Funkstrecken für In Ear Monitoring Kaufberatung/Verständnisfragen

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Hallo zusammen,

wir sind als 5-Köpfige Band vor einigen Monaten auf In-Ear-Monitoring umgestiegen.
Aktuell nutzen wir ein Behringer XR18 Air und kabelgebundenes IEM, jeweils über einen In-Ear-Stick.
So schön so gut und für den Proberaum auch in Ordnung, jedoch geht es im Frühjahr langsam mit den Live-Konzerten los und Funkstrecken sollen her.
Der Drummer soll und möchte Kabelgebunden bleiben, aber die restlichen vier sollen mit Funk ausgestattet werden.

Wir haben uns schon ein wenig auf dem Markt umgesehen und ursprünglich das MEI 100 G2 von LD Systems ins Auge gefasst.
Der Plan war zwei Sender mit jeweils zwei Empfängern zu betreiben.
Nach einiger Recherche mussten wir nun feststellen, dass sich die Kanäle R und L nicht komplett auf jeweils einen Sender als Monosignal aufsplitten lassen.

Das teurere MEI 1000 G2 könnte das angeblich mit der "Focus-Funktion" jedoch liest man immer wieder dass dieses Vorhaben mal klappt und mal weniger gut klappt.

Also ich spreche davon, dass jeder von uns seinen eigenen Mix hat das aus dem XR18 kommt und diesen dann als Mono auf die Ohren haben möchte.
Unser Sänger hat nun angemerkt dass er lieber ein Stereo-Signal hätte, aber ob dafür nun der Drummer doch Funk bekommt oder der Sänger doch bei Mono bleibt werden wir sehen.

Ich hatte mir dann folgenden Workaround überlegt:
Wenn sich die Kanäle eben nicht im Gerät trennen lassen wollen, wenn wir zwei Empfänger und einen Sender nutzen möchten dann müssen wir das Signal eben nach dem Gerät trennen.
Und das geht so (zumindest in meinem Kopf):
Wenn ich nun mein Mono Signal auf den "R"-Channel lege und der Bassist sein Mono Signal auf den "L"-Channel legt empfängt jeder von uns jeweils meinen Mix auf den rechten Ohr und den Bass-Mix auf den linken Ohr.
Ich löte jetzt ein Adapterkabel das zwischen Ausgangsbuchse des Empfängers und Klinke meiner Kopfhörer kommt.
Und zwar habe ich dort auf der einen Seite eine 3,5mm TRS Klinke männlich die ich in den Empfänger stecke.
Dieses führt die Signale wie folgt:
T - Tip: links
R - Ring: rechts
S - Sleeve: Masse
Ich möchte nur das Rechte Signal auf meinem Kopfhörer als Mono Signal also nehme ich eine 3,5mm Klinkenbuchse in die später mein Kopfhörer kommt und belege diese wie folgt:
T - Tip: rechts
R - Ring: rechts
S - Sleeve: Masse
Sprich das rechte Signal wird auf Tip und Ring aufgelegt, und das linke Signal wird blindgelegt.
Nun sollte ich meinen Mix (Channel R) auf beiden Ohren als Monosignal hören und nichts vom Mix des Bassisten.
Der Bassist bekommt einen Adapter der genau andersrum verlötet ist, also dass er nur seinen Mix (Channel L) hört.

Frage 1:
Würde das funktionieren oder ist das totaler Quatsch, oder vergesse ich einen wichtigen Punkt?
Diese Idee war nun mein Lösungsansatz aber ich habe bisher noch nichts vergleichbares gelesen, daher Zweifel ich sehr an der Idee denn ich werde ja schließlich keine Pionierarbeit leisten mit so einer Schnellschuss-Idee.

Frage 2:
Macht es denn überhaupt Sinn Sender mit mehreren Empfängern zu betreiben?
Oder ist es sinnvoller lieber vier günstige Anlagen zu kaufen und jeden Musiker mit seiner eigenen zu versorgen?

Frage 3:
Macht es denn so einen großen Unterschied für den Sänger ob er einen Mono oder Stereo Mix aufs Ohr bekommt?

Frage 4:
Natürlich sind wir nicht an ein System oder einen Hersteller gebunden. Wir wollen schon "vernünftige Qualität" aber auch zum "vernünftigen Preis" also nur so teuer wie nötig.
Welches Gerät bzw. Geräte würdet ihr denn Empfehlen? Denn unterm Strich müssen wir eben mindestens 4 Musiker versorgen.
 
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Zwei verschiedene Monomixe mit einer Funkstrecke zu betreiben, ist immer ein Kompromiss, da Inear-Funkstrecken keine 100%ige Kanaltrennung bieten. Du wirst also die beschriebenen Probleme aus dem Focus-Mode auch mit deiner Bastellösung haben, weil dein Adapter nichts anderes machen würde als das Bodypack in der teureren Serie. Ich kann von der Sennheiser G3 sagen, dass da der Focus-Mode zufriedenstellend funktioniert und ich die Schwächen in der Kanaltrennung in der Praxis nicht bemerke, jedenfalls so lange der jeweils andere nicht während des Gigs extrem an seinem Mix schraubt. Was ich sehr wohl merke, ist der Unterschied zwischen dem Mix, den ich im Proberaum mit kabelgebundenem IEM habe und dem Mix, wie er dann über Funk klingt. Da trägt die Kanaltrennung sicherlich zu bei. Je billiger die Funkstrecke, desto ausgeprägter dürfte das Problem zum Vorschein treten.

Jetzt konkret zu deinen Fragen: Ich würde davon dringend abraten, der ganze Plan erscheint mir sehr fehleranfällig zu sein. Du müsstest immer jeweils einen Ersatzadapter vorhalten, falls einer ausfällt. Abgesehen davon würde ich auch von den LD-Strecken allgemein abraten. Du wirst das vmtl. nicht gerne hören aber unter Shure PSM300 oder Sennheiser G3/G4 (meinetwegen auch XSW) würde ich nicht anfangen. Ich muss gestehen, ich habe keine persönlichen Erfahrungen mit den LD-Systemen gemacht, das ist nur mein Eindruck aus allem, was ich bisher darüber gehört und gelesen habe, also letztendlich Hörensagen.
 
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Bei Funk würde ich auch empfehlen lieber zu sparen und gleich hochwertig zu kaufen.
 
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ich kann mich den " Vorrednern " anschliessen, wenn IEM, dann bitte in Stereo, damit ihr alle gut hören könnt, wir benutzen seit 6 Jahren LD MEI 1000 ohne Probleme, 1x in der Woch Proben und ca. 3Gigs im Jahr, bisher ohne Ausfälle...
 
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Zwei verschiedene Monomixe mit einer Funkstrecke zu betreiben, ist immer ein Kompromiss, da Inear-Funkstrecken keine 100%ige Kanaltrennung bieten. Du wirst also die beschriebenen Probleme aus dem Focus-Mode auch mit deiner Bastellösung haben, weil dein Adapter nichts anderes machen würde als das Bodypack in der teureren Serie.
Das habe ich nun schon öfter gelesen, jedoch hat es noch keiner erklärt oder begründet.
Was wird denn nicht 100%ig getrennt? Nach meinem Verständnis wird durch die Adapterlösung der Mix doch vollständig getrennt.
Bzw. kannst du das genauer spezifizieren oder die Auswirkung erklären?

Jetzt konkret zu deinen Fragen: Ich würde davon dringend abraten, der ganze Plan erscheint mir sehr fehleranfällig zu sein. Du müsstest immer jeweils einen Ersatzadapter vorhalten, falls einer ausfällt.
Danke für den Hinweis. Adapter vorhalten wäre das geringste Problem, die Materialkosten sind überschaubar.

Abgesehen davon würde ich auch von den LD-Strecken allgemein abraten.
Weshalb? Kannst du das bitte begründen?

ich kann mich den " Vorrednern " anschliessen, wenn IEM, dann bitte in Stereo, damit ihr alle gut hören könnt, wir benutzen seit 6 Jahren LD MEI 1000 ohne Probleme, 1x in der Woch Proben und ca. 3Gigs im Jahr, bisher ohne Ausfälle...
Alle in Stereo wird leider nicht machbar sein. Unser XR18 besitzt nur 6 Aux/Monitor sends. Wir sind eine 5-köpfige Bands also würden wir 10 Aux/Monitor sends benötigen damit wir alle Stereo nutzen können.
Mit unserer Hardware ist es also nur möglich einen Musiker mit Stereo zu versorgen und der Rest muss sich mit Mono begnügen.
Ist aber kein Problem, aktuell über Kabel nutzen wir alle Mono und sind zufrieden damit.


Der andere Gitarrist hat nun schon einen Schnellschuss gewagt und hat seit gestern ein LD-Systems U306 das er günstig auf dem Gebrauchtmarkt erworben hat.
In der gestrigen Probe hat er es schon verwendet und es hat laut ihm wunderbar funktioniert.
Ich war leider nicht dabei, daher konnte ich mir selbst kein Bild davon machen.

Ich bin aktuell an dem Punkt zu sagen, dass sich jeder Musiker um seine eigene Funkstrecke bemüht und das Gerät kauft das er nutzen will.
 
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Ganz genau kann ich dir das auch nicht erklären, es ist jedenfalls prinzipbedingt bei allen analogen Funkstrecken so, dass das Quellsignal in seiner Dynamik und Stereotrennung eingeschränkt wird, damit es per Funk übertragen werden kann. Und das können in der Regel die teuren Funkstrecken besser als die billigen. Dein Adapter kann also die beiden Stereokanäle aus dem Bodypack trennen aber das Übersprechen findet eben schon vorher in der Funkstrecke statt.

Was meine generelle Skepsis gegenüber LD-Systems angeht: Ich lese im Netz von Brummen, Störgeräuschen, Rauschen, allgemeiner Unzuverlässigkeit, das ist einfach etwas, was ich persönlich keinesfalls in einer Live-Situation erleben möchte. Und nur weil die Strecke in der Probe funktioniert, heißt das nicht, dass es nicht beim Gig trotzdem in die Hose gehen kann, wenn nämlich plötzlich noch jede Menge andere Funkquellen in der näheren Umgebung vorhanden sind.
Dann verzichte ich lieber auf die Bewegungsfreiheit und bleibe beim Kabel oder beim konventionellen Monitoring.
Ich weiß ja nicht, was ihr so für Gigs spielt und wie viele, aber vielleicht ist ja auch mieten eine Option oder wirklich nur die mit Funk auszustatten, die sich viel auf der Bühne bewegen?

Das ist jetzt meine persönliche Einstellung zu dem Thema, mag sein, dass es zufriedene Nutzer der LD-Strecken gibt, ich denke jedoch, es gibt gute Gründe dafür, dass man auf (semi-)professionellen Bühnen zu 99% Sennheiser, Shure und vllt. noch Audio-Technica oder Lectrosonics vorfindet.
 
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Moin! Bastellösungen würde ich schon garantiebedingt sein lassen, außer du kaufst gebraucht und vllt. nicht so wertig, um das Ganze mal zu testen. Ansonsten gibt es eben besagte Focus-Funktion. Wie das technisch funktioniert kann ich dir nicht sagen, aber es ist in jedem Fall so, dass du immer einen Minipegel vom anderen Monomix hast, der bei dir mit reinwirkt. Letztlich ist es halt ein Stereosignal, was im Empfänger ankommt, du hast nur einseitig gepannt. Vielleicht lässt sich die andere Seite nicht gänzlich ausschalten? Keine Ahnung, in der Praxis macht sich das aber eigtl. kaum bemerkbar.

Ich nutze in 2 Bands das ANT Mim 30 und kann das nur wärmstens empfehlen. Auch bei großen Konzerten, mit vielen Musikern und viel Funksignalen macht es keine Probleme. Ich hatte vor einer Weile mal ein paar verschiedene Geräte getestet:

Beitrag im Thema 'Massive Störgeräusche 863 - 865 MHz LD Systems MEI 1000'

Ansonsten bin ich der Meinung, dass die InEars einen viel größeren Effekt auf den Klang haben, als die Funkstrecke. Vor allem im Verhältnis Kosten/ Nutzen. Ich empfehle auch dabei darauf zu achten, dass die Impedanz bei min. 20 Ohm liegt. Besser noch höher :)

Vielleicht noch kurz zu Mono/ Stereo. Wir hatten bis vor kurzem auch alles in Mono und sind jetzt auf Stereo umgestiegen. Ein Unterschied macht es vor allem dann, wenn du viele Signale verwalten musst, von denen du auch alle in deinem Monitormix benötigst. Bei einem Konzert, welches wir Anfang des Jahres gespielt hatten, war neben der klassischen Band (Gesang, Piano, Git, Bass, Drums) noch ein Chor und nen Streicherensemble (Bratsche, Cello, 4x Geigen) auf der Bühne. Da war Stereo schon ein Segen, weil es einfach aufgeräumter klingt. Bei Mono wirds irgendwann sehr dicht. Wenn für dich aber so max. 3 Signale als primäre Orientierung ausreichen, macht auch Mono den Job und vor allem besser, als nen Bühnenmonitor. Meiner Meinung nach.
 
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Was meine generelle Skepsis gegenüber LD-Systems angeht: Ich lese im Netz von Brummen, Störgeräuschen, Rauschen, allgemeiner Unzuverlässigkeit, das ist einfach etwas, was ich persönlich keinesfalls in einer Live-Situation erleben möchte. Und nur weil die Strecke in der Probe funktioniert, heißt das nicht, dass es nicht beim Gig trotzdem in die Hose gehen kann, wenn nämlich plötzlich noch jede Menge andere Funkquellen in der näheren Umgebung vorhanden sind.
Ja das kann ich verstehen. Ich habe bisher aber auch viele Beiträge gelesen in denen Nutzer zufrieden sind mit den LD-Systems Geräten und auch Beiträge von Nutzern anderer Anbieter die ähnliches beklagen.
Ich denke um ein ausprobieren kommt man kaum drum rum und ich schätze das bleibt eine Glaubensfrage wie bei Feder vs. Gibson oder Benz vs. BMW.

Dann verzichte ich lieber auf die Bewegungsfreiheit und bleibe beim Kabel oder beim konventionellen Monitoring.
Genau das. Ich spiele nun seit über 17 Jahren ohne in Ear Monitoring auf Bühnen und im Proberaum.
Die Vorzüge von IEM habe ich in den letzten paar Wochen kennengelernt, aber notfalls scheue ich mich nicht davor spontan auf einen Wedge umzusteigen wenn es nötig ist.
Das Kabelsystem habe ich als Backuplösung sowieso immer im Gepäck und mein Wedge lässt sich meist auch schnell noch einpacken.

Ich weiß ja nicht, was ihr so für Gigs spielt und wie viele, aber vielleicht ist ja auch mieten eine Option oder wirklich nur die mit Funk auszustatten, die sich viel auf der Bühne bewegen?
Aktuell noch keinen, aber erfahrungsgemäß planen wir schon mit 10-20 Gigs pro Jahr, aber das wird sich noch zeigen.
Mieten ist keine Option für mich.

Das ist jetzt meine persönliche Einstellung zu dem Thema, mag sein, dass es zufriedene Nutzer der LD-Strecken gibt, ich denke jedoch, es gibt gute Gründe dafür, dass man auf (semi-)professionellen Bühnen zu 99% Sennheiser, Shure und vllt. noch Audio-Technica oder Lectrosonics vorfindet.
Versteh mich nicht falsch, ich bin durchaus bereit Geld in die Hand zu nehmen.
Aber bei den aktuellen Gebrauchtpreisen von Systemen ala LD Systems habe ich keine Bauchschmerzen damit ein Gerät zu kaufen und wenn es nichts taugen sollte wieder zu verkaufen und auf ein hochwertigeres umzusteigen.

Moin! Bastellösungen würde ich schon garantiebedingt sein lassen, außer du kaufst gebraucht und vllt. nicht so wertig, um das Ganze mal zu testen.
Am Gerät wird ja nichts gebastelt, sondern es wird nur eine Klinkenbuchse eingesteckt.
Im Zweifelsfall lässt sich das eh nicht nachweisen im Garantiefall, da das Gerät nicht geöffnet wurde.

Ansonsten gibt es eben besagte Focus-Funktion. Wie das technisch funktioniert kann ich dir nicht sagen, aber es ist in jedem Fall so, dass du immer einen Minipegel vom anderen Monomix hast, der bei dir mit reinwirkt. Letztlich ist es halt ein Stereosignal, was im Empfänger ankommt, du hast nur einseitig gepannt. Vielleicht lässt sich die andere Seite nicht gänzlich ausschalten? Keine Ahnung, in der Praxis macht sich das aber eigtl. kaum bemerkbar.
Das ist eine wertige Information, Danke.

Ich nutze in 2 Bands das ANT Mim 30 und kann das nur wärmstens empfehlen. Auch bei großen Konzerten, mit vielen Musikern und viel Funksignalen macht es keine Probleme.
Der Preisbereich ist ja ähnlich wie die Geräte von LD Systems wie ich sehe.
Also muss es nicht zwingend teuer sein um gut und zuverlässig zu funktionieren?

Ansonsten bin ich der Meinung, dass die InEars einen viel größeren Effekt auf den Klang haben, als die Funkstrecke. Vor allem im Verhältnis Kosten/ Nutzen. Ich empfehle auch dabei darauf zu achten, dass die Impedanz bei min. 20 Ohm liegt. Besser noch höher :)
Aktuell habe ich Shure SE-215, sozusagen als Einstiegsdroge zum testen.
Bis auf den Tragekomfort bin ich auch zufrieden für unsere Anwendung.
Falls wir aber dabei bleiben werde ich auf hochwertige, angepasste umsteigen. Alleine schon des Tragekomforts wegen.

Vielleicht noch kurz zu Mono/ Stereo. Wir hatten bis vor kurzem auch alles in Mono und sind jetzt auf Stereo umgestiegen. Ein Unterschied macht es vor allem dann, wenn du viele Signale verwalten musst, von denen du auch alle in deinem Monitormix benötigst. Bei einem Konzert, welches wir Anfang des Jahres gespielt hatten, war neben der klassischen Band (Gesang, Piano, Git, Bass, Drums) noch ein Chor und nen Streicherensemble (Bratsche, Cello, 4x Geigen) auf der Bühne. Da war Stereo schon ein Segen, weil es einfach aufgeräumter klingt. Bei Mono wirds irgendwann sehr dicht. Wenn für dich aber so max. 3 Signale als primäre Orientierung ausreichen, macht auch Mono den Job und vor allem besser, als nen Bühnenmonitor. Meiner Meinung nach.
Das sehe ich aktuell nicht bei uns.

Ich bekomme auf meinen Mix:
- Drums: Bassdrum
- Drums: Snare
- Drums: große Standtom
- Drums: Overhead rechts
- Drums: Overhead links
- Gitarre 1
- Gitarre 2
- Bass
- Metronom
- Vocals: Lead
- Vocals: Background 1
- Vocals: Background 2

Viel mehr wird da nicht hinzukommen.
Aktuell bin ich mit dem Mono-Mix vollkommen zufrieden und ich brauche auch wirklich kein Hörerlebnis sondern möchte nur den Klick und die anderen hören.
Der Mono-Mix alleine ist schon viel transparenter als ein Mix über die Wedges oder der Mix im Proberaum.


Generell denke ich dass sich das Thema jetzt erstmal erledigt hat.
Da wir nun mehr oder weniger festgelegt haben, dass sich jeder Musiker um seine eigene Funkstrecke kümmert werde ich erstmal schauen was der Gebrauchtmarkt hergibt und die erste vernüftige Anlage zum guten Preis werde ich kaufen und dann erstmal testen.
Verkauft und eine hochwertige gekauft ist ansonsten immer noch schnell.
Und da sich nun jeder seine eigene kauft muss ich auch niemanden über meinen zweiten Kanal rein lassen.
 
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Wenn ihr in der Behringer Welt seid und ein oder mehrere Musiker Stereo fahren will, empfehle ich mal über das PM 16 nachzudenken, dass über ein Ethernet Kabel auch den Strom kriegt. EBay Kleinanzeigen ist ein guter Marktplatz, bei dem ich z.b. mein Shure PSM 300 günstig erstanden habe.
 
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... Der andere Gitarrist hat nun schon einen Schnellschuss gewagt und hat seit gestern ein LD-Systems U306 das er günstig auf dem Gebrauchtmarkt erworben hat.
In der gestrigen Probe hat er es schon verwendet und es hat laut ihm wunderbar funktioniert...

Und genau so macht man es NICHT! Die Funkstrecken müssen zusammen passen, man sollte also am besten lauter gleiche Modelle kaufen. Tut man das nicht, riskiert man, dass die sich gegenseitig stören. Ausserdem muss man die Bedienung von jedem Gerät lernen. Das passiert nicht, wenn man lauter gleiche Modelle hat.
 
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Ach naja, so furchtbar ist das jetzt auch nicht. Klar, nett ist, wenn fünf identische Systeme in einem Rack spielen - aber sind wir mal ehrlich: "Ich hab mein InEar dabei" ist der Standardbegrüßungstext bei zwei von drei Sängern oder Sängerinnen aus der Gala- oder Telefonbandszene. Dann schließt man das an und versucht, es ans Laufen zu bringen.
Ich würde der Wahl des TS oder seines Gitarristen aus dem Bauch heraus nicht viel Vertrauen schenken - auch wenn ich diese U306 nicht kenne. Vielleicht tun die - vielleicht auch nicht. Aber beim Katalogtext "12 Frequenzen, sechs parallel" kriege ich schon arge Zweifel.
Und was das Erlernen der Bedienung angeht: nun, das liegt bei der Methode in eines jeden eigener Hand.
Es ist halt wie so oft: es darf nix kosten. Das ist ok. Aber entsprechend sollten dann auch die Erwartungen sein.
 
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michmeng
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Ja das kann ich verstehen. Ich habe bisher aber auch viele Beiträge gelesen in denen Nutzer zufrieden sind mit den LD-Systems Geräten und auch Beiträge von Nutzern anderer Anbieter die ähnliches beklagen.
Ich denke um ein ausprobieren kommt man kaum drum rum und ich schätze das bleibt eine Glaubensfrage wie bei Feder vs. Gibson oder Benz vs. BMW.

Davon ab, dass natürlich Qualitätsunterschiede zwischen den Systemen bestehen, sind Kommentare hinsichtlich Brummen o.ä. auch immer abhängig von Komponenten. Ich hab ein Grundrauschen auf meinem Sennheiser ew300 auch erst wahrgenommen, als ich mit Ultimate Ears-Hörern gespielt habe. ;-)
Und man weiß letztlich nie, wie die Randbedingungen ansonsten so waren, wenn es brummt. Mit meinen LD 100 G2 hatte ich vor dem Sennheiser auch niemals irgendwelche Probleme. Ist also alles relativ...;-)
 
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Hier im Musiker-Board wird von einigen Usern speziell das LD Systems MEI1000 G2 auch immer wieder verteufelt. Da ich mit meinem System seit Jahren zufrieden und problemlos unterwegs bin (natürlich mit vernünftigen Hörern ;)), gehe ich einfach mal davon aus, dass es da irgendeine Serienstreuung gibt.
 
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Wenn ihr in der Behringer Welt seid und ein oder mehrere Musiker Stereo fahren will, empfehle ich mal über das PM 16 nachzudenken, dass über ein Ethernet Kabel auch den Strom kriegt.
Ich finde im Netz nur das Behringer P16-M, wahrscheinlich meinst du das.
Wie dieses Gerät nun zu einer Lösung führt oder unser Setup sinnvoll erweitern sollte verstehe ich gerade noch nicht.
Aber ich nehme gerne Erläuterungen.

EBay Kleinanzeigen ist ein guter Marktplatz, bei dem ich z.b. mein Shure PSM 300 günstig erstanden habe.
Ich kaufe sehr vieles dort gebraucht. Wenn es sich um eine Funkstrecke von 250-350€ Neupreis handeln sollte werde ich mich dort auch umsehen. Für ein Gerät zum testen für den Anfang sozusagen.
Sobald es aber ich hochwertigeres Gerät sein sollte möchte ich auf meinen Garantieanspruch nicht verzichten und werde dieses dann eher neu kaufen.

Und genau so macht man es NICHT! Die Funkstrecken müssen zusammen passen, man sollte also am besten lauter gleiche Modelle kaufen. Tut man das nicht, riskiert man, dass die sich gegenseitig stören. Ausserdem muss man die Bedienung von jedem Gerät lernen. Das passiert nicht, wenn man lauter gleiche Modelle hat.
Ich verstehe das Problem nicht.
Solange sich die Frequenzen nicht in die Quere kommen, sollte das doch kein Problem darstellen.
Die Geräte arbeiten ja unabhängig voneinander.
Ich bin quasi mit Amateurfunk aufgewachsen und würde behaupten ich kenne mich aus mit Funkfrequenzen und was geht und was nicht.

Die Bedienung sollte ja auch das kleinste Problem sein, schon gar nicht wenn sich jeder um das eigene Gerät kümmert.
Wir sind alle sehr fit was Technik anbelangt und ein Hexenwerk ist so eine Funkanlage nun auch nicht.

Ach naja, so furchtbar ist das jetzt auch nicht. Klar, nett ist, wenn fünf identische Systeme in einem Rack spielen - aber sind wir mal ehrlich: "Ich hab mein InEar dabei" ist der Standardbegrüßungstext bei zwei von drei Sängern oder Sängerinnen aus der Gala- oder Telefonbandszene. Dann schließt man das an und versucht, es ans Laufen zu bringen.
Eben, so sehe ich das auch.
Identische Systeme zu nutzen ist ja eher ein Luxus. Ich will meinen Bandkollegen auch nicht vorschreiben wieviel Kohle sie ausgeben müssen. Letztendlich ist jeder selbst für sein System verantwortlich und wenn das halt nicht klappt dann kommt er wieder ans Kabel bis er ein System hat das funktioniert.
Ist ja mit Instrumenten und sonstigen Equipment nicht anders.
Ich schreib dem anderen Gitarristen ja auch nicht vor welche Gitarre und welchen Verstärker er zu spielen hat. Entweder sein Kram funktioniert oder er ist halt im Zugzwang.
Wir sind alle erwachsen und jeder von uns blickt schon auf einige Jahre Band und Bühnenerfahrung zurück, da kann man sowas schon voraussetzen.

Ich würde der Wahl des TS oder seines Gitarristen aus dem Bauch heraus nicht viel Vertrauen schenken - auch wenn ich diese U306 nicht kenne. Vielleicht tun die - vielleicht auch nicht. Aber beim Katalogtext "12 Frequenzen, sechs parallel" kriege ich schon arge Zweifel.
Wie gesagt, ich habe das Gerät bislang noch nicht gesehen. Aber ich werde es mir anschauen und ggf. berichten.
Normalerweise kauft er aber nichts ohne sich vorher zu informieren oder seine Profikollegen um Rat zu bitten, also wird es schon abgesegnet sein.

Es ist halt wie so oft: es darf nix kosten. Das ist ok. Aber entsprechend sollten dann auch die Erwartungen sein.
Nix ist vielleicht ein wenig überzogen. Ich benutze gerne die Wortwahl "es darf so viel wie nötig kosten".
Ich scheue mich nicht davor auch mehr Geld in die Hand zu nehmen, aber natürlich würde ich es gerne erstmal mit einem Gerät zwischen bis 350€ versuchen, bis auf diese Band habe ich keine Anwendung dafür.
Und notfalls ist ein besseres Gerät schnell gekauft.

Das Problem ist dass nicht alles schwarz und weiß ist. Es gibt in jeder Equipmentsparte günstige Artikel die ihren Job gut machen und teure Artikel die ihren Job nicht gut machen und alles dazwischen.
Von persönlichen Anforderungen und Geschmäcker die den Kauf und die Nutzung beeinflussen fangen wir an dem Punkt erst gar nicht an.
Dann gibt es Leute die Marken und Geräte in den Himmel heben oder auch verteufeln ohne auf die Geschmäcker und Anforderungen anderer einzugehen und vielleicht dieses Produkt noch nicht mal in der Hand gehalten haben.
Die Problematik Internet eben.
Jeder kann seine Meinung kundtun egal wie qualifiziert oder unqualifiziert die Aussage ist.

Und da liegen auch meine Probleme wenn ich Equipment suche mit dem ich noch keine Erfahrungen gesammelt habe.

Davon ab, dass natürlich Qualitätsunterschiede zwischen den Systemen bestehen, sind Kommentare hinsichtlich Brummen o.ä. auch immer abhängig von Komponenten. Ich hab ein Grundrauschen auf meinem Sennheiser ew300 auch erst wahrgenommen, als ich mit Ultimate Ears-Hörern gespielt habe. ;-)
Und man weiß letztlich nie, wie die Randbedingungen ansonsten so waren, wenn es brummt.
Dies ist ein gutes Beispiel zu meiner vorherigen Aussage.
Die Anforderung ist durch das nutzen der Ultimate Ears einfach gestiegen und davor hat das Gerät seinen Dienst gut verrichtet.

Mit meinen LD 100 G2 hatte ich vor dem Sennheiser auch niemals irgendwelche Probleme. Ist also alles relativ...;-)
Hier im Musiker-Board wird von einigen Usern speziell das LD Systems MEI1000 G2 auch immer wieder verteufelt. Da ich mit meinem System seit Jahren zufrieden und problemlos unterwegs bin (natürlich mit vernünftigen Hörern ;)), gehe ich einfach mal davon aus, dass es da irgendeine Serienstreuung gibt.
Und hier beispielsweise zwei Nutzer für die das LD MEI System ausreichend war.


Ich definiere am Besten nochmal meine Anforderungen:
Gesucht wird eine Funkstrecke (Sender und Empfänger) für In-Ear-Monitoring.
Die Signale kommen aus einem Behringer XR18 und wir sind eine 5-köpfige Band in klassischer Besetzung:
Drums, Bass, 2x Gitarre, Vocals, 2x Backingvocals

Welche Kopfhörer nutze ich:
Shure SE215-CL und für die Zukunft plane ich mir welche Anpassen zu lassen

Welche Signale möchte ich übertragen:
Einen Mono-Mix mit:
- Drums: Bassdrum
- Drums: Snare
- Drums: große Standtom
- Drums: Overhead rechts
- Drums: Overhead links
- Gitarre 1
- Gitarre 2
- Bass
- Metronom
- Vocals: Lead
- Vocals: Background 1
- Vocals: Background 2

Wie viele Gigs spielst du im Jahr mit der Anlage:
10-20 Gigs pro Jahr

Wo liegt deine Preisgrenze:
Erstmal bei 350€ (Gebrauchtkauf möglich)

Gibt es sonstiges zu beachten:
Rackeinbau sollte möglich sein
 
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chris_kah
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Ja, er meint das

In der Behringer Welt kannst du per Ultranet 16 Signale übertragen, z.B. alle Eingangssignale und die bekommen alle P16-M
In jedem P16-M kann sich dann jeder seinen persönlichen Monitormix daraus basteln - in Stereo. Das ist dann quasi vom Mixer ausgelagert.
Und man ist dann beim XR18 nicht auf die 6 AUX Wege beschränkt.
Bei einer 5-köpfigen Band ist mit den 6 Auxen nicht jeder Mix Stero machbar.
Aber 3 Stereo Monitor Mixe per Pult und 2 weitere unabhängig davon per P16-M

Per Ethernet-Kabel kommt die Power nur, wenn man den
zur Verteilung nutzt, ansonsten kann man Ultranet durchschleifen und jedes der P16-M per Netzteil versorgen.
 
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docmidnite
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Danke @chris_kah, besser kann man die Vorteile nicht beschreiben. Ich erfahre gerade konkret, wie toll das System ist, da meine 2. Band gerade auf Soundcraft UI24( wir brauchen mehr Kanäle) umstellt. Bedienung nun über Tablet, fehlende Haptik, keine Möglichkeiten, den Sound weiter zu verbessern wie EQ.
 
D
der onk
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Per Ethernet-Kabel kommt die Power nur, wenn man den
zur Verteilung nutzt, ansonsten kann man Ultranet durchschleifen und jedes der P16-M per Netzteil versorgen.
Nicht ganz. Man kann auch einen ganz gewöhnlichen PoE-Adapter nehmen, um die P16 ohne dortiges Netzteil zu versorgen.

Aber grundsätzlich eine ganz feine Lösung - quasi ein komplett autarker Monitormischer und Dank Kopfhörerverstärker auch gleich der Beltpack-Ersatz für die stationären Musikanten. Bei Drums und Keys würde ich im Normalfall eine kabelgebundene Lösung favorisieren und ebenfalls bei den Saitenschindern, die Intrumentenkabel verwenden. Spart Geld und bringt mehr Betriebssicherheit.

domg
 
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Update:

Wir sind wie folgt verblieben:
Jeder kümmert sich selbst um seine eigene Funkstrecke.
Beim Austausch mit Musikerkollegen aus dem Profibereich außerhalb des Forums hier wurde mir immer wieder gesagt dass es nicht unüblich ist, dass jeder seine eigene Funkstrecke hat.
Gerade bei mehreren Projekten und Bands ist es sowieso nicht möglich, dass jeder das selbe System benutzt.
Aus Erfahrungsberichten kann es zwar immer mal wieder auf Probleme stoßen aber die meisten führen ihre Kabellösung als Backup mit und sind damit immer gut gefahren und so werde ich es auch machen.

Der andere Gitarrist meiner Band hatte sich wie schon geschrieben ein LD-Systems U306 besorgt.
Wir haben es getestet und selbst im hiesigen Proberaumkomplex zur Primetime funktioniert es ohne Störung.
Trotz Gitarrenfunk, W-Lan und das Wireless des XR18 im Raum und diverse Funkstrecken im Nachbarraum.
Er nutzt es auch für beide seiner Bands.

Ich habe nun ein LD-Systems MEI 100 G2 für schlappe 100€ aus der Bucht und auch das läuft problemlos ohne irgendwem in die Quere zu kommen.

Fazit:
Grundsätzlich halte ich es für sinnvoll, dass nun jeder sein eigenes Gerät betreibt und besorgt und die Kabellösung als Backup nutzt.
Manchmal ist es vielleicht gar nicht so kompliziert wie es anfangs scheint und der Austausch mit den Profis die mir Anekdoten und Praxisbeispiele aufzeigen konnten, hat mir viele Zweifel genommen.
Ich halte jetzt noch Ausschau für ein zweites MEI 100 G2 auf dem Gebrauchtmarkt und wenn es mich juckt, dann schlag ich zu.
Primär um eins fest im Raum zu lassen und eins portabel zu haben und Sekundär als Backup bevor die Kabellösung als Backup herhalten muss.

Ich überlege nun noch ob ich das Gerät in mein eigenes Rack baue oder in das Rack der Band.
Wahrscheinlich ist es sinnvoller es in mein eigenes Rack zu bauen, damit ich es auch außerhalb der Band nutzen kann und nicht erst noch verkabeln muss mit dem Rest meines Equipments.
 
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Wil_Riker
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HFU
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Gerade bei mehreren Projekten und Bands ist es sowieso nicht möglich, dass jeder das selbe System benutzt.
Das wäre auch ungünstig, denn das selbe wäre nur ein einziges (SCNR) ;). Du meinst vermutlich das (bau-) gleiche...

Aus Erfahrungsberichten kann es zwar immer mal wieder auf Probleme stoßen aber die meisten führen ihre Kabellösung als Backup mit und sind damit immer gut gefahren und so werde ich es auch machen.
Das A und O ist das Frequenzmanagement, wenn mehr als ein einzelnes Funksystem zum Einsatz kommt. Sind alle Frequenzen/Kanäle zueinander kompatibel (das überprüft man am besten mit einer entsprechenden Software), steht einem störungsfreien Funkbetrieb nichts entgegen.
 
ChasmofmySoul
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Das wäre auch ungünstig, denn das selbe wäre nur ein einziges (SCNR) ;). Du meinst vermutlich das (bau-) gleiche...
Genau das meinte ich.

Das A und O ist das Frequenzmanagement, wenn mehr als ein einzelnes Funksystem zum Einsatz kommt. Sind alle Frequenzen/Kanäle zueinander kompatibel (das überprüft man am besten mit einer entsprechenden Software), steht einem störungsfreien Funkbetrieb nichts entgegen.
Vielen Dank für den Tipp.
 

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