Gebrauchter, zuverlässiger, simpler und günstiger Amp für daheim?

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EDIT zur Klarstellung: Ich meine natürlich ein Combo und nicht nur den Amp.

ich bin auf der Suche nach einem kleinen Bass Amp für Zuhause. Ich möchte eher etwas günstigeres gebraucht kaufen. Es wäre nett, wenn das Ding auch ein wenig Reserve hätte um auch mal mit einem moderaten Drummer mitzuhalten.

Da ich eigentlich Gitarrist bin, habe ich leider auch keine klaren Vorstellungen wenn es um den Sound geht. Vermutlich also eher etwas "Flexibleres"? Ich spiele Hauptsächlich Rock, Blues, Funk und Metal.
Im Moment habe ich einen simplen Jazz Bass. Ich möchte mir aber auch wieder einen 5-Saiter kaufen.

Welche Marken sind günstig, zuverlässig und robust und können bedenkenlos auf dem Gebrauchtmarkt gekauft werden? Hughes & Kettner? Peavey?

Wie gesagt, es geht hier nicht um einen high end Amp, sondern um etwas Simples und zuverlässiges zum heimischen Üben.

Was wäre so ein realistische Preisregion, die ich anpeilen sollte?

Achso, zum Aufnehmen brauche ich es nicht. Ich habe einen Quad Cortex über den ich das immer mache. Aber ein richtiger Amp zum üben ist mir deutlich lieber als Kopfhörer oder Abhörmonitore.

P.S. im Moment spiele ich oft über meinen H&K Gitarren-Transistoramp. Ist nicht unbedingt dafür gedacht, ich weiß :D
 
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OK.... die Box ist ein wenig gross.... :D
 
hast du ein uuuungefähres budget?

das hängt stark davon ab was realistisch ist :D

ich habe z.Bsp. die H&K Transe für 40€ gekauft. Und es ist ein fantastischer kleiner Amp. Und ich habe einen Silver Jubilee Marshall im Proberaum, sowie einen Quad Cortex und einen Tubemeister daheim. Also durchaus einen Vergleich zu deutlich teureren und "besseren" Amps :D.

Ich denke, dass es viele alte Amps gibt, die zwar günstig, aber sehr sehr gut sind.


Was ist z.Bsp. mit einem Peavey 112?

Unser Bassist hat einen Gallien Krueger für 120€ gekauft. Der klingt super. Wäre mir aber für zu Hause ein wenig zu Groß.
 
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Der ist kleiner:
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Auch interessant:
 
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kann ich nur empfehlen. So einen spiele ich im Proberaum, der hält seit ... lass mich nachdenken ... etwa 30 Jahren tapfer durch. War noch nie defekt, funktioniert auch mit 5-Saiter gut.
Wenn Du einen bekommst (und der läuft problemlos), machst Du bestimmt nichts falsch.
 
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Hast du den mal getestet ?

Den Bass nicht, denn ich spiele Rhytmusgitarre, aber, und da gehe ich von aus, ist der genauso gut wie anderen Amps von VOX mit Nutube-Röhre, und davon habe ich 2, die auch im Einsatz sind.
 
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Mir ist neulich ein älterer Laney Linebacker 30 Bass-Amp zugeflogen. Geschenkt bekommen, ich hatte ihn weder gebraucht noch gesucht. Macht einen guten Eindruck, sollte sehr günstig zu bekommen sein.
 
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Ich habe zwei Roland RX Cubes (bs und git). Das Schöne an Roland/Boss ist, dass da eigentliche "nie" etwas kaputt geht und zudem die Dinger recht roadtauglich gebaut sind. Auch die kleinen. Und die leistungsstärkeren eben auch.
(Was nicht ausschließt, dass nicht andere Firmen auch so etwas bauen können.)
 
:hat:ich spiele seit einem Jahr zuhause einen
Markbass Micromark 801 - im Bassbereich muss ich leichte Abstriche machen aber er ist nicht zu laut, mit dem Kopfhöreranschluss kann ich gut arbeiten und der Lüfter ist sehr leise und springt nur bei full power an.


Vorher hatte ich einen
tc electronic BAM200


Mit einer 1x15" Box von Ashdown - war aber zu laut für meinen Raum.
 
Ampeg BA112 oder Ampeg BA115 aus den 2000ern.

Mein alter BA115 ist +20 Jahre und läuft bei dem Bekannten, der ihn gekauft hat immer noch einwandfrei im Proberaum. Der Amp wurde nie "gut" behandelt und ist unzählige Male an der Leistungsgrenze gelaufen.

Ich finde das Wedge Konzept gut und je nach Band/Lautstärke/Location reicht die kleine Variante BA112 mit 12"er Speaker und 50 Watt auch problemlos.

Den BA112 sehe ich immer wieder mal für <150€.
Den BA115 gibt es oft für Mondpreise, immer wieder mal für 200-250€ (was ich je nach Zustand/Modell fair halte).
Beim BA115 gibt es verschiedene Varianten, z.B. BA115T mit Vorstufenröhre, HP mit mehr Watt.

Wenn Du Platz hast, dann könnte ich auch eine 2x10er Box empfehlen und ein Topteil. Da ist der Markt auch voll mit guten und sehr günstigen Geräten aus der 90er/2000ern (Laney Hartke Ashdown, ...).
Ich rate nur immer von der Hartke VX Boxenserie ab, die finde ich persönlich ultra schlecht.
 
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Auch wenn hier ein Combo gesucht wird, würde ich mir dennoch nochmal einen kleinen Head durch den Kopf gehen lassen. Da bekommt man immer mal was gut gebraucht. Dies dann Kombiniert mit einer kleinen Box für Zuhause, z.B. sowas:
Trace Elliot Bassbox 110


Darüber hinaus, für diese Fall:
Es wäre nett, wenn das Ding auch ein wenig Reserve hätte um auch mal mit einem moderaten Drummer mitzuhalten.
Head in den Proberaum mitnehmen und dort an einer größeren Box betreiben (vielleicht dabei die Hartke VX-Modelle vermeiden...), die man meist wirklich sehr günstig bekommt. Wäre auch logistisch interessant.

Aber auch neu bekommt man heutzutage recht gute Heads die vor allem schön kompakt sind und mit einem Line Out auch mal schnell direkt am Interface hängen, z.B.
Warwick Gnome


Ich bin mir aber sicher, dass es einige brauchbare Combos auf den Gebrauchtmarkt gibt, insofern lese ich hier interessiert weiter. Ich stosse bei diesen Teilen dann meist an klangliche Grenzen aufgrund der meist verwendeten Hölzer und Konstruktionen, wobei ich jetzt nicht so viele davon in den Fingern hatte. Es gibt heute andere Ansätze für den Boxenbau die sehr kompakt bauen und dennoch einen schönen trockenen Bass hervorzaubern.
 
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Nicht mehr "hip", aber schier unzerstörbar:
Die Roland Bass Cube Serie sind zuverlässige Arbeitstiere. Weitaus lauter als die Bezeichnung/Wattangabe vermuten lässt. Mit meinem 100er Bass Cube war definitiv nie zu leise. Ich hatte auch den 30er - den spielt jetzt mein Sohn.
Die waren noch die letzte Generation, heute sind das 20er, 60er, 120er...

Einen Roland Bass Cube kannst du bedenkenlos gebraucht kaufen: Wenn der nicht die Treppe runtergefallen ist, wird er dich überleben (vielleich nicht gerade die orange, allererste Serie aus den 80ern).
Mit an Bord sind grundlegende Effekte, DI und was du so brauchst. Klassische Modeling-Amps sind halt aus der Mode: Heutzutage spielt man entweder einen Kemper&Co oder "das Echte".

Ansonsten werden die Fender Rumble sehr hoch geschätzt. "Erwachsen" ab dem 100er. Hab ich aber selbst nicht probiert - die Infos habe ich von Bassic.de.

Thema Head-Box:

Ich spiele selbst den oben angesprochenen Warwick Gnome. Genialer kleiner Amp! So winzig, dass ich den in einem Federmäppchen transportieren kann. Aber irgendwie nicht wirklich cool, was soll ich sagen... Da fehlt definitiv nichts, aber das ist wie ein guter Wein im Plastikbecher: Das Auge trinkt auch mit.

Generell - auch wenn ich selbst keinen Combo mehr habe - verstehe ich schon, dass man einen will: Man hat halt nur ein Gerät mit einem Kabel und einem Hangriff.
Hinstellen, einstecken - fertig. Hat was.
 
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danke soweit für die Vorschläge. Ich habe ein paar Suchfilter auf kleinanzeigen gespeichert und beobachte was da so kommt.
 
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Genau, das wollte ich gerade vorschlagen.
Schreib doch den Link von spannenden Anzeigen hier rein und dann gibt es sicherlich Feedback.

So lebendig hat sich das Bassforum seit Jahren nicht mehr gefühlt. 🤣
 
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hehe, echt?

ich dachte, ich hätte im Akustik Bereich Leben reingebracht als ich nach Empfehlungen für eine Konzertgitarre gefragt habe. ;)
 
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