gesang klingt komisch in cubase

von Velse, 11.04.05.

  1. Velse

    Velse Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.05   #1
    hi
    wir haben mit unserer band einige stücke eingespielt und haben nun ein kleines problem. von der musik her ist alles ok,sobald man es mit den eq's ausgebessert hat (mehr höhen usw) , aber der gesang klingt recht eigenartig. wenn man den mal mit anderen vergleicht würd ich sagen unsere vocals stehen über der musik. aber das hört man am besten nur im auto. auf der großen anlage nimmt man es gar nciht wahr. ich dachte zuerst es würde am mikro liegen,also hab ich ein anderes ausprobiert. aber ist immer noch das gleiche problem. vielleicht kann mir ja hier jemand helfen
    es grüßt der velse
     
  2. phillo

    phillo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.05   #2
    Willkommen im Forum !!! :)

    Gleich mal vorweg. Um brauchbare Hilfestellungen hier zu bekommen, bräuchten wir schon etwas genauere Infos zu euren Aufnahmen.
    Welche Mikros, Mischpult, Preamp, Soundkarte, Räumlichkeit ... alle Spuren gleichzeitig aufgenommen, jede einzeln.

    Wenn man schon mal viel am EQ drehen muss, damit es gut klingt, dann vermute ich hat's schon was mit der Aufnahmetechnik?
    LG
     
  3. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 11.04.05   #3
    Ich heiße Dich auch herzlich Willkommen!

    Wie phillo schon sagte, wäre es ganz gut, wenn Du uns genaure Angaben machst. Und noch besser wäre es, wenn Du die Möglichkeit hättest, den Song online zu stellen. Aus der Beschreibung ist es schwierig sich das vorzustellen.
    Insgesamt kann aber aber sagen, dass es nicht so leicht ist, einen homogenen Mix zu produzieren - und erst recht, dass er sowohl auf einer guten Anlage als auch Auto gut klingt.
    Manchmal neigt man dazu, den Gesang zu laut zu machen. Aber so simpel wird das Problem ja nicht sein. Habt Ihr den Gesang komprimiert? Wenn nicht, könnte es doch so sein.
     
  4. toeti

    toeti Keys Moderator

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    Erstellt: 11.04.05   #4
    Mahlzeit,

    hast du am Summen EQ gearbeitet oder auf den einzelnen Spuren?

    Wichtig ist, dass der Gesang nicht zu laut gemischt wird, sondern sein Präsenzbereich hervor gehoben wird. Sprich die Instrumente da zurücknehmen.

    Allgemein gilt, lieber was rausnehmen als irgendwo reindrehen und immer wenig. Ist meistens mehr.

    mfG
     
  5. Velse

    Velse Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.05   #5
    danke für die antworten
    also die ersten versuche hatten wir mit behringer xm 1800s ausporbiert da wir diese auch zum proben verwenden. diese gingen damals direkt in den multitracker fostex vf08. damals dachte ich es würde an den mikros liegen. nun haben wir aber einen song direkt am pc aufgenommen per cubase und dazu hatte ich dann ein anderes mikro verwendet. eine billigere version adam hall d1006. dies ging in ein behringermischpult und das direkt an die soundkarte audiophile 2496. den gesang hab ich bei beiden wie folgt bearbeitet:
    - dynamics kompressor
    - reverb hall
    - multibandcompressor vocals
    - normalisieren
    alles andere klingt gut,das problem bezieht sich nur aufm gesang. ich hatte auch nachher eq's auf allen spuren angewendet, aber wie gesagt erst nachher um zu schaun ob es dadurch besser wird, aber flinte. war nix.
    es grüßt der velse
     
  6. Velse

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    Erstellt: 11.04.05   #6
    auf die schnelle mussten ein paar demos her und die kann man sich nun bei uns auf der homepage anhören. vielleicht hilft das ja weiter.
    auf www.zielblick.com gehen und dann unter media.
    für hilfe und tipps wäre ich dankbar, aber wie gesagt es handelt sich dabei um demos die einfach nur schnell bearbeitet wurden,damit wir was haben um uns zu bewerben. ach ja. die spuren wurden alle einzeln aufgenommen
    velse
     
  7. simpsonhomer

    simpsonhomer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.05   #7
    hi...

    hab mir gerade was von euch angehört und über wave lab analysiert...

    1. euer mix ist obwohl er stereo gespeichert ist, nur mono...
    2. es klingt vom arrangement und dem frequenzspektrum sehr hektisch und chaotisch (aufnahme-technisch)...
    3. es gibt timing und intonationsprobleme...

    abhilfe könnt ihr da nur schaffen (falls ihr das wollt), wenn:

    - ihr das neu einspielt und singt...timing und intonationsprobleme bekommt man leider nicht anders ausgebügelt...

    - verteilt die einzelnen instrumente sinnvoll im stereofeld...

    - achtet darauf, das ihr mit nem eq die frequenzen der einzelnen instrumente aufteilt...

    ich hoffe ihr fasst die kritik nicht falsch auf...falls ihr euch mal mit den grundlegenden recording- und mixtechniken beschäftigt, kann euch das eine sehr grosse hilfe sein...

    mfg homer
     
  8. Velse

    Velse Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.05   #8
    man kann das über wavlab anylisieren? wusste ich noch garnicht, aber finde ich nun praktisch :)

    wer keine kritik verträgt darf sich nicht künstler nennen ;)

    er ist stereo gespeichert, aber mist gebaut beim erstelen des arrangements. ich hab sie spuren auf die mono spuren gesetzt. böser fehler von mir.
    diese timing probleme kamen davon das wir die sachen mit dem alten fostex vf08 aufgenommen haben und man diesen multitracker nicht direkt am pc anschließen konnte. also mussten die aufnahmen alle analog aufgespielt werden und dann im cubase zurecht gesetzt werden. nur leider fehlte die zeit um das vernünftig zu machen.es wurden einige sachen mittlerweile auch neu aufgenommen und der komplette gesang kommt nun auch neu. jedoch suche ich dafür noch die beste möglichkeit diesen billig und gut aufzunehmen.
    velse
     
  9. metalfish

    metalfish Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.05   #9
    Bei so einer Kette kriege ich immer nen kalten Schauer den Rücken runter...

    Kompressor, Hall drauf, Multibandkompressor (!), dann normalisieren... AAAH!

    Als allererstes: Zweimal Kopmpressor hintereinander macht man an sich nicht... es sei denn der erste arbeitet sehr sanft und gleicht nur Pegelschwandkungen leicht aus.

    Zweitens: Hall auf einen Bus und nur zumischen.

    Drittens: multibandkompression ist entweder was für Könner, und/oder fürs Mastering.

    Viertens: Warum bitte ist unter Cubase/PC Nutzern dieses "normalisieren" so verbreitet? Ich hab glaube ich in meinem Leben noch nie ein Signal normalisiert...

    Also: Ein Kompressor, möglichst ein guter, und den kräftig reinfahren. Ruhig mit 10:1, oder aber sehr niedrigem Threshold und Ratio 3-4:1. Bei Attack und Release spielen bis es richtig drückt. Evtl vorher per EQ Frequenzen unter 100-150 Hz rausdrehen. Hall (kleiner dichter Raum) auf nen Bus, per Send Vocals drauf und zumischen.
     
  10. simpsonhomer

    simpsonhomer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.05   #10

    zu 1.: mit einem stereosichtgerät...ich analysiere mit dem scope der mastering edition...in wavelab ist aber auch einer integriert...

    zu 2.: instrumente wie gitarre, bass, einzelne drums, usw...nehm ich auch in mono auf...stereo wirds dann, wenn du ein teil ´n bischen rechts setzt, ´n anderes stark links, manche spuren lässt man in der mitte...

    besorg dir am besten das buch "mixing workshop"...ist wirklich sehr verständlich geschrieben...und dann üben, üben, üben... :great:

    mfg h.j.s.
     
  11. Velse

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    Erstellt: 12.04.05   #11
    @simpsonhomer
    hab heut mal ein bisschen ausprobiert und alles nach links und rechts aufgeteilt. hört sich schonmal um einiges besser an.

    @metalfish
    sicherlich ist das mit dem zweiten kompressor blödsinn. das war ja zum ausprobieren.an den multibandkompressoren mach ich nichts. da hat cubase ja für jedes instrument das richtige. das normalisieren haben mir mehrere bekannt geraten die selber produzieren. bin bis jetzt auch gut damit gefahren.
     
  12. metalfish

    metalfish Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.05   #12
    Beim Kompressor mit Presets arbeiten funktioniert nur bei solchen mit Attack/Release automatik. Sind die Parameter einzustellen, geht das mit Presets schief. Beim Multikompressor schon dreimal. on einem Preset ausgehen ja, aber dann bitte individuell anpassen...

    Thema Normalisieren: Sorry, aber das ist echt ein überflüssiges Feature. Wenn du deine Aufnahme korrekt gepegelt hast, den Kompressor richtig einsetzt und den Kanalfader richtig justierst, brauchst du nichts normalisieren, da der Pegel dann schon passt! N macht ja nichts anderes als den Spitzenpegel im File suchen und dann den Gesamtpegel so zu justieren daß dieser Punkt z 0dB entspricht. Blöd kanns werden wenn man die songs einer CD einzeln normalisiert... dann wird wenns dumm läuft die Ballade der CD sehr viel lauter als der Rest. Ich halte nunmal nichts von normalisieren, da es fast nichts bringt aber dem Audiofile destruktiv eine Pegeländerung beschert... was je nach Audioengine und Normalisieralgorythmus ne Qualitätsverschlechterung durch Rundungsfehler erzeugen kann.
    Aber jeder wie er mag, Arbeitsweisen sind erschieden...
     
  13. Velse

    Velse Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.05   #13
    erstmal moin :)
    also ich muss nun gestehen das ich dich nun nicht so ganz verstanden hab. ich arbeite noch nicht so lange mit den recording programme und so sind mir noch ein paar begriffe fremd.vielleicht könntest du das ein bisschen genauer erläutern?
    zum normalisieren. wenn ich dich nun richtig verstanden hab, gehst du von aus das ich das komplette gemasterte lied normalisiere. nene, das sich die pegel dabei verändern ist mir schon klar. ich wende das verfahre vorher auf jeder spur an. nach dem abmischen änder ich nichts mehr dran
     
  14. metalfish

    metalfish Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.05   #14
    Was hast du nicht verstanden, den Normalisieren-Prozess?

    Also nochmal. Du hast ein Audiofile, dessen Maximalpegel irgendwo unter 0dB liegt. Dieses normalisierst du. Also passiert folgendes:

    Die Software scannt das komplette File ab und sucht den höchsten Peakwert. Sagen wir dieser ist bei -8dB.
    Dann hebt die Software den pegel des kompletten Files um den Betrag an, der der Peakwert unter 0dB ist, also in unsererm Beispiel 8dB. Das ganze wird in das Ursprungsfile eingerechnet. Eine Pegelveränderung heisst im digitalen bereich immer Rundungsfehler, also haben wir als Ausgangsmaterial bereits ein File mit minimaler Veränderung.. je nach Normalise-algorythmus mehr oder weniger. Dieses speisen wir in unser Cubase, wo erneut Rundungsfehler passieren durch Komression, EQing Pegeln usw.
    Meiner Meinung nach ist normalisieren eigentlich fast überflüssig, da man beim aufnehmen bereits auf korrekten pegel achten sollte, um möglichst sauber aufzunehmen. Wenn man nicht grad beim einpegeln geschlampt hat, zieht normalise dann max 1 dB nach oben.. und dazu ein extra destruktiver Schritt? Wozu?

    Ok, es ist natürlich komfortabel: Aufnehmen daß der Pegel irgendwo ist und dann normalize drüber... anstatt sich Mühe zu geben :D

    Ich hab noch nie destruktiv normalisiert, einzig mit Waveburner "normalise" gewählt... ist aber im Endeffekt nur ein automatisches Einstellen des Outputfaders des Songs, keine Audiobearbeitung in dem Sinne.

    Wie gesagt: Eq rein, Bässe cutten oder per Shelf runterziehen, ggf Bereich um 1-3 Khz leicht boosten und oberhalb 10 Khz Luft zugeben... dann Kompressor rein, deftig rein damit damit es richtig "atmet", dann setzt sich das auch im Mix durch ohne über dem rest zu "schweben". Dann noch Instrumente im Stereopanorama verteilen, und n ku´rzen Hall und evtl ein getimetes Delay (8tel zB) auf die Stimme...
     
  15. Velse

    Velse Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.05   #15
    hi
    das mit dem normalisieren hatte ich schon verstanden. ich dachte eher an einer erläuterung überm rest. das konnte ich noch nicht so ganz nachvollziehen zB presets und sowas, oder was du nun genatwortet hast. zB wo sollen eq's runter, wo bässe raus und so?
     
  16. metalfish

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    Erstellt: 14.04.05   #16
    Ein Signal nur zu bearbeiten in dem man ein Plugin reinpackt und ein preset auswählt ist denkbar schlecht. Beim EQ mag es noch annehmbar sein, da zB bei Gesangspresets vermutlich eine Bassabsenkung und eine Presenzanhebung drin ist, die meistens passt... aber beim Kompressor hörts eben auf. Die Attack/Releaszeiten, sinnvoller Threashold usw sind je nach Signal dermaßen verschieden, daß ein Preset einfach nicht klingen KANN. Einzig wenn es ein automatischer Kompressor a´la dbx160 ist, der nur Threshold und Ratio hat, kann das passen. Auc beim EQ kann ein Preset in die Hose gehen... zB wenn dein gesang eine deutliche Spitze um 10 KHz hat, weil das signal eben "zischelt"... dann wär eine breite Höhenanhebung auch tödlich. Du verstehst? Also das Preset nur als Ausgangspunkt nehmen wenn überhaupt. Von dort aus anpassen was das Signal benötigt.

    Was ich emppfohlen hatte war: Erst ein EQ, mit dem du unter 100-150 Hz alles rausziehst bei den Vocals. Da hast du nur störenden Tiefbass, trittschall usw, der die Kompression nur stört. Mit dem kannst du evtl wenn nötig auch den PresenzBereich leicht anheben (für mehr "Luft")... dann EIN Komrpressor drauf, wie weiter vorne beschrieben.
     
  17. Velse

    Velse Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.05   #17
    ok nun kann ich mir mehr drunter vorstellen.
    welchen kompressor in cubase würdest du mir denn empfehlen?
     
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