Generelle Frage zur Wattzahl

von Benno1988, 28.04.07.

  1. Benno1988

    Benno1988 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.07   #1
    Was bringen einem diese dicken 2x2500 Watt Endstufen wenn es dafür keine Boxen gibt die 2500 Watt aushalten, zumindest finde ich keine

    (nicht nachfragen warum ich sowas suche... hatte langeweile) :great:
     
  2. tonfreak

    tonfreak Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.07   #2
    Könntest du vielleicht mal ein Beispiel nennen? Danke.

    MfG
    Tonfreak
     
  3. the flix

    the flix Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.04.07   #3
    Endstufen dimensioniert man lieber etwas über, damit man Reserven hat und die Endstufen nicht ins Clipping kommen.

    Außerdem braucht man für Subwoofer schon teils Endstufen dieser Leistung, besonders, wenn man mehr als einen pro Endstufenkanal betreiben will.
     
  4. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 28.04.07   #4
  5. Boerx

    Boerx Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.04.07   #5
    Abgesehen davon denkst du in die falsche Richtung. Es hängt nicht an einer Endstufe immer genau eine Box pro Kanal sondern oft mehrer 2-4. Hier teilt sich die Leistung dann entsprechend auf die Boxen auf.
     
  6. tidow

    tidow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.04.07   #6
    Die Ohm ist auch erwähnenswert.
     
  7. cyril

    cyril Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.07   #7
    Das hat eigentlich garnicht so viel mit der Wattzahl und dem Clipping zu tun. Es geht um guten Sound. Der entsteht aber durch ausreichenden Headroom. Aber erstmal zu den Wattzahlen: Das ist alles relativ, weil musikalische Signale nicht mit einem Sinuston vergleichbar sind. Der Sinus bleibt immer gleich, aber das Musiksignal ist mal laut und mal leise und das ganz schnell hintereinander. Ein Baß-Signal kann z. B. so aussehen: Ein Riesenimpuls klingt schnell ab und dann kommt bis zum nächsten Impuls nur kleines Gezumpel. Wird das über die Zeit gemittelt, so ergeben sich Leistungen von nicht einmal 100W. Aber der Impuls schießt bis 2kW hoch.
    Jetzt der 2. Punkt, Clipping: Bei modernen Endstufen gibt es kein Clipping, da sie alle mit Limitern (genauer Peak-Limiter) ausgestattet sind. Die fangen z. B. den erwähnten 2kW - Impuls ab und es passiert nichts Schlimmes. Die Qualität dieser Limiter ist übrigens sehr, sehr unterschiedlich, bei den üblichen Billigmarken sind sie sehr schlecht. Technisch ist der Limiter also ein Segen. Aber was ist mit dem Sound, wenn immer die Spitzen ausgebremst werden? Der Baß wird schlaff und uninteressant, bei Endstufen mit genügend Headroom klingt er, als wenn er aus den Boxen herausplatzen wollte. Wir brauchen also auch die sehr starken Endstufen!
     
  8. Boerx

    Boerx Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 02.05.07   #8
    Stimmt, die werden gebraucht, aber deiner Argumentation kann ich nicht folgen. Es handelt sich ja hierbei nicht um 2,5kw Peak Leistung sondenr um RMS Leistung (welche übrigens nochmal unter der Sinusleistung liegt)
     
  9. cyril

    cyril Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.05.07   #9
    hi Boerx !
    Es gibt bei den neuen "Superendstufen" keine wohldefinierte "Sinusdauerleistung", "RMS" oder sonstige Dauerleistungen mehr. Solche Dauerleistungs-Endstufen könnte man ingenieursmäßig recht einfach bauen, aber sie wären nutzlos, weil sie die Sicherung raushauen würden. Die Hersteller bauen die Endstufen so, daß sie sich an der Kennlinie der 16A - Haushaltssicherung entlanglügen. Sie können also für -sagen wir- eine halbe Sekunde die volle Leistung abgeben , danach nur ein Viertel und dann nach der Kennlinie der Sicherungsnorm wieder die volle Leistung. Im Allgemeinen wird ein Crestfaktor 4 als unverbindliche Richtlinie gewählt. Aber das macht jeder Hersteller wie er will und es ist sehr schwierig, eine solche Endstufe meßtechnisch genau zu erfassen.
    Absoluten Vorrang hat, daß der Hersteller seinen Leistungsalgorhytmus so wählt, daß er musikalisch niemals unangenehm auffallen kann. Allerdings kommt das Musiksignal mit seinen vielen Spitzen und der durchschnittlich recht niedrigen Dauerleistung dieser Technologie sehr stark entgegen, die Sache hat sich also in der Praxis bewährt.
     
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