedienung) .... usw.
 
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