Gewicht einer Gitarre und ihre Kosten - Gibt es einen Zusammenhang?

von thejone, 21.09.20.

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  1. thejone

    thejone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.20   #1
    Liebe Mitnüßchen,

    seit langem gibt es das Gerücht, dass teure Gitarren leichter sind. Das möchte ich gerne mit Eurer Hilfe untersuchen. Wenn Ihr mir das Gewicht Eurer Gitarren, den Hersteller, das Model und den Listenpreis postet, können wir diese Frage gemeinsam vielleicht beantworten. Ich werde eine detaillierte statistische Analyse durchführen und die Ergebnisse hier posten. Vielen Dank für Eure Unterstützung.

    Grüße J
     
  2. Markusaldrich

    Markusaldrich Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.20   #2
    Haben wir immer noch Sommerloch? Lass mal Gerücht, Gerücht sein. Das halte ich für ausgemachten Blödsinn.
     
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  3. dingens2k

    dingens2k Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.20   #3
    Ein Thread wie gemacht für den Biergarten. :-)

    Nach meinen Erhebungen wiegt eine E-Gitarre im Durchschnitt knapp unter 3,6 kg, die Bandbreite liegt in der Masse zwischen 3,1 kg und 4,2 kg.

    Die beschriebene Abhängigkeit vom Preis habe ich dabei nicht feststellen können, halte sie in der Absolutheit wegen der verschiedensten Bauformen und Konstruktionen auch für nicht haltbar.

    Zu den leichtesten Gitarren in der Stichprobe gehören auch ein paar eher günstige Vertreter, z.B. eine relativ aktuelle Jackson aus Indonesien oder eine Charvel (MIJ) aus den spätern 1980ern. Zu den schwersten Gitarren gehören fast ausschließlich LP-Style Modelle, z.B. von Tokai oder FGN.
     
  4. thejone

    thejone Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.20   #4
    Ja.....jeder hat dazu eine Meinung. Hersteller wie Macmull verkaufen gerade leichte Modelle als besonders hochwertig. Daten aber hat bis jetzt keiner. Bevor ich mich zu Aussagen hinreißen lassen kann würde ich die Angelegenheit gerne fundiert überprüfen.
    Grüße
     
  5. gidarr

    gidarr Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.09.20   #5
    Ist wirklich ein Gerücht - so es das wirklich gibt! Paulownia zum Beispiel ist eines der leichtesten Hölzer, wird aber leider hauptsächlich für den Bau günstiger E-Gitarren verwendet. Für teurere E-Gitarren nimmt man gerne schwerere Hölzer wie das fast doppelt so schwere Mahagoni.
    Dieses Gerücht kann also nicht stimmen!
    Überhaupt: Um Gitarren miteinander vergleichen zu können, sollten sie auch die gleichen Maße haben. Was ist mit hohlen Gitarren? Wie soll das gehen bei all den unterschiedlichen Formen und Typen?
     
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  6. Markusaldrich

    Markusaldrich Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.20   #6
    Dann will ich noch einmal. FGN Oliver Hartmann hat 4,6 kg NP ca.1490,-€( wegen des Gewichts wieder verkauft). Meine Tokai LC2 hat 3,6 kg NP ca. 1450,-€. PRS 594 Wood Library 3,8 kg NP ca. 4800,-€. Gibson Custom Shop R8 Bj.2003 3,8 kg, NP ca. 3800,-€. ( damaliger Neupreis). Alle anderen aktuellen Gitarren habe ich nicht gewogen. Eine Ableitung kann ich daraus nicht machen
     
  7. gidarr

    gidarr Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.09.20   #7
    Das ist ein Trugschluss! Gerade weil die angesagten Hölzer beim Bau teurerer E-Gitarren meist schwerer sind, muss man mehr bezahlen, wenn man ein Exemplar kaufen möchte, das nicht ganz so schwer ist. Solche Gitarren könnte man eigentlich auch aus leichteren Hölzern wie Paulownia bauen, aber das ist halt nicht "historisch" richtig. Für eine solche Einstellung muss man dann eben bezahlen, entweder mit einem höheren Preis und/oder einem höheren Gewicht!
     
  8. glombi

    glombi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.20   #8
    Was willst Du genau überprüfen? Nur die Abhängigkeit des absoluten Gewicht vom Preis? Abhängig von der Bauart? Innerhalb eines Herstellers, oder über mehre Hersteller? Abhängig von der konkreten Ausführung (also mit/ohne Tremolo, mit/ohne Bierbauchfräsung, mit/ohne abgeschrägter Armauflage, mit Standard-PU-Fräsung/Badewanne, Lackart und -dicke, etc.)?

    Du solltest dann schon genau wissen, was Du auswerten willst, damit Du den Leuten hier einen brauchbaren Datenerhebungsplan an die Hand geben kannst. Ein vernünftige H0-Hypothese wäre auch nicht schlecht. Sonst kommt nichts fundiertes dabei heraus.

    Bei Preisen ist auch immer die Inflationsrate interessant, daher wäre das Kaufdatum noch wichtig, etc. Es gibt originale und verbastelte Modelle, welche dürfen mitmachen?

    Zuletzt könnte man sich bei der Art der Abfrage Enoch Gedanken um den Datenschutz machen?

    Sorry, aber fundierte Untersuchungen sehen anders aus...

    Gruß,
    glombi
     
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  9. thejone

    thejone Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.20   #9
    @glombi

    Bauform hätte ich selbst eingefügt aber wenn jeder die Bauform mit eingibt wird die Auswertung einfacher. Inflation hatte ich in der Tat vergessen also ist das Kaufdatum ein wichtiger Parameter. H0 ergibt sich jawohl aus H1.
    Wenn Dir die Methodik nicht gefällt dann brauchst Du ja nicht mitzumachen. Wenn Du eine bessere Methodik hast stelle ich Dir gerne die Messungen meiner Gitarren zur Verfügung und freue mich auf Deine Auswertung.
    Grüße
     
  10. Steve S.

    Steve S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.20   #10
    Wir könnten jetzt ja noch diese Gibson Les Paul Chambering Diskussion wieder führen
    :D
     
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  11. thejone

    thejone Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.20   #11
    @Steve S.

    Sind die die teurer als die anderen?

    Im Übrigen soll es nur um Gewicht gehen und nicht um besser. Besser lässt sich wohl schwer erfassen....
    Grüße
     
  12. HD600

    HD600 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.20   #12
    Ich frage mich die ganze Zeit woher dieses Gerücht herrührt...
    Das einzige was ich mir jetzt vorstellen könnte ist, dass es aus der Zeit stammt, in der Billiggitarren (z.B. Les Paul Modelle ) aus MDF hergestellt wurden. MDF liegt vom Gewicht her so bei gewissen Mahagonisorten. Auf der anderen Seite ist Pappel oft ein günstiges (und leichtes) Holz der gerne bei Billigstrats statt Linde und Esche genommen wird. Irgendwie wird für mich da kein Schuh draus.

    Das das ein Gerücht sein soll... halte ich für ein Gerücht... :D
     
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  13. tuckster

    tuckster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.20   #13
    Kann man doch einfach Onlineshops abgrasen um den Blödsinn zu bewerten. Da steht meistens das Gewicht dabei.
     
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  14. Steve S.

    Steve S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.20   #14
    Kann man so nicht sagen, ist aber auch nicht so wichtig.

    Dein Vorhaben ist schwer nachzuvollziehen, z. B. aus den hier schon genannten Gründen. Ich sag mal so... ich hab hier 16 E-Gitarren stehen, bestehend aus Strats, Teles, Paulas und einer ES-335. Da kann ich nicht ansatzweise aus Gewicht und Preis eine Tendenz erkennen.

    Das Gerücht, von dem Du sprichst, ist mir - und offensichtlich einigen anderen hier - völlig neu. Bei Fahrrädern ok, aber bei Gitarren habe ich das so noch nie gehört, aber gut, man lernt ja immer wieder was dazu...

    Ich denke, wenn Du das wirklich analysieren willst, dann müsstest Du das etwas differenzierter angehen, v. a. wenn es fundiert sein soll, wie Du schreibst.

    Wenn überhaupt, dann müsstest Du ausschließlich Strats mit Strats, Teles mit Teles, Semi-Hollows (!) mit diesen, Paulas mit Paulas vergleichen. Wie soll man denn irgendwelche Aussagen im Sinne Deiner Idee treffen können, wenn man z. B. eine Light Ash Strat mit ca. 2,9 Kilo, die ca. 1600 kostet, mit einem (nicht gechamberten) Paula-Nachbau mit 4,5 Kilo (wenns reicht) vergleichen, der ca. 2500 kostet.

    Gewicht ist halt zumindest oft auch bauartabhängig. Äpfel und Birnen und so...

    Nix für ungut...

    VG Steve
     
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  15. klaatu

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    Erstellt: 21.09.20   #15

    Sorry, aber eine Euro/Kilogramm Untersuchung braucht es wirklich nicht. Sommerloch hin oder her.
     
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