Übersicht: Gehörschutz für Musiker

Was für den Motorradfahrer der Helm ist für den Mucker der Gehörschutz...
 
Lass dir beim Hörakustiker Gehörschutz anpassen. Kostet einmal 160€ und du wirst es lieben. Passgenau und mit auswechselbarem Filter. Ich will es nicht mehr missen
 
Was für den Motorradfahrer der Helm ist für den Mucker der Gehörschutz...

Und nicht vergessen (sage ich als leidenschaftlicher Motorradfahrer): Auch unter dem Helm Gehörschutz tragen, schon bei 100 km/h (also wenn man quasi noch steht) hat man Windgeräusche von >90 dB.

Und zu einem von dem Akustiker angepaßten Gehörschutz: Sowas ist nur sinnvoll für Menschen mit konstantem (!) Gewicht, für Jo-Jo-Typen wie mich taugt das nicht - mal ein paar Kilo weniger und die Teile dichten bereits nicht mehr richtig.

Grüße

Thomas
 
Und nicht vergessen (sage ich als leidenschaftlicher Motorradfahrer): Auch unter dem Helm Gehörschutz tragen, schon bei 100 km/h (also wenn man quasi noch steht) hat man Windgeräusche von >90 dB.

Nana das ist aber ganz gefährlich.
Wenn ich wüsste das der Typ vor mir auf der Straße Hörschutz trägt um "sich selbst zu schützen", dafür aber die Allgemeinheit auf deutschen Straßen gefährdet, greif ich mir an den Kopp!
 
Früher immer unregelmäßig bei den Proben mit Geshörschutz(Alpine), aber seit knapp nem 3/4 Jahr nicht mehr. Sind von der Gesamtlautstärke auch inzwischen leiser*, daher geht das ganz gut. Das Problem mit Alpine ist einfach: Ich versteh kein Wort wenn mal was besprochen wird...

*oder unser Gehör kackt ab.
 
Nana das ist aber ganz gefährlich.
Wenn ich wüsste das der Typ vor mir auf der Straße Hörschutz trägt um "sich selbst zu schützen", dafür aber die Allgemeinheit auf deutschen Straßen gefährdet, greif ich mir an den Kopp!

Da liegst du etwas daneben. Wenn man mit Gehörschutz Motorrad fährt, dann ist die Dämpfung nicht höher, als wenn man im Auto sitzt und dabei Radio hört. Meist kriegt man von Warnsignalen (Hupe, Sirene) immer noch mehr mit als Autofahrer. Da Motorradfahrern zu unterstellen, sie würden den Straßenverkehr gefährden, ist absolut falsch.

Zu den Pegelspitzen weiter oben, wir haben mal gemessen bei normaler Probenlautstärke und waren, wenn ich mich jetzt recht erinnere, unter 100db.

@DerAlucard: Ich glaube dann hat eher das Gehör nachgelassen ^^ Normal versteht man auch seine Kollegen, wenn man die Stöpsel drinne hat. Und wenn man sich überlegt, was die Alternative ist, nehme ich dann auch in kauf, dass ich mit meinen Bandkollegen etwas lauter sprechen muss.
 
Früher immer unregelmäßig bei den Proben mit Geshörschutz(Alpine), aber seit knapp nem 3/4 Jahr nicht mehr. Sind von der Gesamtlautstärke auch inzwischen leiser*, daher geht das ganz gut. Das Problem mit Alpine ist einfach: Ich versteh kein Wort wenn mal was besprochen wird...

*oder unser Gehör kackt ab.

Ehrlich? Auch bei der schwächsten Dämpfung? ich lass die Teile sogar in längeren Pausen drin, was auch Vorteile hat: Unnötiges Gebrabbel kann besser ignoriert werden. ;)
 
Ganz so taub sind wir noch nicht :D Aber ich mag gedämpfte Unterhaltungen einfach nicht. Ich muss klar verstehen was die Leute sagen.

Obwohl ich inzwischen anders stehe. Ich stehe mit dem Rücken vor Gitarren und Bass Verstärker welche auf dem Boden stehen. Da krieg ich wesentlich weniger ab als vorher und spüre meinen Bass mehr am Körper.
 
Ich habe nach Jahren der "nicht Gehörschutz Nutzung" oder der Nutzung von durchschnittlichem Gehörschutz mit Membran (die ich bei Konzerten nie getragen haben), mir nun vor einem halben Jahr einen Gehörschutz anfertigen lassen: Also zum Ohrenarzt, Frequenzdefizite messen, das abgleichen mit dem Hörakustiker, Abdrücke der Ohren anfertigen, passende Membranen einbauen, fertig.

Hat zwar mehr als 200 Euro gekostet. Hat sich aber echt gelohnt. Und mit etwas Glück übernimmt die Krankenkasse auch einen Teil.

Besonders gut bei meinem Gehörschutz ist auch noch, dass man einen Kabelaufsatz aufstecken kann, um die Abgüsse für In-Ear-Monitoring zu nutzen.

Viele Grüße, WüPi
 
Nachdem ich unter anderem diesen Thread hier genutzt habe, um Gehörschutz zu finden, wollte ich nochmal meine Erfahrungen kundtun.
Im Jugendalter habe ich in eher lauteren Bands gespielt (Bass) und dabei oft die billigen Ohropax getragen. Endverzerrte Gitarren und
streckenweise auch verzerrter Bass - da hört man eh nur Krach ;-) Nachdem es dann eine ganze Zeit deutlich leiser zuging, bin ich wieder in einer Band gelandet,
wo der Schalldruck im Proberaum beeindruckend ist (Bass und Snare vom Schlagzeug werden abgenommen, weil sie sonst untergehen).
Wenn ich spät abends von der Probe kam, musste ich nochmal eine Stunde chillen, ehe ich ins Bett konnte, weil die Ohren klingelten.
Da ich nicht mehr der Jüngste bin, war mir klar, dass sich daran etwas ändern muss, also Gehörschutz. Ohropax ging gar nicht,
durch das verzerrte Frequenzspektrum und die Dämmung hat sich das so angefühlt, als wäre mein Bass in ein Handtuch gewickelt und
ich muss mit Handschuhen spielen - kein Gefühl, alles taub.
Da leiser machen auch keine Option war, bin ich nach Internetrecherche auch bei
Otoplastiken mit Elacinfiltern gelandet. Teuer, aber jeder, der welche hat, empfiehlt sie.

Nachdem ich einen Händler gefunden hatte, bei dem der Preis stimmte, bin ich zum lokalen Hörgeräteakustiker (amplifon.de),
um mir Abdrücke machen zu lassen. Dort bin ich mit denen ins Gespäch gekommen und habe festgestellt, dass die die Dinger auch bestellen können.
Zwar etwas teurer, aber dafür entfiel der Preis fürs Abdruck nehmen und fürs Porto, also kam das Ganze etwa gleich - da habe ich sie natürlich vor Ort bestellt.
Nur mit der Dämmung war ich mir nicht sicher. Ein Bekannter, der sich mit so etwas auskennt, sagte mir, dass Schalldruck von jedem individuell wahrgenommen wird und man da keine Pauschalaussagen machen kann, dass aber 25dB eine Menge Holz sind. Ich schwankte eingangs zwischen 15 und 25, also habe ich die 15er bestellt.
Die Dame im Laden hat mir dabei auch noch angeboten, dass ich die Filter ausprobieren kann, und wenn ich einen anderen will, kann ich tauschen.
Ich habe mit zwei Wochen Wartezeit gerechnet, doch nach 9 Tagen waren sie da, pünktlich zur Generalprobe einen Tag vor einem Gig.
Die Passform ist ja schon hinreichend beschrieben worden. Als ich die Dinger ausgepackt habe, war ich erstmal verwundert wie klein die sind,
ich hätte mit grösseren Otoplastiken gerechnet und hatte sofort Sorge, dass die rausfallen und zertrampelt werden, wenn ich die im Moshpit tragen sollte.
Aber Humbug, sie sitzen perfekt und bombenfest. Nichtmal bei Kieferbewegungen ist was zu merken.
Zur Dämmung:
Mit den 15ern im Proberaum fühlte ich mich sehr geschützt. Das Klangbild war kaum verzerrt und man konnte noch fast alles hören. Was mir zuerst aufgefallen ist, ist dass die Obertöne
von der Snare weg sind - das, was einen immer unfreiwillig blinzeln lässt - also nicht leiser, sondern weg. Beim Spielen merkte ich dann auch, dass diese Schmatztöne vom Bass fehlen,
was mich dann doch schon etwas störte. Aber nach der Probe dann die Offenbarung: Ich kam relaxed aus dem Proberaum, kein Klingeln in den Ohren und keine körperliche Mattheit,
die der Lärm sonst so mit sich bringt.
Nach ein Paar Tagen war mein Fazit, dass das besser ist, als ohne zu spielen, doch dann erinnerte ich mich an das Angebot, andere Filter auszuprobieren.
Ich habe mir dann die 9er geholt und bin in den Proberaum gefahren. Alles, was bei den 15ern fehlte, war wieder da, das gesamte Hörerlebnis
zurück, doch das Klingeln in den Ohren blieb aus. Es fühlt sich so an, als ob man ohne spielt und die Band auf eine vernünftige Lautstärke reduziert ist - es ist noch laut,
aber das muss es (für mich als Gehörschutzmuffel) auch sein - es ist einfach nur nicht mehr zu laut.


Fazit:
Die Otoplastiken mit Elacinfilter sind schlichtweg eine andere Liga, was Gehörschutz angeht. Jemand wie ich, dem es dabei hauptsächlich um Komfort geht, sollte auch mal die kleineren Filter ausprobieren. Die Dinger sind jeden Cent wert und ich spiele nicht mehr ohne, auch Live nicht.
Und ehe man im Internet bestellt, beim lokalen Hörgeräteladen nachfragen - wegen der Abdrücke muss man ja eh hin. Bei mir gab's noch die angenehme Überraschung,
dass die ganzjährig 15% Rabatt auf Gehörschutz geben, ich habe also bloss €153,- bezahlt.
 
Ich habs umgekehrt gemacht. bei Alpine Hearsafe gestartet, dann mehrmals verloren und jetzt nur noch Oropax. Ganz ehrlich finde ich, dass man sich an den nicht so tollen Klang gewöhnen kann. Vor allem als Sänger hört man sich meinem Empfinden nach sehr gut mit den einfachen Oropax. Aber wenns net low bugdet sein muss, dann würd ich wohl auch die hearsafe (immer und immer wieder) nachkaufen:)

Ohne Schutz in lauten Bands geht gar nicht.

- - - Aktualisiert - - -

Ein kleiner Tipp zu den Sprechpausen: Mit den normalen Oropax im Ohr kannst du leicht hinten am Ohr drauf drücken, dann entsteht ein kleiner Spalt, durch den du zuhören kannst. Und wenn's wieder los gehen soll, drückst du das Wachsteil wieder vollständig ins Ohr:)
 
Da wir derzeit wieder ohne Monitoring proben, habe ich meinen Gehörschutz gesucht, den ich mal wieder verbummelt habe. Ich nutze seit 3-4 Jahren die surefire; das Modell EP4 wird hier in D bei Thomann unter dem Namen Millenium EP4 für 29 € https://www.thomann.de/de/millenium_ep4_earpro_hear_protection.htm
und bei anderen Händlern unter Earprotex oder so ähnlich für etwas weniger € vertrieben. Egal mit welchen Produktnamen die Dinger gelabelt und verkauft werden, auf den Ohrmuschelbügeln steht immer "SF". Diese Abkürzung steht für Surefire, die in den US
Impulsschallschutz_Stöpsel für so ziemlichen jeden Bedarf (Jäger, Industrie, Musiker, ..) herstellen.
Je nach Ausführung (EP 3 - 6 ) wird der Impulsschall von über 85 db (bei den EP4) wegfiltert, sollte man auf Dauer (bsp. Schießstand, Baulärm) einem andauernden zu lautem Pegel ausgesetzt sein, kann man die Filteröffnung noch mit einem Zusatzstopfen verkorken, was ich aber nie anwenden musste.
Im Jägerbedarf kosten die EP 4 zwischen 20 - 23 €. Ich bestelle meine Teile immer in den US und zahle je nach Wechselkurs zwischen 14,5 - 15,50 € inkl Versand.
 
Mal ein kurzes Update:

Ich habe heute meine 25er Elacin bekommen (nach 5 Werktagen) :)
Bei der Bestellung beim Hörgeräteakustiker habe ich gleich gesagt, dass ich "etwas mehr dran haben" will, zwar nicht ganz concha aber doch mehr als die kleinen Stöpsel. War gar kein Problem. Die Dinger sitzen jetzt sogar so fest, dass es schon ein bisschen Übung erfordert, sie fix aus den Ohren zu holen. Da man die ja nicht ständig rein und raus steckt, passt mir das sehr gut!

Erstes Gefühl: Puh, die machen aber dicht :D Bei den 25er Filtern hatte ich im Laden schon ein Gefühl der "Abgeschottetheit". Aber gut - schauen wir mal zuhause.
Komme jetzt vom Drumset aus dem Keller und muss sagen: Wow. Das hab ich wirklich noch nicht erlebt und mir auch nicht vorstellen können. Das Set ist einfach leise. Wie leiser gedreht. Wahnsinnig angenehm! Ich kann es kaum erwarten, damit wirklich mal mit voller Besetzung in den Proberaum zu gehen. Das muss eine grundlegend andere Wahrnehmung der Musik sein...

Was für mich extrem ungewohnt ist: Man gewöhnt sich an die Akustik mit den Stöpseln drin. Da man eben auch noch Höhen hört, langt man sich automatisch ans Ohr um das Teil wieder weiter rein zu schieben, wie man es von den Billigteilen gewohnt ist. Da ist Höhen hören in diesem Ausmaß immer ein Zeichen dafür, dass der Gehörschutz nicht mehr richtig sitzt und es beim nächsten wirklich lauten Ton schmerzhaft wird. Verwundert stellt man dann fest, dass alles so seine Ordnung hat :D Ich habe zwischendurch mal einen Stöpsel rausgenommen um einen "Vergleich" zu haben und ein recht leichter Snareschlag war schon extrem unangenehm. Man gewöhnt sich wahnsinnig schnell an den Gehörschutz.


Nach diesem Erlebnis kann ich jetzt erst recht sagen: Wer regelmäßig mit billigem Gehörschutz probt, aber ordentlich Kohle für einen schönen Proberaumamp investiert, setzt die Prioritäten völlig falsch.
Achso, gezahlt habe ich 159 Euro im Laden.
 
Jupp
Ich habe meine elacin seit 2 jahren
Die beste investition seit ich musik mache
Zur not kannst du dir auch 15 er holen
Kann man einfach austauschen
 
Update:

Wenn du kein Drummer bist finde ich die 15er besser.

Genau so ist es (sagt ein hauptsächlicher Gitarrist)!
Die Probe mit den 25ern war nicht gut. Es ist wirklich ZU leise, so dermaßen leise dass man das Gefühl hat man steht irgendwie nebendran und macht gar nicht aktiv Musik. Null Feeling, und mit Feeling meine ich sicher nicht, dass die Ohren klingeln müssen, ich bin da eher der Vorsichtige. Hat was surreales, man ist irgendwie so in seiner "eigenen Welt". Ich habe mich auch erwischt wie ich versuchte die Spielweise zu ändern, irgendwie härter anzuschlagen etc. was sich eigentlich alles insgesamt negativ auswirkte. In "Pausen" Gespräche zu führen ist mitunter sehr schwer.
Habe mir also die 15er geben lassen und bin damit zur nächsten Probe. Hier kann ich wirklich sagen: Genau die richtige Dämpfung für unsere Probelautstärke (Metal, lauter Drummer aber recht großer Raum). Kein Klingeln o.ä. im Ohr nach der Probe, nie unangenehm, aber das Feeling ist noch da und man hat das Gefühl, tatsächlich einer Bandprobe beizuwohnen. Wem das als Gitarrist einer Band tatsächlich nicht reicht und der Proberaum mehr als 15m² hat, der sollte definitiv über die bedenkliche Lautstärke in diesem Raum nachdenken. Das Schlagzeug geht da dann unabgenommen wirklich völlig unter.

Apropos Schlagzeug: Zuhause spiele ich für mich selbst ohne Band an meinem Set Schlagzeug. Rein für diesen Zweck würde ich tatsächlich eher zu den 25ern greifen. Ideal wäre hier aber wohl noch ein Zwischending, denn ich habe festgestellt dass man (zumindest am Anfang) tatsächlich härter draufdrischt weil es sehr leise ist. Ein klassischer "Mickey Mouse" Baumarkthörschutz ist subjektiv (da alles andere als Linear) etwas oberhalb vom 15er ER anzuordnen (also etwas leiser). Aber nicht sehr viel, das 25er ER Filter ist WESENTLICH leiser. Wenn man nicht die lauteste Snare und wirklich dauernd Rimshots spielt, ist der 15er am Schlagzeug aber durchaus noch okay.


BTW: Ich war neulich mal routinemäßig beim HNO und dabei stellte sich heraus dass mein Gehör "ausserordentlich gut" ist. Sollte man bei solchen Reviews vielleicht dazu schreiben. Wenn es für mich also leise ist, sollte es kaum jemanden geben der den gleichen Pegel als laut empfindet.
 
BTW: Ich war neulich mal routinemäßig beim HNO und dabei stellte sich heraus dass mein Gehör "ausserordentlich gut" ist. Sollte man bei solchen Reviews vielleicht dazu schreiben. Wenn es für mich also leise ist, sollte es kaum jemanden geben der den gleichen Pegel als laut empfindet.

Das subjektive Empfinden von Lautstärke ist nicht zwangsläufig an die Objektive Hörschwelle gekoppelt.
Oder: Nur weil du gut hörst, muss es dir nicht lauter vorkommen als jemandem der weniger gut hört.
Tatsächlich empfinden Menschen mit Hörschädigung laute Dinge meist eher unangenehm als normal-hörende Personen.

LG - CP
 
Tatsächlich empfinden Menschen mit Hörschädigung laute Dinge meist eher unangenehm als normal-hörende Personen.

Das finde ich interessant, kann ja dann wirklich nur mit der Psyche zu tun haben?

Beim Hörtest (der erste "richtige" in meinem Leben - Bundeswehr zählt nicht :D) kam heraus dass ich selbst für mein junges Alter (25) sehr gut höre. Tatsächlich habe ich kaum so schnell drücken können, wie ich etwas gehört habe. Lauten Geräuschen gegenüber bin ich ziemlich empfindlich, während manch andere bei einem vorbeifahrenden Rettungswagen seelenruhig dastehen, kann ich nicht anders als mir die Ohren zuhalten. Daraus habe ich mal abgeleitet, dass ich da überdurchschnittlich sensibel bin und wohl die große Mehrheit der Musiker laute Geräusche als "angenehmer" wahrnimmt als ich das tue.

Ich habe allerdings wenig/keine Erfahrung mit Menschen, die wirklich hörgeschädigt sind. Aus meiner beschränkten Sichtweise ging ich davon aus, dass Menschen mit schlechterem Hörsinn unempfindlicher sind (wurde hier ja auch schon geschrieben - "lauter drehen"). Wenn jemand - bei der entsprechenden Frequenz - z.B. eine Senke von -30dB hat, gehe ich davon aus dass dieser ein Geräusch von zB. 100 dB(A) auf dieser Frequenz als weniger unangenehm empfindet als ich das tue. Sollte das nicht der Fall sein, müsste die Psyche das Geräusch ja quasi lauter machen, als es tatsächlich im Ohr ankommt... ?

LG,
Julian
 
Das finde ich interessant, kann ja dann wirklich nur mit der Psyche zu tun haben?

Psyche spielt beim Hören immer eine Rolle - hier aber eher eine untergeordnente. Es hat vor allem physiologische Gründe

Hörschaden = (meistens) Schädigung der Haarsinneszellen im Innenohr. Diese Arbeiten quasi wie ein Kompressor. Machen Leises lauter und Lautes leiser. Wenn kaputt, > Leises zu leise, Lautes zu laut.
(Alles vereinfacht dargestellt)

LG - CP
 
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wo der Schalldruck im Proberaum beeindruckend ist (Bass und Snare vom Schlagzeug werden abgenommen, weil sie sonst untergehen).

Gitarrenverstärker haben einen Fazinierenden Knopf mit der Beschriftung Volume, manche Modelle benutzen den Verrückten Namen Master.... wenn man den Knopf weit genug nach links dreht, dann kann man die mikros aus der Bassdrum und von der Snare wieder abschalten :p
 
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