Gagen als Betriebsausgaben

von Georg86, 20.08.10.

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  1. Georg86

    Georg86 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.10   #1
    Hallo,

    habe eine grundsätzliche Frage:
    Darf ein Betreiber eines Lokals die Gage für eine Band, die bei ihm gespielt hat, als Betriebsausgabe in der Steuererklärung absetzen, obwohl er von der Band keine Rechnung/Quittung oder Unterschrift verlangt hat und den Betrag einfach nur bar ausgezahlt hat? :gruebel:

    Danke, Georg
     
  2. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.10   #2
    er darf!
    ...das Finanzamt muß es ihm aber nicht unbedingt anerkennen - das FA kann aber bei den Empfängern gerne mal nachfragen, wo das Geld unangemeldet geblieben ist...:D

    und man sollte eine Quermeldung vom FA an die GEMA nicht ausschließen.
     
  3. Georg86

    Georg86 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.10   #3
    Dankeschön. Quermeldung vom FA an die GEMA? Davon hab ich noch nie gehört... Ist das gängige Praxis im FA?
     
  4. gug

    gug Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.10   #4
    schreibt ne Quitung, das ist immer einfacher. Die vermeintliche einfache Lösung ohne Quittung könnte im Nachhinein viel Arbeit verursachen.

    Aber was soll denn das FA an die GEMA melden? Es hat doch keine Liste der Songs?
     
  5. Beyme

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    Erstellt: 20.08.10   #5
    ...aber im Grunde kann doch der Band das alles egal sein?! Der Wirt ist für seine Steuererklärung selbst verantwortlich und als Veranstalter auch für die GEMA.
     
  6. gug

    gug Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.10   #6
    ja, der Wirt ist dafür verantwortlich, aber wenn ein Finanzbeamter zeit hat, schaut er mal kurz, ob der Musiker die Einnahmen auch angegeben hat, falls der Wirt die Kosten absetzen will..
     
  7. Georg86

    Georg86 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.10   #7
    Genau darum gehts :-) Und die machen das nicht nur wenn sie mal "zeit haben"
     
  8. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.10   #8
    ob das gängige Praxis ist, weiß ich nicht, aber ich habe mehr als einmal erlebt, daß das FA der GEMA gemeldet hat Wirt XY hat im Jahr ZZ soundsoviel Veranstaltungen veranschlagt.
    Wenn die GEMA andere Angaben hat, dann hat der Veranstalter ein Problem und die Band zumindest einiges an Nacharbeit, wenn nicht auch ein Problem, weil der Musikfolgebogen zeitnah abzuliefern ist.