Gesangsliteratur: Autorengeschlecht wichtig?

von lemato, 02.07.07.

  1. lemato

    lemato Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.07   #1
    Hallo,

    bin eigentlich in der Tastenabteilung unterwegs, aber da ich mich ab und an auch gerne selbst begleite, dachte ich, ich könne ja auch mal was für meine Stimme tun.
    Als ich jetzt am Samstag beim Musikhändler meines Vertrauens die Buchecke durstöberte, stellte ich fest, dass alle Lehrbücher von Frauen geschrieben waren.
    Und da ich mir nicht sicher bin, ob bei Frauen stimmlich nicht einiges stark anders funktionert, wollte ich wissen, ob der Erwerb eines solchen Buches überhaupt Sinn macht, oder ob ich mir dann doch eher im Internet eines von nem Vertreter meines Geschlechts besorgen soll.
     
  2. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 02.07.07   #2
    Der Stimmapparat bei Männern und Frauen funktioniert prinzipiell gleich, nur nutzen Männer mehr die Bruststimme, Frauen mehr die Kopfstimme zum Singen.
    Das muss man bei der Ausbildung wissen und die Übungen entsprechend gestalten. Diese unterschiedliche Herangehensweise muss man als Lehrer beachten.
    (...was nicht heisst, das es nicht auch Frauen gibt, die von der tiefen Bruststimme kommen - so wie ich ursprünglich)

    Will sagen: Du kannst selbstverständlich ein Buch benutzen, das von einer Frau geschrieben wurde.

    "Abhören" kannst Du Dir auf jeden Fall bei einem Mann mehr. Wobei es oft auch schon reicht, wenn Du Dir die Technik in der Theorie anliest und dann beim Musikhören darauf achtest, was der Sänger tut.
    Hier wäre also eher die Frage: Gibt es ein Buch mit einer von einem Mann besungenen Übe-CD?

    Ansonsten kann ich Dir nur den Rat geben, in die Bücher reinzublättern und Dir das rauszusuchen, das Dir am Besten zusagt. Ja, und dann nebenan in "Alllgemeines" noch unseren Gesangsliteratur-Thread zu durchstöbern, der enthält Rezensionen.

    Grüße

    Ice
     
  3. Bell

    Bell HCA Gesang HCA

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    Erstellt: 02.07.07   #3
    Hallo !
    Ein Beispiel dazu: in "Voice-Coaching" von Karin Ploog sind alle Gesangsübungen für die Männer eine Oktave tiefer notiert.
    Generell ist es ja so, dass für Männer eine Oktave nach unten transponiert wird. Das hohe C für einen Sopran wäre beim Tenor also das c". Das gilt zwar vor allem für den klassischen Gesang, aber als Faustregel hat sich das Oktavieren bewährt.
    schöne Grüße
    Bell
     
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