Gesangsverstärkung für den Proberaum

von PisauraXTX, 04.08.10.

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  1. PisauraXTX

    PisauraXTX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.08.10   #1
    Hallo,
    da ich mit dem derzeitigen Proberaum meiner Band (dessen Ausstattung nicht unsere ist) nur begrenzt zufrieden bin, spiele ich seit einiger Zeit mit dem Gedanken, einen eigenen einzurichten :gruebel:

    Ein erster Schritt: Ich brauche eine Anlage (bestehend aus Mixer, Boxen und evtl. Endstufe), um mit dem Gesang gegen das Schlagzeug anzukommen :D
    Und da ich persönlich wenig Ahnung in dem Bereich habe, dachte ich, ich wende mich mal an die Experten mit den gängigen Fragen:
    Wieviel Geld sollte ich ausgeben?
    Habt ihr schon Erfahrung mit der ein oder anderen Kombination gemacht?
    Gibt es irgendwelche Hersteller/Modelle, um die man einen Bogen schlagen sollte?

    Was ich für Anforderungen an die Anlage stelle:
    1. Sie sollte möglichst Günstig sein
    2. Sie sollte aus zwei Boxen bestehen (vorhandenes Mikrofon -> Superniere)
    3. Sie sollte genug Power haben, um gegen ein Schlagzeug anzukommen
    4. Sie sollte eine möglichst neutrale Verstärkung bieten.

    Was die Kombination nicht braucht:
    1. Sie braucht keine riesige Menge Eingänge, Buchsen für zwei bis drei Mikrofone reichen
    2. Sie braucht nicht Auftrittstauglich zu sein
    3. Sie braucht keine anderen Instrumente zu verstärken.

    Ach ja, das mit dem Stil ist so eine Sache... sagen wir einfach, wir spielen Heavy Metal (die Variante mit cleanem Gesang :rolleyes:)

    Ich hoffe ihr könnt mir mit den Vorgaben helfen und ich habe nicht allzu viele überflüssige Fragen gestellt.
    MfG,

    Pisaura
     
  2. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 04.08.10   #2
    Als günstig, aber gut, wird hier oft diese Box genannt:
    http://www.musik-service.de/samson-live-612-prx395760330de.aspx (waonders gibt es die für 289€)
    Darauf hin haben wir uns die dann auch für den proberaum gekauft und wurden nicht enttäuscht. Bei uns läuft Gesang und eeine Gitarre (per Modellingpreamp) drüber. Allerdings habe ich uahc keinen Vergleich, andere Boxen in der Klasse sin womöglich auch nicht schlechter.
    Als ordentliche , günstige Mischpulte werden oft die Yamaha MGs genannt. Von der alten Serie habe ich hier selbst ein größeres stehen und kann nicht klagen, für euch käme dann eher das hier in Frage:
    http://www.musik-service.de/yamaha-mg-102-c-prx395679592de.aspx
    Der One-Knob-Kompressor soll durchaus brauchbar sein, also ich fände es ganz praktisch, im Proberaum schion einen eifnachen Kompressor für den Gesang zu haben.

    Sollen es zwei Boxen sein wegen der Aufteilung im Raum? Ansonsten würde ich eher eine gute anstatt zwei schlechten kaufen. Aber sag erstal was konkreteres zum Budget, also im Hinblick auf meine Vorschläge.
     
  3. catfishblues

    catfishblues Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 04.08.10   #3
    Hi

    aktive Boxen die mir da spontan einfallen:
    Samson Live
    Mackie Thump
    db technologies opera 410D
    Mackie SRM 450 (auch oft gebraucht zu finden)
    RCF Art 3xx

    passive Boxen:
    Samson Resound
    LD systems LDE 112
    DB technologies Arena
    passende Endstufen: Dap Audio Palladium Serie

    Mischpulte:
    Yamaha MG (auch gebraucht zu finden, gerade die äteren ohne C)
    Soundcraft EPM EFX (wobei die auch schon wieder viele Monokanäke hat)
    semiparametrik im Monokanal wäre nett, sehe ich bei einem Mikro allerdings nicht allzu kritisch.

    Problem an der ganzen Sache sind die Anforderungen 1 und 4, die vertragen sich nicht beim Spielen im Sandkasten.

    Selbstverständlich auf gute Kabel achten. Und ggf Wandhalteungen oder Ständer für die Boxen einplanen.

    Die Qual der Wahl :p Ich hoffe mein Beitrag hilft mehr als das er verwirrt :rolleyes:

    Grüße cat.....
     
  4. PisauraXTX

    PisauraXTX Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.08.10   #4
    Es sollen wegen der Richtcharakteristik meines Mikros zwei Boxen sein (Sennheiser e945) Und das Budget, dass ich loswerden will war ja teilweise Ausgangsfrage.
    Klar, es sollte so wenig wie möglich sein, allerdingskriegt man da ja auch immer ne Menge schrott.

    @ catfishblues: Bei den aktiven Boxen hab ich teils den Eindruck, dass die alle für meine Zwecke übertrieben viel Power haben, oder täuscht das?
    Und bis auf die dB (die ich recht interessant finde :great:) kann ich die passiven weder beim Musikservice noch auf der dunklen Seite der Macht finden.
     
  5. der onk

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    Erstellt: 04.08.10   #5
    Weshalb eine Superniere zwei Boxen erfordert, ist wohl an mir vorbeigegangen, aber zwei wirst Du schon deshalb brauchen, damit Du dem Drummer eine eigene hinstellen kannst, denn sonst kriegt der hinter der Schießbude nix mit.

    "Übertrieben viel Power" gibt's in dem Sinn eigentlich garnicht, denn zum einen erwarte ich bei der besagten Musikrichtung nicht gerade Wohnzimmerlautstärke und zum anderen brauchen die Boxen Reserve, denn gerade in der Einsteigerklasse (und da befinden wir uns preislich) darf man nicht erwarten, daß die Boxen bis zum Erreichen der Leistungsgrenze hin sauber spielen. Die Teile klirren weit früher und auch wenn der Hersteller einen Grenzschalldruckpegel von 123 dB SPL /1m angibt, bringt die Box den vielleicht bei 2kHz und mit 20% THD. ;):D
    Brauchbar klingend werden vielleicht nur 115 dB SPL /1m rauskommen.

    Außerdem würde ich etwas Geld für einen EQ einplanen, denn auch die 115dB dürften für ein "nettes" Feedback in der Enge gängiger Proberäume ausreichend sein...


    domg
     
  6. catfishblues

    catfishblues Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 04.08.10   #6
    Die haben teils schon sehr viel Power, ich habe Bands erlebt denen hats kaum gereicht, anderen hat eine dbtechnologies basic 100 gereicht. Die Basic Serie wäre vllt auch was zum testen.

    Bei der LD hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen (122 statt 112) :o
    http://www.ld-systems.com/33-0-lde-122.html

    Und die Samson Resounds waren lange Zeit die günstigst, vertretbare Passivbox hier im Board, wurden jedoch von Aktiven überrannt ;)
    http://www.mediazero-shop.de/catalo...oogle?osCsid=1b60737a89c44746d9d11d22f8c4f0af

    Aktiv oder Passiv ist so ne Glaubenfrage, sehr oft bekommt man bei Aktiv einfach mehr fürs Geld, und es ja auch praktisch gleich alles in einem Gehäuse zu haben, und Gedanken über Dimensionierung der Endstufe muss man sich auch nicht machen. Ich habe dennoch alles wieder auf Passiv umgestellt.

    Grüße cat....
     
  7. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 06.08.10   #7
    Darf man fragen, warum? Ich stehe nämlich vor einer ähnlichen Überlegung... :)
     
  8. catfishblues

    catfishblues Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.08.10   #8
    hi

    Grund dafür waren in erster Linie die Kabelwege. Und als die Entscheidung für passiv bei den Monitoren, fiel waren diese Hybridkabel noch sundhaftteuer, und sollten angeblich Probleme mit "Induktion" haben. Daher habe ich es gelassen. Zudem wurden schon 2 Plastikkübel alà RCF Art oder JBL Eon mit Bier geflutet, weil es irgendwie verleitet, sein Bier darein zukippen. Daher kam für mich auch nur ein klassischer Monitor mit Stahlgitter und Schaumstoff in Frage. Ebenso wollte ich nicht den Schalter und generell die ganze Elektronik, direkt vor der Nase der Zuschauer haben, das verleitet stets zu Unfug.

    Mein PA war jedoch lange Zeit Aktiv. Die Tatsache das jede Box Strom brauchte (2x QSC HPR122i/ 4x Mackie SRS1500) habe ich durch ein Verlängerungskabel gelöst, das auf einem Dreifachstcker endet. Damit hielt sich der Mehraufwand in Grenzen, wobei ich, während ich unter Bühnen durchkrabbelte wünschte es wäre nur eine Leitung.

    Als ich mich vebessern wollte, wolte ich bei Aktiv bleiben und mir die RCF Art722/522a holen und später dann passende (4Pro) Subs. Leider kam mir ein Betrugfall dazwischen und ich hatte weder das Geld zurückerhalten noch die 722a bekommen. Letztlich stellte es sich aber auch als kleiner Vorteil herraus, ich bekam ein sehr gutes Angebot von einem Verantaltungtechniker aus Berlin seine Seebrug PA zu kaufen, und der Betrugfall verhalf mir zu zinslosen Darlehen bei Verwandten.

    Nun habe ich zum ersten mal mit meinem eigenen Amprack, auf 4 Pol System Verkabelung gearbeitet und werde so schnell nicht wieder umsteigen. Ich finde es definitiv einfacher Strom und Signal ans festverkabelte Amprack zu stecken und per 4pol Speakon zu den Subs zu gehen. Auch habe ich den Vorteil mir einfach 4 Subs und 2 Tops (Horn) von nem Verleiher zu mieten und an mein Amprack zu stecken, Controller setup ändern, fertig. Nunja und immer der Zweifel, wie verhält sich ein aktives System draußen, so bei Regen :gruebel:

    Kauft man ein aktives System mit 4 Subs (oder mehr), muss man uU bei 4 Subs den DSP und auch 4 mal ein Endstufen Modul mitbezahlen, obwohl ein 2Ohm Amp und ein DSP für die ganze PA günstiger käme ;), da hilft dann nur der Taschenrechner.

    Selbstverständich habe ich nun einen Ampwagen (50kilo) mehr zu transportieren, aber das nehme ich für Flexibilität und schnelleren Aufbau, in Kauf. ;)

    Grüße cat......
     
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