Funk-System mit Akku??

von maks26, 28.11.06.

  1. maks26

    maks26 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.06   #1
    Ich überlege stark mir zu Weihnachten ein Funk-System zuzulegen ...

    da ich keine Erfahrungen mit derartigen Systemen bis jetzt habe, mache ich mir doch sehr große Sorgen, dass einfach andauand meine Batterie leer sein wird ...
    gibts eigentlich zur Alternative Systeme mit Akku und Ladestation, sprich ohne Batterie? :confused:
     
  2. Peda

    Peda Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.06   #2
    auf unseren produktionen laufen die funkmikros mit akku. voraussetzung dazu ist, dass man ein anständiges ladegerät hat und geladene akkus (am besten 2 geladene im gerät auf erhaltungsladung, eins im sender). batterien halten aber erstmal länger (und die sollte man auch dabeihaben, falls wirklich alle stricke reissen, gerade, wenn man nur ein geät zu versorgen hat).
    systeme mit ladestation sehe ich als sinnlos, da man dafür entweder teure wechselakkus kaufen müsste, oder den sender reinstecken zum laden, und das is etwas unpraktisch bei der show. trotz allem gibt es systeme, die ein ladekabel haben und den akku laden können (bsp: t.bone TWS16)

    wichtig ist auch: batterie vor dem gig wechseln, danach kann man sie im proberaum leerspielen.
    akkus vor dem gig und in der eventuellen pause, die kann man dann auch einmal öfter wechseln, da geht nich viel kaputt.
    auf was du achten solltest ist ein ordentliches ladegerät und gute akkus, die billigen kannst vergessen, haben nicht genug kapzität.

    auf den bühnen sind fischer amps eine gute wahl, sowohl die ladesysteme(die sich aber für nen gitarrensender nicht lohnen, da schon eher die ansmann) als auch die akkus, die erstmal teuer aussehen mit 11 euro, aber rechne mal die batterien durch.

    eine andere produktion bei uns läuft mit batterien, sowohl beltpacks (in ear) als auch die handsender, mittlerweile wäre das geld, das durch batterien rausgehauen wurde schon 2mal wieder drinnen...
     
  3. RaumKlang

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    Erstellt: 28.11.06   #3
    Achte erstmal darauf, eine brauchbare Strecke zu kaufen (Diversity, Wechselfrequenz, _kein_ VHF!).
    Sinnvollerweise sollte die dann mit handelsüblichen Mignonzellen (AA-Size) laufen.
    Diese kann man in 99% der Fälle durch Akkus ersetzen.
    Wir verwenden z.B. für alle Handsender (Shure PGX, SLX...) Sanyo NiMH Zellen mit recht hoher Kapazität. Es kommt selbst bei langen Produktionen kaum vor, dass mal ein Satz Akkus vor Ablauf von 8 Stunden getauscht werden muß.
    Bei 9V Blocks sieht die Geschichte anders aus, da würde ich auf Akkus verzichten.

    Wichtig ist ein gutes Ladegerät das einerseits Schnell- und Erhaltungsladung kann und vor allem eine entsprechende Ladestromregelung hat. Akkus, vor allem NiMH, bekommt man ziemlich zuverlässig durch dauerndes Überladen (Braten) kaputt.

    Obwohl Ansmann keine tollen Akkus herstellt, sind die Ladegeräte, vor allem Powerline 5 und Energy 8 bzw. 16. erste Wahl. Nicht billig - aber auf Dauer lohnt sich ein gutes Ladegerät!

    Bei Akkus kann ich nur dazu raten Sanyo oder Panasonic zu kaufen. So ziemlich alle anderen Zellen haben hier trotz guter Ladetechnik kein halbes Jahr gehalten - und wir haben deutlich über 100 Zellen im Einsatz.
     
  4. Gast 23432

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    Erstellt: 28.11.06   #4
  5. RaumKlang

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    Erstellt: 29.11.06   #5
    Dann müssen die sich schlagartig verbessert haben. Die, die ich vor >3 Jahren mal hatte, gingen garnicht :-)
     
  6. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.11.06   #6
    GP1500 vor 6 Jahren angeschafft - haben gut drei Jahre gehalten, jetzt GP1600, seit knapp 3 Jahren im Einsatz.
    Kann ich mir nicht erklären...
    Ladegeräte von Conrad und ELV

    Grad mal nachgesehen, den Typ gibt es nicht mehr. Ist mit allen Funktionen, bis hin zu Auffrischen und Cycle gewesen.

    Größere Kapazitäten sind für mich eher ungünstig, weil dann das Entladen der gebrauchten Akkus nur um so länger dauert...
     
  7. Peda

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    Erstellt: 29.11.06   #7
    als regel gilt allgemein: akkus jedes we unterwegs: jedes jahr neue kaufen, ansonsten max alle 2 jahre.

    dass man bei 9v auf akkus verzichten sollte, kann ich garnicht bestätigen, da sichs gerade bei denen lohnt. ein gerät frisst so mal einen 9v oder eben 2 mignon, wobei bei gleichem preis da 4 in der packungseinheit sind.

    akkus würde ich auch keine 8 stunden benutzen. bei batterien merkt man, dass sie langsam nachlassen, bei akkus ist mehr oder weniger vom einen auf den anderen moment schluss, da hilft die "leer"-anzeige am sender/empfänger auch nix, da es passieren kann, dass sie noch im gleichen song komplett leergehn. lieber einmal mehr wechseln.
     
  8. RaumKlang

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    Erstellt: 29.11.06   #8
    Das Problem ist die Kapazität von "9V"-Akkus. Die haben nämlich in der Regel
    a) nur 7,2V bzw. inzwischen 8,4
    b) eine sehr geringer Kapazität auf Grund der Tatsache, dass da eben 5 bzw. 6 Zellen drin sind, um die Spannung zu bekommen.


    Die 8 Stunden sind hier zumindest mit den Shure Strecken und gepflegten Sanyo Zellen (2100mAh, NiMH) locker und recht zuverlässig drin.
    Für kritische Produktionen gibt es spare-Sender und Hands :-)
    Abgesehen davon dauern die meisten Dinger maximal 4 Stunden. Vorher frische Zellen rein und gut.
     
  9. Gast 23432

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    Erstellt: 29.11.06   #9
    Eben in der Reihenschaltung mehrere Zellen liegt m.E. das Problem der Haltbarkeit, da auf diese Art keine individuelle Pflege und Ladung der einzelnen Zelle möglich ist.

    Sennheiser ew152 G2 mit Taschensender halten mit 2x 2600mAh (Fischeramp) 14-16 Stunden :great:

    AKG WMS300 mit 3x 1600mAh (GP) 8-10 Stunden, das reicht selbst für die Doppelvorstellung am 31.12. :D
     
  10. Peda

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    Erstellt: 29.11.06   #10
    die pflege der einzelzellen, ok, aber die werden acuh gleich beansprucht.

    von der spannung her ist das kein argument. ein mignonakku hat im regelfall auch ne spannung von 1,2 volt...

    naja, aber ich glaub das ham wa schonmal diskutiert in einem andern akku-thread
     
  11. RaumKlang

    RaumKlang Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 29.11.06   #11
    Das Problem liegt aber darin, dass die entsprechende Anzahl von Zellen im 9V-Block es eben nicht ermöglicht, diese einzeln zu laden und zu entladen - es geht nur in der vorgegebenen Reihenschaltung.
    Da kann es durchaus passieren, dass eine etwas schwächere Zelle im Verbund schon umgepolt wird, weil die anderen eben noch in der Lage sind, Strom zu liefern, diese eine aber nicht...
     
  12. Gast 23432

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    Erstellt: 29.11.06   #12
    Oder beim Ladevorgang überladen wird - genau!
    Auch wenn die einzelnen Zellen bei der Herstellung eine Toleranz von nur +/- 5% hätten, ihr Verhalten während der Lebensdauer ist trotzdem unterschiedlich. Je älter der Akku, desto kritischer der Ladevorgang - desto schneller das Ableben... ;)
     
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